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Eldagsen will Heimstärke demonstrieren
(NDZ, 30.04.2010)

Karsten Bürst und seine Mannschaft wollen gegen den Tabellenzweiten glänzen und Spaß haben

Fußball (jemi). Der Druck ist weg – der Spaß ist da. Das demonstriert die Mannschaft des FC Eldagsen seit einigen Spielen in Perfektion in der Bezirksliga 3. Vor allem am Dienstag beim 6:1 gegen Nordstemmen rollte die Tormaschine wieder. Am Sonntag (15 Uhr), wenn der Gast aus Schliekum anreist, will die Mannschaft von Karsten Bürst beweisen, dass sie in 2010 eine absolute Heimmacht ist.

In diesem Jahr verloren die Eldagsener noch keine einzige Partie auf heimischem Rasen. „Natürlich ist Schliekum kein einfacher Gegner. Da bei uns aber der Druck weg ist, gehen wir völlig befreit in das Spiel“, sagt Karsten Bürst und fügt hinzu: „Jetzt können wir noch einmal zeigen, wie stark wir wirklich sind.“ Dazu ist Schliekum auf jeden Fall der richtige Gegner. Der Tabellenzweite ist vor allen in Person von Imad Saadun stark einzuschätzen. „Den wollen wir mit Manndeckung in Schach halten“, berichtet der Trainer von seiner Taktik. Im Hinspiel habe die Strategie schon ganz gut hingehauen – auch wenn Saadun ein Treffer gelang. Bei der 1:3-Niederlage wäre aber ein Punkt nicht unverdient gewesen, findet der Trainer. Damals sei auch unglücklich gewesen, dass Eldagsen eine rote Karte sah und sich dadurch selbst schwächte.

Ein Unentschieden am Sonntag wäre in der jetzigen Situation eine „Riesensache“, gibt er als Marschroute vor.

Bei den Gastgebern, die mit ihren 40 Punkten nun natürlich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben werden, sind voraussichtlich alle Spieler im Kader fit. Fraglich ist der Einsatz von Sven Ohlendorf, der sich am Dienstag in der Partie gegen Nordstemmen leicht verletzte. „Ansonsten erholen sich jetzt zum Ende der Saison endlich alle Spieler und freuen sich auf ihre Einsätze“, sagt Bürst.

Die nächsten Wochen werden auf jeden Fall interessant: Schließlich warten mit Pattensen, Koldingen und Harsum mehrere Mannschaften aus den Top 5.

Abstieg nach Galavorstellung kein Thema mehr
(NDZ, 28.04.2010)

 FC Eldagsen fertigt Nordstemmen mit 6:1 ab / Westenfeld und Gehrke treffen doppelt

Fußball (nie). Nach dem Ausrutscher am vergangenen Wochenende (1:2 beim TuSpo Lamspringe) zeigte sich der FC Eldagsen gestern Abend in Galaform und feierte einen 6:1 (5:1)-Kantersieg im Derby der Bezirksliga 3 mit gegen den VfL Nordstemmen. Mit nunmehr 40 Punkten ist der Abstieg damit endgültig kein Thema mehr für den FCE.

Mit fünfminütiger Verspätung wurde die Partie von Gerrit Weimar, der für das angesetzte Schiedsrichtergespann kurzfristig einsprang, angepfiffen. Die Gastgeber waren aber gleich hellwach: Mit voller Wucht traf André Gehrke (10.) zum 1:0, ein gefühlvoller Heber von Sebastian Westenfeld (13.) und ein Flachschuss aus zehn Metern von Gehrke (16.) brachten die überforderten Gäste schnell auf die Verliererstraße. Das VfL-Tor stand pausenlos unter Beschuss und die Abwehrreihe der Gäste leistete Schwerstarbeit. Gehrke und Tim Lösch hatten mehrfach die Chance auf weitere Treffer.

Ähnlich wie beim 2:0 hob Westenfeld erneut das Leder über VfL-Keeper Kai Grunow ins Tor. Eine Uneinigkeit zwischen Grunow und Hilmar Lampe nutzte Lösch (36.) zum fünften Eldagser Treffer. Zur Überraschung aller kam Florian Türk kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer. Bei seinem Flachschuss aus 17 Metern ließ er den bis dahin beschäftigungslosen FCE-Keeper Patrick Bürst keine Chance.

Nach der Pause schaltete Eldagsen zwei Gänge zurück und war darauf bedacht, Kräfte zu sparen. Die Gäste schlugen jedoch daraus kein Kapital. Ihnen fehlte einfach die Klasse, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Nach einem schönen Pass in die Tiefe von Gehrke erzielte der kurz zuvor eingewechselten Benjamin Timmermann (69.) das 6:1.

