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FC Eldagsen holt 0:2 auf und verliert trotzdem

Langweilig wird den Beobachtern der Partien zwischen dem FC Eldagsen und dem FC Stadthagen beileibe nicht. Nach dem 3:3 im Hinspiel gab es auch in der Rückrunde Tore satt – am Deister setzten sich die Gäste mit 3:2 (2:1) durch. „Es war wirklich wieder ereignisreich“, resümierte Milan Rukavina. Bisweilen hätten es die Gäste nach Meinung des Eldagser Trainers in der Intensität ihrer Zweikampfführung allerdings ein wenig übertrieben. „Der Schiedsrichter hatte es nicht leicht, beide Seiten haben später fast alles kommentiert“, sagte Rukavina.

Nach guten Beginn und Chancen für Marius Westenfeld per Lupfer (2.) sowie für Alexander Schröder und Yannick Gronau (8.), die einen aussichtsreichen Angriff zu umständlich zu Ende spielen wollten, brachte Faris Sokolovic die Gäste nach einem Eckball in Führung (16.). „Da haben wir die Gegenspieler zu spät zugeteilt“, meinte Eldagsens Trainer, dem beim Gegner ein Akteur ganz besonders gefallen hatte: Stanislaw Schkurin. „Das ist ein fantastischer Fußballer“, lobte Rukavina, der Verständnis für diejenigen seiner Schützlinge aufbrachte, die vor dem 0:2 von Schkurin locker ausgespielt wurden. Er dribbelte nicht nur gut, sondern stellte auch ein gutes Auge unter Beweis, suchte und fand Michael Huntemann (20.). Doch die Gastgeber steckten nicht auf und kamen durch Schröder nach Pass von Westenfeld zum 1:2 (40.). Kurz darauf hätte Schröder ausgleichen können, doch seinen Volleyschuss parierte Ciro Miotti (41.).

In Halbzeit zwei fälschte Gorancho Georgiev einen Freistoß von André Gehrke zum 2:2 ab (50.), ehe Huntemann seine Elf per Konter wieder in Führung brachte (53.). Die Platzherren ließen die Köpfe nicht hängen, doch zum Ende hin fehlte spürbar die Kraft.

Leine-Nachrichten, 28.04.2014

Eldagsen: Vier Tore im Derby reichen nur zu einem Punkt

Es ist schon ein wenig kurios: Gleich vier Tore haben die Akteure des FC Eldagsen im Derby beim abstiegsgefährdeten FC Springe erzielt, zweimal beförderten sie das Spielgerät jedoch ins eigene Netz. So endete die Partie der Bezirksliga 3 mit 2:2 (1:1). Während Eldagsens Trainer Milan Rukavina nicht zuletzt wegen der beiden Eigentore von zwei verlorenen Punkten sprach, kann sein Gegenüber Ricardo Díaz García mit dem Zähler ganz gut leben. „Letzlich ist egal, wie wir die Punkte holen, um aus dem Tabellenkeller zu kommen“, sagte der Spanier.

Das Unentschieden haben sich die Springer durchaus verdient, speziell im ersten Durchgang zeigten sie eine gute Leistung. Begünstigt durch die frühe Führung – nach 45 Sekunden fälschte Eldagsens Kapitän Andre Gehrke den Ball nach einem Freistoß ins eigene Tor ab – waren die Springer zunächst klar überlegen. „Wir haben Eldagsen wohl etwas überrascht“, sagte Díaz García. Dennoch gelang den Gästen der schnelle Ausgleich: Gehrke machte das Malheur mit dem 1:1 wett (8.). Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gäste mehr und mehr die Kontrolle. Springes Torhüter Robin Bartels musste einige Male klären, war aber beim Schuss des kurz zuvor eingewechselten Christian Marx chancenlos (70.). Den Endstand erzielte Frederik Reygers, der den Ball unglücklich in die eigenen Maschen bugsierte.

Bei den Gastgebern verdiente sich Marcel Pannewitz die Bestnote, hervorzuheben ist zudem die Leistung von A-Junior Christopher Schierl. „Er ist ein sehr intelligenter Spieler und für sein Alter unglaublich abgebrüht“, lobte Díaz García.

Leine-Nachrichten, 14.04.2014   

Springe und Eldagsen hoffen auf Punkte

Derbys haben eigene Gesetze, Regeln und einen besonderen Charakter. So weit, so bekannt. Doch wenn der FC Springe (Samstag, 16 Uhr) zum Nachbarschaftsduell an die Harmsmühlenstraße einlädt, geht es sowohl für die Mannschaft von Ricardo Díaz García als auch die Gäste aus Eldagsen um weitaus mehr als das Prestige.

Während die Gastgeber im Abstiegskampf dringend punkten müssen, benötigen die zweitplatzierten Gäste einen Dreier, wenn sie sich die Chance auf eine eventuelle Aufstiegsrelegation erhalten oder sie sogar dem Spitzenreiter TuS Garbsen im Kampf um den Titel noch einmal auf die Pelle rücken wollen.

Trotz der zusätzlichen Brisanz freut sich Springes Trainer auf das Derby. Díaz García bezeichnet die Gäste allein aufgrund der Tabellenkonstellation als „eindeutigen Favoriten“. Seine Mannschaft habe hingegen den größeren Druck. „Letztlich ist es unwichtig, gegen wen wir spielen. Wir haben jede Woche ein Endspiel und müssen schlicht und einfach Punkte sammeln“, sagt er. „Die Besonderheit des Derbys ist, dass ich niemanden besonders motivieren muss“, sagt der Spanier.

