Nachrichtenarchiv

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Andre Gehrke
 
FCE holt Stadtmeisterschaft - und will mehr
(NDZ, 28.07.2008)
 
Eldagsen besiegt Gestorf im Finale vor mehr als 300 Zuschauern erst nach Elfmeterschießen

Fußball. Es war der erwartete Sieg, aber der Jubel fiel etwas verhalten aus beim FC Eldagsen. Denn erst im Elfmeterschießen nach einem torlosen Finale gegen den TSV Gestorf sicherte sich der Kreisligist, der in der Vorrunde so souverän aufgetreten war, den Titel bei der Stadtmeisterschaft. Mehr als 300 Zuschauer waren am Sonnabend bei strahlendem Sonnenschein noch einmal zum Alvesröder Sportplatz geströmt, insgesamt kamen an sechs Spieltagen 1280 zahlende Zuschauer - "das ist Rekord", so Sascha Fünfstück, für den Fußball zuständiger Vizepräsident des Sportrings Springe.

Offensivstark ist der FC Eldagsen in jeder Besetzung. Wirklich torgefährlich scheinen sie aber nur mit André Gehrke zu sein. Doch der Torjäger fehlte am Finaltag, und seine Vertreter im Sturm - ob Tim Lösch, Christian Rauhut, Raphael Bürst oder Sebastian Westenfeld - ließen Chancen en masse aus. So vergab Lösch die erste dicke Möglichkeit des Finals, als er frei am herausstürmenden TSV-Keeper Dominik Zobel scheiterte.

Ein Glück für Eldagsen, dass die Gestorfer, die sich die meiste Zeit erfolgreich aufs Verteidigen beschränkten und den Schwarz-Gelben die Initiative überließen, ebenfalls großzügig mit ihren Chancen umgingen. So scheiterte Oros zweimal an FCE-Torwart Patrick Bürst (38., 45.). Auf der Gegenseite klärte René Jäkel noch einmal vor Lösch (38.) und Zobel parierte mit Mühe einen Aufsetzer von Westenfeld (54.).

Es kam zum Elfmeterschießen. Eldagsen sah schnell wie der sichere Sieger aus, denn Bürst parierte stark gegen Norman Schiering und Dietmar Kunze. Barten und Westenfeld für Eldagsen sowie Oros für Gestorf verwandelten sicher. Doch dann versagten auch Hendrik Luczak und Christian Rauhut beim FCE die Nerven, beide schossen drüber. Zobel verlud seinen Torwartkollegen Bürst zum 2:2. Doch Routinier Stefan Stach schoss vorbei und Raphael Bürst sorgte schließlich für die Entscheidung.

Gestorfs Trainer Thorsten "Toto" Gottschalk war trotz der unglücklichen Niederlage zufrieden: "Für uns war das Erreichen des Finales ein Erfolg", sagte er. "Und dass wir gegen Eldagsen gut mitgehalten haben, war eine schöne Vorbereitung." Trösten konnte er sich, dass der Pokal wenigstens in der Familie bleibt: Sein Sohn Adrian nahm als FCE-Kapitän die Trophäe entgegen. "Wir freuen uns über den ersten Titel", sagte er, "aber dabei soll es nicht bleiben." Das sieht auch sein Trainer Andreas Arndt so: "Der Titel ist schön, aber was wirklich zählt, ist die Kreisliga-Saison."

© Neue Deister-Zeitung, 28.07.2008

Gehrke-Show mit Springer Statisten bei Eldagsens 4:1
(NDZ, 23.07.2008)
 
FCE-Torjäger macht alle vier Treffer
 
Fußball (jab). Der FC Eldagsen hat als erste Mannschaft die Endrunde der Springer Stadtmeisterschaften in Alvesrode erreicht - und wie! Der Kreisligist ließ Favorit und Vorjahressieger FC Springe im Endspiel der Gruppe C keine Chance und siegte verdient mit 4:1. Die Springer sind damit wohl raus, drei Punkte dürften bei einem Torverhältnis von 4:6 nicht reichen, um als bester Gruppenzweiter die Finalrunde zu erreichen.
 