„In der ersten Hälfte haben wir klasse gespielt und ich mache meiner Mannschaft ein großes Kompliment. 40 Punkte sind sensationell. Die letzten Spiele können wir locker angehen“, sagte FCE-Trainer Carsten Bürst begeistert.

FC Eldagsen: P.Bürst – Hahnenberg, Gottschalk, S.Westenfeld (74. Engelhardt), Gehrke, Lösch, Rathe, Hüsam, Santkewitsch, Siuts (66. Timmermann), Barten.

Tore: 1:0, 3:0 Gehrke (10., 16.), 2:0, 4:0 Westenfeld (13., 28.) 5:0 Lösch (35.), 5:1 Türk (43.), 6:1 Timmermann (69.).

Nur die letzten fünf Minuten haben es in sich
(NDZ, 26.04.2010) 

Eldagsen geht in Lamspringe kurz vor dem Ende in Führung und fährt doch als Verlierer nach Hause

Fußball (jab). Die Serie ist gerissen. Im neunten Spiel des Jahres in der Bezirksliga 3 kassierte der FC Eldagsen gestern die erste Niederlage: 1:2 (0:0) beim TuSpo Lamspringe. Die Pleite an sich kann FCE-Coach Karsten Bürst verkraften. „Bitter war nur, dass wir in der 85. Minute erst 1:0 in Führung gegangen waren“, so Bürst.

Es war von beiden Mannschaften eine Partie auf ganz schwachem Niveau. Spielerischer Finesse ließ der löchrige Platz aber auch nicht zu. Für Bürst allerdings keine Ausrede: „Damit müssen ja beide Teams zurecht kommen. Die Lamspringer haben verdient gewonnen, sie haben mehr ins Spiel investiert.“

Und so hatten die Gastgeber auch die einzige ernsthafte Chance in den langweiligen ersten 85 Minuten: Tobias Brunk scheiterte mit einem Foulelfmeter an FCE-Keeper Patrick Bürst (16.). Die Gäste dagegen kamen erst fünf Minuten vor dem Abpfiff erstmals gefährlich vor das TuSpo-Tor – per Seitfallzieher sorgte André Gehrke prompt für die Führung. Die Freude wehrte nur kurz. Im Gegenzug staubte Andreas Falk zum Ausgleich ab, als Bürst einen 20-Meter-Schuss nach vorne abklatschte. In der Schlussminute sorgte Lamspringes Spielertrainer Christian Falk, der sich gerader erst eingewechselt hatte, sogar noch für den Siegtreffer der Gastgeber.

Mehr als 50 Eldagsener Fans waren mit nach Lamspringe gereist. Für die tat es Karsten Bürst leid, dass seine Mannschaft „so ein Gurkenspiel“ ablieferte: „Gegen Nordstemmen verlange ich Wiedergutmachung.“ Den Vorletzten erwartet der FCE schon morgen (19 Uhr) an der Hindenburgallee. Die Personalsituation bessert sich nicht: In Lamspringe wurden Sven Ohlendorf und Florian Siuts verletzt ausgewechselt, Rafael Bürst musste mit einer Zerrung durchspielen, auch Heinrich Eicke ist noch angeschlagen.

FC Eldagsen: P.Bürst – Hahnenberg, Ohlendorf (46. Timmermann), Gottschalk – S.Westenfeld, Gehrke, Rathe, Hüsam, Santkewitsch – Siuts (46. Barten), R.Bürst.

Tore: 0:1 Gehrke (85.), 1:1 A.Falk (86.), 2:1 C.Falk (90.).

Eldagsens elf Freunde geben sich bescheiden
(
NDZ, 23.04.2010)

Bürst-Team tritt in Lamspringe an

Fußball (jemi). Der FC Eldagsen genießt gerade seinen Lauf und will diesen natürlich fortsetzen. Der Bezirksligist will sich nun auch bei Tuspo Lamspringe nicht verstecken. Die Gastgeber brauchen unbedingt drei Punkte, um auch dem Relegationsplatz aus dem Weg zu gehen.