Díaz García erwartet einen offensivstarken Gegner, gegen den seine Elf nicht überdrehen darf und konzentriert arbeiten muss. „Wir haben in jedem Fall genug Qualität, um das Spiel für uns zu entscheiden. Auch die Eldagser werden uns nicht als Kanonenfutter betrachten“, sagt der Coach, dem es sehr gelegen kommt, dass Kapitän Sascha Buchholz im Vergleich zur 0:2-Niederlage jüngst bei der SV Arnum im Derby wieder dabei sein wird: „Sascha gibt uns die benötigte Stabilität in der Defensive.“

Baustelle ist dicht

Weil es vor dem vergangenen Spieltag das große Thema beim FC Eldagsen war, die gute Nachricht vorweg: „Die Baustelle zwischen den Pfosten ist geschlossen“, berichtet Kapitän André Gehrke. Stefan Mühlenbruch ist von seinem beruflich bedingten Ausflug nach Spanien heimgekehrt und kann morgen im Tor der Gäste stehen. Weil sich auch Stürmer Alexander Schröder einsatzbereit gemeldet hat, ist die Ausgangslage für das Team von Milan Rukavina vorm Derby beinahe als optimal zu bezeichnen. Bis auf die Langzeitverletzten Sebastian Westenfeld und Till Engelhardt sind alle Mann an Bord, „und wir können dort ganz entspannt hinfahren“, so Gehrke: „Die sind dran, die müssen punkten. Natürlich wollen wir das auch, es ist doch klar, dass wir gegen Springe nicht verlieren wollen.“

Nach dem Kraftakt gegen die Reserve des 1. FC Germania Egestorf/Langreder sollen morgen die Punkte 51 bis 53 auf der Habenseite verbucht werden – „und wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, dann werden es die Springer sehr schwer haben, gegen uns etwas zu holen“, sagt der Kapitän, der gespannt ist, inwieweit die Gastgeber ihr Heil in der Offensive suchen: „Sie müssen ja eigentlich mitspielen.“

Wie auch immer das Derby endet – längst klar ist, dass die Eldagser anschließend mit der eigenen Reserve im Vereinsheim feiern werden.

Leine-Nachrichten, 11.04.2014

Eldagsen mit Arbeitssieg gegen Germanen-Reserve

Es ist ein richtig hartes Stück Arbeit gewesen, doch nach 90 Minuten durfte beim FC Eldagsen gejubelt werden - mit 3:1 (0:0) hatte die Mannschaft von Milan Rukavina die blutjunge Oberliga-Reserve des 1. FC Germania Egestorf/Langreder niedergerungen. „In der ersten Hälfte waren uns die Gäste deutlich überlegen, bis zur 25. Minute war es heftig“, gestand Eldagens Trainer. Sein Kollege Suad Smailovic sprach von einem super Spiel seiner Elf beim Tabellenzweiten. „Uns hat lediglich die Konsequenz im Abschluss gefehlt“, monierte der Coach der Germanen. „Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden, für mich steht die Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund.“

Wem die Anfangsphase gehörte, steht außer Frage: den Gästen. „Wir reagieren nur“, kritisierte Rukavina nach zehn Minuten. Seine Mannschaft hatte Glück, dass Gianluca Maione viel zu früh selbst abschloss statt auf Marcel Miszczyk querzulegen (10.) und das Tor von André Vogelsang wegen Abseits aberkannt wurde (31.). Chancen der Deisterstädter? Eigentlich nur nach Freistößen von Kapitän André Gehrke (13., 19., 39.). Die Egestorfer machten es ihnen aber auch nicht leicht, waren griffig und spielten mit viel Tempo nach vorn. Dass sie selbiges nicht über 90 Minuten würden durchhalten können, stand auf einem anderen Blatt.

Rukavina reagierte, stellte von 4-3-3 auf 3-5-2 um, seine Mannschaft bekam dadurch Zugriff auf das Mittelfeld – und lag dennoch schnell nach dem Seitenwechsel zurück. Athiwat Khambor, gerade erst eingewechselt, traf nach einem langen Diagonalpass ins kurze Eck, Dennis Widmer machte dabei allerdings keine gute Figur (49.). Der Knackpunkt der Partie war wohl, dass Rafael Bürst direkt nach Wiederanpfiff egalisierte (50.). Die Eldagser erspielten sich jetzt Torchancen, Gehrke traf jedoch aus 20 Metern nur den Pfosten (62.). Besser machten es Marius Westenfeld nach klasse Zuspiel von Benjamin Rathe (66.) und Yannik Gronau, der mit der Pike aus 17 Metern in den Winkel traf (68.).

Letzter und einziger negativer Aufreger in der fairen Partie auf gutem Niveau, die von Sven Sölter passenderweise hervorragend geleitet wurde, war der Platzverweis für Khambor, der nach einem Foul an ihm verbal austeilte und vom Schiedsrichter die rote Karte einstecken musste (84.).

FC Eldagsen: Widmer – Siuts, Rathe, Reygers, Ibrahim (59. Berger) – Hüsam, Gehrke, Gronau – R. Bürst (82. Marx), M. Westenfeld (90. Geide), E. Engelhardt 1.

FC Germania Egestorf/Langreder II: Makiela – Rössner, Gaida, Baumgarten, Feldmann - Lazity – Vogelsang (48. Khambor), Senft, Miszczyk – Maione (71. Eppler), Singin

Tore: 0:1 Khambor (49.), 1:1 R. Bürst (50.), 2:1 M. Westenfeld (66.), 3:1 Gronau (68.)

Rot: Khambor (84.)

Leine Nachrichten, 07.04.2014

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