Nachrichtenarchiv

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An dieser Stelle vielen Dank an den Sportbuzzer Hannover.

„Weniger als Null geht ja nicht": Eldagsens Holger Gehrmann enttäuscht von seinem Team

Der FC Eldagsen hatte eine Vorgabe seines Trainers: Die Mannen von Holger Gehrmann sollten gegen den Heeßeler SV oder den HSC BW Tündern drei Punkte einfahren - beide Spiele endeten mit 1:1 remis. Doch weniger das Verpassen dieser Vorgabe als vielmehr das Auftreten und die Körpersprache seiner Spieler ließen den Coach der Senfstädter sauer werden.

Holger Gehrmann ist nach dem 1:1 (0:0) beim HSC BW Tündern richtig unzufrieden gewesen. Und nicht nur, weil der FC Eldagsen mit dem zweiten 1:1 hintereinander die interne Trainervorgabe von drei Zählern aus diesen beiden Landesliga-Partien verpasst hatte, sondern vor allem aufgrund des Auftretens und der Körpersprache seiner Spieler.

„Ich habe uns bislang erst einmal so schlecht gesehen wie in der ersten Halbzeit“, sagte Gehrmann. „Für Abstiegskampf war das viel zu wenig. Das finde ich schon leicht beängstigend.“ Zumindest für seinen Schlussmann hatte er ein Lob übrig. „Es war beinahe ein Wunder, dass es zur Pause noch 0:0 stand.“, sagte der Trainer. „Marcel Bürst hat uns am Leben gehalten.“

Außerdem schreie ich ja keine Erwachsenen an

"Der Coach begab sich nach eigener Aussage „sauer“ in die Kabine, doch wer nun eine Standpauke erwartet hatte, der irrte sich und kennt den Eldagser Trainer schlecht. „Laut werde ich nicht. Das bringt eh nichts, und außerdem schreie ich ja keine Erwachsenen an“, ließ Gehrmann einen bemerkenswerten Satz fallen, der letztlich vielleicht sogar mehr wert ist als ein Sieg in der Landesliga. Für große Wechselspiele fehlten ihm derzeit die Alternativen, so habe er lediglich „ein bisschen justiert“. Doch viel besser wurde es aufseiten der Gäste nicht, höchstens etwas engagierter. Dennoch kassierten sie das 0:1. Bei einem Tünderner Konter bekamen die Schwarz-Gelben keinen Zugriff, ließen Jannik Hilker gewähren und auf Lukas Kramer ablegen, der zur HSC-Führung traf (67.). Nach Flanke des eingewechselten Till Engelhardt köpfte Maximilian Rülke aus kurzer Distanz zumindest den Ausgleich (77.). Gehrmann war nach Spielschluss immer noch enttäuscht. „Ich bin null zufrieden. Und weniger als null geht ja nicht.“

Lokalteil HAZ, 30.04.2018

Eldagser wollen Absturz verhindern

Gehrmann-Elf läuft in Tündern auf

„Sechs Teams“, sinniert Holger Gehrmann vor der morgigen Partie (16 Uhr) beim HSC BW Tündern. „Das ist der Haufen, der sich um vier Plätze streitet.“ Wobei der Trainer des Landesligisten FC Eldagsen strenggenommen natürlich meint, dass dieses halbe Dutzend alles versuchen wird, eben nicht auf den letzten vier Rängen der Tabelle zu landen, da diese den schmerzhaften Absturz in die Bezirksliga bedeuten würden. Derzeit stehen die Schwarz-Gelben als Fünftletzter hauchdünn über der entscheidenden Marke, doch sowohl die TSV Burgdorf einen Rang darüber als auch sämtliche Teams hinter den Senfstädtern haben noch mehr Gelegenheiten als der FCE zum Punktesammeln.

„Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns“, sagt Gehrmann im Hinblick auf die morgige Aufgabe. „Doch das könnte man eigentlich momentan auch als Standard-Vorwort nehmen.“ Drei Punkte hatte er sich aus den beiden Partien gegen den Heeßeler SV und im Hamelner Ortsteil vorgenommen. Nach dem Remis gegen den HSV wird es unmöglich, dieses Ziel passgenau zu erreichen. Darauf angesprochen lacht Gehrmann. „Stimmt“, sagt er. Doch vermutlich würde er auch vier Punkte nicht ablehnen. „Wir müssen eigentlich schon gewinnen“, sagt der Coach.

