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Noch herrscht Ruhe in Springe und Eldagsen

Die Trainer Franz Genschick und Karsten Bürst verfallen trotz Bezirksliga-Fehlstart nicht in Panik

Fußball. Die Zuschauer der heimischen Bezirksligisten sind nicht eben die geduldigsten. So fordert etwa ein Internetnutzer nach dem Pokal-Aus und nur drei Punkten des FC Springe aus vier Punktspielen in einem Kommentar auf www.ndz.de, dass „so langsam mal die Trainerfrage“ gestellt wird. Und auch Eldagsens Trainer Karsten Bürst ist sich bewusst, dass nach bislang nur einem Punkt „jetzt Stimmen laut werden im Umfeld“. Bürst und sein Springer Trainerkollege Franz Genschick verfallen nach dem Fehlstart beider Teams dagegen nicht in Panik.

„Die Situation bereitet mir schlaflose Nächte“, gibt Genschick zu. Vor dem Abstieg hat er zwar keine Angst, „aber unsere Ziele müssen neu definiert werden“. Um die Meisterschaft wollten die Springer mitspielen. „Jetzt müssen wir erstmal den Anschluss ans Mittelfeld finden“, so der Coach.

Viele Spieler würden „derzeit mit sich selber hadern“, sagt er. Abfinden würde sich die Mannschaft nicht mit den vielen unnötigen Niederlagen, wie dem 0:1 am vergangenen Sonnabend gegen den FC Stadthagen. „Alle sind unzufrieden“, so Genschick, der keine großen Reden vor der Mannschaft mehr schwingen will: „Ich habe mir wochenlang den Mund fusselig geredet“, sagt er. „Ich stelle jetzt um, wie es am besten passt, ohne großen Kommentar.“ Das könnte man so interpretieren, dass sich der eine oder andere Spieler bald auf der Bank wiederfindet.

Schlaflose Nächte hat Bürst nicht. Nur ein Zähler und drei Tore aus vier Spielen „zehren ein bisschen am Selbstvertrauen“, sagt er zwar. Zumeist habe seine Elf aber nicht schlecht gespielt. „Die Mannschaft setzt die taktischen Vorgaben um“, sagt Bürst. Was fehlt, ist das nötige Glück. Vielleicht auch das Können. In Barsinghausen etwa schoss Till Engelhardt aus acht Metern frei stehend weit über das Tor. „Till oder auch Marius Westenfeld – das sind Spieler, die sind erst 18, 19 Jahre alt. Denen muss man auch Fehler zugestehen“, so Bürst. Schließlich habe auch Matthias Hüsam in Barsinghausen aus einem Meter nur die Latte getroffen – der ist 37.

„Wir werden am Ende der Saison im Mittelfeld stehen“, so Bürst überzeugt. „Wir dürfen jetzt den Abstand aber nicht zu groß werden lassen und müssen was fürs Selbstvertrauen tun. Am besten schon am Sonnabend.“ Dann kommt Nienstädt – auch so eine Mannschaft, die ihre Vorschusslorbeeren bislang nicht bestätigen konnte. Genschick verweist auf den kuriosen Saisonstart in der Bundesliga: „Fußball ist eben manchmal eine Wundertüte.“

Neue Deister Zeitung, 31.08.2010 

FC Eldagsen jammert nicht mehr rum

Trainer Bürst beim ebenfalls sieglosen TSV Barsinghausen mit einem Punkt zufrieden

Fußball (jab). Der FC Eldagsen wartet in der Bezirksliga 4 noch auf den ersten Sieg. Damit hätte man bei dem schweren Auftaktprogramm rechnen können. Dass aber auch Vorjahres-Vizemeister TSV Barsinghausen nach drei Spielen erst einen Zähler auf dem Konto hat, überrascht. Am Sonnabend (16 Uhr) gastiert der FCE in Barsinghausen – und Eldagsens Coach Karsten Bürst wäre mit einem Zähler schon zufrieden.

Er lässt sich von Barsinghausens Fehlstart nicht blenden: „Ich weiß, welches Potenzial in der Mannschaft steckt“, sagt er, weiß aber auch: „Die wollen oben mitspielen und stehen mächtig unter Druck, da hilft gegen uns nur ein Sieg. Das könnte unser Vorteil sein.“ Immerhin ein Vorteil, denn personell sieht es weiterhin eng aus. Benjamin Rathe und Matthias Hüsam (beide privat verhindert), Tim Lösch (Arbeit) und Jan Santkewitsch (verletzt) fehlen. Der Einsatz von Marius Westenfeld ist fraglich, auch André Gehrke ist angeschlagen, wird aber spielen.

Aber, so Bürst: „Wir jammern nicht mehr rum, kleiner Kader hin oder her.“ Es müsse schließlich endlich ein Erfolgserlebnis her. Wobei es „nicht so ist, dass bei uns nichts geht“, sagt der Trainer. Gegen Tündern habe seine Elf zwar schwach gespielt, und das 1:2 zuletzt gegen Evesen „war das schlechteste Spiel unter meiner Regie – dennoch hätten wir nie und nimmer verlieren dürfen“. Beim 2:2 zum Auftakt gegen Pyrmont und beim 5:3-Sieg gegen Springe im Pokal dagegen „waren wir ganz gut“.