FC-Trainer Karsten Bürst will die Gastgeber auf keinen Fall unterschätzen – auch wenn Eldagsen im Hinspiel mit 5:1 erfolgreich war. „Dieses Mal wäre ich auch mit einem Punkt nicht unzufrieden.“ Aber er weiß, dass seine Spieler nach den englischen Wochen auch langsam platt sind. In vielen Spielen stand dem Trainer nur ein kleiner Kader zur Verfügung und alle einsatzfähigen Spieler mussten ran. Aber darin sieht Bürst jetzt sogar auch einen Vorteil: „Wir sind in dieser Zeit richtig fest zusammengewachsen. Die kritische Phase haben wir wirklich gut geschaukelt.“ Nun sehen er und seine Mannschaft den nächsten Aufgaben deutlich entspannter entgegen. Den Gegner aus Lamspringe hält der Eldagsener auf jeden Fall für deutlich stärker als es der Tabellenplatz aussagt. 26 Punkte seien für die Mannschaft viel zu schlecht und stellten tatsächlich noch eine Gefahr dar.

Respekt hat Bürst vor allem vor den Falk-Brüdern und dem Stürmer Tobias Brunk. „Das ist ein erfahrener Fuchs, den wir zu jedem Zeitpunkt im Blick haben müssen. Sonst endet das schnell mit einem Gegentreffer.“ Auch vor Spielertrainer Christian Falk müsse sich seine Mannschaft in Acht nehmen. Der ist nach einer Rotsperre wieder mit von der Partie. Aufseiten des FC Eldagsen kommen eventuell Marius Westenfeld und Tim Barten wieder zurück.

Freuen können sich die Gäste aber auf jeden Fall über die äußeren Bedingungen. Lamspringe lockt mit einer neuen Anlage. Der Umbau des Stadions dort ist abgeschlossen.

Eine Gala-Vorstellung im Abendprogramm
(
NDZ, 21.04.2010)

FC Eldagsen lässt Drispenstedt keine Chance und siegt mit 4:0 / Hüsam und Rathe die stärksten Spieler

Fußball (jemi). Gestern Abend stimmte beim Bezirksligisten FC Eldagsen einfach alles. Mit 4:0 fegte die Mannschaft von Karsten Bürst den SC Drispenstedt vom Feld. „Das war eine super Leistung meiner Mannschaft“, sagte der Coach nach Spielende.

Nur eine kleine Kritik musste er dann doch noch los werden: „Eigentlich hätten wir noch vier oder fünf Tore mehr schießen müssen“, ärgerte sich Bürst. Allein André Gehrke vergab mehrere Hochkaräter. Etwa in der 10. Minute als er nach einem schönen Solo auch noch Drispenstedts Keeper austanzte und dann doch das Tor nicht traf. Auch Tim Lösch verstolperte kurze Zeit später unglücklich den Ball vor dem gegnerischen Kasten. Das erlösende 1:0 folgte dann durch Matthias Hüsam (30.). Lässig nahm er einen Pass von Sebastian Westenfeld auf und schloss mit einem Heber den Angriff erfolgreich ab. Eine Minute vor der Pause erhöhte Lösch noch auf 2:0 nach einem gelungenen Spielzug über André Gehrke.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste geendet hatte – nämlich mit einem Treffer für Eldagsen. Nach einer Ecke von Rafael Bürst köpfte der stark aufspielende Benjamin Rathe begin_of_the_skype_highlighting     end_of_the_skype_highlighting zum 3:0 ein. Drispenstedt kam während des Spiels kaum zur Entfaltung und erspielte sich nur wenige Tormöglichkeiten und wenn doch, parierte Patrick Bürst. Eldagsens Keeper holte sich für seine Leistung noch ein extra Lob vom Trainer ab. Mit dem Schlusspfiff erhöhte die Bürst-Elf dann noch auf 4:0 – wieder bereitete Gehrke den Treffer vor. Sebastian Westfeld schloss mit einem Schuss ins lange Eck ab.

„Für ein Wochentagspiel war das richtig gut. Wir waren erst kurz vor dem Anpfiff hier“, erklärt Karsten Bürst. Trotzdem habe seine Mannschaft sofort ins Spiel gefunden. „Vor allem Benjamin Rathe begin_of_the_skype_highlighting     end_of_the_skype_highlighting und Matthias Hüsam haben wieder richtig gut gespielt“, sagt Bürst. Sie seien defensiv bärenstark gewesen.

FC Eldagsen: Bürst – Hahnenberg, Gottschalk, Westenfeld, Gehrke, Lösch (83. Burmeister), Rathe, Hüsam, Santkewitsch, Siuts (63. Timmermann), R. Bürst (75. Ohlendorf).