Der Einsatz von Sebastian Schierl ist noch wacklig. Sebastian Mende stand bereits am Dienstag wieder auf dem Feld. Und Dominik Trotz, gegen Heeßel noch abwesend, ist aus dem Urlaub zurückgekehrt. 

Lokalteil HAZ, 27.04.2018 

B-Junioren vor dem Viertelfinale in guter Form

Zufriedenen und zuversichtlich kann das Trainerteam Gewetzki und Runne nach dem Heimsieg am Mittwochabend dreinschauen. Die Jungs sind der Meisterschaft wieder einen Schritt näher gekommen. Der Tabellenfünfte aus Rethen wurde mit 5:0 (2:0) an der Hindenburgallee besiegt.

Am Sonntag (29.04.2018) geht es um 11:00 Uhr dann erneut richtig rund: Kreispokal-Viertelfinale an der Hindenburgallee! Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide ist zu Gast. Das Team aus Langenhagen belegt aktuell den fünften Platz in der Kreisliga Staffel 1 und wird sicherlich von anderer Qualität sein. Die Jungs würden sich über entsprechende Unterstützung freuen. 

FC Eldagsen Intern, 26.04.2018 

FC Eldagsen punktet gegen den Heeßeler SV: "Das ist ja kein Fallobst"

Der Heeßeler SV kam in der Landesliga-Partie gegen den abstiegsbedrohten FC Eldagsen nicht über ein Unentschieden hinaus. Nach dem Spiel zeigte sich Eldagsen-Coach Holger Gehrmann durchaus zufrieden mit der Punkteteilung.

Der FC Eldagsen und der Heeßeler SV haben sich im Landesliga-Nachholspiel die Punkte geteilt. Das 1:1 (0:0) stuften beide Trainer als leistungsgerecht ein, allerdings konnte einer damit besser leben als der andere. „Den Punkt hätte ich vorher sofort unterschrieben“, sagte FCE-Coach Holger Gehrmann. „Das ist ja kein Fallobst.“​

"Auf der Huppelwiese war mehr Erde als Rasen"

Die Bilanz von Heeßels Coach Patrick Preuß fiel etwas anders aus. „Für mich sind das ganz klar zwei verlorene Punkte heute, das ist ein bisschen ärgerlich“, sagte er. Knapp 50 Kilometer liegen zwischen Heeßel und Eldagsen. „Sonst hätten wir auch um 18 Uhr anfangen können“, sagte Gehrmann. Doch so ging es wegen des benötigten Flutlichts erst um 19.30 Uhr auf dem B-Platz los. „Auf der Huppelwiese war mehr Erde als Rasen“, sagte Preuß. „Und den Rest haben wir heute umgepflügt.“ Nicht eben ein technisch anspruchsvolles Fußballspiel gesehen zu haben, darin bestand Einigkeit zwischen beiden Trainern. Lang und weit, viele Standards – so sah das Spiel meist aus. Aber spannend und intensiv war es. „Heeßel hat das Spiel - im Gegensatz zum OSV neulich – angenommen“, sagte Gehrmann. Auch Preuß sprach durchaus respektvoll vom Gegner. „Wir mussten erstmal reinkommen“, gab er zu.

Schuder trifft nach "sensationeller Kombination"

Halil Aydemir und Jannis Iwan befanden sich in guter Schussposition, doch der Ball kam nicht bei ihnen an. Auch einen indirekten Freistoß im Eldagser Strafraum nutzen die Gäste nicht. Erst nach der Pause fiel der erste Treffer. Nach einer „sensationellen Kombination“ (Preuß) über Rodi Hezo, Lorenzo Pombo Wulfes und Niklas Rohden köpfte Patrick Schuder zur Gästeführung ein (57.) ​

"Kompliment an meine Mannschaft"

Beide Teams besaßen in der Folge Chancen, doch für den Ausgleich sorgte eine Standardsituation. Jan Flügges Freistoß flog lange durch den Strafraum, setzte auf und landete im langen Eck (83.). Offiziell wurde der Treffer als Eigentor von Fabian Hellberg gewertet, beide Trainer hatten jedoch den Eldagser als Schützen gesehen. „Kompliment an meine Mannschaft, auch wenn wir uns fußballerisch natürlich etwas anderes vorstellen“, sagte Gehrmann.

