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Leine Nachrichten
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t├Ąglich in der HAZ und NP

Auch TuSpo kann Eldagsen nicht stoppen

Nach 2:0-Sieg hat FCE schon sechs Punkte Vorsprung auf Newroz Hildesheim

Der FC Eldagsen ist in der Bezirksliga 4 einfach nicht aufzuhalten. Mit 2:0 (0:0) gegen die TuSpo Schliekum gewann die Mannschaft von Trainer Holger Gehrmann auch ihr siebtes Spiel nach der Winterpause (bei einer Tordifferenz von 29:1 aus diesen Partien) und vergrößerte durch das Unentschieden des SV Newroz Hildesheim seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf schon recht komfortable sechs Zähler. Denn während den Hildesheimern die Konstanz zuletzt ein wenig abhandengekommen ist, spulen die Gelb-Schwarzen von der Hindenburgallee Wochenende für Wochenende ihr Pensum ab – und am Ende stehen immer drei Punkte.

Im Spielerkreis nach dem neuerlichen Dreier sprach der sonst nicht unbedingt zu Superlativen neigende Gehrmann seinen Akteuren ein großes Lob aus. „Ich habe ihnen gesagt, dass es unfassbar gut ist, was wir im Moment abliefern“, berichtete er. „Das ist nicht normal und auch keine Selbstverständlichkeit, wenn man aus der Landesliga abgestiegen ist. Ich ziehe den Hut vor dieser Truppe.“

Die erste Hälfte endete zwar noch torlos, war aber nach Gehrmanns Ansicht „die seit Wochen beste Halbzeit von uns in spielerischer Hinsicht“. Doch auch die Gäste aus Schliekum hatten einen guten Tag erwischt und machten es dem Favoriten so schwer wie eben möglich. „Wir haben in der ersten Halbzeit und in der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte gut verteidigt“, sagte Schliekums Teammanager Rifat Yildiz. Was Gehrmann bestätigte: „Sie haben strukturiert gespielt – und waren auch nach vorne immer wieder gefährlich.“

Ein leichter Fehler im Aufbauspiel der Gäste sorgte nach einer knappen Stunde dann aber doch dafür, dass das Spiel seinen vermuteten Lauf nahm. Riadh Amin Awdi bekam den Ball von einem Schliekumer in die Füße gespielt, setzte sich auf seiner linken Seite gut durch und bediente flach Lucas Brünig im Strafraum, der keine Mühe hatte, zum Führungstor einzuschießen (59. Minute).

Eine Viertelstunde später zeigten Brünig und Lauri Schwitalla nach einem TuSpo-Ballverlust mit einer schnellen Kombination auf engstem Raum, was spielerisch möglich ist, wenn man sich in einer guten Phase befindet. Schwitalla vollendete mit seinem 34. Saisontor zum Endstand.

„Wenn wir die beiden Fehler nicht machen, reicht es vielleicht sogar zu einem Unentschieden. Aber insgesamt war Eldagsen schon sehr dominant“, sagte Yildiz.

FC Eldagsen: Bürst – Flügge, Mende, Gehrke, Awdi (78. Schierl) – Pinkerneil (68. Köneke) – Fülberg (46. Berger), Brünig, Scharmann, Flohr – Schwitalla

TuSpo Schliekum: Schulze – Maliqi, Ledonne, Mbuluku, Viebrans – Kr. Berisha, Avci – Houban, Araboglu, Kansou (71. Ferizi) – Wilson (80. Eidelman).

Lokalteil HAZ, 29.04.2019

Wer hat am Sonntag das letzte Wort?

Bezirksliga 4: Timon Scharmann vom FC Eldagsen will gegen TuSpo Schliekum Versäumtes nachholen

Von seinen 24 Spielen in der Bezirksliga 4 hat der FC Eldagsen stolze 22 gewonnen. Die einzige Niederlage setzte es beim SV Newroz Hildesheim. Dazu kam ein 0:0 in Schliekum – und die dort ansässige TuSpo hat sich für Sonntag (15 Uhr) zum Gegenbesuch angekündigt.

