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An dieser Stelle vielen Dank an den Sportbuzzer Hannover.

Leine Nachrichten
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t├Ąglich in der HAZ und NP

Trotz Unterzahl: HSC Hannover feiert dritten Sieg im dritten Spiel

Start nach Maß für den HSC Hannover: Das Team von Trainer Martin Polomka setzt sich in Unterzahl gegen den FC Eldagsen durch und grüßt in der Landesliga Hannover nach drei Spieltagen von der Tabellenspitze.

Drittes Spiel, dritter Sieg. Für den HSC Hannover ist es in der Landesliga ein Start nach Maß gewesen. Mit 2:0 (0:0) gewann das Team von Martin Polomka beim FC Eldagsen, auch wenn es nach 60 Minuten und einer roten Karte für Jonas Jürgens, dem ein Losreißen von seinem Gegenspieler, Rune Flohr, zum Verhängnis wurde, nicht so ausgesehen hatte.

HSC setzt sich in Unterzahl durch

Doch immer wieder sieht man es, dass das Team in Überzahl plötzlich Probleme und die dezimierte Mannschaft die zweite Luft bekommt. Wäre es nach HSC-Coach Martin Polomka gegangen, hätte es des Platzverweises gar nicht bedurft. „Gelb für beide“, so hätte er entschieden. Gehrmann verwies auf ein Veilchen bei Flohr, der blutend vom Feld musste.

„Insgesamt waren wir spielerisch klar überlegen“, sagte Polomka nach der Partie. „Wir waren robust und unbequem.“ So unbequem, dass es den Eldagsern auch gegen zehn HSC-Kicker nicht gelang, einen Punkt mitzunehmen. Christopher Schultz trifft zum 1:0 für HSC Hannover gegen FC Eldagsen

Sonderlob für Weigel

Christopher Schultz (68.) und Adem Lukac trafen nach einem Konter (83.) in Unterzahl für die Gäste. Polomka lobte besonders seinen rechten Verteidiger, Fabian Weigel. „Es muss gar nicht immer Bikmaz oder Tayar sein – der kommt gerade aus der U19 hoch und macht dann so ein super Spiel“, sagte er.

Eldagsens Trainer Holger Gehrmann attestierte seiner Mannschaft eine gute Leistung gegen den Oberliga-Absteiger, musste aber auch feststellen, „dass unter dem Strich zwei Niederlagen stehen“. Auch wenn Gehrmann insgesamt nicht unzufrieden war, so sagte er dennoch, dass „ein Punkt für den Kopf wichtig gewesen“ wäre. „Sonst hängt das da irgendwann fest.“ Polomka machte jedoch Mut. „Ich sehe Eldagsen am Ende nicht auf dem letzten Tabellenplatz“, sagte er.

Lokalteil HAZ, 28.08.2017

Eldagser sind nur nah dran

Beim 0:2 in Bavenstedt verschießt Jan Flügge einen Foulelfmeter

Fußball. Bei der Niederlage des FC Eldagsen im Landesliga-Spiel beim SV Bavenstedt hat es ein paar Situationen gegeben, die – gesetzt den Fall, sie wären anders vonstattengegangen – für einen Punktgewinn der Gäste hätten sorgen können.

SV Bavenstedt 2 FC Eldagsen 0

Sind sie aber nicht – „wer weiß, wie es sonst gelaufen wäre“, sagte Eldagsens Trainer Holger Gehrmann, um allerdings direkt nachzuschieben: „Was soll ich da jetzt lamentieren?“ Die erste dieser ausschlaggebenden Szenen spielte sich in der 18. Spielminute ab. „Alle um mich herum haben schon gejubelt“, berichtete Gehrmann, der den Ball ebenfalls bereits im Tor gesehen hatte. Doch der Distanzschuss von Rune Flohr touchierte das Netz lediglich von außen. Kurz darauf trugen die Platzherren einen schnellen Angriff über die rechte Seite vor, die scharfe Hereingabe lenkte Dominik Trotz ins eigene Tor (25.). „Dahinter stand noch ein Bavenstedter “, sagte Gehrmann. „Das war aber auch brachial gut gespielt“, zollte der Coach Anerkennung. Nach Foul an Timon Scharmann gab es kurz darauf einen Elfmeter für die Gäste, aus dem Jan Flügge kein Kapital schlug – Bavenstedts Torhüter Philipp Houck lenkte den Ball an den Pfosten (35.).