Daran wollen die Eldagsener nun wieder anknüpfen und in Barsinghausen „alles abrufen, was zum Fußball dazugehört“, sagt Bürst. Einen FCE-Sturmlauf wird es aber nicht geben: „Ich mache es nicht gerne, aber wir werden wohl sehr defensiv spielen.“ Für Lösch könnte Till Engelhardt in die Spitze rücken, auch Rafael Bürst aus der Zweiten wird in Barsinghausen dabei sein.

Neue Deister Zeitung, 27.08.2010

"Die Umstellung des Systems löst die Niederlage aus"

FCE-Trainer Karsten Bürst über Gründe der Niederlage, seinen Mini-Kader, die Verletzten und Zielvorstellungen

Fußball (gö). Der FC Eldagsen befindet sich auf einer Achterbahnfahrt: Niederlagen in Punktspielen steht der Erfolg im Bezirkspokal gegenüber – und dies alles geschieht beim Bezirksligisten alles mit einem Mini-Kader. Nach der Heimniederlage gegen Evesen sprach NDZ-Mitarbeiter Dieter Gömann im Nachschuss mit dem FCE-Trainer Karsten Bürst.

Herr Bürst, eine 1:2-Heimniederlage gegen VfR Evesen sollte es wirklich nicht geben. Wie fühlen Sie sich?

Nicht sonderlich gut. Die Mannschaft war nicht wiederzuerkennen wie im Spiel gegen Springe. Ich bin schon ein bisschen enttäuscht.

Schon vor dem Anpfiff mussten Sie Ihr taktisches Konzept ändern. Was war geschehen?

Wir mussten kurzfristig unser ganzes System umstellen durch die Ausfälle von Marius Westenfeld, der sich beim Aufwärmen verletzt hatte, und Benjamin Rathe, der grippekrank ausfiel. 

Ihre Mannschaft fand nicht ins Spiel und auch nicht in die Zweikämpfe. Woran lag es?

Das Pokalspiel steckte meinen Spielern noch in den Knochen, wo sie ein riesiges Laufpensum absolviert hatten. Die Hitze kam, und wir kamen mit ihr nicht zurecht. Das soll keine Entschuldigung sein – ist aber Fakt .

Wie kam es zu dem offensichtlichen Leistungsabfall gegenüber dem Pokalspiel gegen Springe?

Die 42 Minuten in Unterzahl in Springe haben viel Kraft gekostet. Mit Ausnahme von Sebastian Westenfeld zeigte kein Spieler Normalform.

Am nächsten Sonnabend geht die Reise zum TSV Barsinghausen, eine Mannschaft, die wie Sie mit einem Zähler aus drei Begegnungen in der Tabelle dasteht.

Das ist richtig. Aber Barsinghausen ist mit ganz anderen Erwartungen in das neue Spieljahr hinein gegangen. Das ist für beide Teams ein sehr wichtiges Spiel, das richtungsweisend sein kann für die kommenden Wochen. 

Was passiert bis dahin in den Trainingseinheiten unter der Woche?

Wir werden mit dem Ball arbeiten und uns auf ein Spiel einstellen, das vom Zweikampf geprägt und hierdurch spielentscheidend sein wird. Der Kader ist durch Verletzungen und Beruf so ausgedünnt, dass ich froh bin, wenn neun Spieler beim Training auflaufen .

Wie schaffen Sie den Spagat der „englischen Wochen“ mit Pokal und Meisterschaft?

Da muss ich mit dem kleinen Kader trotz allem durch, so schwierig die Situation auch ist. Ich spiele lieber statt zu trainieren.

Neue Deister Zeitung, 24.08.2010

Desolate Vorstellung führt zur 1-2 Niederlage

FC Eldagsen ein Schatten seiner selbst nach Pokalspiel / Mannschaft findet nicht zu ihrer Leistung

Fußball (gö).Licht und Schatten liegen beim Bezirksligisten FC Eldagsen dicht beieinander. Genau genommen sind es gerade einmal vier Tage her. Da schafften die Gelbschwarzen die Pokalüberraschung mit einem 5:3-Erfolg beim FC Springe, und jetzt scheiterte die Mannschaft von Trainer Karsten Bürst im Punktspiel mit einer 1:2-Niederlage gegen VfR Evesen.

Damit hat die Mannschaft eine perfekte Bauchlandung gemacht und wurde auf den Boden des grauen Punktspielalltags zurückgeholt. Die Feststellung, „der Pokalsieg ist nur eine Momentaufnahme, jetzt wollen wir drei Zähler gegen den VfR Evesen gewinnen“, wie dies Mannschaftsführer André Gehrke geäußert hatte, ging genauso wenig in Erfüllung, wie der Wunsch des FCE-Trainers, dass „wir die Euphorie vom Pokalspiel mitnehmen wollen in das Punktspiel.“ Nichts davon traf ein.

Gehrkes Freistoß von der Strafraumgrenze (90.) nicht gegen den Pfosten gegangen, sondern neben dem geschlagenen Torwart Ralf Büscher im Netz gelandet, hätte es noch zu einer Punkteteilung gereicht. Die wäre nach den Spielanteilen der 90 Minuten durchaus verdient gewesen. So steht Eldagsen nach dem dritten Punktspiel weiter ohne Sieg da.

