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Kein Stürmer, aber 50-facher Torschütze

(NDZ, 22.12.2009)

André Gehrke: der Ballermann des FC Eldagsen

Auf ihn ist Verlass: 51 Kreisliga-Tore erzielte Fußballer André Gehrke in der Aufstiegssaison des FC Eldagsen. In der laufenden Serie in der Bezirksliga sind es schon 16 – und dabei ist der 22-Jährige gar kein echter Stürmer, sondern eher der Spielmacher. „In der Kreisliga habe ich teilweise auch als Sechser gespielt“, sagt er, „aber so weit ist der Weg nach vorne ja auch nicht.“

„Überwiegend positiv“ sei sein Jahr gewesen, sagt Gehrke. „Im zweiten Halbjahr fehlt noch die Konstanz.“ Er freut sich über jeden Treffer, vergisst dabei aber nicht, dass er einen Mannschaftssport betreibt: „Ich hätte lieber fünf Tore weniger, wenn wir dafür fünf Punkte mehr hätten“, sagt er.

Gehrke ist Eldagsener durch und durch. In der Jugend spielte er mal für ein Jahr in Havelse und ein Jahr in Bennigsen. Ansonsten war er dem FCE immer treu, widerstand allen Angeboten aus höheren Ligen, die ihm sein Torriecher und seine feine Technik einbrachten. „Angebote gab‘s immer mal wieder“, sagt der Bankkaufmann, „mittlerweile fragt aber keiner mehr.“

Gehrke ist nicht nur ein talentierter Fußballer, auch als Tennisspieler hätte er es weit bringen können. Als Junior schaffte er es bis auf Platz elf der deutschen Rangliste, wurde Norddeutscher Vizemeister – und lernte Leute kennen, die andere heute im Fernsehen bewundern: „In Schneverdingen habe ich mal Rafael Nadal getroffen. Der spielte dort die U16-Europameisterschaft“, sagt Gehrke. Irgendwann wurde ihm der Aufwand zu groß und er gab seine Tenniskarriere auf.

 Zum Glück für die FCE-Fußballer, auf die er sich nun voll und ganz konzentrieren kann. Derzeit humpelt er ein wenig wegen einer Muskelverletzung, die sollte spätestens zum Rückrundenstart verheilt sein. Denn ohne Fußball hält es Gehrke nicht lange aus – und schon am 2. Januar steigt ja der NDZ-Cup. Beim Hallenturnier des FC Springe will er wieder dabei sein. Da hat er schließlich den Titel des besten Torjägers zu verteidigen.


© Neue Deister-Zeitung, 22.12.2009

NDZ-Cup erstmals ohne Titelverteidiger

(NDZ, 15.12.2009)

Preußen Hameln sagt Teilnahme am Hallenturnier des
FC Springe ab / Algesdorf erstmals dabei

Fußball (jab). In nicht einmal drei Wochen, am Sonnabend/Sonntag, 2./3. Januar, steigt in der Halle des Schulzentrums Süd in Springe die 14. Auflage des NDZ-Cups. Das Hallenturnier des FC Springe wartet dann mit einem Novum auf: Der Titelverteidiger ist erstmals nicht dabei. Oberligist Preußen Hameln, NDZ-Cup-Sieger 2008 und 2009, verzichtet auf seine Teilnahme. „Hameln hat bei einem anderen Turnier zugesagt“, so FCS-Coach Franz Genschick kopfschüttelnd.

Auch der SC Völksen und der VfL Nordstemmen, die bisher bei jedem NDZ-Cup dabei waren, haben abgesagt. Einziger „Dauerbrenner“ neben Gastgeber FCS ist damit Lokalrivale FC Eldagsen. Dafür gibt es einen Debütanten: Erstmals ist der TSV Algesdorf aus der Kreisliga Schaumburg am Start.

Seit längerer Pause wieder mal dabei sind der SV Altenhagen, SV Degersen, SV Gehrden und die FCS-A-Jugend. Auch Borussia Hannover, bei seiner Premiere im Vorjahr auf Anhieb Überraschungsfinalist, ist wieder mit von der Partie, ebenso wie der FC Bennigsen. Eintracht Hiddestorf, VfB Eimbeckhausen und der TSV Nettelrede komplettieren das Teilnehmerfeld.

