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An dieser Stelle vielen Dank an den Sportbuzzer Hannover.

Leine Nachrichten
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t├Ąglich in der HAZ und NP

Weihnachtsgruß

Liebe Fans und Freunde,

ein ereignisreiches Jahr 2020 geht in die finale Phase und eines ändert sich auch „coronabedingt“ zu dieser Zeit nicht: Weihnachten und Silvester stehen an!

Was bleibt aus 2020? Kaum vorstellbar, dass wir im Januar diesen Jahres mit mehreren hundert Zuschauern (ohne Mundschutz) und 12 Mannschaften ein Hallenturnier ohne AHA-Regeln und Lüften in einer engen, stickigen Sporthalle gespielt haben. Auch wenn es sich im ersten Moment komisch anhört: Uns fehlen die organisatorischen Vorbereitungen und der damit verbundene Aufwand sehr!

Gleichzeitig zeigt es uns, wie wertvoll die gemeinsamen Momente der letzten Jahre mit Euch sind. Wir glauben daran, dass wir uns nächstes Jahr wieder mit der Einteilung von Theken-Diensten und dem Organisieren von Kaffeemaschinen beschäftigen dürfen, damit wir alle gemeinsam im Januar 2022 wieder ein tolles Event haben.

Schon die letzte Saison wurde "coronabedingt“ abgebrochen, die Tabelle ergab sich aus dem Punkteschnitt der einzelnen Mannschaften. Dabei haben wir als 10. einen Nicht-Absitegsplatz erreicht und die Mannschaften aus der näheren Umgebung aus Hemmingen und Pattensen hinter uns gelassen.

Auch die aktuelle Saison hat viele Herausforderungen mit sich gebracht: Hygiene-Konzepte für Spiel- und Trainingsbetrieb im Jugend- und Herrenbereich und organisatorische Lösungen für die Durchführung von (Heim-)Spielen. An dieser Stelle geht der größte Dank an alle, die bei der Entwicklung und Umsetzung sehr viel ehrenamtliches Engagement an den Tag gelegt haben, ohne dass es schlicht keinen Spielbetrieb in Eldagsen gegeben hatte!

Auch an die Trainer, Spieler, Eltern und Zuschauer geht an dieser Stelle ein großer Dank dafür, dass sich alle an die Vorgaben und Anweisungen gehalten haben! Sportlich ist die Saison bisher sehr gut verlaufen, so dass die Mannschaft um das Trainerteam Gehrmann/ Ibrahim auf dem vierten Tabellenplatz überwintert und sogar auf Tuchfühlung mit dem Platz an der Sonne ist. Zur Zeit wird außerdem die Einrichtung einer Flutlichtanlage auf dem A-Platz vorangetrieben, so dass in Zukunft auch die Trainingskapazitäten erweitert und qualitativ verbessert werden!

Natürlich war dieses Jahr auch keine gewöhnliche Weihnachtsfeier möglich, die sonst ein schönes Highlight zum Jahresende - meistens im Hotel Restaurant Berggarten - ist. Auch hier haben wir uns aber eine kurzfristige Alternative überlegt: Gestern haben wir ein paar gemeinsame digitale Stunden verbracht, bei denen die obligatorischen Reden von Vorstand, Trainer und Kapitän genauso auf dem Programmplan standen wie die kreativen Vorträge der Neuzugänge. Fazit: Eine „richtige“ Weihnachtsfeier kann das natürlich nicht ersetzen, trotzdem war es schön sich noch einmal in 2020 zu sehen und das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen.

Wir wünschen Euch allen den Umständen entsprechende schöne Weihnachten und appellieren: Verbringt die Tage in Ruhe, kleinem Kreis und folgt mindestens den Empfehlungen. Jeder, der sich und andere schützt, trägt auch einen Teil dazu bei, dass Mannschaftssport bald wieder möglich wird. Wir freuen uns auf Euch alle in 2021 unter freiem Himmel und in 2022 auch wieder zum Hallenturnier - ganz sicher - wenn alle mitmachen.

FCE-Intern, 24.12.2020

FCE meets SVW: Christian Rauhut, Tim Barten, Boban Aleric und die Prise Eldagsen in Bremen

Für sie ist das DFB-Pokalspiel zwischen 96 und Werder Bremen eine ganz besondere Sache gewesen: Christian Rauhut, Tim Barten und Boban Aleric kommen aus der Region, sind Ex-Spieler und noch immer Mitglieder des FC Eldagsen - und arbeiten für den Bundesligisten aus der Hansestadt.