„Nach der Pause hatten wir Pro-bleme, ins Spiel zu kommen“, sagte Gehrmann. José Ruben Pérez hatte eine Chance zum 1:1, auch André Gehrke hätte ausgleichen können (84.). Das späte Tor fiel indes auf der anderen Seite: Nach einem Handspiel von Gehrke, das viele andere als Kopfball ausgelegt hätten, sah dieser Gelb-Rot, und Marcel Schrader versenkte den Strafstoß (90.).

FC Eldagsen: Mühlenbruch – Mende, F. Reygers, J. Reygers (78. Jaber), Schierl – Trotz – Brünig (60. Pérez), Gehrke, Flügge, Flohr – Scharmann.

Lokalteil HAZ, 21.08.2017

Verstärkung vom Nachbarn

Torhüter Marrero Pérez schließt sich Landesligist FC Eldagsen an

Ob Diego Otniel Marrero Pérez morgen um 16 Uhr in der Auswärtspartie beim SV Bavenstedt bereits das Tor seines neuen Vereins hüten wird, lässt Holger Gehrmann noch offen. „Wir haben jetzt wieder zwei gute Keeper“, sagt der Trainer des FC Eldagsen, nachdem sich die Senfstädter mit dem Schlussmann aus Spanien und dem abgebenden Verein, dem Lokalrivalen FC Springe, geeinigt haben.

Durch die langwierige Rückenverletzung von Marcel Bürst, der etatmäßigen Nummer eins, hatten sich die Verantwortlichen der Senfstädter zum Handeln gezwungen gesehen. „Natürlich haben wir im Verein auch andere gute Torhüter, aber man kann die anderen Mannschaften ja auch nicht immer ausrauben“, sagt Gehrmann. Auf eine klare Nummer eins im Tor möchte er sich langfristig schon festlegen – ob das der 29-jährige Neuzugang oder Stefan Mühlenbruch sein wird, darüber lässt er sich nichts entlocken.

Wer auch immer morgen die Position des letzten Mannes bekleidet, er wird sich auf einige Arbeit einstellen müssen. Gegner SV Baven­stedt wird von vielen als einer der Favoriten der Liga eingestuft. Dieser Einschätzung schließt sich Gehrmann an, will allerdings die Begegnung auch nicht im Vorfeld schon abhaken. Es brächte genauso wenig, vermeintlich schwächere Mannschaften auf die leichte Schulter zu nehmen, wie gegen einen Favoriten den Schwanz einzuziehen. „Wir werden einen sehr guten Tag brauchen, aber wir fangen bei 0:0 an und werden hoffentlich lange elf gegen elf spielen“, sagt er. Bis auf Marrero Pérez sind keine Veränderungen im Aufgebot zu erwarten.

Lokalteil HAZ, 18.08.2017

Nach Bürst Verletzung: Marrero Perez fliegt ins Eldagser Tor ein

Früherer Keeper des FC Springe wird sich mit Stefan Mühlenbruch um den Posten der Nummer eins duellieren

Landesligist FC Eldagsen hat nach dem 1. Spieltag einen neuen Torhüter verpflichtet. Diego Otniel Marrero Pérez wird die Senfstädter ab sofort verstärken. Der 29-jährige war bis zur letzten Spielzeit noch in Diensten des FC Springe und hatte sich nach seinem dortigen Ausscheiden schon seit einiger Zeit in Eldagsen fitgehalten. In Deutschland kickte Marrero Pérez vor seinen Zeit in Springe außerdem noch beim Holtenser SV. Zuvor war er ausschließlich bei Clubs in seiner Heimat Spanien aktiv.

