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An dieser Stelle vielen Dank an den Sportbuzzer Hannover.

Leine Nachrichten
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t├Ąglich in der HAZ und NP

Ist das Ding zur Hälfte etwa schon durch?

Umfrage unter den Trainern der Fußball-Landesliga über die Auf- und Absteiger

Die einen haben schon mehr als die Hälfte ihrer Spiele in dieser Saison absolviert, die anderen noch nicht ganz. Doch so oder so ist die Winterpause der ideale Zeitpunkt, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Welche Mannschaft hat in der Landesliga überrascht, welche hat enttäuscht? Und welche Fußballer haben als Individualist besonders aufhorchen lassen? Am fundiertesten können das die Trainer beantworten – und wir haben sie befragt.

Wer schafft den Aufstieg?

Am Triumph des TuS Sulingen, der mit sieben Punkten Vorsprung in die Pause gegangen ist, herrscht kaum noch ein Zweifel. 37 Zähler nach 16 Spielen – in Schlagdistanz sind auf den ersten Blick lediglich noch der SV Bavenstedt (30 Punkte/17 Spiele), SV Ramlingen/Ehlershausen (28/15) und OSV Hannover (28/17). Allerdings ist das Tabellenbild verzerrt, da etwa der TSV Pattensen als Zehnter erst 13 Partien absolviert hat und mit Siegen in den Nachholspielen einen gewaltigen Sprung nach vorn machen könnte. Wie auch immer: Fast alle Trainer haben als Favoriten die Sulinger genannt – auch Hanno Kock (TSV Pattensen), Diego De Marco (Koldinger SV) und Michael Wehmann vom FC Eldagsen. „Sie sind über Jahre im Kern zusammengeblieben, oben mit dabei und am spielstärksten“, begründet De Marco seine Wahl.

Und wer steigt ab?

Daran, dass sich das Bild am anderen Ende der Tabelle bis Saisonende noch großartig ändert, besteht ebenfalls kaum noch ein Zweifel. Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide (15/6) und TSV Wetschen (16/7) werden von fast allen Trainern als Absteiger genannt. Auch der Koldinger SV (14/8), die TSV Burgdorf (15/16) sowie der MTV Almstedt (15/17) sind unter den Kandidaten. Drei oder vier – je nachdem, ob Platz 13 ein Relegationsrang wird – aus fünf, so lautet die Rechnung. „Die momentan drei Letzten werden es schwer haben“, fasst Kock den vorherrschenden Tenor zusammen, während sich De Marco naturgemäß kämpferisch gibt: „Wir hatten in der Hinrunde viel Verletzungspech, jetzt sind wieder einige wichtige Spieler dabei. Die Qualität zum Klassenerhalt haben wir allemal“, betont Koldingens Trainer.

Topspieler und Durchstarter

In die Elf der Hinrunde, gleichwohl dieser Begriff nicht ganz korrekt ist, hat es kein Pattenser, Koldinger oder Eldagser geschafft. Mit Marvin Omelan (SV Ramlingen/Ehlershausen) aber immerhin ein ehemaliger Koldinger und mit Marlon Pickert (FC Lehrte) ein früherer Spieler des FC Springe. Am häufigsten genannt wurde Sulingens Japaner Taiki Hirooka – so von Wehmann und Kock. Letzterer wählte Ramlingens Marcel Maluck zum stärksten Torhüter der ersten Saisonhälfte – wie etliche Kollegen. Zweimal wurde jedoch auch sein Schlussmann Pascal Schaar nominiert: vom Heeßeler Hendrik Großöhmichen und Bückeburgs Heiko Thürnau. Wehmann entschied sich für Alexander Hohmann (FC Lehrte), zudem nannte er als Feldspieler noch Ramlingens Aron Gebreslasie und Alexander Bremer vom VfL Bückeburg, der mit 16 Treffern unangefochten an der Spitze der Torjägerliste rangiert. Kock entschied sich zudem noch für Florian Büchler (SpVgg. Bad Pyrmont), De Marco für den ehemaligen Grasdorfer Jan Jokuszies vom SV Bavenstedt, seinen früheren Burgdorfer Schützling Mateusz Wagner und Mehmet Koc (TuS Sulingen).

Und dann war da noch die Frage an die Trainer, welcher ihrer Akteure den größten Sprung nach vorn gemacht habe. Weil er erst im Verlauf der Hinrunde nach Koldingen zurückgekehrt ist, verzichtete De Marco auf eine Antwort. Kock entschied sich für seinen Linksverteidiger Can Schwedt. „Er kommt aus der A-Jugend und macht einen klasse Job“, lobt er. Für Wehmann ist Lucas Brünig der Gewinner: „Er hatte, als er vor einem Jahr zu uns kam, Anpassungsschwierigkeiten, ist aber einer der technisch stärksten Spieler und an guten Tagen kaum zu halten“, begründet er.

Leine Nachrichten, 26.12.2016 

Bloß nicht noch einmal blamieren

Noch einmal 90 Minuten lang Gas geben und kämpfen, dann verabschiedet sich der FC Eldagsen in die Winterpause. In der finalen Partie des Jahres sind die Senfstädter morgen um 14 Uhr beim Schlusslicht der Landesliga, dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, im Einsatz. Oder doch nicht? Ob die Partie tatsächlich angepfiffen werden kann, ist – wen überrascht es noch – fraglich.

Michael Wehmann, Coach der Gelb-Schwarzen, hat unter der Woche zwar versucht, seine Elf bestmöglich auf die Partie vorzubereiten, einfach war dies aufgrund des gefrorenen Geläufs in Eldagsen jedoch nicht. „Richtiges Training war eigentlich nicht möglich“, gesteht er.

Unabhängig davon, zählt für den Trainer lediglich das: Beim heimschwachen Tabellenschlusslicht – die Krähen haben auf eigenem Platz nur einen Punkt aus acht Partien eingefahren – ist ein Sieg Pflicht. Allerdings ist Vorsicht geboten, schließlich hat der TSV seinen einzigen Saisonsieg ausgerechnet gegen die Eldagser gefeiert – das Hinspiel endete 1:0 zu ihren Gunsten. „Wir wollen nicht die Deppen sein, die ihnen den zweiten Sieg bescheren. Dafür müssen wir einfach nur unser Spiel durchziehen“, betont Wehmann, der dieselbe Mannschaft zur Verfügung hat, die vor Wochenfrist ein 2:0 gegen den FC Lehrte feiern konnte. Einzig der Einsatz von Steve Goede, der dabei als Doppeltorschütze glänzte, ist aufgrund von Bänderproblemen fraglich.

Unabhängig davon, ob tatsächlich gespielt wird, steht der Fahrplan der Senfstädter für die nächsten Wochen bereits fest. Ein Nachholspiel hat die Mannschaft um Kapitän André Gehrke nicht mehr zu bestreiten, sie wird künftig unterm Hallendach trainieren. „Donnerstags gehen wir dann in den Soccer-Park“, verrät Wehmann. Es gibt Schlimmeres für dieses versierte Hallenteam 

Leine Nachrichten, 02.12.2016

FC Eldagsen von 1921 e.V. | info@fceldagsen.de