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Neue Deister Zeitung
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Durch Standards auf der Erfolgsspur

FC Eldagsen bezwingt den SV Nienstädt mit 3:1 - Defensive steht

Drittes Spiel, dritter Sieg – der Start in die Saison des FC Eldagsen darf definitiv als gelungen bezeichnet werden. Nach dem hochverdienten 3:1 (2:0) gegen den SV Nienstädt 09 zeigte sich Trainer Milan Rukavina dementsprechend zufrieden. „Ich bin zwar ein kritischer Typ, aber da kann ich mich echt nicht beklagen. Im Gegenteil: Ich bin sehr glücklich, denn diese Punkte kann uns keiner mehr nehmen“, sagte Eldagsens Coach. Die Platzherren legten einen überzeugenden, weil sehr konzentrierten Auftritt hin, und gingen früh in Führung: Matthias Hüsam köpfte eine Freistoßflanke von Florian Siuts ein (10.). „Wir haben bei diesen Standardsituationen einige Punkte, die wir anvisieren. Das haben die Jungs sehr gut gemacht“, lobte Rukavina, der in der Folge eine recht ausgeglichene Partie sah, in der die Gelb-Schwarzen aber einen Tick zwingender agierten. Und der zweite Treffer ließ nicht allzu lange auf sich warten: Erneut nach einem Freistoß war es Frederik Reygers, der im zweiten Versuch den Ball zu Till Engelhardt köpfte, der aus Nahdistanz nur noch abstauben musste (34.). Nach dem Seitenwechsel geriet der Erfolg noch einmal ganz kurz in Gefahr, als Philipp Böhning den Anschlusstreffer für die Gäste erzielte (48.) – nachdem in der Aktion zuvor Christian Marx per Lupfer das 3:0 nur knapp verfehlt hatte. „Gott sei Dank haben wir gleich das 3:1 gemacht, denn das hat den Nienstädtern direkt den Wind aus den Segel genommen“, sagte Rukavina. Für diesen Treffer zeichnete Yannik Gronau verantwortlich, indem er aus 16 Metern nach Zuspiel von Elias Engelhardt überlegt einschob (50.). Marcel Wendler hätte noch erhöhen können, scheiterte jedoch am Pfosten (87.). „Unser Umschaltspiel hat heute sehr gut funktioniert“, lobte Rukavina, dessen Team eindrucksvoll untermauerte, dass es auch ohne ihren Taktgeber und Torjäger André Gehrke erfolgreich Fußball spielen kann.

Leine-Nachrichten, 26.08.2013

In vier Minuten alles entschieden

FC Eldagsen überzeugt beim 4:0 - Sieg in Letter

Nach dem Aus im Bezirkspokal haben sich die Spieler des FC Eldagsen offensichtlich einmal kurz geschüttelt - und gestern bei der SG Letter 05 eine famose Reaktion auf den Platz gezaubert. Mit 4:0 (3:0) siegte das Team von Trainer Milan Rukavina im Leine-Stadion - und das auch in dieser Höhe vollkommen verdient. „Die Jungs haben wirklich eine ganz ausgezeichnete Leistung abgeliefert“, lobte der Coach der Eldagser. „Sie haben den Gegner massiv unter Druck gesetzt und fast gar nichts zu- gelassen“, schob er nach. Bereits in der 1. Minute hätte Till Engelhardt die Gäste per Kopf in Führung bringen können, doch er scheiterte ebenso knapp wie ein Letteraner keine 60 Sekunden später. In dieser Situation reagierte FCE-Torwart Patrick Bürst herausragend. Kurz darauf entschieden die Gäste die Partie binnen 240 Sekunden: Alexander Schröder erzielte nach einem Pass in die Tiefe von Kapitän André Gehrke mit einem überlegten Schuss in die lange Ecke die Führung (13.), kurz darauf erhöhte der Angreifer nach einem Zuspiel von Christian Marx in den Rücken der Abwehr auf 2:0 (15.). Wiederrum nur zwei Minuten später markierte Till Engelhardt mit einem herrlichen Flugkopfball nach einem 40-Meter-Freistoß von Marx das 3:0 (17.). Elias Engelhardt hätte das Ergebnis bereits vor dem Seitenwechsel weiter in die Höhe schrauben können, verzog jedoch freistehend vor Letters Keeper Fabian Röseler knapp.