Die Gruppeneinteilung, Gruppe A (Sbd., 2. Januar, 12 Uhr): FC Eldagsen (Bezirksliga), SV Gehrden (Bezirksliga), SV Degersen (Kreisliga), Borussia Hannover (Kreisliga), FC Bennigsen (1. Kreisklasse), A-Junioren FC Springe (Kreisliga).

Gruppe B (Sbd., 16.30 Uhr): FC Springe (Bezirksliga), Eintracht Hiddestorf (Bezirksliga), TSV Algesdorf (Kreisliga), VfB Eimbeckhausen (Kreisliga), TSV Nettelrede (Kreisliga), SV Altenhagen (1. Kreisklasse).

Die besten vier Teams jeder Gruppe erreichen die Endrunde, die am Sonntag ab 13 Uhr in zwei Gruppen ausgespielt wird. Ab 16.30 Uhr steigen die Halbfinals, um 17.30 Uhr wird das Endspiel angepfiffen. Der Sieger erhält 400 Euro Siegprämie, insgesamt werden 1210 Euro Preisgeld ausgespielt, zusätzlich werden der beste Torschütze und der beste Torhüter ausgezeichnet.


© Neue Deister-Zeitung, 15.12.2009


Bei Regen macht's "Maui" erst richtig Spaß
(NDZ, 11.12.2009)

Youngster Marius Westenfeld spielt beim FC Eldagsen eine starke Saison / Bürst: „Er ist ’ne Rakete“

 

Fußball (jab). Karsten Bürst kommt aus dem Schwärmen kaum noch heraus, wenn er über Marius Westenfeld spricht. „Für mich ist er ’ne Rakete“, sagt der Trainer des FC Eldagsen über seinen Offensiv-Youngster. „Was er in dem Alter leistet – da ziehe ich den Hut.“ Der so gepriesene 18-Jährige wird, mit so viel Lob konfrontiert, leicht verlegen: „Karsten mag wohl, dass ich immer kämpfe, das hat uns in den letzten Wochen ja etwas gefehlt“, sagt „Maui“, wie Westenfeld nur genannt wird – und trifft den Nagel auf den Kopf.

„Er geht dahin, wo es weh tut“, sagt Bürst. „Er ist zweikampfstark und macht auch viele Wege nach hinten.“ Welchem Trainer würde so viel Engagement nicht gefallen? Für Westenfeld ist das eine Selbstverständlichkeit: „Wenn ich spielen kann, ist gewährleistet, dass ich mir den Arsch aufreiße“, sagt er.


Spiel morgen gegen Nordstemmen gefährdet

 

Blessuren halten ihn dabei selten ab. Nur am vergangenen Wochenende beim 1:1 in Almstedt musste er wegen Knieproblemen passen. Am morgigen Sonnabend (14 Uhr) im Heimspiel gegen den VfL Nordstemmen will er aber auf jeden Fall wieder dabei sein. „Danach ist ja Winterpause, dann kann ich regenerieren“, sagt er.

Die Wahrscheinlichkeit, dass gespielt wird, sinkt aber mit jedem Tropfen, der vom Himmel fällt. Vor zwei Wochen gegen Alfeld spielten die Eldagsener trotz katastrophaler Platzverhältnisse – und rutschten bei der 1:4-Niederlage im wahrsten Wortsinn aus.

Das soll sich gegen Nordstemmen nicht wiederholen. Der VfL hat einen Lauf, gewann zuletzt viermal in Folge und hat den Rückstand auf den Relegationsplatz, den Eldagsen nur wegen der guten Tordifferenz nicht belegt, auf sechs Punkte verkürzt. Einen weiteren Ausrutscher will sich der FCE also nicht erlauben, um nicht vor der Winterpause noch tiefer in den Abstiegsstrudel zu geraten. Dabei haben sich die personellen Voraussetzungen gegenüber der Vorwoche gebessert: Neben Westenfeld kehrt auch Tim Lösch zurück ins Team. Westenfeld würde gerne spielen. „Denn danach ist Weihnachtsfeier, die macht nach einem Sieg mehr Spaß.“

Zu denen, die beim aktuellen Schmuddelwetter trainingsmüde werden, gehört er nicht. Im Gegenteil. „Bei Regen macht es doch gerade Spaß, weil man schön rutschen kann.“ Die Verspieltheit nimmt ihm keiner Übel, schließlich ist er in seinem ersten Herrenjahr. „Die Umstellung ist schon groß“, sagt Westenfeld. In der A-Jugend hätte er oft noch ein, zwei Gegner ausgespielt, bevor er den Ball weitergab, „jetzt ist es schon besser, auch mal direkt zu spielen – das bringen mir die Trainer gerade bei“. Die werden in dieser Saison noch ihre Freude an Westenfeld haben. Was danach kommt, ist noch offen. Der 18-Jährige baut gerade sein Abi, will danach eventuell ins Ausland.