Die Gastgeber hatten nicht ins Spiel gefunden, und die Gäste stellten mit ihrer offensiven Spielweise die FCE-Abwehr vor große Probleme. Und die zeigte eklatante Unsicherheiten. Der Spielaufbau klappte nicht, die Zweikämpfe wurden nicht gewonnen und die Pässe landeten stets beim Gegner oder gingen, selbst bei Freistößen, ins Leere.

Symptomatisch, dass Eldagsen erst in der 21. Minute zur ersten Torchance durch Hendrik Luczak kam nach Zuspiel von Sebastian Westenfeld. Zwei Minuten später hatte Till Engelhardt die Führung auf dem Fuß - der Ball streifte aber über die Querlatte. In der 28. Minute spaziert der Gegner aus der eigenen Hälfte munter durch die FC-Reihen, niemand greift ein, und seelenruhig steht Alexander Kohl vor Torwart Patrick Bürst und erzielt die Führung.

Danach schaltete Evesen einen Gang zurück, die Gastgeber trugen gelegentliche Konter vor. Aus einem derartigen resultierte der 1:1-Ausgleich durch André Gehrke (40.) nach Zuspiel von Sebastian Westenfeld. Das war der Halbzeitstand.

Nach der Pause verpasste Hüsam (49.) die Vollendung eines Freistoßes - sein Ball geht knapp am Gästetorwart ins Aus. Vier Minuten später landet eine weite Flanke der Gäste im FC-Strafraum, der Ball wird lang und länger, Torwart Bürst kommt nicht von der Linie, und per Kopfball kann Reygers die 2:1-Gästeführung erzielen. Eldagsen machte jetzt auf, die Angriffe häuften sich, doch im Abschluss klappte es nicht, und beste Chancen wurden vergeben, bis die 90. Minute kam. Die Nachspielzeit brachte nichts mehr ein.

FC Eldagsen: Bürst – Hahnenberg, T. Engelhardt, Gehrke, Hüsam, M. Westenfeld, Timmermann Siuts, Wendler, S. Westenfeld, M. Engelhardt.

Tore: 0:1 Kohl (28.), 1:1 Gehrke (40.), 1:2 Reygers (53.).

Neue Deister Zeitung, 23.08.2010

Jetzt nachlegen gegen VfR Evesen

FC Eldagsen kehrt am Sonnabend zum Punktspiel-Alltag zurück

Fußball (gö). Nach dem glänzenden 5:3-Pokalsieg im Nachbarschaftsderby gegen den FC Springe ist beim FC Eldagsen der Fußball-Alltag wieder eingekehrt. Bis zur Auslosung der dritten Runde, die bei den Gelb-schwarten mit Spannung erwartet wird, hat die Punktspielsaison derzeit Priorität.

Am morgigen Sonnabend erwartet die Mannschaft von Trainer Karsten Bürst den VfR Evesen, ein Team aus dem Schaumburger Land, das ungeschlagen mit vier Zählern auf dem fünften Tabellenplatz rangiert. Nach dem Erfolg gegen den FC Springe (1:0)folgte am vergangene Spieltag eine Punkteteilung gegen die Spvgg. Bad Pyrmont (1:1).

Und eben gegen diese Badestädter hatte Eldagsen zum Saisonstart im Heinrich-Mundt-Stadion ein Unentschieden (2:2) erzielt.

So gesehen, könnten sich beide Team morgen auf Augenhöhe gegenüber stehen. Für FC-Trainer Bürst zählt diese Berechnung allerdings nicht. „Wenn unser Pokalsieg Nachhaltigkeit hervorrufen soll, dann müssen wir das Heimspiel gegen Evesen unbedingt gewinnen. Nachlegen heißt die Devise, komme, was da wolle. Nur drei Punkte zählen.“

„Unsere Fans haben im Pokalspiel eine kampfbetonte Mannschaft gesehen, die den Willen hatte, zum Erfolg zu kommen. Wir müssen sehen, dass wir diese Euphorie mitnehmen in das bevorstehende Punktspiel“, so Bürst weiter.

Er konnte feststellen, dass durch die Rückkehr von Marius Westenfeld sein Team noch gefestigter ist und gute Möglichkeiten nach vorne hat.

Neue Deister Zeitung, 20.08.2010

"Der Pokalsieg ist nur eine schöne Momentaufnahme"

Fußball. Der Außenseiter FC Eldagsen überraschte den vermeintlichen Favoriten FC Springe im Nachbarschaftsderby der 2. Bezirkspokalrunde. Nach 90 Minuten hatten die Mannschaft von Trainer Karsten Bürst den Gastgeber vor rund 450 Zuschauern aus dem Pokalwettbewerb gekegelt. Im Nachschuss sprach NDZ-Mitarbeiter Dieter Gömann mit dem zweifachen Torschützen André Gehrke.

Hallo Herr Gehrke, herzlichen Glückwunsch zum Pokalerfolg. Wie fühlen Sie sich?

Sehr gut natürlich. Wir hatten noch einen schönen Abend. Ein Sieg ist natürlich immer schön – vor allem, wenn er gegen Springe errungen wurde.

Mit welchen Vorstellungen sind Sie in das Spiel gegangen?

Springe war schon Favorit aufgrund der vielen Neuverpflichtungen. Von daher bin ich gelassen an das Spiel heran gegangen. Es lastete kein Druck auf mir, und der Kopf war frei.