Lokalteil HAZ, 25.04.2018 

FC Eldagsen viel zu passiv

Gehrmann-Elf kassiert Heimniederlage in der Landesliga

Der FC Eldagsen hätte sich maximal einen Punkt verdient – für den TSV Pattensen waren gleich drei Zähler auf der Habenseite.

FC Eldagsen 0 SpVgg. Bad Pyrmont 1

Schon der Start lief für den FCE nicht wie geplant. Vor dem Anpfiff der Landesliga-Partie gegen die SpVgg. Bad Pyrmont, die die Gäste mit 1:0 (1:0) für sich entschieden, musste Trainer Holger Gehrmann seine Formation ändern. Sebastian Mende brach das Aufwärmprogramm verletzungsbedingt ab und konnte nicht spielen. Jan Flügge rückte für ihn auf die Position des rechten Verteidigers. Die erste Torgelegenheit hatte zwar der FC Eldagsen durch Tilman Gust (6.), doch schon kurz darauf gingen die Gäste in Führung. Nach einem Ballverlust bekamen die Schwarz-Gelben keinen Zugriff, Serkan Kayrak erzielte das 1:0 (9.) für die Gäste. „Wir waren die gesamte erste Halbzeit viel zu passiv“, sagte Gehrmann. Mehr als eine Halbchance durch Lucas Brünig sprang bis zum Seitenwechsel nicht heraus (38.). Ein bisschen besser wurde es nach der Pause, doch der unbedingte Siegeswille war an diesem Tag nicht erkennbar.

„Maximal einen Punkt hätten wir uns heute verdient“, sagte Gehrmann dennoch. Dass es selbst zu diesem nicht reichte, lag einerseits daran, dass in der 71. Minute für Gust in aussichtsreicher Position der Winkel zu spitz wurde und deshalb Stefan Schmidt im Gästetor leichtes Spiel hatte. Andererseits am ausbleibenden Elfmeterpfiff des Unparteiischen nach einer Rettungstat eines Gäste-Spielers, bei der der eingewechselte Till Engelhardt am Kopf getroffen wurde. „Den Abdruck in seinem Gesicht sieht man immer noch“, beschwerte sich Gehrmann. „Das hätte es noch mal schön spannend gemacht.“ Pyrmonts Luca Fleischmann sah noch Gelb-Rot (87.). Doch auch daraus konnten die Senfstädter an diesem Tag kein Kapital schlagen.

FC Eldagsen: Marrero Pérez – Flügge, Trotz (72. T. Engelhardt), Gehrke, Schierl – Flohr, Rülke – Pérez (68. Geide), Brünig, E. Engelhardt (52. Berger) – Gust.

Lokalteil HAZ, 23.04.2018 

„Genau weiter so“

Der FC Eldagsen will auch in Bad Pyrmont punkten

Neun Punkte aus den vergangenen vier Spielen, für den FC Eldagsen könnte es schlechter laufen momentan. „Ja, wir haben einen ganz guten Lauf derzeit“, sagt Trainer Holger Gehrmann, betätigt sich jedoch sogleich als Stimmungskiller. „Wir haben noch nichts erreicht, da trete ich auf die Bremse.“

Nichts erreicht – da kann man geteilter Meinung sein, denn natürlich sind die drei eminent wichtigen Erfolge gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, in Godshorn und zuletzt gegen den OSV Hannover nicht gleichbedeutend mit dem Ligaverbleib, doch zumindest sorgen sie dafür, dass man nun von oben auf die gefährlichen Ränge herabblicken kann und die zwischendurch ziemlich ramponierte Ausgangslage wieder ein wenig ausgebeult hat.

Der morgige Gast – die SpVgg. Bad Pyrmont, angestoßen wird um 16 Uhr – ist nur drei Zähler entfernt, ein Sieg würde Gehrmanns Mannschaft zumindest nach Punkten aufschließen lassen. Da kommt es sehr gelegen, dass in Tilman Gust und Lauri Schwitalla zwei Kicker aus der Abteilung Attacke wieder im Kader stehen, auf deren Dienste der Coach zuletzt verzichten musste. Ein bisschen mehr Offensivpower kann auch nicht schaden, mit 31 erzielten Toren sind die Gelb-Schwarzen – so wie in der Tabelle auch – im unteren Drittel der Liga angesiedelt. Von den reinen Resultaten her gab es bislang meist hopp oder topp für sie. Nur ein Unentschieden haben die Eldagser in dieser Saison bisher verzeichnet. Die Gäste aus der Kurstadt teilen sich ihre Punkte deutlich lieber mit ihren Gegnern. Schon siebenmal erzielten sie genauso viele Treffer wie der Kontrahent. 