In Werder Bremen steckt eine Menge Hannover. Niclas Füllkrugs Faible für seine Geburtsstadt hat sich mittlerweile herumgesprochen. Auch dass Maximilian Eggestein als Sohn des früheren Zweitligaspielers Karl Eggestein in Havelse fußballerisch sozialisiert wurde, wissen Sportexperten. Und mit Leonardo Bittencourt steht noch ein dritter Spieler mit 96-Vergangenheit im Kader der Hanseaten.

Doch das war es noch lange nicht mit den hannoverschen Genen im grün-weißen Lager. Denn mit Tim Barten, Boban Aleric und Christian Rauhut gehörte am Mittwoch ein weiteres Trio aus dem Umland der niedersächsischen Hauptstadt zum Bremer Team, das Abend vor Heiligabend in der 2. Runde des DFB-Pokals in der HDI-Arena antrat - und sich mit 3:0 durchsetzte. Alle drei wuchsen in Eldag­sen auf und spielten lange für den dortigen FCE, aktuell in der Landesliga Süd am Ball.

Heute ist Barten Teammanager der Norddeutschen und Aleric als Zeugwart tätig, während Rauhut als Vertriebsdirektor hinter den Kulissen wirkt. Die Eldagser Enklave an der Weser ist zwar kein Programm gewesen. Purer Zufall ist es aber auch nicht, dass dort drei frühere Fußballweggefährten zu Arbeitskollegen wurden. Manchmal hilft ein kleiner Tipp ja schon aus. Eine Prise Vitamin B schadet nie.

Wichtig: Tim ist nicht der Bruder von Mike Barten

Schon seit 2009 ist Barten an der Weser fest angestellt. Zu Beginn noch in der Sponsoring- und Marketingabteilung, rückte er 2013 ganz nah an die Mannschaft heran und ist in seiner aktuellen Position nach eigener Aussage für „alles, was nicht auf dem Fußballplatz stattfindet“, zuständig. Die Aufstellung des Teams hinter dem Team, die sportmedizinische Abteilung oder die Organisation von Reisen fallen in das Ressort des ­44-Jährigen.

Barten und Werder – da war doch mal was ... „Mit Mike Barten bin ich nicht verwandt“, stellt Tim aber direkt klar. „Auch wenn das meistens die erste Frage ist, wenn ich mich hier irgendwo vorstelle.“

Geschenkt also, dass auch SVW-Trainerikone Thomas Schaaf anfänglich ein wenig ins Schlingern kam. „Wundere dich nicht, wenn ich manchmal Mike zu dir sage“, habe Schaaf, unter dem Mike Barten 34-mal in der Bundesliga für die Grün-Weißen auflief, ihn zur Begrüßung vorgewarnt. Bei Wikipedia werden die beiden Gleichnamigen fälschlicherweise als Brüder tituliert. „Aber das hat mir in Gesprächen als Opener häufig sehr geholfen“, sagt Tim Barten und lacht.

Als Defensivspieler hielt er früher die Gegner vom Eldagser Tor fern. „Typ aggressiver Wadenbeißer“, foppt ihn Aleric. Überhaupt ist der Ton innerhalb des Trios sehr flapsig. Typischer Bokerduktus; man nimmt sich auf den Arm, wo es nur geht.

Weiter vorn war Rauhut für das kreative Moment im Spiel der Gelb-Schwarzen zuständig. Ähnlich wie seit dreieinhalb Jahren im Job bei der Suche nach Sponsoren. Auch das Ticketing fällt in Rauhuts Zuständigkeitsbereich. In Bremen ist er seit 2013. Jahrelang kickten Barten und Rauhut zuvor für die Eldagser Männer, nachdem sie der FCE-Jugend entwachsen waren, wo sie aufgrund ihres Altersunterschieds – Rauhut ist zwei Jahre jünger – allerdings nicht im selben Team gestanden hatten.

Rauhut und Barten erinnern sich gern an Aufstieg 2000

Der größte Erfolg mit dem Heimatklub? Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. „Der Bezirksklassenaufstieg 2000 in Degersen“, sagt Rauhut, der sich seinerzeit genau wie Barten in die Torschützenliste eintragen konnte. „So weit habe ich es sportlich leider nicht gebracht“, wirft Aleric ehrlich ein. „Ich stand immer eher an der Seitenlinie.“ In betreuender Funktion, indes auch als Kicker der zweiten und dritten Mannschaft sowie bei den Altherren.