Hatte Trainer Karsten Bürst Ihrer Mannschaft eine ganz spezielle Marschroute ausgegeben?

Er erwähnte noch einmal die 1:4-Niederlage aus dem vergangenen Jahr. Er sagte, dass wir uns nicht wieder so abschlachten lassen sollten und appellierte an die Ehre eines jeden einzelnen Spielers.

Sie hatten optisch betrachtet große Bewegungsfreiheit auf dem Spielfeld. Waren Sie davon überrascht?

In der ersten Halbzeit hatte ich den Eindruck, dass Wyrwoll sich um mich kümmern sollte. Da ich relativ offensiv bin, binde ich automatisch einen Gegenspieler.

Was ging in Ihnen vor dem Freistoß in der 14. Minute vor?

Es war unmöglich, über die Mauer zu schießen, da sie sehr dicht vor mir gestanden hatte. Deshalb habe ich voll auf das Toreck gehalten.

Glaubten Sie in der Halbzeit bei einer 3:1-Führung bereits an einen Erfolg?

Na klar. Wenn man 3:1 führt und gut im Spiel ist. Der Trainer lobte uns für die ersten 45 Minuten.

... und als Hendrik Luczak in der 47. Minute wegen gelbrot den Platz verlassen musste?

Ungläubigkeit war da, weil es aus meiner Sicht eine diskussionswürdige Situation war. Zum Glück brachen wir nicht auseinander. Das zeigt die Moral der Mannschaft.

Wie fühlten Sie sich, als Sie in der Nachspielzeit im Trio auf das leere Springer Tor zustürmten – das 5:3 vor den Augen zu haben?

Ein sehr, sehr schönes Gefühl Ich merkte, es kann nichts mehr passieren. Keiner war vor uns. Da konnte ich schon frühzeitig zusammen mit Marcel Wendler und Tim Lösch jubeln.

Haben sie nach dem Spiel noch im Vereinsheim am Sportplatz gefeiert?

Ja, das kann man so sagen.

... sicherlich wohl bis in den nächsten Tag, oder?

Wir haben bis gegen 02.00 Uhr gefeiert. Zum Glück hatten viele Urlaub, späten Dienst oder keine Schule.

Wie geht es jetzt weiter beim FC Eldagsen?

Wir haben am Sonnabend ein ganz wichtiges Spiel. Nach der Momentaufnahme mit dem Sieg im Pokalspiel sind gegen VfR Evesen drei Punkte zu vergeben. Und die wollen wir erringen.

Neue Deister Zeitung, 19.08.2010

FC Eldagsen ringt FC Springe nieder

5:3-Erfolg für die Gäste / FCE eine Halbzeit in Unterzahl / Springe enttäuscht

Fußball (nie). Kampf, Emotionen und Spannung erlebten gut 450 Zuschauer beim Bezirkspokal-Fight zwischen dem FC Springe und dem FC Eldagsen. Das Spiel hatte alles zu bieten, was ein Fußballherz begehrt. Eldagsen überzeugte und zog mit einem 5:3 (3:1)-Erfolg in die nächste Runde.

In der Anfangsphase tasteten sich beide Teams ab. Die Aktionen fanden meist im Mittelfeld statt. Springe hatte mehr Ballkontakte, konnte die gut organisierte FCE-Abwehr jedoch nicht knacken. Aus der ersten nennenswerten Aktion ergab sich die Eldagsener Führung (14.). Mit einem genialen Freistoß aus 17 Metern ließ André Gehrke FCS-Keeper Daniel Hake nicht den Hauch er Chance. Zuvor hatte Faiz Hamo Marius Westenfeld von den Beinen geholt. Eldagsen kam nun besser ins Spiel und kämpfte um jeden Meter. Mit einer eher verunglückten Flanke von Sebastian Westenfeld lag der Ball ein zweites Mal im Springer Gehäuse (21.). Springes Keeper Hake sah bei dieser Aktion etwas unglücklich aus. Die Antwort der Genschick-Elf folgte prompt: Sönke Wyrwoll wurde mustergültig von Hamo bedient und hob den Ball über den herauseilenden Patrick Bürst hinweg zum Anschlusstreffer (22.). Das Springer Spiel konnte davon aber nicht profitieren. Die Gäste aus der Senfstadt fighteten weiter, und Matthias Hüsam (29.) traf nach einer Flanke von Florian Siuts zum 3:1. Wyrwoll vergab wenig später die Chance zum 2:3.

Nach einem Handspiel von Hendrik Luczak zeigte ihm der Unparteiische die rote Karte und auf den Elfmeterpunkt. Dennis Offermann verwandelte sicher (47.). Springe drängte jetzt mit aller Macht auf den Ausgleich, hatte jedoch Pech im Abschluss. Das Springer Offensivspiel entwickelte sich sehr linkslastig. Eldagsen gelang es immer wieder, die Angriffe abzuwehren und brachte Gefahr durch Konter. Gehrke hatte die Entscheidung (74.) auf dem Fuß, als er frei auf Hake zulief – er verzog. Die fiel zehn Minuten später durch Westenfeld nach Vorarbeit von Gehrke. Als Rouven Klimke (84.) das 3:4 markierte, drückte Springe aufs Tempo. Offermann hatte den Ausgleich auf dem Fuß und verzog nur knapp (89.). Als Springe alles nach vor warf, nutzte Gehrke die letzte Aktion zum 3:5-Endstand.