„Wir haben keinen Druck mehr“, sagt Schliekums Teammanager Rifat Yildiz, der davon ausgeht, dass für seine Mannschaft nach dem Sieg beim VfL Borsum in puncto Abstieg keine Gefahr mehr droht. „Den Druck haben die“, schickt er einen kleinen Gruß in Richtung des nächsten Gegners, der seit Karsonnabend wieder Tabellenführer ist. „Am Saisonende wird es Eldagsen machen“, glaubt Yildiz aber – und wäre daher mit einem Remis zufrieden.

Für FCE-Akteur Timon Scharmann hat sich durch die Spitzenposition im Aufstiegszweikampf nicht viel geändert. „Wir mussten vorher jedes Spiel gewinnen – und das müssen wir auch weiterhin“, sagt er, „so einfach ist das.“ Der ­24-Jährige kickte in der Jugend für Arminia Bielefeld und kam dort in der B- und ­A-Junioren-Bundesliga zum Einsatz. Bei den damaligen Gegnern spielten mitunter Akteure mit heute illustren Namen – Alexander Nübel (mittlerweile Schalke 04), Ihlas Bebou (Hannover 96), Felix Platte (Darmstadt 98) oder Jeremy Dudziak (FC St. Pauli) sind nur einige von ihnen. Für den früheren Bad Münderaner Scharmann, der in Ostwestfalen meist als Linksverteidiger agierte, verlief es beim Traditionsklub allerdings nicht nach Wunsch, weshalb er den Verein verließ und über Umwege im Sommer 2017 in Eldagsen landete.

Und dort ist man heilfroh, den von Trainer Holger Gehrmann mittlerweile zum Mittelfeldspieler umfunktionierten Scharmann in seinen Reihen zu wissen. „Er ist ein witziger Vogel, der immer das letzte Wort hat“, sagt Gehrmann schmunzelnd, „und ein abgeklärter Kicker, der das Spiel lesen kann, sowieso.“ Scharmann könne aus seiner Sicht die 8er-, 6er- und 10er-Position besetzen. Da habe er aus seiner Bielefelder Ausbildungszeit einiges mitnehmen können, meint der Spieler. „Im Mittelstrang ist er am stärksten“, findet der Coach. Scharmann ist also ein Teil der Eldagser Antriebswelle – wie passend für jemanden, der in Braunschweig Maschinenbau studiert.

Ob er das mit dem letzten Wort bestätigen könne? Scharmann lacht. „Ich habe gelernt, dass man dem Trainer nicht widersprechen darf“, sagt er. „Aber das stimmt schon.“ Wie lange er die Fahrten aus seinem Studienort nach Springe noch auf sich nehmen möchte, gibt er bislang nicht preis. „Ich hätte es einfacher haben können“, sagt er – auf die Entfernung angesprochen, die er meist mit dem Auto zurücklegt. Eine Trennung im Sommer ist gut möglich, wobei: „Wir haben eine echte Mannschaft. Das ist schon was anderes bei uns. Da tut man sich schwer, wegzugehen.“

Doch noch ist er ja da – und hat Ziele. Den Aufstieg sowieso, aber auch persönlich: „Ich hatte mir für Ostern ein Tor vorgenommen, das hat leider nicht geklappt.“ Es bleibt bei sechs Treffern. „Timon könnte noch etwas torgefährlicher werden“, findet auch sein Trainer. „Dann muss ich eben gegen Schliekum treffen“, sagt Scharmann. Das letzte Wort gehört auch diesmal ihm.

Lokalteil HAZ, 26.04.2019

3:0 gegen BW Neuhof: Der FC Eldagsen festigt seinen Platz ganz oben

Sechs Spieltage stehen in der Bezirksliga 4 noch auf dem Programm, der FC Eldagsen geht mit einem Vorsprung von vier Punkten auf den SV Newroz Hildesheim in den Endspurt. Beim 3:0 gegen BW Neuhof festigten die Gelb-Schwarzen ihre Führungsposition.