Und nun also seit 2019 Bundesliga, wo der 38-Jährige kürzlich bundesweit Schlagzeilen schrieb, als er beim Gastspiel in München so laut durch die Allianz-Arena krakeelte, dass es selbst Bayern-Trainer Hans-Dieter Flick irgendwann zu bunt wurde. „Wir geben bei jedem Spiel Vollgas und versuchen immer, die Unterstützung aus der Landesliga in die Bundesliga zu transportieren“, sagt Aleric grinsend.

Auf seine Aufgaben angesprochen, erläutert er: „Klar ist die Waschmaschine ein Teil meines Jobs. Aber ich bin insgesamt dafür zuständig, dass die Spieler immer die nötige Ausrüstung bekommen. Und habe ein Ohr für Sonderwünsche, damit die Jungs sich voll auf Fußball konzentrieren können.“ Zeugwart, das klingt sowieso etwas wie aus den Siebzigerjahren. Barten liefert dann auch einen zeitgemäßeren Begriff. „Sportdirektor Frank Baumann hat ,Bobo’ als Logistikmanager vorgestellt“, sagt er.

Barten ist ebenfalls Tribünendauergast. Dabei nur ruhig am Rand zu sitzen, ist auch seine Sache nicht. So sah er in der abgelaufenen Saison in der Partie beim SC Freiburg Gelb von Schiedsrichter Robert Hartmann. „Da waren die Geisterspiele noch eine Neuheit“, erklärt er schmunzelnd, „und ich habe versucht, die Fankurve zu ersetzen, so wie ich es aus Eldagsen gewohnt war.“ Und er hatte trotz der Verwarnung damit Erfolg: „Wir haben ja gewonnen. Das war die entscheidende Wende in Richtung Klassenerhalt.“

Vereinsmitglieder bei ihrem FC Eldagsen sind die drei Wahlbremer übrigens bis heute – die Eltern wohnen ebenfalls allesamt noch vor Ort. „Und montags geht mein erster Blick immer direkt auf die Landesliga­tabelle“, sagt Barten, der mit der Bremer Reservemannschaft sommers häufig zum Testkick an der Hindenburgallee vorbeikommt.

Eine 96-Historie haben alle drei überdies; sportlich (Rauhut und Barten als Jugendspieler) wie beruflich (alle drei). Es war also in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Spiel am Abend vor Heiligabend. Für Füllkrug, Eggestein und Bittencourt, aber eben auch für Rauhut, Barten und Aleric. 

Lokalteil HAZ, 23.12.2020

Ziel erreicht: Laufchallenge ein voller Erfolg

Liebe Fans und Freunde, liebe Unterstützer,

unter dem Motto #AmazonasundEldagsenbleibenFit haben wir Anfang November unsere Challenge gestartet, um in der durch Corona verursachten Pause die Mannschaft fit zu halten und gleichzeitig Spenden für einen guten Zweck zu sammeln.

Das Team hat sich zu Beginn ein ambitioniertes Ziel gesetzt: 2.000 Kilometer wollte die Mannschaft in 30 Tagen laufen und im Anschluss 50 Cent pro Kilometer aus der eigenen Mannschaftskasse für den Erhalt der Natur spenden.

Besonders erfreulich ist dabei das positive Feedback und die Rückfragen, die wir zu der Aktion bekommen haben. Das zeigt uns, dass wir ein wichtiges Thema in den Fokus gerückt und Sensibilität dafür geschaffen haben.

Die Spieler, sowie das Team ums Team haben es am Ende auf insgesamt 2055,7 Kilometer gebracht und das Ziel damit sogar übertroffen, sodass die Mannschaft ihre Fitness überwiegend halten oder sogar ausbauen konnte und gleichzeitig eine Eigenleistung von über 1.000 Euro erlaufen hat. Interner Sieger wurde im Übrigen Staff-Mitglied Christian Marx mit 275,1 Kilometern vor Teamkapitän Sebastian Mende mit 225,9 Kilometern.

Ein besonderer Dank geht an die weiteren Spender, die den Gesamtbetrag durch private Spenden aufgestockt haben. Insgesamt sind so neben den 1.000 EUR aus der Mannschaftskasse weitere 1.000 EUR zusammengekommen - ein voller Erfolg. Natürlich hoffen wir, dass der reguläre Trainings- und Spielbetrieb so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden kann.

Viel wichtiger ist aber, dass alle Spieler, Betreuer, Fans und Freunde gesund bleiben – das wünschen wir uns für Euch und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen! Eine schöne Vorweihnachtszeit!

FCE-Intern, 07.12.2020

FC Eldagsen von 1921 e.V. | info@fceldagsen.de