FC Springe: Hake – Schäfer (71. Yildirim), Klippstein, Jaber (46. Ramser), Dettmer, Klimke, Hamo, Wyrwoll, Helbig (46. Agaoglou).

FC Eldagsen: P. Bürst – Eicke, Engelhardt, Gehrke, Rathe, Hüsam, M. Westenfeld (60. Lösch), Timmermann, Siuts (84. Hahnenberg).

Tore: 0:1, 3:5 Gehrke (14., 90.+3), 0:2, 2:4 S. Westenfeld (21., 82.), 1:2 Wyrwoll (22.), 1:3 Hüsam (29.), 2:3 Offermann (47./HE), 3:4 Klimke (84.).

Neue Deister Zeitung, 18.08.2010

Stimmen zum Derby nach dem Spiel

Uwe Füllberg (FC Springe, Jugendwart): Springe gefiel mir überhaupt nicht. Vom Auftreten her war das nicht viel, und die Körpersprache fehlte. Eldagsen war insgesamt cleverer.

Karl-Heinz Ketelhake (HF-Förderkreis): Die Eldagsener waren erfolgreicher in den Zweikämpfen als das Springer Team.

Hans Kräner (Hannover 96): Für mich war Eldagsen wendiger, spritziger und das Spiel ohne Ball war besser. Gehrke war bei Eldagsen der überragende Spieler.

Adolf Rieck (SC Alferde): Ein ausgeglichenes Spiel mit teilweisen Vorteilen von Eldagsen zu Beginn der zweiten Halbzeit. Nach der roten Karte fingen sich die Gäste und haben verdient gewonnen.

Manfred Wissmach (FC Springe): Eldagsen hat verdient gewonnen. Bei den Springern habe ich Buchholz und Dreyer vermisst.

Jörg-Roger Hische (Bürgermeisster Springe): Eldagsen war überlegen, spielerisch stärker und hat verdient gewonnen. Springe hat enttäuscht.

Frank Ohm (Betreuer FC Eldagsen): Es war ein klassisches Pokalspiel. Springes Torwart Hake hatte heute nicht seinen besten Tag gehabt.

André Gehrke: (Mannschaftsfüher Eldagsen): Aufgrund unserer kämpferischen Leistung haben wir nicht unverdient gewonnen. Wir sind über uns hinaus gewachsen. Es ist eine schöne Momentsituation, denn Punkte bekommen wir nicht für diesen Sieg.

Karsten Bürst (Coach Eldagsen): Eine sensationelle Leistung mit zehn Mann seit der 47. Minute. Wir haben hinten gut gestanden und klasse Konter gesetzt. Heute haben wir unsere Chancen endlich genutzt.

Franz Genschick (Trainer Springe): Wir haben es nicht geschafft, in Überzahl das Spiel zu machen und zu drehen. Eldagsen hat im richtigen Moment die Tore gemacht.

Neue Deister Zeitung, 18.08.2010 

FC Eldagsen trauert Chancen nach

0:2 (0:2)-Niederlage beim HSC BW Tündern / „Es war mehr drin“

Fußball (gö). Der FC Eldagsen musste im Auswärtsspiel beim HSC BW Tündern erleben, dass die Bäume in der Bezirksliga 4 nicht in den Himmel wachsen. „Ich kann meiner Mannschaft keinerlei Vorwürfe machen, alle haben aufopferungsvoll gekämpft, und in den 90 Minuten war mehr drin, als diese 0:2-Niederlage“, zog FC-Trainer Karsten Bürst sein Fazit.

Bis zur Führung der Gastgeber durch Piontek (20.) nach einem Freistoß war es eine Begegnung auf Augenhöhe ohne nennenswerte Höhepunkte. Eldagsen ließ sich nach diesem Rückstand nicht beirren und hatte ab der 30. Minute durch Hendrik Luczak (30., 33.) und Sebastian Westenfeld (35.) gute Chancen, den Ausgleich zu erzielen. Das setzte sich fort durch Westenfeld nach Vorlage von Till Engelhardt (37.), doch der HSC-Torwart konnte klären. Auch in der 40. Minute hatte Engelhardt nicht das Glück auf seiner Seite. Nach dem Zuspiel von André Gehrke umkurvte er den Torwart, hatte sich den Ball zu weit vorgelegt, und die Chance war dahin.

Besser machten es die Gastgeber in der 42. Minute. Ein Gegenspieler fädelt sich bei Sascha Hahnenberg ein, und der Schiedsrichter und sein Assistent entscheiden nach Besprechung auf Elfmeter. Tim Piontek lässt sich die Chance nicht entgehen und erhöhte zum 2:0-Pausenstand.

Gleich nach dem Wechsel erneut die schon bekannte Situation: Gehrke geht auf und davon, passt zu Westenfeld, und bei dem „passte“ es wiederum nicht, als er den Torwart angeschossen hatte.

Jetzt machten die Eldagse-ner auf und setzten zur Offensive an, die aber keine zählbaren Erfolge einbrachte, wie ebenso wenig die Konter der Gastgeber. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim 0:2 aus Sicht des FC Eldagsen. „Wir stehen wieder auf, und es geht weiter. Schade, dass Sebastian Westenfeld so vom Pech verfolgt war“, betonte FC-Trainer Karsten Bürst.