FC Eldagsen - FC Springe 4:1 (2:1). Mehr als 300 Zuschauer lockte das Duell der besten Springer Mannschaften nach Alvesrode. Und die sahen die große Show des André Gehrke. Der Eldag sener Torjäger schoss alle vier Treffer gegen den Bezirksligisten, der auf ganzer Linie enttäuschte - auch seinen Trainer: "Körperlich war das ganz schwach, Eldagsen hat verdient gewonnen", sagte Ronald Kruse.

"Wir wollten die Räume eng machen, Springe nicht ins Spiel kommen lassen und uns Chancen erarbeiten", sagte Eldagsens Coach Andreas Arndt. Seine Taktik ging zu hundert Prozent auf. Die Eldagsener präsentierten sich über die gesamten 60 Minuten extrem laufstark, störten früh die Springer, die kaum in die Zweikämpfe fanden. So erarbeitete sich der FCE immer wieder Möglichkeiten.

Die erste ließ Gehrke noch aus, als er gegen Springes Keeper Patrick Heurich einen Schritt zu spät kam. Doch in der 14. und 15. Minute schlug er eiskalt zu. Erst verwertete er ein Zuspiel von Sebastian Westenfeld, dann einen Pass von Oliver Geide. Der Ex-Kapitän der Springer gab sein Debüt beim FCE im defensivenMittelfeld. "Das ist von der Position her noch ungewohnt", so Geide, "in Springe habe ich offensiver gespielt."

Die Springer erspielten sich nicht eine Torchance. Der Ehrentreffer fiel per Strafstoß durch Mark Helbig. Adrian Gottschalk hatte Maik Nozon gehalten (18.). Nach der Pause blieb Eldagsen die engagiertere Mannschaft, Gehrke, der später nach einem absichtlichen Handspiel Gelb-Rot sah (60.), verwertete zwei Freistoßflanken von Raphael Bürst zu seinen Treffern vier und fünf (40., 57.). In der Finalrunde wird er allerdings fehlen. "Er ist im Urlaub", so Arndt, "mal sehen, wie wir es dann umsetzen können."

© Neue Deister-Zeitung, 23.07.2008

6:0 - FC Eldagsen schießt SV Altenhagen ab
(NDZ, 21.07.2008)
 
Arndt-Elf lässt dabei noch etliche Chancen aus
 
Fußball (jab). Der FC Eldagsen hat am dritten Tag der Springer Stadtmeisterschaften in Alvesrode seine Ambitionen auf den Titel deutlich gemacht. Mit 6:0 besiegte der Kreisligist gestern den SV Altenhagen aus der 2. Kreisklasse. Seiner Favoritenrolle wurde auch der SC Völksen (1. Kreisklasse) gegen den SV Mittelrode (3. Kreisklasse) gerecht.

FC Eldagsen - SV Altenhagen 6:0 (1:0). Eldagsen machte von Beginn an enorm Druck, ließ die Altenhägener kaum aus der eigenen Hälfte kommen. Die überfällige Führung erzielte Raphael Bürst in der 14. Minute. Die Schwarz-Gelben ließen es nun etwas lockerer angehen, hatten aber weiterhin hochkarätige Möglichkeiten. Doch Bürst scheiterte zweimal knapp (17., 30.). So war die Chancenverwertung einer der wenigen Kritikpunkte von FCE-Coach Andreas Arndt. Und: "Ein paar Mal herrschte bei uns Unordnung. Das wird von stärkeren Teams bestraft."

Nach dem Seitenwechsel wurde Altenhagen etwas stärker, mehr als eine halbe Chance durch Moritz Engelhardt (46.) sprang aber nicht heraus. Nach André Gehrkes Treffern zum 2:0 (48.) und 3:0 (52., Elfmeter nach Foul an Tim Lösch) war die Gegenwehr des SVA endgültig gebrochen. Westenfeld (54.), Rauhut (56.) und erneut Gehrke mit einem sehenswerten Volley-Drehschuss (60.) machten den klaren Sieg perfekt. Gegen den FC Springe reicht Eldagsen am Dienstag nun schon ein Remis zum Gruppensieg, Altenhagen ist nach zwei Niederlagen dagegen ausgeschieden.