© Neue Deister-Zeitung, 11.12.2009

Es wird enger für den FC Eldagsen
(NDZ, 08.12.2009)

Nur die Tordifferenz trennt den Bezirksliga-Aufsteiger vom Relegationsplatz

 

Fußball (jab). Nur zwei Punkte holte der FC Eldagsen aus den letzten drei Spielen in der Bezirksliga 3. Am Sonntag reichte es wieder nur zu einem 1:1 beim MTV Almstedt. Nur die bessere Tordifferenz trennt den Aufsteiger noch von Relegationsplatz 13. Trainer Karsten Bürst sehnt die Winterpause herbei, damit seine vielen verletzten und angeschlagenen Spieler sich erholen können. Nur an der Personalmisere will er den Negativtrend aber nicht festmachen.

„Es müssen alle begreifen, dass in der Bezirksliga ein anderer Wind weht als in der Kreisliga“, sagt er. Nach wie vor sieht Bürst im kämpferischen Bereich Nachholbedarf. „Es wird körperbetonter gespielt als in der Kreisliga“, so der Coach, „und die Schiedsrichter pfeifen nicht mehr alles ab.“ Für die Winterpause steht daher schon jetzt Zweikampfschulung auf dem Trainingsplan.

Aber auch spielerisch läuft es nicht allzu rund. Ein Beispiel: Rafael Bürst. „Er kämpft momentan mehr mit sich selber, als mit dem Ball“, sagt sein Trainer und Onkel. So fehle vor dem Tor die Lockerheit. Beim 1:1 zuletzt in Almstedt habe den Eldagsenern aber auch das nötige Quäntchen Glück gefehlt, sagt Bürst. „In der zweiten Halbzeit haben wir auf ein Tor gespielt.“

In der Not setzt der FCE-Coach auf Routine. Im Oktober hatte er schon Frank Henze aus dem Ärmel gezaubert, in Almstedt lief jetzt Harald Kieven aus dem Eldagsener Ü40-Team auf der Spielmacherposition auf. Nötig war das geworden, weil neben den Langzeitverletzten Kamill Krause und Marcel Henze auch noch Tim Lösch und Marius Westenfeld ausfielen. „Gewisse Positionen kann ich mit meinen Spielern nicht besetzen“, erklärt Bürst. Kieven sei ein „erfahrener Fuchs. Er liest das Spiel und reißt die anderen mit“, sagt er. „Wir reden ja noch zu wenig auf dem Platz.“

Es gibt also viel zu tun für Bürst in der Winterpause. Die soll offiziell am kommenden Sonntag beginnen. Am Sonnabend empfangen die Eldagsener noch den VfL Nordstemmen, der sich mit vier Siegen in Folge bis auf sechs Punkte an den FCE herangearbeitet hat. „Das wird ein echtes Sechs-Punkte-Spiel“, so Bürst.


© Neue Deister-Zeitung, 08.12.2009


Eldagsen erkämpft einen Zähler
(NDZ, 07.12.2009)

1:1-Unentschieden beim MTV Almstedt / „Es war mehr drin“

Fußball (gö). „Mit dem 1:1-Unentschieden haben wir zwar den erhofften einen Punkt errungen. Doch wenn ich mir die 90 Minuten im Nachhinein anschaue, war durchaus mehr drin“, urteilte Coach Karsten Bürst.

Der FC Eldagsen hätte am Sonnabend mit ein wenig mehr Schussglück drei Zähler mit auf die Heimreise nehmen können. Es haperte ein weiteres Mal an der Chancenauswertung. „Uns fehlt vorne der richtige Knipser“, zeigt der Coach die Achillesferse der Eldagsener auf.

Beide Team begannen mit einem Schlafwagen-Fußball, der bis zur 30. Minute andauerte. Gekämpft hatten die Gelb-schwarzen bis dahin, doch es mangelte zunächst an der entsprechenden Leidenschaft, das Spiel an sich zu reißen und den Gegner zu dominieren.

