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Neue Deister Zeitung
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FCE im Rhythmus und damit im Vorteil

Fußball (jab). Es wäre ein richtiger Kracher zum Jahresausklang in der Bezirksliga 4: Zweiter gegen Dritter, die Mannschaften mit den derzeit besten Serien im direkten Duell. Ob die Partie des seit elf Spielen ungeschlagenen FC Eldagsen bei der SG Hameln 74, die die letzten acht Spiele nicht verloren hat, am Sonntag (14 Uhr) allerdings angepfiffen wird, ist fraglich.

„Der Platz ist sehr tief. Ich denke, das Spiel wird ausfallen“, wird Hamelns Trainer Paul Bicknell in einem Online-Portal zitiert. Die SG würde allerdings gerne spielen, wie es auf der vereinseigenen Homepage heißt. Dabei sind die Hamelner Spiele an den vorigen beiden Wochenenden ausgefallen. „Das stört den Rhythmus, das wäre ein kleiner Vorteil für uns“, sagt Eldagsens Coach Milan Rukavina.

Auch wenn die Stadt Hameln zumeist früh die Plätze sperrt und der Ausfall der Partie wahrscheinlich ist, zog Rukavina in dieser Woche das ganz normale Trainingsprogramm durch: „Ich bin da der vorsichtige Typ und gehe immer erstmal davon aus, dass wir spielen“, sagt er. „Unvorbereitet in so ein Spiel zu gehen, wäre das Schlimmste, was uns passieren könnte.“

Nach der Super-Serie hätten die Eldagsener gegen das Spitzenspiel vor Weihnachten nichts einzuwenden – auch, weil dann keine Nachholspiele auf sie zu kämen. „Dann kannst du viel besser planen, wann du in die Rückrundenvorbereitung startest.“

Ende Januar soll es wieder losgehen. Frühestens dann ist auch Sebastian Westenfeld wieder dabei, der wegen einer Achillessehnen-Reizung schon seit Wochen pausieren muss. In Hameln würde auch Urlauber Rafael Bürst noch fehlen. Über die Winterzeit wollen es die Eldagsener locker angehen lassen mit wöchentlichem Training in der Halle und der Teilnahme am NDZ-Cup des FC Springe und dem eigenen Berggarten-Cup.

Neue Deister Zeitung, 07.12.2012

FCE kann sich Nachlässigkeiten leisten

Schwache Chancenverwertung rächt sich beim souveränen 3:1 gegen Exten nicht

Fußball. Die Serie des FC Eldagsen hielt auch im letzten Bezirksliga-Heimspiel des Jahres. 3:1 (2:0) gewannen die Eldagsener gegen Eintracht Exten und blieben damit zum elften Mal in Folge ungeschlagen – für Trainer Milan Rukavina war es der vierte Sieg im vierten Spiel.

Die Gastgeber waren drückend überlegen und hätten schon zur Pause für die Entscheidung sorgen müssen. In der Anfangsphase versuchten sie es noch vergeblich mit hohen Bällen in den Strafraum, besannen sich aber schnell auf ihre spielerischen Qualitäten und erarbeiteten sich Chance um Chance. Gleich die erste nutzte Gehrke, der nach seinem Schwächeanfall in der vorigen Woche wieder voll auf der Höhe war, mit einem unhaltbaren 18-Meter-Schuss (8.). Per Foulelfmeter erhöhte Gehrke in der 25. Minute auf 2:0 – Westenfeld war bei einem Kopfballversuch im Strafraum umgestoßen worden.

Weitere dicke Möglichkeiten ließen die Platzheren aus: Gehrke köpfte nach einer Marx-Ecke vorbei (11.). Schröder hatte im Strafraum freie Bahn, legte aber noch einmal zurück – ins Leere (16.). Hüsam schoss aus fünf Metern frei stehend vorbei (38.). Marx‘ 18-Meter-Schuss (41.) parierte Extens Keeper Dirk Hempel ebenso wie den Versuch von Gehrke, der in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch im Fallen abzog. Da spielten die Eldagsener schon eine Viertelstunde in Überzahl: Extens Schnur hatte zunächst Glück gehabt, als er nur Gelb sah, nachdem er Westenfeld von hinten in die Beine grätsche (26.). Keine fünf Minuten stieg er erneut überhart gegen Westenfeld ein und sah die Ampelkarte. Extens Offensivaktionen entstanden zumeist aus Zufall, zweimal musste FCE-Keeper Bürst klären gegen Bartels (5.) und Krohn (22.) – wirklich gefährlich wurde es nicht.

Eldagsen blieb auch nach der Pause überlegen. Die Unkonzentriertheiten häuften sich aber. Im Abschluss, im Passspiel und auch in der Abwehr. „Du kannst reden wie du willst – wenn du so überlegen bist, machst du zwangsläufig weniger“, sagte Rukavina. Zufrieden war er nicht mehr nach der Pause, „aber das ist Jammern auf hohem Niveau – so gibt es wenigstens Kritikpunkte und etwas, woran man im Training arbeiten kann.“

Exten hätte fast den Anschlusstreffer geschafft, Bartels‘ Kopfball landete aber nur am Innenpfosten (50.). Kurz zuvor war Westenfelds vermeintliches 3:0 wegen Abseits abgepfiffen worden. Eine weitere dicke Chance der Extener zum 2:1 vereitelte Hüsam kurz vor der Linie – er leitete damit den Konter ein, den Westenfeld nach Pass von Wendler zum erlösenden 3:0 abschloss (68.). Exten wurde für seinen Kampfgeist noch mit dem Ehrentreffer belohnt: Vöge gewann nach einem langen Abschlag das Kopfballduell, verlängerte den Ball und Bartels machte das 3:1 (75.). „Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Mit der zweiten nicht, aber das muss man den Jungs auch mal zugestehen“, so Rukavina.

FC Eldagsen: Bürst – Siuts (55. Ibrahim), Rathe, Gottschalk – Hüsam, Gronau – Engelhardt (66. Wendler), Gehrke, Marx – Schröder, Westenfeld (74. Geide).

Tore: 1:0, 2:0 Gehrke (8., 25./Foulelfmeter), 3:0 Westenfeld (68.), 3:1 Bartels (75.).

Gelb-Rot: Schnur (30.) wg. wdh. Foulspiels.

Neue Deister Zeitung, 03.12.2012

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