Nur zwei Tage nach Rückeroberung der Tabellenführung hat der FC Eldagsen seine Spitzenposition in der Bezirksliga 4 gefestigt und besitzt nach dem 3:0 (1:0)-Erfolg über den SV BW Neuhof nun bereits vier Zähler Vorsprung auf den SV Newroz Hildesheim.

Paar Prozent Kraft fehlen

Und diesmal gelang es der Mannschaft von Trainer Holger Gehrmann sogar, eine Partie ohne Tore des zuletzt so treffsicheren Lauri Schwitalla für sich zu entscheiden. „Wir haben keine richtigen Bälle auf Lauri gespielt“, sagte Gehrmann. „Es fehlten kräftemäßig auch ein paar Prozent bei uns.“ Doch zu einem Team gehören ja mindestens elf Akteure, und diesmal sprangen eben andere Eldagser in die Bresche.Lucas Brünig brachte die Gastgeber im zweiten Versuch in Führung (11. Minute) – seinen ersten Schuss hatte Gästekeeper Lars Bobrink noch pariert. Rune Flohr sorgte nach Zuspiel Brünigs erst spät für die Vorentscheidung (83.), Riadh Amin Awdis Flankenversuch landete zum Endstand im langen Eck (90.+1).

Bison Gutsche kommt

„Wenn es doch so gewollt war, war es sehr schön gemacht“, sagte Gehrmann lachend, der sich außer über die sechs Zähler am Osterwochenende über die Zusage Schwitallas für ein weiteres Jahr an der Hindenburgallee freuen konnte. Ferner wechselt im Sommer Alexander Gutsche vom SC Bison Calenberg als Ersatzkeeper zu den Gelb-Schwarzen.

Lokalteil HAZ, 24.04.2019

Eine Chance reicht für Platz eins - FC Eldagsen führt die Bezirksliga 4 wieder an

SV Einum 0 FC Eldagsen 1

Wer aufsteigen will, muss auch die knappen Spiele, in denen es nicht so recht laufen will, gewinnen. Dem urlaubsbedingt ohne Jan Flügge und Lucas Brünig angetretenen FC Eldagsen ist dies am Karsamstag im Gegensatz zu seinem Widersacher um den Titel gelungen. Beim SV Einum gewannen die Gelb-Schwarzen mit 1:0 (1:0), während der SV Newroz Hildesheim daheim gegen den abstiegsbedrohten VfL Borsum über ein 1:1 nicht hinauskam. „Es war ein ereignisarmes Fußballspiel“, sagte FCE-Trainer Holger Gehrmann. „Im Grunde gab es nur eine echte Torchance.“

Doch wohl dem, der jemanden wie Lauri Schwitalla in seinen Reihen hat. Wieder einmal – mit seinem 32. Saisontreffer – war es der Goalgetter, der die Partie entschied. Nach Vorarbeit von Riadh Amin Awdi war Schwitalla in der 22. Minute zur Stelle und traf golden für Eldagsen, das die Hildesheimer in der Tabelle nunmehr überflügelt hat. „Wir hatten in der ersten Halbzeit gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, haben es aber gegen deren 5-3-2 nicht so richtig durchgespielt bekommen“, sagte Gehrmann.

FC Eldagsen: Bürst – Jeske, Mende, Gehrke, Awdi (61. Geide) – Pinkerneil – Flohr, Scharmann, Berger (55. Fülberg), Schierl – Schwitalla (89. Riemer).

Lokalteil HAZ, 23.04.2019

Eldagser Siegesserie hält

FC Stadtoldendorf 0 FC Eldagsen 3

Pflichtaufgabe erfüllt, Siegesserie fortgesetzt: Es läuft weiter wie geschmiert beim FCE. Beim Vorletzten gab sich der FCE keine Blöße, feierte den achten Dreier in Folge. Das Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel mit Newroz Hildesheim bleibt spannend. „Momentan liefern beide einfach Woche für Woche. Die Jungs haben es wieder klasse gemacht, auch wenn wir am Anfang unsere Chancen hätten besser nutzen können“, sagte Eldagsens Trainer Holger Gehrmann.

