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Sascha Hahnenberg
 
Beim FC Eldagsen wird Fairness ganz groß geschrieben

(NDZ, 30.01.2009)

Halbzeitwertung des Fairness-Cups: Kreisliga-Spitzenreiter im Bezirk ganz vorn /

TSV Nettelrede ist Schlusslicht

Fußball (jab). Ganze 17 gelbe Karten in 16 Spielen - fair geht vor beim FC Eldagsen. Zur Halbzeit der Saison liegt der Kreisiga-Spitzenreiter auch beim VGH-Fairness-Cup des Niedersächsischen Fußballverbandes ganz weit vorne. Unter den 1076 Herrenteams des Landes, die vo der Bundes- bis zur Kreisliga auf Torejagd gehen, liegen die Eldagsener auf Platz 4 - im Bezirk Hannover sind sie damit in Sachen Fairness die Nummer 1.


In die Wertung fließen Gelbe Karten mit einem, Gelb-Rote mit drei und Rote Karten mit fünf Punkten ein. Sportgerichtsurteile und Nichtantreten schlagen mit zehn Punkten zu Buche. Geteilt durch die Anzahl der Saisonspiele ergibt sich der Fairnessquotient. Der liegt beim FCE bei 1,06. Klarer Spitzenreiter in Niedersachsen ist der FC Ostereistedt/Rhade, Zweiter der Kreisliga Rotenburg mit einem Quotienten von 0,71.

"Das zeigt, dass man gute Leistungen auch mit fairen Mitteln erbringen kann", sagt Eldagsens Kapitän André Gehrke. Dabei würden sich die FCE-Kicker nicht einmal besonders zusammenreißen, so Gehrke: "Wir haben einfach nicht die Typen in der Mannschaft, die viele Karten kassieren."

Das sieht beim TSV Nettelrede ganz anders aus. Mit einem Qutienten von 6,05 (62-mal Gelb, 7-mal Gelb-Rot, 4-mal Rot) liegt der Hameln-Pyrmonter Kreisligist im Bezirk Hannover ganz hinten. Landesweit fielen in der Hinrunde nur zwölf Mannschaften negativer auf als die Schützlinge von Coach Oliver Unger. Ganz am Ende liegt Genclerbirligi Achim aus der Bezirksliga Lüneburg mit einem Quotienten von 7,78.

Auf Platz zwei von den heimischen Teams liegt Kreisligist SG Flegessen/Süntel (33/1/1) mit einem Quotienten von 2,4 (Platz 198 in Niedersachsen). Es folgen Bezirksligist FC Springe (33/2/1, Wert 2,93, Platz 413) und die Kreisligisten VfB Eimbeckhausen (32/4/2, Wert 3,17, Platz 541) und TSV Hamelspringe (34/4/3, Wert 3,59, Platz 706).

Eldagsen ist in seiner Ligaübrigens kein Einzelfall: Die Kreisliga 3 von Hannover-Land ist insgesamt die fairste der 47 Staffeln im NFV-Gebiet. Dem Sieger der Fairnesswertung winkt am Ende der Saison als Preis ein Wochenendtrainingslager beim NFV in Barsinghausen. Auch wenn es die Eldagsener nicht ausdrücklich darauf abgesehen haben, wollen sie weiterhin mit gutem Beispiel vorangehen. "Regel Nummer 1 ist: Klappe halten und so den Schiedsrichter positiv beeinflussen", sagt Trainer Andreas Arndt. Für den ist der Fairnesspreis allerdings nicht oberste Priorität: "Dafür können wir uns nichts kaufen. Wichtiger ist, dass wir Meister werden."

© Neue Deister-Zeitung, 30.01.2009

Leveste gewinnt erneut den Berggarten-Cup
(NDZ, 12.01.2009)

7:3-Sieg im Finale gegen Gehrden / Altenhagen überrascht / Eldagsen verpasst Halbfinale

Fußball (bef). Wie schon im letzten Jahr gewann der TV Jahn Leveste den zum zweiten Mal ausgerichteten Berggarten-Cup des FC Eldagsen. In einem teilweise hochklassigen Finale gegen den Bezirksliga-Rivalen SV Gehrden ließ der Titelverteidiger seine Klasse aufblitzen und siegte souverän mit 7:3 - 400 Euro Siegprämie waren der Lohn.