Im zweiten Durchgang scheiterte zunächst Gehrke mit einem Freistoß, den Röseler gerade noch zum Eckball klären konnte (58.), doch eine Minute später stand es dann doch 4:0: Marx hatte nur noch den SG-05-Keeper vor sich, visierte die linke untere Ecke des Tores an und traf. Fortan nahm der FCE etwas Tempo aus der Partie.

Leine-Nachrichten, 19.09.2013

Engelhardt trifft ins Springer Herz

Eldagsen gewinnt packendes Bezirkspokal-Derby durch einen Treffer kurz vor Schluss / Remmov verletzt

Endlich mal wieder ein Derby, das den Namen verdient hat. Die Fußball-Bezirksligisten FC Springe und FC Eldagsen lieferten sich gestern ein packendes Duell in der ersten Runde des Bezirkspokals, das mehr als nur knapp 300 Zuschauern verdient gehabt hätte. Das glücklichere Ende für sich hatte der FCE, für den Elias Engelhardt zwei Minuten vor Schluss den Siegtreffer zum 0:1 (0:0) erzielte. In der zweiten Runde am nächsten Dienstag, 13. August, haben die Eldagsener nun Heimrecht gegen den TSV Barsinghausen, der 5:0 gegen Ilten gewann.

Die Derby-Zuschauer waren in der vergangenen Saison von den Springern mit zwei blutleeren Auftritten und klaren Niederlagen vergrault worden. Gestern betrieb der FCS Wiedergutmachung. Wie die Gäste spielten sie noch nicht in Bestbesetzung – beiden Teams fehlten jeweils die etatmäßigen Angreifer –, zeigten aber eine richtig starke Leistung, nicht nur kämpferisch. Zwar waren die Eldagsener das spielerisch überlegene Team, die Platzherren machten aber die Räume geschickt eng und ließen den FCE nicht zur Entfaltung kommen.

Wenn sich die Gäste allerdings Platz schafften, wurde es gefährlich. So scheiterte Yannik Gronau nach zehn Minuten am Pfosten. Elias Engelhardt schoss nach einer tollen Kombination am langen Pfosten vorbei (22.), sein Bruder Till scheiterte am FCS-Keeper Robin Bartels (26.). Die Platzherren schalteten nach Ballgewinnen schnell um und machten Druck über die Außen – wurden zunächst aber nicht zwingend. Erst als Thorsten Marks nach einem langen Abschlag von Bartels direkt abzog, musste FCE-Keeper Patrick Bürst erstmals eingreifen (31.). Zehn Minuten später schoss Marks knapp vorbei, kurz vor der Pause traf auch der starke Philipp Strohecker nur den Pfosten (44.).

Es blieb nach der Pause dabei, dass Eldagsen versuchte, das Spiel zu machen. Chancen hatten die Gäste allerdings nur noch nach Standardsituationen. Die Springer, die in der Schlussphase fitter wirkten, konterten, aber Marks scheiterte an Bürst (66.), ein Schluss von Abudi Remmov (76.) wurde von zwei FCE-Verteidigern geblockt. Bitter für Remmov, der sein Pflichtspiel-Comeback im Bezirksliga-Team nach mehr als einem Jahr Pause gab: Zehn Minuten nach seiner Einwechslung verdrehte er sich beim Landen nach einem Kopfball erneut das Knie und musste wieder vom Feld (82.).

Die Zuschauer und auch die meisten Spieler hatten sich mittlerweile aufs Elfmeterschießen eingestellt – da kam Elias Engelhardt im Strafraum noch einmal an den Ball. Er zog aus der Drehung mit dem schwächeren rechten Fuß ab, Bartels war mit den Fingerspitzen noch dran, ließ den Ball aber durchrutschen. Kein schönes Tor, aber „mein wichtigstes, seit ich im Herrenbereich spiele“, so Engelhardt.