So blieb es lange bei einem zumindest vom Ergebnis her knappen 1:0 durch den Treffer von Timon Scharmann (29.). Erst in der Schlussphase machte Lauri Schwitalla mit einem Doppelpack alles klar (74., 87.). Der Eldagser Toptorschütze erzielte damit seine Treffer 14 und 15 in den jüngsten drei Spielen. „Er kann momentan wahrscheinlich alles treffen“, sagte Gehrmann und fügte hinzu: „Er kann seinen Lauf schon gut einschätzen. Und wir auch.“

FC Eldagsen: Bürst – Jeske (63. Awdi), Gehrke, Mende, Flügge – Pinkerneil (70. Berger) – Schierl (81. Fülberg), Scharmann, Brünnig, Flohr – Schwitalla.

Lokalteil HAZ, 16.04.2019

Aus zwei prophezeiten Toren werden neun

Lauri Schwitalla trifft beim 10:1-Sieg des FC Eldagsen gegen TSV Lenne neunmal

In der Spielzeit 2017/2018 hat Lauri Schwitalla neun Tore erzielt. Siebenmal traf er seinerzeit in der Hinrunde für Borussia Hannover, nach seinem Vereinswechsel im Winter war er für den damaligen Landesligisten FC Eldagsen auch noch zweimal erfolgreich.

Nun hat der Mittelstürmer wieder neunfach getroffen – allerdings dafür nicht eine komplette Saison benötigt, sondern gerade einmal 90 Minuten. Beim 10:1 (5:0)-Kantersieg der Eldagser gegen den TSV Lenne hieß der Torschütze sage und schreibe neunmal Schwitalla.

Den einzigen Treffer, den der Spieler mit der Rückennummer 7 nicht erzielte, beförderte Gästespieler Erik Schaper zum 5:0 ins eigene Netz (44. Minute). Dahinter lauerte bereits ein einschussbereiter Akteur im gelben Trikot des FC Eldagsen. Sein Name? Lauri Schwitalla. „Ich habe so was noch nicht erlebt“, sagte der eher konsterniert als euphorisch wirkende FCE-Coach Holger Gehrmann. „Aber er macht die Tore halt.“ Das kann man wohl so sagen – beim Tipp des Spieltags hatte Schwitalla optimistisch ein 4:0 seiner Mannschaft prophezeit. Und lachend „mit zwei Toren von mir“ ergänzt. Es sollten ein paar mehr werden ...

Bereits früh brachte der Torjäger sein Team per zweifelhaftem Elfmeter mit 1:0 in Front. „Das war überhaupt nichts“, kommentierte Gehrmann den Pfiff. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau legte der 26-jährige Angreifer das 2:0 nach (21.). „Lauri läuft dazwischen, und sonst war von denen da auch keiner mehr“, sagte Gehrmann. Per Kopf fiel das 3:0 aus kurzer Distanz, der Punkt für den Assist ging an Timon Scharmann (29.). Nach Schwitallas 4:0 (41.) sorgte das eingangs geschilderte Eigentor für den Pausenstand.

Den vierfachen Torschützen nun vielleicht auswechseln? Gehrmann stutzte – und lachte. „Nein, warum sollte ich?“ Stimmt, denn Schwitalla war noch lange nicht fertig, erzielte nach einem Standard von André Gehrke das 6:0 (51.) und per Elfmeter (Foul an Lucas Brünig, 55.) Tor Nummer sieben. Nun geriet Gehrmann doch ins Grübeln. „Vor dem Elfmeter habe ich kurz überlegt, ihn runterzunehmen“, sagte der Trainer, verwarf die Idee aber wieder. Und sicherte seiner Elf damit den zweistelligen Sieg durch drei weitere Schwitalla-Tore: aus zwölf Metern (61.), nach Umspielen des Keepers Maximilian Verwohlt (81.) sowie völlig frei im Strafraum (84.). Vom Punkt erzielte Stefan Stratmann den Endstand (86.).