FC Eldagsen: Der Oldie ist der Mann des Spiels
(
NDZ, 19.04.2010)

Matthias Hüsam führt seine Mannschaft mit zwei Treffern zum 4:1 gegen Schlusslicht Duiningen

Fußball (jemi). Irgendwie schien die Partie zwischen dem FC Eldagsen und dem DSC Duiningen in der Bezirksliga 3 schon vor dem Anpfiff gelaufen zu sein. Gleich zwei Spieler (Steffen Kreis und Daniel Heuer) der Gastmannschaft verletzten sich beim Aufwärmen. Obwohl auch Eldagsen nicht glänzte, gelang der Mannschaft von Karsten Bürst ein ungefährdeter 4:1 (2:0) Sieg gegen das Schlusslicht.

Eldagsen begann die Partie wie gewohnt mit einem Sturmlauf. Coach Bürst hatte eine frühe Führung gefordert. Das gelang dann auch: In der 10. Minute markierte Matthias Hüsam mit einem Schuss ins linke Eck die Führung. Dabei machte Gästekeeper Lars Niemeier keine glückliche Figur. Danach vergaben die Eldagsener noch diverse Chancen. André Gehrke erhöhte zehn Minuten später mit einem verwandelten Frstoß. Der Schuss flog durch die Mauer. Auch FC-Trainer Bürst gab zu, dass die Tore glücklich waren: „Klar, die Duininger haben bei den Gegentoren Fehler gemacht. Ich bin trotzdem froh, dass die Tore gefallen sind.“

Denn nach den beiden Treffern gelang der Heimmannschaft nicht mehr viel. „Wir waren müde von den Strapazen der vergangenen Wochen mit den vielen Spielen“, sucht Bürst nach Gründen. So musste er mit ansehen, wie sein Team Stockfehler produzierte und Fehlpässe spielte. Verlassen konnte er sich allerdings auf Matthias Hüsam, der über 90 Minuten eine starke Partie zeigte und konditionell gut drauf war.

Doch nicht nur Hüsam war Erfolgsgarant der Eldagsener – auch Duiningen tat dem FC in der zweiten Halbzeit wieder einen großen Gefallen: Torwart Niemeier spielte außerhalb des Strafraums den Ball mit der Hand und sah glatt Rot für die Aktion (50.). Feldspieler Oliver Heuer zog sich daraufhin das Torwarttrikot an. Gegen zehn Gegner gelangen Hüsam (58.) und Gehrke (81.) noch jeweils ein Doppelpack. Außer einem Lattenschuss von Rafael Bürst tat sich wenig auf dem Platz. Allerdings kam der DSC drei Minuten vor dem Ende noch zum Anschlusstreffer durch Trainer Jens Zeiske. Der war nach dem Schlusspfiff enttäuscht, sah aber auch positive Ansätze: „In einigen Situationen hat man gesehen, warum wir Letzter sind. Aber wir haben nicht aufgegeben und versucht mitzuspielen.“

Schon morgen (19 Uhr) muss der FC Eldagsen wieder ran. Da geht es zum SC Drispenstedt. „Da wollen wir auf jeden Fall Punkte mitnehmen. Dann gehen wir endgültig dem Relegationsplatz aus dem Weg“, sagt FCE-Trainer Bürst.

FC Eldagsen: P. Bürst – Hahnenberg, Gottschalk, , Westenfeld (82. Ohlendorf), Gehrke, Lösch (62. Timmermann), Rathe (75. Henze), Hüsam, Santhiwitsch, Siuts, Bürst R.

Tore: 1:0: Hüsam (10.), 2:0: Gehrke (20.), 3:0: Hüsam (58.), 4:0: Gehrke (81.), 4:1 Zeiske J. (87.).

Er kam, sah und brachte den Erfolg zurück
(
NDZ, 16.04.2010)

Benjamin Rathe sorgt für Stabilität

Fußball (jab). Bänderrisse plagten Benjamin Rathe in dieser Saison immer wieder. Doch jetzt scheint sein Körper endlich stand zu halten. Gut für seinen FC Eldagsen in der Bezirksliga 3, denn seitdem er wieder dabei ist, macht die Defensive einen deutlich stabileren Eindruck. Der „Sechser“ bekommt von seinem Trainer Karsten Bürst aus diesem Grund auch ein extra Lob: „Er ist ein ganz wichtiger Mann. Seit er wieder fit ist, bekommen wir deutlich weniger Tore.“ Das soll auch gegen Schlusslicht DSC Duingen am Sonnabend (16 Uhr) so bleiben.