Doch dann ging es im Minutentakt zur Sache. Harald Kieven, den der Trainer aus dem Hut gezaubert hatte, sorgte mit seinem vorangegangenen Freistoß auf Hüsam für die erste Chance der Gäste (30.), doch ging der Kopfball über das Tor. 60 Sekunden später verzieht Luczak den Ball nach einer Ecke von R. Bürst. Benjamin Rathe (32.) hatte nach einer schönen Einzelleistung die Führung auf, doch sein Schuss geht knapp neben das Tor.

In der 38. Minute besorgte Matthias Hüsam die Eldagsener Führung, nachdem er sich zuvor gegen zwei gegnerische Spieler durchsetzen konnte. Praktisch mit dem Pausenpfiff kam Almstedt nach eine Freistoß von René Kienath zum Ausgleich.

Den zweiten Durchgang starteten die Gäste aggressiver. Die erste Chance hatte Hüsam (52.), doch scheitert er am Torwart. In der 55. Minute dezimierten sich die Gastgeber durch die gelbrote Karte für Hermann Overbeck. Lediglich zwei Chancen gab es noch für den FCE durch Hüsam und Siuts, doch es blieb beim 1:1. Rafael Bürst sah in der 85. die gelbrote Karte.

 

FCE: P. Bürst – Hahnenberg, Ohlendorf (75. Santkewitsch), Gottschalk, Rathe, Luczak, Kieven (70. Timmermann), Hüsam, Siuts Gehrke, R. Bürst.

Tore: 0:1 Hüsam (38.), 1:1 René Kienath (44.).

Gelbrote Karten: Hermann Oberbeck (55.), Rafael Bürst (85.).


© Neue Deister-Zeitung, 07.12.2009


Beim MTV Almstedt sind Kampf und große Leidenschaft gefragt
(NDZ, 04.12.2009)

FC Eldagsen reist zum Tabellensiebten /
„Letztes Aufgebot“ gefordert

Eldagsen (gö). „Die Spieler müssen erkennen, dass sie nicht mehr in der Kreisliga spielen, sondern seit September 16 Begegnungen in der Bezirksliga absolviert haben.“ Eine deutliche Ansage von Coach Karsten Bürst, der seit dem 8. Oktober auf der Kommandobrücke des FC Eldagsen steht und den bisherigen Coach Andreas Arndt abgelöst hat.

Der Trainer hat seinen Spielern zu verstehen gegeben, dass in der Bezirksliga ein ganz anderer Fußball gespielt wird als im Kreisoberhaus. „Es ist ein schnellerer Fußball, es geht körperbetont intensiver zur Sache und auch die Schiedsrichter benutzen ihr Spielgerät, sprich die Pfeife, anders als in der Kreisliga. An diese Gegebenheiten müssen sich meine Spieler gewöhnen.“

Das junge Team aus der Gehlenbachstadt ist in der derzeitigen Situation doppelt gefordert. Einerseits stehen eine Vielzahl von Spielern auf der Verletztenliste, andererseits verheißt der 12. Tabellenplatz auch nicht sonderlich Gutes, entspannt in die Winterpause gegen zu können.

Mit einem Dreier kann die Mannschaft ihrerseits die Antwort geben auf die desolate Vorstellung am vergangenen Sonntag mit der 1:4-Heimniederlage gegen den Tabellendritten, die Spiel-Vereinigung (SV) Alfeld. So verlangt Bürst, dass seine Spieler aus ihren Möglichkeiten das Beste machen müssen, um in Almstedt bestehen zu können. „Sie müssen zu ihren Tugenden wie Leidenschaft und Kampf über 90 Minuten zurückfinden.“

Als Minimalziel gibt der FC-Coach den Gewinn eines Zählers aus, „doch werden wir natürlich alles daran setzten, mit einem Erfolg die Heimreise anzutreten.“ So lautet die Devise: kontrollierte Offensive. Die Mannschaft müsse sich ihre Chancen erspielen, die im Spiel gegen Alfeld über 90 Minuten Mangelware gewesen seien.

Neben den Langzeitverletzten Marcel Henze (Kreuzbandriss) und Kamill Krause (Bandscheibenvorfall) fehlen am morgigen Sonnabend um 14 Uhr auch Tim Lösch (Beruf), während hinter dem Einsatz der Spieler Marius Westenfeld und Matthias Hüsam noch ein Fragezeichen steht.


© Neue Deister-Zeitung, 04.12.2009

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