© Neue Deister-Zeitung, 21.07.2008

Stelldichein der Springer Fußball-Klubs
(NDZ, 18.07.2008)
 
Heute Abend beginnt die Stadtmeisterschaft in Alvesrode /
Vorweggenommenes Finale am Dienstag
 
Fußball (jab). Heute Abend ist es so weit: Um 18 Uhr fällt in Alvesrode der Startschuss zur Springer Stadtmeisterschaft 2008. Wie in den vergangenen Jahren gibt es zunächst ein Prominentenspiel (18 Uhr). Nach der offiziellen Eröffnung (19.15 Uhr) wird es um 19.30 Uhr dann ernst in der Partie SV Mittelrode - VfV Concordia Alvesrode.
 
Mittelrode ist als Aufsteiger in die 3. Kreisklasse zwar leichter Favorit gegen die Gastgeber (4. Kreisklasse). Erster Anwärter auf den Sieg in Gruppe B ist aber Kreisliga-Absteiger SC Völksen, der am Sonntag erstmals ins Geschehen eingreift.

Keine klaren Favoriten gibt es dagegen in den anderen beiden Gruppen. In Gruppe A kämpfen TSV Gestorf und FC Bennig sen (beide 1. Kreisklasse) um Platz 1, der SC Alferde aus der 4. Kreisklasse hat allenfalls Außenseiterchancen.

Das gilt auch für den SV Altenhagen in Gruppe C. Das Team aus der 2. Kreisklasse misst sich mit Bezirksligist und Titelverteidiger FC Springe und Kreisliga-Favorit FC Eldagsen. Die beiden Springer Top-Teams treffen am Dienstag aufeinander - das vorweggenommene Finale.

A propos Finale: In diesem Jahr gibt es erstmals ein echtes Endspiel. Denn neben den drei Gruppensiegern qualifiziert sich auch der beste Zweite für die Endrunde am nächsten Sonnabend, die nicht wie bisher nach dem Modus Jeder gegen Jeden ausgetragen wird, sondern mit Halbfinals, Elfmeterschießen um Platz 3 und Endspiel. Gespielt wird jeweils über 2 x 30 Minuten, nach jeder Vorrundenpartie gibt es ein vorsorgliches Elfmeterschießen, für den Fall, dass am Ende der Gruppenphase zwei Teams punkt- und torgleich sind.

Für die Springer Fußballfans ist die Stadtmeisterschaft die beste Gelegenheit, sich ein Bild vom Vorbereitungsstand ihrer Lieblingsklubs zu machen und die jeweiligen Zugänge erstmals mit ihren neuen Teams zu sehen.

Im Promispiel dagegen gibt es zunächst alte Hasen zu bewundern. Dabei tritt nämlich eine Stadtauswahl aus Wirtschaft und Politik gegen eine Mannschaft aus ehemaligen Fußballgrößen der teilnehmenden Klubs an. Im Allstar-Team stehen etwa Adolf Rieck (SC Alferde), Karsten Reibeholz und Ralf Arnold (FC Springe), Klaus Johannknecht und Detlev Rusch (SV Altenhagen), Hannes Berger und Cenap Korkmaz (SC Völksen), Olaf Füllberg (SV Mittelrode), Detlef "Parka" Böhme und Bernd Geide (FC Eldagsen), "Leo" Leipold und "Toto" Gottschalk (TSV Gestorf), Hartmut "Otti" Jeske und Burce Schneider (FC Bennigsen) sowie Oliver Unger und Heiner Bennecke für den VfV Concordia Alvesrode. Gecoacht wird das Team von Reinhard "Hetsche" Adolph.

Über die Aufstellung der Stadtauswahl ist dagegen noch nicht viel bekannt: "Vermutlich wollen sie das Allstarteam mit einer Überraschungstaktik überrumpeln", sagt Mit-Organisator Uwe Blödorn. Durchgesickert sei aber, dass Alvesrodes Ortsbürgermeister Peter Stauß und Ortsratsmitglied Axel Howind auflaufen sollen.

© Neue Deister-Zeitung, 18.07.2008

SVS-Frauen: Neuanfang beim FC Eldagsen
(NDZ, 16.07.2008)
 
Fußballerinnen aus Steinkrug haben bei den Schwarz-Gelben eine neue Heimat gefunden
 
Fußball (jab). Es ist schon ein paar Jahre her, dass in Eldagsen Frauenfußball gespielt wurde - jetzt ist es wieder soweit. Die Schwarz-Gelben haben für die kommende Saison einer Elfer-Mannschaft in der Kreisliga gemeldet (NDZ berichtete), seit zwei Wochen ist die Mannschaft im Training.
 