Gegen den Tabellenletzten, der erst vier Punkte holte, will der FC Eldagsen endgültig den Klassenerhalt sichern und auch den Relegationsplatz auf Abstand halten. „Eigentlich glaube ich nicht, dass wir noch etwas mit dem Abstieg zu tun haben werden. Ein Sieg gegen Duingen ist auf jeden Fall Pflicht“, erklärt der Trainer. Er fordert von der ersten Minute „Vollgas“, damit schon in den ersten 20 Minuten Tore fallen. Vollgas wird Benjamin Rathe auf jeden Fall wieder geben. Das muss ihm der Trainer gar nicht zweimal sagen: „Ich bin eben ein Zweikampf-Typ“, sagt Rathe über sich selber. Seine Verletzungen habe er auch mental überwunden. „Natürlich hat man am Anfang immer Sorge, dass man erneut umknickt“, sagt der 22-Jährige.

Bürst schätzt besonders die mutigen Vorstöße Richtung gegnerisches Tor und die präzisen Pässe seines Stammspielers. In der Defensive sei seine Übersicht Gold wert, die ihm dabei helfe, brenzlige Situationen zu bereinigen. „Obwohl er auf dem Feld eher ein ruhiger Spieler ist, bringt er sich ins Spiel ein und ist absolut präsent“, lobt Bürst: „Ich wünsche mir, dass die ganze Mannschaft am Sonnabend noch einmal alle Energien bündelt und einen klaren Dreier einfährt.“

Auch Rathe fordert gegen das abgeschlagene Schlusslicht einen Sieg. Es müsse kein Kantersieg sein, ein 1:0 wäre ihm auch recht. „Besser als ein 5:3“, findet er. Überhaupt will er die ausstehenden Partien unbedingt gewinnen. Denn dadurch wird nicht nur das Punktekonto in der Tabelle aufgestockt – es füllt sich noch eine Kasse: nämlich die für die Mannschaftsfahrt. „Wenn wir gewinnen, zahlt der Verein eine Summe hinein, das bedeutet wir müssen weniger zahlen.“ Ein kleiner Ansporn sei das noch zusätzlich. Doch auf dem Platz zählen natürlich vor allem die drei Punkte, sagt Rathe.

Eldagsen siegt mit B-Elf auf dem B-Platz
(
NDZ, 14.04.2010)

Glücklicher 2:1-Erfolg gegen Ambergau-Volkersheim / Westenfeld und Gehrke treffen

Fußball (jab). Der FC Eldagsen hat einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt in der Bezirksliga 3 gemacht. Auf dem Eldagsener B-Platz gewann die gelb-schwarze B-Elf gestern Abend ihr Nachholspiel gegen den FC Ambergau-Volkersheim mit 2:1 (1:0) und blieb damit auch in im fünften Spiel nach der Winterpause ungeschlagen. Es war allerdings „ein glücklicher Sieg“, befand FCE-Coach Karsten Bürst.

Die Eldagsener, bei denen Marius Westenfeld und Tim Lösch kurzfristig ausfielen, sodass Sven Ohlendorf und Sebastian Westenfeld das Sturmduo bildeten, waren auf den kleinen B-Platz ausgewichen, weil nur der mit Flutlicht ausgestattet ist. „Ambergau kam mit dem Platz besser zurecht als wir“, so Bürst. Das Spiel war alles andere als ansehnlich, die Gäste sorgten aber immer wieder mit langen Bällen in den Strafraum für Gefahr. Der FCE dagegen blieb harmlos. Ein Beispiel: Florian Siuts drosch den Ball überhastet weit übers Tor, statt ihn zumindest anzunehmen, geschweige denn die besser postierten Matthias Hüsam und Benjamin Rathe anzuspielen (25.).

Kurz darauf gingen die Platzherren aber doch in Führung: Eine verunglückte Flanke von André Gehrke boxte Gäste-Keeper Dirk Wennigsen mit Müh‘ und Not aus dem Winkel – vor die Füße von Sebastian Westenfeld, der aus spitzem Winkel traf. Kurz vor dem Pausenpfiff traf er allerdings das leere Tor nicht, nachdem Ambergaus Stephan Geller fast ein Eigentor unterlaufen wäre.

Nach dem Seitenwechsel schickte der gerade eingewechselte Frank Henze Gehrke auf die Reise, der seinen Gegenspieler aussteigen ließ und überlegt zum 2:0 einschob. Zuvor hatte Benjamin Timmermann zwei dicke Chancen vergeben (60., 64.). So wurde es nach Christian Harms‘ Anschlusstreffer (70., Freistoß) noch einmal eng. Doch Eldagsen brachte den Sieg über die Zeit. Bürst: „Wir haben wieder einen Riesenschritt gemacht.“

FC Eldagsen: P.Bürst – Santkewitsch – Hahnenberg, Gottschalk (50. Timmermann) – Siuts, Rathe, Gehrke, Eicke (88. Kieven), Hüsam – Ohlendorf (64. F.Henze), S.Westenfeld.