Lokalteil HAZ, 20.04.2018

Nachhol-Kellerduell: FC Eldagsen distanziert OSV Hannover weiter in der Tabelle

Welch ein wichtiger Erfolg für den FC Eldagsen im Kellerduell der Landesliga. Mit 2:0 besiegte die Mannschaft von Trainer Holger Gehrmann den OSV Hannover. Neun Punkte liegen die Senfstädter nun schon vor dem OSV, für die es im Abstiegskampf langsam eng wird.

Dabei hätten die Gäste schon in der 1. Minute in Führung gehen können, doch Eldagsen André Gehrke rettete in allerhöchster Not auf der Torlinie. Lucas Brünig verfehlte das Tor auf der anderen Seite zunächst noch knapp (10.), machte es kurz darauf nach Zuspiel des einzigen nominellen Stürmers Steven Berger jedoch besser und traf zur Führung (14.).

Eldagsen nimmt den Abstiegskampf besser an

„Auf dem kleinen Platz kann man nicht schön Fußball spielen“, sagte Holger Gehrmann. Abendspiele müssen zu dieser Jahreszeit in Eldagsen stets auf dem B-Platz ausgetragen werden, der definitiv nicht zu den liebsten Sportanlagen des Coaches gehört. Doch sein Team nahm den Abstiegskampf deutlich besser an als der OSV, der außer der erwähnten Chance direkt nach Anpfiff nicht viel Gefährliches anzubieten hatte.

Per Freistoß legte Gehrke noch vor der Pause das 2:0 nach (42.). Der Kapitän des FCE zirkelte den Ball über die Mauer, dann senkte er sich ins Tor von OSV-Schlussmann Eren Tastan.

„Wenn du noch einen kriegst, dann brennt hier der Baum“

Getragen von den Zuschauern brachten die Gastgeber den Sieg in den zweiten 45 Minuten über die Zeit. So richtig entspannen konnte Gehrmann erst nach dem Abpfiff, da es sowohl Brünig (46.) als auch Maximilian Rülke aus 18 Metern Torentfernung (61.) nicht gelang, das beruhigende 3:0 nachzulegen. „Wenn du noch einen kriegst, dann brennt hier der Baum“, sagte Gehrmann. Löscharbeiten waren jedoch nicht mehr notwendig. „Wir haben es heute verdient gewonnen“, laute Gehrmanns Fazit.

Lokalteil HAZ, 18.04.2018

Aus zwölf Metern ins Glück

FC Eldagsen feiert Last-Minute-Sieg in Godshorn

Anders als in der 1. Bundesliga haben in der Landesliga gestern die Gelb-Schwarzen jubeln dürfen. Der FC Eldagsen entschied die wichtige Partie in Godshorn für sich.

TSV Godshorn 1:2 FC Eldagsen

Es lief bereits die Nachspielzeit, da fand das Kellerduell doch noch einen Sieger. Sebastian Mende eroberte das runde Leder bei einem Konter und schoss flach aus zwölf Metern zum Siegtreffer ein. „Endlich haben wir mal das Glück auf unserer Seite gehabt“, freute sich Trainer Holger Gehrmann, dessen Mannschaft vor rund 200 Zuschauern durch Hendrik Göhr früh in Rückstand geraten war (7.).

Der Ausgleich ließ bis zur 65. Minute auf sich warten, Lukas Brünig traf. In der Folge verhinderte Marcel Bürst mit starken paraten den erneuten Rückstand, auf der anderen Seite hatte José Ruben Pérez eine gute Einschussgelegenheit. Da jedoch auch er nicht traf, lief alles auf eine Punkteteilung hinaus. Doch dann kam zum Verdruss von Godshorns Trainer Niklas Mohs der Auftritt von Mende. „Wir haben nach unserer frühen Führung zu wenig investiert und den Vorsprung verwaltet. Nach dem Ausgleich vergeben wir vier Großchancen. Zum Schluss ist das natürlich Pech“, resümierte Mohs, für den es die erste Niederlage seit seinem Amtsantritt in Godshorn war.