Gecoacht wird die Elf von Uwe Brandt, der zuletzt die C-Jugend des FCE trainierte. Unterstützung erhält er von Sandra Peppermüller, bislang Spielertrainerin des SV Steinkrug und künftig Torfrau des FCE. Peppermüller und sieben ehemalige Mitspielerinnen des Bezirksliga-Absteigers bilden das Gerüst der neuen Eldagsener Frauenmannschaft. Über Mundpropaganda ist der Kader mittlerweile auf 16 Spielerinnen angewachsen, darunter sind auch einige Anfängerinnen. "Aber wenn die acht aus Steinkrug spielen, kann ich mir einen Mittelfeldplatz gut vorstellen", sagt Brandt.

Die Frauen fühlen sich gut aufgehoben in Eldagsen. Der FCE-Vorsitzende Karl-Heinz Westenfeld habe sich das letzte Heimspiel in Steinkrug angesehen, berichtet Peppermüller. Interesse, das sie bei den SVS-Verantwortlichen vermisst hatte. "Es gab in der vergangenen Saison nur uns als einzige Mannschaft, aber keiner hat sich um uns gekümmert", beklagt die 38-Jährige.

Also suchten sich die Spielerinnen einen neuen Verein. Die Wahl fiel auf Eldagsen, "weil es hier drei Mädchenmannschaften gibt", sagt Peppermüller. Ein wenig schwer gefallen sei ihr der Abschied von Steinkrug schon, gibt sie zu: "Ich habe da 20 Jahre gespielt."

Jetzt kommt der Neuanfang, auch für Brandt, der bislang ausschließlich Jugendteams betreut hat, aber noch keine Frauen. Immerhin hat er zuletzt als Betreuer in Steinkrug ausgeholfen, "weil meine Tochter dort gespielt hat. Man muss den Damen schonmal gut zureden, wenn sie Wehwehchen haben", sagt er augenzwinkernd. Der 16er- Kaderist ihm noch nicht groß genug. "18 bis 20 brauchen wir."

© Neue Deister-Zeitung, 16.07.2008

FC Eldagsen vorbildlich in Sachen Fairness 
(NDZ, 16.07.2008)
 
Bestes heimisches Team in der Kartenstatistik des NFV / Springe unter hiesigen Vertretern Schlusslicht
 
Fußball (jab). Der FC Eldagsen will in der kommenden Saison hoch hinaus. Den Titel in der Kreisliga peilt das Team von Andreas Arndt an, um dann dem alten Rivalen FC Springe in der Bezirksliga Konkurrenz zu machen. In einem Bereich hat der schwarz-gelbe FC den schwarz-weißen FC längst abgehängt: Die Eldagsener stellen im Bereich Springe/Bad Münder das fairste Team, die Springer das unfairste.
 
Der Niedersächsische Fußballverband hat jetzt die Auswertung des VGH-Fairness-Cups für die abgelaufene Saison vorgelegt. Dabei werten die Staffelleiter von der Kreisliga aufwärts bis zur Bundesliga die Verteilung der Gelben (1 Strafpunkt), Gelb-Roten (3) und Roten Karten (5) sowie Sportgerichtsurteile oder Nichtantreten (10) aus. Die Anzahl der Strafpunkte geteilt durch die Anzahl der Punktspiele ergibt den für die Rangfolge maßgeblichen Quotienten.

Für den FC Eldagsen gab es in 30 Spielen insgesamt 49-mal Gelb und dreimal Gelb-Rot. Rote Karten und Sportgericht: Fehlanzeige. Das macht einen Quotienten von 1,93 und Platz 64 in der Gesamtwertung. Damit liegen die Eldagsener noch vor den Bundesligisten VfL Wolfsburg (109.) und Hannover 96 (202.). Zur Winterpause hatten sie noch auf Rang 125 gelegen. Der Fairness-Durchschnitt im NFV liegt bei 3,23.