Tore: 1:0 S.Westenfeld (29.), 2:0 Gehrke (65.), 2:1 Harms (70.).

Letzte Aktion kostet Eldagsen zwei Punkte
(
NDZ, 12.04.2010)

 Deinsen schafft in der Nachspielzeit noch den Ausgleich / FCE-Coach Bürst: „Es war ein ekliges Spiel“

Fußball (jab). Der FC Eldagsen bleibt in diesem Jahr in der Bezirksliga 3 ungeschlagen. Über ein 1:1 (0:0) kam die Mannschaft von Trainer Karsten Bürst gestern beim TSV Deinsen allerdings nicht hinaus. Bürst war deshalb nicht böse: „Das war wieder ein Punkt mehr gegen den Abstieg“, sagte er.

Die Umstände sprachen nicht gerade für die Eldagsener, die auf dem kleinen Platz in Deinsen ihre spielerischen Qualitäten nicht in die Waagschale werfen konnten. Auf einem größeren Spielfeld „hätten wir Deinsen auseinandergenommen“, so Bürst. Seine Mannschaft versuchte trotzdem, den Ball laufen zu lassen, „das war vielleicht unser Fehler“. Die Gastgeber dagegen setzten auf lange Bälle. Und auf Härte. „Es war ein ekliges Spiel“, so Bürst, der gegen seine Gewohnheit den Schiedsrichter offen kritisierte. Der hatte in der Nachspielzeit nicht gepfiffen, als André Gehrke auf dem Weg zum 2:0 geblockt wurde. „Ein klares Foul“, fand Bürst, der zusehen musste, wie die Gastgeber den Ball nach vorne droschen, noch einen Einwurf bekamen und eine verunglückte Flanke den Weg ins lange Eck des FCE-Tores fand – das war die letzte Aktion des Spiels. Und die einzige Torchance für Deinsen.

Für Eldagsen hatte Marius Westenfeld nach einer Stunde eine Ecke von Florian Siuts zur Führung eingeköpft. Ein Kopfball von Sebastian Westenfeld (29.) und ein Distanzschuss von Sven Ohlendorf (38.) waren vor der Pause auf der Linie geklärt worden.

Morgen (19 Uhr) empfängt der FCE den FC Ambergau-Volkersheim zum Nachholspiel. Neben dem genesenen Benjamin Timmermann, der in Deinsen ein kurzes Comeback gab, ist auch Heinrich Eicke wieder dabei.

FC Eldagsen: P.Bürst – Hahnenberg, Ohlendorf (56. Siuts), Gottschalk – S.Westenfeld (80. Timmermann), Gehrke, Hüsam, Rathe, Santkewitsch – Lösch, M.Westenfeld.

Tore: 0:1: M. Westenfeld (60.), 1:1 Akyol (90.+4).

Englische Wochen der Wahrheit
(
NDZ, 09.04.2010)

FC Eldagsen trifft auf vier Kellerkonkurrenten in Folge

Fußball (jab).Zwei englische Wochen in Folge stehen für den FC Eldagsen in der Bezirksliga 3 a n. Am Sonntag (15 Uhr), gastiert die Elf von Trainer Karsten Bürst beim TSV Deinsen. Am Dienstag kommt Ambergau, am nächsten Sonnabend Duingen und am Dienstag darauf geht es nach Drispenstedt. Allesamt Gegner, die wie der FCE gegen den Abstieg spielen. „Wir müssen kämpferisch alles geben, dann können wir in zwei Wochen schon aller Sorgen ledig sein“, sagt Bürst. „Mit neun, zehn Punkten aus den vier Spielen sind wir auf der sicheren Seite.“

Mit den beiden Siegen an Ostern beim VfV Hildesheim II (4:1) und gegen Eintracht Hiddestorf (3:0) haben sich die Eldagsener ein Polster verschafft, „aber wir sind noch nicht ganz unten raus“, sagt Bürst. Er warnt davor, sich auf den zuletzt starken Leistungen auszuruhen: „Wir dürfen keinen Deut nachlassen. Was dann passiert, hat man an Hiddestorf gesehen.“ Die Eintracht war die Partie in Eldagsen mit halber Kraft angegangen, nachdem sie zuvor Pattensen, Harsum und Schliekum geschlagen hatte – und wurde bestraft.  