FC Eldagsen: M. Bürst – Trotz, Gehrke, Mende, Brünig – Schierl, Pérez (79. Schröder), Flohr, Rülke (46. E. Engelhardt), Gust – Schwitalla (60. Berger).

Schon morgen können die Eldagser nachlegen. Um 19.30 Uhr ist der OSV Hannover zu Gast an der Hindenburgallee. Landesliga auf dem kleinen und unebenen B-Platz – man darf gespannt sein. Der A-Platz verfügt nicht über eine Flutlichtanlage.  

Lokalteil HAZ, 16.04.2018

Das nächste Sechs-Punkte-Auswärtsspiel

FC Eldagsen gastiert beim erstarkten TSV Godshorn

Nach der Partie unter der Woche in Langreder, die der FC Eldagsen mit 0:3 verloren hat, steht am Sonntag um 15 Uhr das zweite Duell mit einem direkten Rivalen im Kampf um den Klassenerhalt an. Gastgeber TSV Godshorn hat zuletzt einen klaren Aufwärtstrend erkennen lassen, an Stabilität hinzugewonnen und unter dem neuen Trainer Niklas Mohs bereits drei Siege (mehr als in der gesamten Vorrunde) geholt. Der Vorsprung auf die Eldagser beträgt mittlerweile bereits vier Punkte.

Dieser Gegner kommt zu einem nicht eben idealen Zeitpunkt, oder wie Holger Gehrmann es bezeichnet: „Das wird ein Schluck aus der ganz großen Kanne“, so Eldagsens Trainer. Eine engagierte Truppe, die mit aller Macht die Liga halten wolle, würde da auf sein Team warten. Doch dieser Wunsch eint den Aufsteiger mit den Gelb-Schwarzen, die die Spielklasse natürlich auch nicht kampflos verlassen wollen. Beobachtet hat Gehrmann den Rivalen nach der Winterpause noch nicht. „Das bringt in unserer Spielklasse meiner Meinung nach auch gar nicht so viel“, sagt er. Es fehle doch häufig an der Konstanz, so dass man aus den gewonnenen Erkenntnissen nicht immer so viel Nutzen ziehen könne wie vielleicht erhofft. Rune Flohr steht wieder im Kader.

Lokalteil HAZ, 13.04.2018

Eldagser Elfer-Ärger

Die U 23 des 1. FC Germania Egestorf/Langreder hat den ersten Dreier des Jahres eingefahren – zum Leidwesen der Gelb-Schwarzen aus Eldagsen. Dabei hatte denen die Anfangsphase gehört. „Aber danach haben wir uns reingekämpft und am Ende verdient gewonnen“, betonte Egestorfs Coach Michel Costa, der mit Sebastian Baar, Joshua Siegert und Marvin Schlömer drei Akteure aus dem Regionalliga-Aufgebot in seine Startelf einbauen konnte.

„Wir waren zu Beginn die bessere Mannschaft und sind das Ganze auch etwas strukturierter angegangen als die Egestorfer“, lobte Holger Gehrmann, Coach der Gäste. Allerdings habe sein Team es verpasst, sich zu belohnen. „Wir hatten drei gute Möglichkeiten, haben es aber leider versäumt, in Führung zu gehen.“ Das sollte sich rächen. In der 33. Minute schoss Lennart Novotny den Aufsteiger nach einem Steilpass von Baar in Führung. Das gab den Platzherren Sicherheit, sie standen nun deutlich stabiler und ließen kaum noch etwas zu. Mit dem 2:0 durch einen von Sebastian Baar verwandelten Foulelfmeter fiel die Vorentscheidung noch vor dem Pausenpfiff (45. + 2). Dieser Strafstoß brachte Gehrmann etwas auf die Palme: „Das war gar nichts. Der Egestorfer läuft einfach auf Dominik Trotz auf“, meinte Eldagsens Coach. „Gibt er den, dann muss er auch uns mindestens zwei Elfer geben, als einmal Lauri Schwitalla und einmal Tilman Gust genau dasselbe passiert.“

Dieser umstrittene Elfmeter habe seine Mannschaft „etwas aus den Socken gehauen“, sagte Gehrmann. „Nach der Pause haben wir es nicht mehr geschafft, die Egestorfer unter Druck zu setzen.“ Die Partie sei immer unsauberer, nickliger und unrunder geworden. „Wir haben uns in Einzelaktionen verheddert.“ Für den Endstand sorgte Jos Homeier mit einem fulminanten Schuss aus der Distanz (74.).