Doch der Weg zum erneuten Titel war nicht einfach. Im Halbfinale setzte der FC Springe den Levestern ordentlich zu, doch Letztere behielten die Oberhand und siegten mit 2:1. Das zweite Halbfinale war an Dramatik kaum zu überbieten. Der SV Altenhagen erspielte sich eine 3:1-Führung gegen den SV Gehrden, doch zwei Minuten vor Schluss setzte es den Anschlusstreffer. In der letzten Sekunde kassierte das Altenhägener Team um Keeper Paul Dechant, der zum besten Torhüter des Turniers gewählt wurde, den Ausgleichstreffer. Das Neunmeter-Schießen musste entscheiden. Hier zog das Team aus der 2. Kreisklasse den Kürzeren und musste sich nach der 4:5-Niederlage im kleinen Finale gegen die Springer um Mark Helbig (mit zwölf Treffern bester Torjäger des Turniers) mit dem vierten Platz zufriedengeben.

DieÜberraschung der Finalrunde war das Ausscheiden des Gastgebers FC Eldagsen. Ein Remis im letzten Gruppenspiel gegen Altenhagen hätte zum Halbfinaleinzug gereicht, doch Altenhagen führte die Arndt-Elf teilweise vor und gewann souverän mit 4:1 - das Ende der Eldagsener Titelträume. Ebenfalls ohne Chance war aus heimischer Sicht das Team aus Bennig sen. Der FCB holte in der Endrunde keinen Punkt und schied vorzeitig aus.Ähnlich erging es den anderen Endrundenteilnehmern Gleidingen und Weetzen, wobei Gleidingen wenigstens einen Sieg und ein Remis einfahren konnte.

Die Gruppenphase am Samstag barg auch keinerleiÜberraschungen, lediglich das ganz schwache Abschneiden des SC Völksen mit null Punkten und lediglich drei erzielten Toren sticht heraus. In der Parallelgruppe blieb auch der TSV Gestorf ohne Punkt.

© Neue Deister-Zeitung, 12.01.2009

Ab morgen steigt der doppelte Budenzauber
(NDZ, 09.01.2009)

FC Eldagsen und VfB Eimbeckhausen bitten zu ihren Hallenturnieren
in Bennigsen und Bad Münder

Hallenfußball (jab). Der NDZ-Cup 2009 ist Geschichte, jetzt werfen die nächsten Hallenturniere ihre Schatten voraus. Gleich zwei zweitägige Budenzauber steigen an diesem Wochenende im Altkreis Springe: Der FC Eldagsen lädt zu seinem Berggarten-Cup in die Süllberg-Halle nach Bennigsen. Und in der ALS-Halle in Bad Münder veranstaltet der VfB Eimbeckhausen seinen Sparkassen-Cup.

Um insgesamt 1000 Euro Preisgeld geht es beim Berggarten Cup. Darum bewerben sich mit dem SV Gehrden, Jahn Leveste und FC Springe drei Bezirksligisten. Außerdem am Start: Die Kreisligisten FC Eldagsen, SV Weetzen und BSV Gleidingen, SC Völksen, SG Bredenbeck, FC Bennigsen und TSV Gestorf aus der 1. Kreisklasse sowie der SV Altenhagen und FC Eldagsen II (beide 2. Kreisklasse).

Gespielt wird am Sonnabend ab 12 Uhr zunächst in zwei Sechsergruppen. Die besten vier jeder Gruppe qualifizieren sich für die Zwischenrunde, die am Sonntag ab 12 Uhr ebenfalls in zwei Gruppen ausgetragen wird. Ab 15.40 Uhr steigen die Halbfinals, das Endspiel wird um 16.45 Uhr angepfiffen.

Für Tempo sorgt beim Eldagsener Turnier eine Rundumbande. Der beste Torschütze und der beste Torwart dürfen sich über Sachpreise freuen. Heißeste Anwärter auf den Titel sind Vorjahressieger Leveste und Gastgeber Eldagsen, der beim NDZ-Cup das Finale nur knapp verpasste.

Beim Sparkassen-Cup fehlt der Titelverteidiger: Der TSV Hamelspringe hatte schon frühzeitig für das Turnier der SSG Marienau zugesagt. So führt Preußen Hameln II als einziger Bezirksligist das Teilnehmerfeld an. Die Preußen treffen in ihrer Vorrundengruppe auf den TSV Nettelrede und Gastgeber Eimbeckhausen (beide Kreisliga) sowie die TuSpo Bad Münder (Leistungsklasse) und die VfB-Old-Stars, bei denen aktuelle und ehemalige Eimbeckhäuser Größen wie Michael Wehmann, Peter Kother, Jörg Trotz und Bernd Porcarelli antreten - sicherlich mit mehr als Außenseiterchancen.