Als der Matchwinner vom Feld ging, fiel ihm sein Trainer nicht etwa überschwänglich in die Arme. „Wir haben noch nicht miteinander gesprochen, sondern uns nur angelächelt“, sagte Gehrmann. „Aber das reicht bei uns manchmal auch.“

FC Eldagsen: Bürst – Flügge (57. Riemer), Mende, Gehrke, Schierl – Jeske – Flohr (69. Marx), Scharmann, Brünig, Fülberg (57. Geide) – Schwitalla. 

Lokalteil HAZ, 08.04.2019

„Ich fühle mich einfach richtig wohl“

Er trifft und trifft – Lauri Schwitalla will mit dem FC Eldagsen zurück in die Landesliga / Sonntag gegen TSV Lenne

Zehn bis 20 Tore hatte sich Lauri Schwitalla vor Saisonbeginn der Bezirksliga 4 zum Ziel gesetzt. Nicht gerade eine bescheidene Marke für jemanden, der in keiner seiner bisherigen sechs Spielzeiten im Männerbereich häufiger als neunmal getroffen hatte. 20 Spiele hat Schwitallas Klub, der FC Eldag­sen, mittlerweile absolviert – nach zwei Dritteln einer Spielzeit kann man mal eine Zwischenbilanz ziehen. Schwitalla steht aktuell bei 21 Toren und zeigt, dass seine eigene Vorgabe nicht vermessen war.

Der im 4-1-4-1-System einzige Angreifer hat einen unfassbaren Lauf, den er am Sonntag ab 15 Uhr im Spiel gegen den TSV Lenne fortsetzen möchte, um sein Team damit wieder ein Stück näher an die Landesliga heranzuschießen. „Ich glaube, dass der Aufstieg nicht nur im direkten Duell mit Newroz Hildesheim entschieden wird“, sagt der im Finanzwesen eines Automobilzulieferers tätige Angreifer. „Gerade die Spiele, die jetzt kommen, sind wichtig.“ Bevor es also am 12. Mai zum Aufeinandertreffen der beiden enteilten Spitzenteams kommt, gilt es, seine Hausaufgaben zu erledigen.

Am besten mit Toren. Und für die ist in Eldagsen seit knapp anderthalb Jahren vor allem der mittlerweile 26-jährige Schwitalla zuständig, seitdem er aus einem halbjährigen Intermezzo bei Borussia Hannover von FCE-Coach Holger Gehrmann nach Eldagsen gelotst wurde. Von dem Trainer, mit dem er schon beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide zusammengearbeitet hatte. „Als ich ihn kennengelernt habe, hat er noch nicht viel ernst genommen“, sagt Gehrmann lachend. „Ein witziger, guter Typ war er schon immer, doch er ist erwachsener geworden.“

Im Langenhagener Ortsteil spielte Schwitalla in der Jugend und schließlich fünf Jahre bei den Männern. „Als ich nach Eldagsen gewechselt bin, kannte ich niemanden“, sagt Schwitalla. „Da habe ich Holger blind vertraut.“ Und er wurde nicht enttäuscht. „Ich fühle mich einfach richtig wohl“, sagt der Mann mit der Nummer 7. „Er weiß um seine Stellung im Team und bei den Zuschauern“, sagt Gehrmann, der natürlich hofft, seinen Torjäger über die Saison hinaus halten zu können, 21 Tore wecken auch andernorts Begehrlichkeiten. „Die Tendenz ist, dass ich bleibe“, sagt Schwitalla. „Wir sprechen in ein paar Wochen noch mal.“ Neben dem Wohlfühlfaktor ist es vor allem die Gesundheit, die ihn so stark macht. „Endlich bin ich mal verletzungsfrei“, sagt er und führt das unter anderem auf eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Besuche im Fitnessstudio zurück.