Deinsen hat schon sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, dennoch hat Bürst Respekt: „Die sind kämpferisch sehr stark. Und sie haben einen kleinen Platz, da geht spielerisch nicht viel. Also müssen wir viel aus der zweiten Reihe schießen.“

Das Hinspiel verloren die Schwarz-Gelben unglücklich mit 0:1. Torwart Kai Wagner und Dennis Klippstein waren damals die überragenden Spieler beim TSV – beide fehlen am Sonntag jedoch.  

Beim FCE fallen Rafael Bürst (Rotsperre), Heinrich Eicke (Zerrung) und Tim Barten (Urlaub) aus. Oldie Frank Henze hat sich bereit erklärt, bis zum Saisonende auszuhelfen.

Sechs Punkte für Bürst wie ein Sechser im Lotto
(NDZ, 06.04.2010)

FC Eldagsen schießt sich mit Siegen gegen Hiddestorf und Hildesheim II aus der Gefahrenzone

Fußball (jab). Perfektes Osterwochenende für den FC Eldagsen in der Bezirksliga 3: Sechs Punkte holte die Mannschaft von Trainer Karsten Bürst. Der Pflicht, dem 4:1-Erfolg am Sonnabend bei Kellerkonkurrent VfV Hildesheim II, ließen die Gelb-Schwarzen gestern eine überragende Kür folgen und schlugen den SV Eintracht Hiddestorf, der in diesem Jahr mit Pattensen, Schliekum und Harsum schon die Topteams der Liga besiegt hatte, mit 3:0. „Das ist wie ein Lottogewinn“, freute sich Bürst, der mit seinem Team nun sechs Punkte vor dem Relegationsplatz liegt. 

FC Eldagsen – Eintracht Hiddestorf 3:0 (1:0). Die Eldagsener Rumpfelf – auf der Bank saßen die Oldies Sven Ohlendorf, Harald Kieven und Frank Henze –kniete sich von Beginn an rein und setzte die favorisierten Gäste unter Druck, ohne vor dem Tor jedoch zwingend zu werden. Hiddestorf befreite sich erst nach einer guten Viertelstunde und hatte die erste hochkarätige Chance des Spiels: FCE-Libero Jan Santkewitsch kratzte einen Schuss von Frederick Wenzl jedoch von der Linie (35.). Eldagsen versuchte es in dieser Phase mit langen Bällen, besann sich jedoch wieder auf seine spielerischen Qualitäten. Aber erst ein Elfmeter brachte die Führung: Der unermüdliche Marius Westenfeld wurde von Orkan Temel gelegt, der nicht minder fleißige André Gehrke verwandelte sicher (41.).   

Gleich nach dem Wiederanpfiff hatte Benjamin Rathe nach einer Ecke das 2:0 auf dem Kopf, doch Eintracht-Keeper Dominik di Figlia parierte glänzend. Acht Minuten später sah er dagegen nicht mehr so gut aus: Nach einem Abschlag seines Gegenübers Patrick Bürst setzte sich M. Westenfeld gegen di Figlia und Temel durch und machte das 2:0. Die endgültige Entscheidung fiel, als di Figlia Gehrke im Strafraum zu Fall brachte und dafür Gelb-Rot kassierte. Ins Tor ging Verteidiger Jan Hammer, der bei Gehrkes zweitem Strafstoß aber chancenlos war. Trotz der deutlichen Führung ließen die Gastgeber kämpferisch nicht nach, Hiddestorf dagegen gab sich auf. „Das war ein Riesenschritt für uns“, so Bürst. „Man sieht, welches Potenzial in der Mannschaft steckt, sie muss es aber in jedem Spiel abrufen."

FC Eldagsen: P.Bürst – Hahnenberg, Santkewitsch, Gottschalk – S.Westenfeld, Rathe, Gehrke, Hüsam, Barten – Lösch (69. Ohlendorf), M.Westenfeld (81. Kieven).

Tore: 1:0 Gehrke (41./ Foulelfmeter), 2:0 M.Westenfeld (54.), 3:0 Gehrke (63./ Foulelfmeter).

Gelb-Rot: di Figlia (61./ wdh. Foulspiel).

 

VfV Hildesheim II – FC Eldagsen 1:4 (0:3). „Wir haben sie in den ersten zehn Minuten völlig überrannt“, so Bürst. Gehrke traf schon nach zwei Minuten, als Hildesheims Torwart bei einem Rückpass über den Ball trat. „Der Platz war eine Katastrophe“, so Bürst. Drei Minuten später verwandelte Gehrke eine Flanke von Florian Siuts zum 2:0. M.Westenfeld machte früh alles klar (17.).