Darunter blieb auch die SG Flegessen als zweitfairste hiesige Mannschaft. 2,27 Punkte (54/3/1/0) bedeuten Rang 137. Zur Saison-Halbzeit war es noch Platz 279. Vom 390. Platz in der Winterpause auf Rang 412 hat sich Kreisliga-Absteiger SC Völksen mit dem Quotienten 2,9 verschlechtert (72/5/0/0). Der VfB Eimbeckhausen (69/5/2/ 0) kletterte mit 3,13 Punkten von Rang 608 auf 542. Schlechter als der Landesdurchschnitt schnitten Hamelspringe und Springe ab. Kreisligist TSV Hamelspringe (67/8/3/0), in der Winterpause als 817. unfairstes heimisches Team, zog mit dem Quotienten 3,53 aber immerhin noch an den Springern vorbei auf Platz 753. Der FC Springe (84/7/2/0) verschlechterte sich in der Rückserie um satte 237 Plätze auf Rang 859 mit 3,83 Punkten.

Insgesamt kassierten die Teams aus Springe und Bad Münder damit 395-mal Gelb, 31-mal Gelb-Rot und achtmal Rot - macht bei insgesamt 180 Spielen einen Quotienten von 2,93

Damit sind die heimischen Klubs allesamt nur Waisenknaben im Vergleich zum SV Genclerbirligi Achim. Der Bezirksligist aus dem Kreis Verden sammelte 97 Gelbe, zwölf Gelb-Rote und elf Rote Karten und musste dreimal vors Sportgericht. Quotient: 7,27. Fairste Mannschaft in Niedersachsen ist wie im Vorjahr die Spvvg Oetzen/Stöcken. Der Absteiger aus der Kreisliga Uelzen kassierte in 32 Spielen lediglich 33 Gelbe Karten (1,031 Punkte) und lag damit hauchdünnvor dem TuS Glane (Osnabrück-Land) der in 30 Spielen 31-mal Gelb sah (1,033). Lohn für die saubere Spielweise der Oetzener ist ein Trainingslager in der NFV-Sportschule in Barsinghausen.

© Neue Deister-Zeitung, 16.07.2008

Eldagsen II verteidigt Titel beim Alferder Möbel-Flohr-Cup
(NDZ, 14.07.2008)
 
4:0-Sieg im entscheidenden Spiel gegen Gastgeber SCA / Wülfingen-Adensen II wird Zweiter
 
Fußball (jab). Es war ein echtes Endspiel - aber ein einseitiges. In der entscheidenden Partie um den Gesamtsieg beim Möbel-Flohr-Cup setzte sich Titelverteidiger FC Eldagsen II gestern souverän mit 4:0 (1:0) gegen Gastgeber SC Alferde durch. Die Alferder wurden dadurch sogar nur Dritter, denn die SG Wülfingen/Adensen II besiegte im zweiten Spiel des Tages den SV Holtensen II mit 5:1 (1:0) und schob sich so dank der besseren Tordifferenz noch an den Gastgebern vorbei auf den zweiten Platz.
 
Die Eldagsener Reserve hatte unter der Woche bereits ihre Partien gegen Adensen II (2:1) und Holtensen II (1:0) gewonnen. Ein Unentschieden hätte damit zum Turniersieg gereicht, doch Kapitän Kevin Krzikalla (23.), der später verletzt ausschied, Marvin Grube (52.) und Malte Rubel (62., 68.) stellten den klaren Sieg und damit die Titelverteidigung sicher.
 
© Neue Deister-Zeitung, 14.07.2008
 
Torreicher Test im Trainingslager
(NDZ, 14.07.2008)
 
FC Eldagsen I unterliegt HSC BW Tündern I mit 4:7
 
Fußball (jab). Vier Tore reichten nicht zum Sieg. Im zweiten Vorbereitungsspiel im Rahmen ihres Trainingslagers im heimischen Heinrich-Mund-Stadion kassierten die Kreisliga-Fußballer des FC Eldagsen am Sonnabend eine 4:7 (1:4)-Niederlage gegen Bezirksoberligist HSC BW Tündern. An allen vier FCE-Toren war André Gehrke beteiligt.
 
Die Eldagsener offenbarten im ersten Durchgang besonders in der von Jan Santkiewitsch organisierten Defensive Schwächen: So hatten Rico Stapel (14.), Dominic Meyer (16.) und Matthias Günzel (36., 37.) bei Tünderns Treffern vor der Pause leichtes Spiel. Gehrke hatte zwischendurch das 1:2 erzielt (22.).