FC Eldagsen: P. Bürst – Hahnenberg (66. Eicke), T. Engelhardt, Gehrke, Rathe, Hüsam, Timmermann, M. Engelhardt (46. Siuts), Luczak, Wendler (66. Stille), S. Westenfeld.

Tore: 0:1, Piontel (20.), 0:2 Piontel (42.).

Neue Deister Zeitung, 16.08.2010

FC Springe und FC Eldagsen peilen dritte Pokalrunde an

Bezirkspokalderby morgen um 19 Uhr / Vor Rekordkulisse?

Fußball (gö). Der Count down für das Bezirkspokalderby zwischen dem Gastgeber FC Springe und dem FC Eldagsen läuft. Jetzt sind es nur noch 24 Stunden, bis dieses interessante Nachbarschaftsderby angepfiffen wird. Die Fans aus beiden Lagern brauchen nur noch einmal zu schlafen, und dann kann der Pilgerweg zum FC-Stadion an der Harmsmühlenstraße angetreten werden. Spielbeginn ist um 19 Uhr.

Die Wetterprognosen verheißen Gutes für morgen Abend, wenn um 19 Uhr der Anpfiff für das prickelnde Duell in der 2. Runde des Bezirkspokals angepfiffen wird. Dann haben auch die Trainer beider Teams ihren Spielern in der Kabine die Marschroute für die 90 Minuten einschließlich eines möglichen Elfmeterschießens festgelegt.

Aus dem Lager des FC Springe dringt über Trainer Franz Genschick nach außen, dass dieses Pokalderby für beiden Seiten ein kleiner Höhepunkt der Saison sei. „Nach dem roten Karte von Tim Dreyer im Punktspiel gegen Nienstädt sind mir durch das weiterhin bestehende Fehlen von Sascha Buchholz und Stefan Meyer die Defensivspieler ausgegangen, sodass mir der Defensivbereich einige Sorgen bereitet. So muss ich im dritten Pflichtspiel die dritte Formation aufs Feld schicken“, sieht Genschick voraus.

Für die Moral sei der erkämpfte und weniger erspielte Sieg über den SV Nienstädt 09 abolut wichtig gewesen. „Wir können kämpfen und haben gezeigt, dass wir Fußball spielen können“, betont der FC-Coach. Gegen Eldagsen würde es im Derby bei Null wieder losgehen.

Für Eldagsens Trainer Karsten Bürst geht es darum, seine Mannschaft in den richtigen Vorstartzustand zu bringen und die vertanen Chancen aus dem Spiel beim HSC BW Tündern aus den Köpfen der Spieler zu bekommen.

Auf dem personellen Sektor ist für den Trainer kein Silberstreif am Horizont. Im Gegenteil, zu den Dauerverletzten Adrian Gottschalk, Marius Westenfeld und Jan Santkewitsch gesellt sich nach dem Spiel in Tündern nun auch noch Moritz Engelhardt, „der definitiv ausfällt.“

Angeschlagen gehen Matthias Hüsam (Entzündung am Fuß) und André Gehrke (Kniebeschwerden) in das Derby. „Wir müssen uns aufraffen und ein vernünftiges Kampfspiel zeigen, zumal die Fans eine ordentliche Leistung erwarten. Vielleicht reicht es zu einer Überraschung.“

Neue Deister Zeitung, 16.08.2010

FC Eldagsen möchte zweiten Streich landen

Gastspiel beim HSC BW Tündern / Bürst-Team peilt Remis an / Hoffen auf Gehrke und Hüsam

Fußball (gö). „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Diese Fußballweisheit trifft auch auf den FC Eldagsen zu. Die Mannschaft hat das Erfolgserlebnis mit dem 2:2-Unentschieden gegen den Favoriten Spvgg. Bad Pyrmont abgehakt und ist zum Alltagsgeschäft wieder zurückgekehrt.

Am Sonntag geht für die Gelb-schwarzen die Reise an die Weser zum Bezirksoberliga-Absteiger HSC BW Tündern. Das gleichfalls als Mitbewerber um die Meisterschaft gehandelte Team haben die Eldagsener noch in guter Erinnerung. Bei der Sportwerbewoche des VfB Eimbeckhausen landete der FCE einen 2:1-Sieg.

„Das war alles in der Vorbereitung. Jetzt werden die Karten neu gemischt und es geht bei Null los“, stellt FC Coach Karsten Bürst fest. Er hat den Gegner beim knappen 1:0-Auswärtssieg bei der SG 05 Ronnenberg unter die Lupe genommen. „Das ist von der Stärke her ein Team, das ein enorm hohes Tempo gehen kann und über exzellente Individualisten verfügt. Vor allem der aus der A-Jugend gewechselte Robin Tegtmeyer sowie Alexander Liebegott, Rico Stapel und Tim Piontek sind besonders zu beachten.“

Wenn die HSC-Spieler ihren Lauf haben, werde es für sein Team keine leichte Aufgabe sein, sich erfolgreich dagegen zu wehren. „Wir müssen kompakt stehen und unsere Leistung aus dem Spiel gegen Pyrmont wiederholen.“

Der FC-Coach liebäugelt mit einem Zähler, der von der Weser mit nach Hause genommen werden soll. Und diesen Ansatz traut Bürst seiner Mannschaft durchaus zu. Dabei hofft er vor allem auf den Einsatz von André Gehrke und Matthias Hüsam, dass sie ihre Blessuren zwischenzeitlich auskuriert haben. Fehlen werden Tim Lösch (Beruf), Jan Santkewitsch, Adrian Gottschalk und Marius Westenfeld (alle verletzt).