Nachdem sich Stammkeeper Marcel Bürst eine langwierige Rückenverletzung zugezogen hatte, stand zuletzt Stefan Mühlenbruch im Eldagser Kasten.Beim Zweitrundenspiel des Bezirkspokals in Wilkenburg hatte, Mühlenbruch war nach einer roten Karte gesperrt, mit Marc-Bennnet Borchardt der Keeper der Reserve das Tor gehütet, in der Runde zuvor gar Feldspieler André Gehrke ins Tor gemusst.

Laut seiner Presseerklärung freut sich der FC Eldagsen, "zukünftig wieder mit zwei sehr guten Torhütern arbeiten zu können". 

Sportbuzzer, 16.08.2017 

Im Dauerregen entwickelt sich eine wahre Torflut

FC Eldagsen fährt in der Landesliga die ersten drei Punkte ein / 5:4 gegen die Reserve des 1. FC Germania Egestorf/Langreder

Was für ein spektakulärer Auftakt in die Spielzeit 2017/18 in der Landesliga! Im Eldagser Dauerregen, der zum Ende der Begegnung immer mehr zunahm, haben die beiden als Abstiegskandidaten gehandelten Kontrahenten für eine nicht erwartete Torflut gesorgt.

FC Eldagsen 5 - 1. FC Germania Egestorf/L. II 4

Als Schiedsrichter Daniel Harting abpfiff, gingen die Arme der Spieler in den gelben Trikots nach oben, die Gastgeber hatten die ersten Zähler auf dem Weg zum Klassenerhalt eingefahren. „Das Spiel darf am Ende nicht noch 5:4 ausgehen“, resümierte Holger Gehrmann, Eldagsens Coach, und ärgerte sich ein wenig darüber, dass er noch einmal um den Auftaktdreier bangen musste. Gästetrainer Michael Jarzombek meinte, seinem jungen Team – das Durchschnittsalter der ersten Elf lag unter 20 Jahren – sei die Nervosität zum Verhängnis geworden.

Doch von vorn: Die Gäste legten vor und erzielten durch Bastian Hattendorf ihren ersten Saisontreffer (14.). Sebastian Schierl konnte egalisieren (32.), ehe Sinan Alin die Egestorfer alsbald wieder in Führung schoss (35.). Als Luca Zander nach einem Tritt in die Kniekehle verletzt ausgetauscht werden musste, riss bei den Gästen ein wenig der Faden. „Danach fing bei uns das Rochieren an“, sagte Jarzombek. Jan Flügge gelang noch vor der Pause per Foulelfmeter der Ausgleich (45.).

Beide Trainer kamen in der festen Absicht aus der Kabine, die Partie zu gewinnen, Frederik Reygers setzte nach einem Standard Gehrmanns Pläne zuerst in die Tat um (63.). Marc Bodenburg glich zwar rasch aus (69.), doch ein zweites Elfmetertor von Flügge brachte die Eldagser erneut auf die Siegerstraße (80.). Merchas Doski sah als Folge des Pfiffs für ein vermeintliches Handspiel Gelb-Rot. Als Rune Flohr traf, hatte erstmalig an diesem Tag eine Mannschaft zwei Tore Vorsprung (81.). Doch durch das zweite Tor von Bastian Hattendorf wurde es noch einmal knapp (83.).

Beide Trainer waren sich jedoch einig, dass die Partie mit den Platzherren einen verdienten Sieger gefunden hatte.

FC Eldagsen: Mühlenbruch – Mende, Trotz, F. Reygers, E. Engelhardt – Flügge, Gehrke – Brünig (80. Jaber), Scharmann, Schierl (90.+1 J. Reygers) – Flohr (89. Geide) 

Lokalteil HAZ, 14.08.2017

Es geht in Richtung Vorfreude

FC Eldagsen hat ungewöhnlichen Aufsteiger zu Gast

Fußball. Holger Gehrmann erwartet in der Landesliga zum Saisonauftakt gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder II morgen um 16 Uhr „eine Partie auf Augenhöhe“. Natürlich ist sich der Trainer des FC Eldagsen bewusst, dass es zwar ein Aufsteiger ist, der an der Hindenburgallee vorbeischauen wird – aber eben auch kein gewöhnlicher. „Man guckt schon mit einem Auge hin, was da so aus der Ersten kommen könnte“, ist er ehrlich. „Das ist schon ein guter Club – und unser Gegner ist nun einmal der Unterbau für einen Regionalligisten und auch ein Sprungbrett für viele A-Jugendliche.“ Dennoch – „der Start ist schon sehr wichtig, auch wenn im ersten Spiel natürlich nicht entschieden wird, ob du aufsteigst oder absteigst“, weiß er.