Nach der Pause fanden die Gastgeber besser ins Spiel und kamen durch Gehrke (46., 78.) und Malte Rubel aus der Zweiten (65.) sogar zum Ausgleich. "Aber in den letzten Minuten ist uns die Luft ausgegangen", so Eldagsens Trainer Andreas Arndt, der am Freitag ins Trainingslager gebeten hatte, das gestern mit einer Paddeltour auf der Leine ausklang. Issam Abdi (79.), Tim Piontek (82.) und Niklas Beckmann (89.) sorgten für den standesgemäßen Sieg des Bezirksoberligisten.

© Neue Deister-Zeitung, 14.07.2008
 
Großes Turnier für einen großartigen Trainer
(NDZ, 07.07.2008)
 
FC Eldagsen organisiert "Hatschi-Cup 2008" in Erinnerung
an seinen einstigen Chef-Coach

Fußball (gö). Es war, als würde er von oben herab auf seine einstigen Weggefährten, seine ehemaligen Spieler und die vielen Fußballfreunde dankbar herunter schauen: Der vom FC Eldagsen am Wochenende organisierte "Hatschi-Cup 2008" ließ die Erinnerungen an den ehemaligen Trainer Hartmut Stempinski hautnah zurückkommen.

Das Sommermärchen 2000 haben die Organisatoren des Turniers mit Kai Haller an der Spitze mit einer 80 DIN A-4 Seiten starken Broschüre aufleben lassen. Es war jenes Jahr in dem Stempinski - im ersten Jahr seines Engagements in der Gehlenbachstadt - mit dem FC Eldagsen den Aufstieg in die Bezirksklasse errungen hatte.

Und es sollten noch viele Jahre erfolgreicher fußballerischer Arbeit bei den Gelb-Schwarzen folgen. Leider waren es nur noch vier Jahre, denn 2004 kam der erfolgreiche Trainer bei einem tragischen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 217 bei Weetzen ums Leben.

"Wir wollten an einen einzigartigen Menschen und Trainer erinnern , der dem FC Eldagsen und seinen vielen Anhängern über Jahre so viel Freude bereitet hat", äußerte für alle Ehrenamtlichen Mit-Organisator Kai Haller nach einem großartigen Turnier, bei dem der Spaß an oberster Stelle gestanden hatte.

In einer Runde "jeder gegen jeden" über zweimal 12 Minuten spielten Auswahlteams mit den Bezeichnungen FC Eldagsen Ia, FC Eldagsen Ib, Allstars Springe, Eldagsen All Stars I, Eldagsen Allstars II.

Dabei setzte sich die Mannschaft von Eldagsen Ia ungeschlagen durch. Dieses Ergebnis war aber nur von zweitrangiger Bedeutung. Für alle Akteure, die einst unter Hartmut Stempinski dem runden Leder nachjagten, stand der Spaß an oberster Stelle. Dabei hatten die Organisatoren auch den Wettergott auf ihrer Seite. Angenehme sommerliche Temperaturen ließen das Spaßturnier zu einem großen Erfolg werden.

Viele FC-Fans und Freunde des runden Leders hatten den Weg in das Heinrich-Mund-Stadion gefunden und erlebten einen tollen Nachmittag.

In der Pause des Turniers hatten die F1-Junioren des FC Eldagsen ihren großen Auftritt. Im Spiel gegen das gleiche Team des TSV Pattensen kassierten der gelb-schwarze Nachwuchs zwar eine 2:5 (1:3)-Niederlage, doch auch bei ihnen hatte der Spaß Priorität.

Bleibt zu erwähnen, dass nach den sportlichen Vergleichen nahtlos in die Geselligkeit übergeleitet wurde. Aus Springe war die Band "Schwarz-Weiß" gekommen und heizte den Besuchern mächtig ein. "Als die letzten Besucher gegangen waren, war es stock finster", so FC-Pressesprecher Rainer Bölke.

Der konnte den vielen Besuchern verkünden, dass Ute Stempinski den Überschuss des FC-Aktionstages zugunsten ihres verstorbenen Ehemanns der FC-Jugend zur Verfügung gestellt hat.