In dem bewährten Auswärtsrezept, aus einer kompakten Abwehr heraus zu spielen und nach der Balleroberung schnell nach vorne umzuschalten mit André Gehrke im zentralen Mittelfeld, sieht der Trainer die Chance, den Tünderanern Paroli zu bieten.

Spielbeginn ist am Sonnabend um 16 Uhr in der Kampfbahn an der Ohsener Straße.

Neue Deister Zeitung, 13.08.2010

"2-2 Unentschieden ist ein gerechtes Resultat"

Wertvoller Zähler für FC Eldagsen gegen Mitfavorit SpVgg. Bad Pyrmont / Premiere in der Staffel 4 

Fußball (gö). Einen glänzenden Saisonstart legte der FC Eldagsen im Heimspiel gegen den Mitfavoriten Spvgg. Bad Pyrmont hin. Mit dem leistungsgerechten 2:2 (2:1)-Unentschieden war die Premiere in der Bezirksliga, Staffel 4, für das Team um Trainer Karsten Bürst recht verheißungsvoll.

„Wir haben uns einen wertvollen Zähler erkämpft und können von Glück sagen, erst vier Minuten vor Spielende den Ausgleich hinnehmen zu müssen, denn ab der 70. Minute war meine Mannschaft konditionell platt“, so der FC-Coach.

In der Tat. Für Eldagsen war es von Vorteil, den Ausgleich erst in der Schlussphase kassiert zu haben. „Wäre das früher passiert, hätte Pyrmont ganz sicherlich noch den Siegtreffer erzielt“, zog Bürst seine Bilanz nach den 90 Minuten im Heinrich-Mund-Stadion.

Die Gäste aus dem Staatsbad hatten glänzend in die Begegnung gefunden und legten in den ersten zehn Minuten los wie die Feuerwehr. Da hatte die FC-Abwehr große Arbeit zu verrichten, dass nicht Torwart Patrick Bürst in der Anfangsphase bereits hinter sich greifen musste.

Danach befreiten sich die Gastgeber vom großen Druck und hatten ihrerseits durch Sebastian Westenfeld (13., 16.) Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Einmal traf er nur den Pfosten und beim zweiten Versuch strich das Leder knapp am Tor vorbei.

In der Folge erlebten die rund 200 Zuschauer ein munteres ausgeglichenes Spiel auf erstaunlich hohem Niveau trotz zurückgekehrter hoher sommerlicher Temperaturen. Mit einer starken Einzelleistung traf André Gehrke (27.) zur Führung der Gastgeber, nachdem Sebastian Westenfeld ihn an der Mittellinie bedient hatte. Die Freude währte nicht lange, denn 60 Sekunden später erzielten die Gäste durch Heetel (28.) den Ausgleich, als die FC-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone wegbekam. In der 34. Minute erzielte Neuzugang Marcel Wendler die 2:1-Pausenführung für Eldagsen.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Gäste, warum sie allgemein als Mitfavorit auf den Titel gehandelt werden. „Wir mussten mit ansehen, wie Pyrmont das Spiel zusehens dominierte und uns mächtig unter Druck setzte. Da war es nur noch eine Frage der Zeit, wann der Ausgleich zum 2:2-Endstand fallen würde“, bekannte der FC-Coach. Der war mit seinem Team „absolut zufrieden, und der eine Zähler ist für uns hoch verdient.“

FC Eldagsen: Bürst, P. – Hahnenberg, Gehrke, Lösch (70. T. Engelhardt), Rathe, Hüsam, Timmermann, M. Engelhardt, Luczsak, Wendler, Westenfeld.

Tore: 1:0 Gehrke (27.), 1:1 Heetel (28.), 2:1 Wendler (34.), 2:2 Rihn (86.).

Zuschauer: 200.

Neue Deister Zeitung, 09.08.2010

Rathe: Viel mehr als eine Notlösung als Libero

Eldagsens etatmäßiger Sechser hält aushilfsweise die Abwehr zusammen / Morgen kommt Bad Pyrmont

Fußball (jab). Sven Ohlendorf hat sich in die Zweite zurückgezogen, Jan Santkewitsch kuriert seinen maladen Knöchel aus – ein Problem auf der Libero-Position hat der FC Eldagsen trotzdem nicht. Benjamin Rathe, eigentlich der Abräumer vor der Abwehr, füllte sie in der Vorbereitung mit Bravour aus. Er wird auch beim Saisonstart in der Bezirksliga am morgigen Sonnabend (16 Uhr) daheim gegen die SpVgg Bad Pyrmont als Abwehrchef auflaufen.

Rathe fühlt sich wohl als letzter Mann. „Das ist mal was anderes“, sagt er. „Ich habe das ganze Spiel vor mir und kann es von hinten raus eröffnen.“ Er hätte aber auch kein Problem damit, wieder auf die Sechserposition vorzurücken. Doch solange Santkewitsch ausfällt – der etatmäßige Ohlendorf-Nachfolger will seinen Knöchel nach vielen kleinen und großen Bänderverletzungen einmal richtig auskurieren und wird wohl noch drei Wochen fehlen – setzt FCECoach Karsten Bürst wohl weiter auf Rathe als Libero.