FC Springe: Bartels – Pannewitz, S.Buchholz, Klimke, Schneider (72. Remmov, 82. Sperling) – Bergold (56. Elias), A.Buchholz, Candir, Müller – Strohecker, Marks.

FC Eldagsen: P.Bürst – Reygers, Siuts, Gottschalk (77. Ibrahim) – S. Westenfeld (72. Wendler), Geide (65. Hüsam), Gronau, Gehrke, Marx – E.Engelhardt, T.Engelhardt.

Tor: E.Engelhardt (88.).

Neue Deister Zeitung, 05.08.2013

Springer Marks: "Eldagsen keine Übermannschaft"

Für Springes Coach Markus Wienecke ist der FCE im Bezirkspokal-Derby am Sonntag aber Favorit

Es wird heiß am Wochenende in Springe. Das gilt nicht nur für die vorhergesagten Temperaturen, sondern auch für die Stimmung auf dem Platz. Denn am Sonntag (15 Uhr) empfängt der FC Springe in der ersten Bezirkspokal-Runde den FC Eldagsen – vor einer Woche im Finale der Stadtmeisterschaften ging es beim Springer 3:2-Sieg gegen den FCE zumindest schon recht hitzig zu. „Ich fand, es war noch verhalten“, sagt Springes Neuzugang Thorsten Marks, der von WTW Wallensen kam, „in den Derbys zwischen Wallensen und Bisperode geht es härter zu.“

Verglichen mit den beiden letzten Punktspielen zwischen Springe und Eldagsen war das Stadtmeisterschaftsfinale allerdings schon ein echtes Kampfspiel. In der vergangenen Saison zeigten die Springer kaum Biss in den Derbys und verloren beide klar. „Jetzt hat man gesehen, dass es meine Spieler wieder mehr als Derby sehen“, sagt FCS-Coach Markus Wienecke, der auch für Sonntag verlangt, „dass wir dagegenhalten“.

Favorit ist trotz der Niederlage vor einer Woche der FCE. „Die haben eine eingespielte Mannschaft, wir sind eine neu formierte Truppe“, sagt Wienecke. Sein Gegenüber Milan Rukavina, der das Stadtmeisterschaftsfinale wegen seines Urlaubs verpasste, widerspricht nicht, weiß aber: „Die erste Elf von Springe ist stark genug, jeder Mannschaft in der Bezirksliga ein Bein zu stellen.“

Hatten die Stadtmeisterschaften noch reinen Testspielcharakter – was man vor allem an Eldagsens Startelf sah –, nimmt Rukavina den Bezirkspokal durchaus ernst. „Es ist das erste Pflichtspiel“, sagt er. Und: „Wir wollen im Pokal so weit wie möglich kommen.“ Er hätte sich als Auftaktgegner allerdings nicht unbedingt den FCS gewünscht: „Klar spielen wir gerne gegen Springe. Aber bei vier Derbys im Jahr geht etwas der Reiz verloren.“

Mit Alexander Schröder, Rafael Bürst und Marius Westenfeld fehlt Rukavina der komplette Sturm. Deshalb sei es besonders wichtig, „dass wir konzentriert sind beim Abschluss“. Auch Wienecke hat einige Ausfälle zu beklagen. So ist Manuel Kumbu-Konde nach der Roten Karte vom Stadtmeisterschaftsfinale gesperrt. Marco Elias, der sich in dem Spiel verletzte, wird wohl nicht rechtzeitig fit. Wieder dabei ist Ruven Klimke. „Wir wollen uns nicht an Eldagsen orientieren, sondern uns auf unser Spiel konzentrieren“, kündigt Wienecke an.

Marks ist optimistisch: „Eldagsen ist keine Übermannschaft, die machen viel über den Kampf. Wenn wir dagegenhalten, haben wir gute Chancen.“

Neue Deister Zeitung, 02.08.2013

FC Eldagsen von 1921 e.V. | info@fceldagsen.de