In Gruppe A, die am Sonnabend um 13 Uhr loslegt, spielen die Reserven aus Eimbeckhausen und Nettelrede (beide 1. Kreisklasse), SV Hattendorf (Leistungsklasse), Concordia Hülsede und Friesen Bakede (beide 2. Kreisklasse).

Die besten drei jeder Gruppe sind am Sonntag noch dabei und spielen nach dem Modus Jeder gegen Jeden ab 12 Uhr den Turniersieger aus.

© Neue Deister-Zeitung, 09.01.2009

Splitter vom NDZ-Cup
(NDZ, 05.01.2009)

Budenzauber ist nicht nur etwas für Fußballer. Unter den Zuschauern beim NDZ-Cup waren etwa auch Dennis Melching , Manager der HF Springe, und der Eimbeckhäuser Nachwuchs-Radprofi Mike Willam . Letzterer feuerte seinen Kumpel Benjamin Timmermann aus Bad Münder an, der für die A-Jugend aus Tündern am Ball war. Nach dieser Saison will er Tündern verlassen, "wegen der Schule", so Timmermann, "wahrscheinlich gehe ich zurück zur TuSpo".

Adrian Kierst ist ein echter Glückspilz. Zwei Lose zog der Neunjährige bei der NDZ-Cup-Tombola, mit dem zweiten erwischte er gleich einen der Hauptgewinnen: Ein Hannover-96-Trikot mit den Originalunterschriften der Profis. Genau das richtige für den Fan der "Roten". "Meine Lieblingsspieler sind Mikael Forssell und Mike Hanke", sagt Adrian, der auch seine Glückstaktik beim Lose ziehen verriet: "Ich habe mich mit dem Los bekreuzigt."

Auch die ganz Kleinen waren zu Gast beim NDZ-Cup: Emily Siuts und Louis Nehmer freundeten sich auf der Tribüne an und erlebten einen schönen Nachmittag. Emily feuerte ihren Bruder Florian Siuts vom FC Eldagsen immer wieder lautstark an "Flori vor, noch ein Tor". Auch das Scheitern des FCE im Halbfinale konnte ihre Laune nicht trüben.

Hallensprecher Miguel "Paco" Lopez heizte den Zuschauern auch diesmal wieder ordentlich ein. Kurz vor dem Finale zwischen Preußen Hameln und Borussia Hannover richtete er sogar noch Grüße und Glückwünsche seines Sohnes Tobias Lopez-Peralta aus. Der holte im Vorjahr mit den Preußen den Titel, weilt zurzeit aber für ein soziales Jahr in Paraguay: "Liebe Hamelner, Tobias hat gerade angerufen und wünscht euch für die Titelverteidigung viel Glück".

© Neue Deister-Zeitung, 05.01.2009

177 Tore in 46 Spielen und ein Dauerbrenner
(NDZ, 05.01.2009)

Oliver Unger ist Rekordteilnehmer des NDZ-Cup / FC Springe führt das Strafenregister an

Der Dauerbrenner schlechthin beim NDZ-Cup ist Nettelredes Trainer Oliver Unger. Als Spieler nahm er neunmal teil, jetzt als Trainer das vierte Mal. Einmal hat er das Turnier auch gewonnen: 2001 mit dem FC Springe. Lediglich Organisator Manfred Haller kann da mithalten. Auch er ist ein Mann der ersten Stunde, wobei er anmerkte: "Das ist mein vorletztes Turnier, 2010 höre ich auf".

Kontinuität gab es auch bei den Schiedsrichtern: Wie schon im letzten Jahr war Ali Kaya aus Hannover am Finaltag im Einsatz. Zudem führten Alexander Czapski, Moritz Albrecht, Sven Binder Felix Wittrock und Bernd Albrecht durch die Spiele. Kaya und seine Kollegen hatten insbesondere am Sonnabend alle Hände voll zu tun und verteilten 14 Zeitstrafen und zwei gelbe Karten. Spitzenreiter in dieser unrühmlichen Statistik ist der FC Springe mit fünf Zweiminuten-Strafen. Zudem zeigten die Unparteiischen dreimal auf den Punkt, wobei alle Neunmeter in der Gruppe A gegeben wurden, zwei davon für den FC Eldagsen. Alle Schützen verwandelten sicher.