FC Eldagsen: M. Bürst– Trotz, Mende (80. Schröder), Gehrke, E. Engelhardt – Rülke (75. Berger), Flügge (46. Schierl) – Gust, Brünig, Pérez – Schwitalla

Lokalteil HAZ, 12.04.2018

Jubel über vier Tore und drei Punkte

FC Eldagsen bezwingt Krähen deutlich

Wichtiger Dreier für den FC Eldagsen: Durch den Heimsieg über den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide bleibt die Mannschaft von Holger Gehrmann im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga aussichtsreich im Rennen.

FC Eldagsen 4 - TSV Krähenwinkel/Kaltenweide 1

Im Hinspiel hatte Marcel Kunstmann nicht nur wegen seiner beiden Tore den Unterschied ausgemacht. Den langen Angreifer der Krähen hatten die Akteure des FC Eldagsen nie in den Griff bekommen. Im zweiten Aufeinandertreffen der Saison fehlte Kunstmann, und die schwarz-gelben Eldagser besiegten die Krähen deutlich. Dies jedoch nicht bloß an Kunstmanns Fehlen festzumachen, war Gehrmann ein Anliegen. „Dass zwei, drei wichtige Leute fehlen, damit habe ich jede Woche zu kämpfen“, betonte er. Auch Gästetrainer Ingo Trebing führte die Abwesenheit seines Torjägers nicht als Grund für die Niederlage an. „Wir haben eine junge Truppe, da ist es nicht immer leicht, Konstanz reinzubekommen“, sagte er.

Bereits in der 3. Minute waren die Gastgeber in Führung gegangen, André Gehrkes Freistoß segelte durch den Strafraum, setzte auf und sprang an Keeper Jan-Hendrik Helms vorbei ins Tor. „Das sind unbequeme Bälle für einen Torhüter“, spendete Gehrmann Trost. Lucas Brünig erhöhte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (19.). Nach einem zunächst abgewehrten Standard gelang es den Gästen kurz darauf nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Den zweiten Ball verwertete Gehrke (21.). „Ein schwaches Zweikampfverhalten und mangelnde Passqualität“ seines Teams seien auf Eldagser Stärke bei Standardsituationen getroffen, bilanzierte Trebing. Philipp Schmidt verkürzte zwar per Handelfmeter (38.) – Rune Flohr sollte den Ball unerlaubt gespielt haben –, doch mehr sprang für die Krähen nicht heraus. Vielleicht auch, weil Philip Schütz für ein Foulspiel die rote Karte sah (51.), dem jedoch kurz darauf Gelb-Rot für Flohr folgte (52.). Lauri Schwitalla setzte den Schlusspunkt mit seinem ersten Tor im neuen Trikot gegen seinen Ex-Verein (74.). „Siege müssen nicht immer gut aussehen“, resümierte Gehrmann.

FC Eldagsen: M. Bürst – Flohr, Mende, Gehrke, E. Engelhardt – Rülke, Flügge (72. Schierl) – Gust, Brünig (53. Berger), Pérez – Schwitalla (80. Geide) 

Lokalteil HAZ, 09.04.2018 

Mit Macht aus dem Knick kommen

FC Eldagsen hat die Krähen zu Besuch – und muss punkten

Holger Gehrmann ist verschnupft. Allerdings plagt den Trainer des Landesligisten FC Eldagsen tatsächlich eine Erkältung, sie piesackt ihn noch mehr als die beiden jüngsten Niederlagen. Doch Zeit für eine Genesungspause möchte Gehrmann sich nicht einräumen. „Krank sein gibt es nicht“, sagt er mit einem Schmunzeln. „Wir haben ja schließlich ein Spiel.“

Für den Coach ist die Partie morgen (16 Uhr) gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide eine Reise in die eigene Vergangenheit. Denn vor dem FC Eldagsen war der Waldsee der letzte Halt Gehrmanns. Das habe für ihn jedoch keine Relevanz mehr, sagt er bestimmt. Das Hinspiel (1:5) sei schon etwas Besonderes gewesen, doch nun ginge es einzig um sein aktuelles Team. Und damit hat er wahrhaftig genug zu tun. Das rettende Ufer ist bereits drei Punkte entfernt – die Gelb-Schwarzen müssen zusehen, nicht den Anschluss zu verlieren. „Wir müssen aus dem Knick kommen“, sagte Gehrmann, der die vergangenen Tage mit der Suche nach Fehlern verbracht hat und dabei schnell fündig geworden ist. „Die sind ja für alle sichtbar“, sagt er. Schon nach der Partie in Bückeburg hatte er sich über die vielen Fauxpas in Spielaufbau und Defensive beklagt. „Deshalb wissen wir, was wir machen müssen, und auch, was wir nicht machen müssen“, so Gehrmann.