Genug über den Gegner schwa­droniert, viel mehr interessiert sich Gehrmann natürlich für sein eigenes Team und Personal und dafür, wie er die richtigen elf Mann findet, die er morgen „auf die Reise schicken kann“. Tolga Nemnezi, Steven Berger und Maximilian Rülke werden es nicht sein – sie stehen Gehrmann morgen nicht zur Verfügung. Dafür ist das Problem im Tor zunächst gelöst. Stefan Mühlenbruch – zuletzt im Pokal noch gesperrt – darf wieder mitspielen und wird Marcel Bürst vertreten, der langfristig ausfällt. „Das macht es natürlich ein bisschen einfacher“, sagt Gehrmann. Es kribbelt in der Senfstadt, ein erstes Heimspiel an einem frühen Sommerabend bringt auch immer eine besondere Atmosphäre mit sich. „Das geht in Richtung Vorfreude“, sagt Gehrmann. Ein bisschen Lampenfieber wird vielleicht auch dabei sein. Doch – „es ist nur Fußball“, erinnert der Coach. „Da wird niemandem morgen der Kopf abgenommen oder so etwas.“

Lokalteil HAZ, 11.08.2017

"Abgezockte Truppe": FC Eldagsen fällt nicht auf den Pokalschreck rein

Der Landesligist nimmt Gegner SV Wilkenburg sehr ernst und gewinnt hoch. "Eine Lehrstunde für die Spieler" hat SVW-Sprecher Martin Volkwein gesehen.

Der FC Eldagsen war vor der zweiten Runde des Bezirkspokals gegen den SV Wilkenburg gewarnt. Schließlich fegte der Kreisligist in Runde eins den Bezirksligisten aus Harenberg mit 5:1 vom Platz. Gegen die Eldagser aus der Landesliga war dann allerdings Schluss. Mit 7:1 (4:0) gewannen die Gäste vor etwa 150 Zuschauern. „Das Spiel der Wilkenburger gegen die Harenberger war auf jeden Fall ein Warnschuss für uns“, sagte Eldagsens Coach Holger Gehrmann. „Keiner der Jungs hat sie unterschätzt. Stattdessen haben wir in Hälfte eins alles gezeigt und es total ernst genommen.“

Ein wenig überrollt von der Gehrmann-Elf dauerte es keine Viertelstunde, bis die Eldagser für klare Verhältnisse sorgten. Erst traf Jose Perez zum 1:0 (13.), dann legte Sebastian Schierl zwei weitere Treffer nach (14., 18.). Nur wenig später schoss Perez dann das 4:0 (20.). „Das hat schon Spaß gemacht, den Eldagsern zuzugucken“, schmunzelte Wilkenburgs Sprecher Martin Volkwein. „Letztendlich war es eine Lehrstunde für die Spieler.“

Nach dem Seitenwechsel legten Lucas Brünig (48., 56.) und Schierl (80.) die Tore fünf bis sieben für die Gäste nach. Zwischenzeitlich kamen die Wilkenburger zum Ehrentreffer durch Dominik Don Twele (58.).

Für Volkwein drückte diese Niederlage allerdings überhaupt nicht die entstandene Aufbruchsstimmung aus den vergangenen Wochen: „Es war halt eine abgezockte Truppe, die zwei Ligen über uns spielt. Wir wollen jetzt in der Liga weiter Gas geben und nehmen da auf jeden Fall die gute Stimmung mit.“ 

Sportbuzzer, 06.08.2017

FC Eldagsen von 1921 e.V. | info@fceldagsen.de