Apropos Tore: insgesamt fielen 177 Tore in 46 Spielen. Das erste erzielte Tünderns Timo Möller, den ersten Treffer per Kopf markierte Hamelns Hassan Hamadi.

Die unschöne Seite bei Hallenturnieren sind die Verletzungen. Auch diesmal erwischte es wieder einige Spieler. Eimbeckhausens Tim Dolle holte sich ein blaues Auge, sein Teamkollege Nico Stempinski kam mit einer Bänderdehnung im Fuß davon. Eldagsens Marcel Henze dagegen hatte weniger Glück - sein Band riss. Auch Hiddes torfs Ajmal Khoram musste aussetzen, nachdem er unglücklich, aber ohne Fremdeinwirkung umknickte.

Derälteste Spieler des Turnier war Eimbeckhausens Peter Kother (44), der jüngste Fabian Kowalski (17) aus Tündern.

Die wohl kurioseste Szene des Turniers war als Springes Keeper Patrick Heurich eine Zweiminuten-Strafe absitzen und Stürmer Sebastian Warnsmann seine Posten einnehmen musste. Warnsmann hielt seinen Kasten sauber und sicherte somit seinem Team das 1:1-Remis gegen Egestorf-Langreder - für die Endrunde reichte es dennoch nicht.

© Neue Deister-Zeitung, 05.01.2009

Hamelner Preußen überraschen sich selbst
(NDZ, 05.01.2009)

Titel beim NDZ-Cup verteidigt / 4:0 im Endspiel gegen Borussia Hannover /
FC Eldagsen Dritter

Fußball. Der Sieger des 13. NDZ-Cups heißt, wie schon im vergangenen Jahr, Preußen Hameln. Im Finale ließ der Titelverteidiger Borussia Hannover, das erstmals an diesem hochklassigen Turnier teilnahm, keine Chance und landete einen klaren 4:0-Erfolg. Dritter wurde der FC Eldagsen durch einen 3:2-Erfolg im kleinen Finale gegen Eintracht Hiddestorf.

Die Vorzeichen standen eigentlich schlecht für das Team aus der Rattenfänger-Stadt, das mit nur sechs Spielern die Vorrunde bestritt - am zweiten Tag waren es dann ein paar mehr "Wir sind absolut überrascht über den Titelgewinn und gleichzeitig stolz auf diese Leistung, zumal wir nach der Vorrunde echt platt waren", so Preußen-Spieler Nicolas Bicknell überglücklich.

Über 600 Fußballfans fanden sich an beiden Tagen in der Sporthalle des Schulzentrums Süd ein. Sie erlebten ein einseitiges Finale mit klaren Vorteilen für die Preußen, die durch Robin Tegtmeyer (3.) in Führung gingen. Als Max Magerkurth (10.) und erneut Tegtmeyer (13.) sogar in Unterzahl auf 3:0 erhöhten, war Borussias Niederlage besiegelt. Hassan Hamadi (14.) setzte mit seinem neunten Turniertor den Schlusspunkt. Borussen-Coach Mario Geric zeigte sich nach dem Spiel dennoch zufrieden: "Wir haben ein gutes Turnier gespielt und großen Spaß gehabt. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sind."

Erfreulich war das Abschneiden des FC Eldagsen. Andre Gehrke steuerte im Spiel um Platz drei zwei Treffer zum 3:2-Erfolg bei und sicherte sich mit insgesamt elf Toren den Titel des besten Torschützen des Turniers. Für Eldagsen hätte es auch zu mehr reichen können: Im Halbfinale unterlag der FCE jedoch im Neunmeterschießen Borussia Hannover mit 3:4 (2:2). Unglücksrabe war Oliver Geide, der mit dem entscheidenden Schuss an Borussen-Keeper Jan-Patrick Neumann scheiterte. Hiddestorf musste sich im zweiten Halbfinalspiel Preußen Hameln denkbar knapp mit 1:2 geschlagen geben.

Als zweiter heimischer Vertreter qualifizierte sich der VfB Eimbeckhausen für die Endrunde. Mit lediglich einem Sieg gegen die A-Jugend von HSC BW Tündern war hier jedoch Endstation für das Team von Michael Wehmann.

© Neue Deister-Zeitung, 05.01.2009

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