Der Weg zum Klassenerhalt werde gemeinsam beschritten. „Es ist nicht so, dass die Mannschaft rechtsherum will und ich linksherum.“ Bis auf den gelbgesperrten Dominik Trotz hat Gehrmann alle Mann an Bord – einen Torjäger indes nicht. „Jeder Landesligist hat einen Mann, der acht Tore pro Jahr schießt“, weiß er. „Wir momentan eher nicht.“ Krähenwinkels Marcel Kunstmann etwa hat schon 14 Treffer erzielt – allerdings fehlt er morgen aufgrund einer Fingerverletzung. 

Lokalteil HAZ, 06.04.2018 

FC Eldagsen auch beim VfL Bückeburg glücklos: "Individuell fliegt es uns um die Ohren"

Der Bückeburger Alexander Bremer wird dem FC Eldagsen nicht so schnell aus dem Kopf gehen. Bei der 2:5-Niederlage beim VfL Bückeburg erzielte der Stürmer einen Hattrick in der ersten Hälfte. Die Bilanz der Eldagser: Null Punkte am Osterwochenende.

Ich hatte ja gesagt, dass wir unbedingt punkten müssen“, erinnerte sich Holger Gehrmann an seine eigene Vorgabe für die beiden Partien des Osterwochenendes. Herausgekommen sind für den FC Eldagsen null Landesliga-Punkte bei 2:7 Toren. Für die 2:5 (1:3)-Pleite beim VfL Bückeburg fand der Trainer keine rechte Erklärung. „Das hört sich bestimmt doof an, aber ich finde, dass wir gar nicht schlecht gespielt haben“, sagte er. „Aber individuell fliegt es uns derzeit einfach um die Ohren.“

Bremer macht den Unterschied

Bevor es mit den Gegentoren losging, hätten die Gäste durchaus in Führung liegen können. Doch sowohl Tilman Gust (2. Minute) als auch André Gehrke (12.) scheiterten am glänzend aufgelegten Bückeburger Schlussmann Pascal Pöhler. Dann kam der große Auftritt von Alexander Bremer, den der Verfasser des Bückeburger Livetickers deshalb sogar kurzerhand Bundestrainer Joachim Löw ans Herz legte.Bremer erzielte einen Hattrick, traf dabei nach langem Pass zum 1:0 (17.), vom Punkt zum 2:0 (38. - Eldagsens Schlussmann Diego Otniel Marrero Pérez hatte sich zuvor zu einem unnötigen Foul hinreißen lassen, obwohl er den Ball bereits in den Händen hielt) und nach einem Eldagser Ballverlust auch zum 3:0 (39.). „So einer wie Bremer macht dann natürlich auch ein Stück weit den Unterschied“, sagte Gehrmann, der beim Gegner zudem Marcel Buchholz lobte.

"50:50-Situationen laufen derzeit alle gegen uns"

Für einen Hoffnungsschimmer sorgte noch vor der Pause Jan Flügge mit dem Treffer zum 1:3 (43.) nach toller Ballstafette über Gust und Rune Flohr. Als unmittelbar nach seiner Einwechslung Maximiliam Rülke zum Anschluss traf (61.), schienen die Eldagser drauf und dran zu sein, das Spiel zu kippen. Doch ein weiterer Strafstoß machte dieses Unterfangen zunichte. Diesmal traf Pascal Könemann aus elf Metern (76.). Der Endstand entsprang einem abgefälschten Schuss von Buchholz nach abermaligem Ballverlust im Duell Mann gegen Mann (84.). „Die 50:50-Situationen laufen derzeit alle gegen uns“, haderte Gehrmann. „Ich kann ja viel reden, aber den Ball rausspielen müssen meine Spieler schon selbst.“ 

Lokalteil HAZ, 03.04.2018

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