Unterdessen haben die Eldagser José Rubén Pérez verpflichtet. Der amerikanische Offensivmann kehrt im Sommer aus seiner Heimat zurück und wird sich dem Verein, für den er bis 2018 bereits kickte, erneut anschließen.

Lokalteil HAZ, 05.04.2019

FC Eldagsen holt Offensivallrounder Jose Ruben Perez zurück

Gebürtiger US-Amerikaner steigt zur neuen Saison erneut beim FC Eldagsen ein

Der erste Zugang des FC Eldagsen steht fest: Jose Ruben Perez kehrt nach einem Jahr in den Vereinigten Staaten zurück nach Deutschland und wird, unabhängig von der Spielklasse, wieder für die Senfstädter spielen.

Perez, der Ende März seinen 21. Geburtstag gefeiert hat, spielt aktuell noch für den FC Mullhouse in den USA. Bereits von Juli 2018 bis Mai 2019 war Perez eine Saison für den FC Eldagsen aktiv und absolvierte 23 Spiele in der Landesliga Hannover. Trainer Holger Gehrmann freut sich über die Rückkehr „Mit Jose bekommen wir einen sehr talentierten Spieler zurück, der durch seinen Fleiß und sein Talent noch großes Entwicklungspotential hat und uns in der Offensive flexibler macht“.

Neben der sportlichen Perspektive beim FC Eldagsen strebt Perez eine Ausbildung in der Region Springe an und plant längerfristig in Deutschland und auch beim FC Eldagsen zu bleiben. Der Verein und die Mannschaft freuen sich auf den Rückkehrer, der vor seinem Abschied im vergangenen Sommer bereits ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und bestens integriert war.

FC-Intern, 03.04.2019

Schwitalla glänzt beim FCE

BW Salzhemmendorf 0 FC Eldagsen 7

„Man merkt einfach, dass Lauri sich bei uns megawohlfühlt“, sagte der Trainer des FC Eldagsen, Holger Gehrmann. Mit gleich vier Treffern hatte der Toptorjäger der Staffel maßgeblichen Anteil am 7:0 (1:0)-Kantersieg seiner Mannschaft beim Tabellenletzten aus Salzhemmendorf. Das schönste Tor hatte sich Schwitalla bis kurz vor Schluss aufgehoben.

Beim Stand von 6:0 für die Gäste – und ausgestattet mit dem Selbstbewusstsein von zu diesem Zeitpunkt bereits 20 erzielten Saisontoren – katapultierte Schwitalla den von Timon Scharmann geflankten Ball per Seitfallzieher zum Endstand von links in den rechten Torwinkel (88.). „Den macht er so in seinem Leben wohl nie wieder“, schwärmte Gehrmann. Selbst Schiedsrichter Max Hoffmann war offenbar so geflasht, dass er das Traumtor im Spielbericht fälschlicherweise Lucas Brünig zuschrieb. Dass Schwitalla trotzdem mehrfach in den Aufzeichnungen des Unparteiischen auftauchte, lag an seinen Treffern eins bis drei (56. , 72./Elfmeter, 80.) zum 2:0, 4:0 und 6:0. Sebastian Mende hatte schon in Minute zwei zeitig für Beruhigung beim Favoriten gesorgt. „Es war gut, dass wir früh in Führung gegangen sind“, sagte Gehrmann. Scharmann (61.) und Rune Flohr (75.) erzielten die übrigen Tore. „Nach dem 3:0 war Salzhemmendorf gebrochen“, sagte Gehrmann.

FC Eldagsen: Bürst – Flügge, Mende, Gehrke (66. Jeske), Awdi – Pinkerneil – Flohr (77. Riemer), Brünig, Scharmann, Schierl (61. Fülberg) – Schwitalla.

Lokalteil HAZ, 02.04.2019

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