Es gibt andere Baustellen in der Abwehr. Adrian Gottschalk fällt wegen einer Sprunggelenksverletzung noch drei Wochen aus –ihn vertritt Benjamin Timmermann. Beim Pokalspiel gegen Gehrden verletzte sich mit Sascha Hahnenberg auch der zweite Manndecker am Knöchel. Beim letzten Testspiel in Weetzen wurde er von André Keller aus der Zweiten vertreten. Rathe geht aber davon aus, dass Hahnenberg gegen Pyrmont wieder spielt: „Er ist ein Kämpfer.“

Die SpVgg verlor ihr Erstrundenspiel im Bezirkspokal gegen Tündern überraschend hoch mit 1:5. Eldagsen fertigte Gehrden mit 5:0 ab. Ist der FCE morgen also der klare Favorit? Nein, sagt Bürst: „Die Pokalspiele darf man nicht überbewerten. Wir wissen ganz gut, wo wir stehen, keiner ist wegen des Gehrden-Spiels überkandidelt.“

Bad Pyrmont hält Bürst trotz der Pokalpleite für „einen der Topfavoriten“, der „offensiv gut bestückt“ sei. Es kommt also auf die Eldagsener Defensive um Rathe an, „ein Tor machen wir immer“, ist Bürst sicher.

Neue Deister Zeitung, 06.08.2010

Hauptsponsor Baumgarten Transport stattet den Herrenbereich des FC Eldagsen zur neuen Saison mit Sporttaschen aus

Nicht nur die 1. Herren hatte am Sonntag nach dem gewonnenen Pokalspiel Grund zum Jubeln. Auch die 3. Herren, die Ü-32 und die Ü-40 bekommen zum Saisonstart Sporttaschen in den Vereinsfarben „schwarz-gelb“. Der Vorstand und die ausgestatteten Mannschaften bedanken sich bei Thomas Baumgarten und Familie für das Sponsoring.

FC Eldagsen, 03.08.2010 

Eldagsen hofft jetzt auf einen Springer Sieg

FCE fertigt enttäuschenden SV Gehrden in der ersten Bezirkspokal-Runde mit 5:0 vom Platz

Fußball (jab). Vor zwei Jahren war der FC Eldagsen in der ersten Runde des Bezirkspokals noch am SV Gehrden gescheitert – gestern nahmen die Gelb-Schwarzen Revanche. Und wie! Mit 5:0 (1:0) fegten die Eldagsener den Bezirksliga-Rivalen vom Feld – und damit war Gehrden noch gut bedient. In der zweiten Runde wartet nun Leveste oder Springe, die erst morgen (19 Uhr) aufeinandertreffen. „Klar, dass wir uns Springe wünschen“, sagt FCE-Coach Karsten Bürst. Torwart Patrick Bürst ergänzt: „Wir wollen Revanche.“

Im Vorjahr war Eldagsen in der ersten Runde von Springe überrollt worden. Noch chancenloser als damals der FCE war im Heinrich-Mundt-Stadion gestern Gehrden. Die Eldagsener drückten, wie man es von ihnen gewohnt ist, von Beginn an aufs Tempo und machten Druck. Gehrden, in der vergangenen Bezirksliga-Saison vor allem dank seiner Defensive zweitbestes Rückrunden-Team, war in der Abwehr löchriger als ein Sieb. Die von Trainer Jens Möbes neu eingeführte Viererkette funktionierte überhaupt nicht, mit der Umstellung auf die Dreierkette wurde es nicht besser.

So hätte der FCE auch doppelt so hoch gewinnen können, doch allein der vor dem Tor sonst so abgebrühte André Gehrke ließ noch fünf dicke Chancen aus. Die ersten drei Treffer der Gastgeber bereitete er aber vor, den fünften erzielte er eine Minute vor Schluss dann doch noch selber. Aber nicht nur Gehrke, auch die Westenfeld-Brüder hätten noch öfter treffen können.

Karsten Bürst war ganz froh, dass der Sieg nicht noch höher ausgefallen ist – das hätte die Erwartungen wohl unnötig nach oben geschraubt. „Das war für uns ein wichtiger Sieg“, so der Coach, „aber wir wissen, dass es eine harte Saison wird.“ Am kommenden Sonnabend kommt Bad Pyrmont zum ersten Punktspiel nach Eldagsen. „Das wird ein ganz anderes Spiel, Gehrden hat uns heute nicht unter Druck gesetzt.“ In der Tat, die gefährlichste Offensiv-Aktion der Gäste war noch eine von Benjamin Rathe abgefälschte Flanke, die zur gefährlichen Bogenlampe wurde. „Ansonsten haben wir hinten nichts zugelassen“, freut sich Bürst.

FC Eldagsen: Bürst – Hahnenberg (74. Winkler), Rathe, Timmermann – M.Engelhardt, Luczak (69. Siuts), Gehrke, Hüsam, Wendler – S.Westenfeld, M.Westenfeld (60. Lösch).

Tore: 1:0 M.Westenfeld (10.), 2:0 Lösch (67.), 3:0 S.Westenfeld (77.), 4:0 Lösch (81.), 5:0 Gehrke (89.).

Neue Deister Zeitung, 02.08.2010

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