Mit der sicheren Führung im Rücken und in Überzahl – ein Hildesheimer sah nach einer Notbremse gegen Gehrke Rot (40.) – ließ es Eldagsen ruhiger angehen. Gelegenheiten hatten die Gäste allerdings noch für ein halbes Dutzend weitere Treffer. „Die Chancenverwertung war unser einziges Manko“, so Bürst. So gelang Sören Schiller mit Hildesheims einigen ernstzunehmdenden Torschuss der Anschlusstreffer. Bürst war dennoch „hochzufrieden“.

FC Eldagsen: P.Bürst – Hahnenberg, F.Henze, Gottschalk, S.Westenfeld (88. Santkewitsch), Gehrke, Rathe, Hüsam, M.Westenfeld, Siuts, Barten.

Tore: 0:1, 0:2 Gehrke (2., 5.), 0:3 M.Westenfeld (17.), 1:3 Schiller (57.), 1:4 Gehrke (88./Handelfmeter).

Gut für den FC, dass es Schmerztabletten gibt
(
NDZ, 01.04.2010)

Eldagsens Keeper Patrick Bürst stellt sich trotz Prellungen an Oberschenkel und Brustbein ins Tor

Fußball (jab). Gut, dass in der Bezirksliga noch keine Dopingproben genommen werden: „Ich nehme jeden Tag drei Schmerztabletten“, sagt Patrick Bürst, Torwart des FC Eldagsen. Der will in den Nachholspielen beim VfV Hildesheim II (Sonnabend, 16 Uhr) und daheim gegen Eintracht Hiddestorf (Montag, 15 Uhr) unbedingt zwischen den Pfosten stehen – trotz einer Oberschenkel- und Brustbeinprellung, die er sich beim 1:1 in Pattensen zugezogen hatte.

Bürst hatte sich in eine Flanke geworfen, auch FCE-Verteidiger Sascha Hahnenberg und dessen Gegenspieler gingen zum Ball. Der Pattenser landete dabei mit dem Knie auf Bürsts Oberschenkel – das tat so weh, dass der FCE-Keeper zunächst gar nicht richtig merkte, dass Hahnenberg ihn wohl mit dem Fuß an der Brust traf. Der Schmerz kam später: „Als ich nachts aufwachte und aufs Klo wollte, konnte ich kaum gehen“, erzählt Bürst.

Er ließ sich noch in der Nacht im Krankenhaus untersuchen. „Die wollten mich gleich da behalten“, sagt er. Der Schalke-Fan ließ sich darauf aber nicht ein – er wollte nämlich unbedingt in die Veltins-Arena und das DFB-Pokal-Halbfinale der „Knappen“ gegen den FC Bayern sehen.

Sein Onkel und Trainer Karsten Bürst ist froh, dass der Keeper wieder einsatzbereit ist: „Er ist in überragender Form“, sagt der Coach. „Wenn der Trainer das sagt“, so Patrick Bürst schmunzelnd. Der Torwart war selbst überrascht, wie gut es in Pattensen schon lief: „Es war schließlich das erste Spiel nach so langer Pause.“ Spezielles Torwarttraining, das Bürsts Vater Detlef leitet, war in diesem Jahr noch gar nicht möglich. „Erst war der Platz gefroren, dann kam die Verletzung dazwischen“, so der Keeper.

Die Eldagsener sind froh, dass sie mit Bürst einen sicheren Rückhalt haben. „Er zeigt Präsenz und strahlt Ruhe aus“, sagt etwa Torjäger André Gehrke. Der hofft, dass die Saison endlich wieder Fahrt aufnimmt: „Wir müssen endlich wieder in den Rhythmus kommen“, sagt er.

Das Remis in Pattensen habe zwar Auftrieb gegen, „das ist aber auch schon wieder eineinhalb Wochen her. Das bringt uns nicht weiter“, sagt er. Für Gehrke ist die Partie in Hildesheim die wichtigere. Die Gastgeber sind schließlich ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. „Da müssen drei Punkte her“, sagt Gehrke. Die Begegnung mit Hiddestorf sei „ein reines Bonusspiel – die haben sich bisher unter Wert geschlagen“.

Neben den Langzeitverletzten und dem Rot gesperrten Raphael Bürst fehlt beim FCE in der Partie gegen Hildesheim auch Libero Sven Ohlendorf (Urlaub). Heinrich Eicke ist nach seiner Zerrung wieder fit, auch Tim Barten steht zur Verfügung.

FC Eldagsen von 1921 e.V. | info@fceldagsen.de