© Neue Deister-Zeitung, 07.07.2008

Oliver Geide zum FC Eldagsen
(NDZ, 05.07.2008)
 
Springe/Eldagsen(gö). Jetzt ist das Geheimnis gelüftet. Oliver Geide, Ex-Mannschaftsführer des Bezirksligisten FC Springe, wechselt zur neuen Saison zum Kreisligisten FC Eldagsen. Lange Zeit hatte der Springer seine sportliche Zukunft offen gelassen, nachdem er bereits seinen Abschied beim FCS vollzogen hatte.
 
"Ursprünglich wollte ich eigentlich aus beruflichen Gründen eine Auszeit von einem guten halben Jahr nehmen. Doch dann wurde ich hartnäckig von Tim Barten bearbeitet. Nach mehreren Gesprächen kamen wir überein, dass ich früher als geplant wieder die Fussballschuhe schnüre", aüßerte Geide gegenüber der Neuen-Deister-Zeitung. Eldagsen sei eine kleine Reise in die fußballerische Vergangenheit. "Während der gesamten Jugend und im ersten Herrenjahr habe ich in Eldagsen gespielt. Deshalb habe ich zu dem Verein eine besondere Beziehung."
 
Mit seiner Erfahrung möchte Geide mithelfen, dass sich die jungen FC-Spieler weiter entwickeln und so der Aufstieg in die Bezirksliga angepeilt werden kann.
 
© Neue Deister-Zeitung, 05.07.2008
 
 
FCE erinnert an Hartmut Stempinski
(NDZ, 02.07.2008)
 
Sonnabend steigt in Eldagsen der "Hatschi-Cup" zu Ehren des verstorbenen Trainers
 
Fußball (jab). Drei Stationen haben gereicht, um Hartmut Stempinski in Springe und Umgebung zu einem der erfolgreichsten und beliebtesten Trainer zu machen. Einer seiner größten Erfolge: Der Aufstieg mit dem FC Eldagsen in die Bezirksklasse 2000. Spieler aus der damaligen Mannschaft hatten jetzt die Idee, an ihren damaligen Coach, der vor vier Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam, zu erinnern. Und so steigt am kommenden Sonnabend ab 14 Uhr der "Hatschi Cup 2008" auf dem Sportplatz des FC Eldagsen.
 
"Wir möchten an einen einzigartigen Menschen und Trainer erinnern, der dem FC Eldagsen und seinen Anhängern über Jahre so viel Freude bereitet hat", sagt Mit-Organisator Kai Haller, einer der Aufsteiger aus der 2000er-Mannschaft. Stempinski hatte die Eldagsener gleich in seinem ersten Jahr am Gehlenbach zum Aufstieg geführt.

Zuvor war Stempinski, Jahrgang 1957, für den SV Bison und die Sportfreunde Springe, den heutigen FC, am Ball gewesen. Bei Bison hatte er auch seine Trainerkarriere begonnen. Er wechselte zu den Sportfreunden, bei denen er zunächst zweieinhalb Jahre lang die Reserve trainierte. Dann übernahm er die Erste und führte sie bis in die Bezirksliga. Es folgte aber der direkte Wiederabstieg und die Trennung. "Es war eine Trennung im Guten", sagt Manfred Haller, der damalige erste Vorsitzende. "Er hat ja auch noch weiter bei uns in der Alten Herren gespielt. Hartmut war ein feiner Sportsmann."

Es gab einige Vorbehalte, dass ausgerechnet ein Springer die Eldagsener trainieren sollte, erinnert sich FCE-Chef Karl-Heinz Westenfeld. "Die waren aber nach ein paar Wochen vom Tisch. Was Hatschi für eine Ausstrahlung hatte - genial." Bis auf eine einjährige Auszeit blieb Stempinski bis zu seinem tragischen Unfall in Eldagsen.

Die Veranstalter freuen sich nun auf ein Zusammentreffen alter Weggefährten Stempinskis beim Hatschi-Cup. Das Spaßturnier wird um 14 Uhr eröffnet mit einem Spiel zweier Jugendteams des FC Eldagsen. Um 15 beginnen die Turnierspiele. Am Start sind jeweils die aktuellen 1. Herrenmannschaften und die Allstars des FC Eldagsen und des FC Springe sowie die Allstars des SV Bison Springe. Im Anschluss wird bei Live-Musik der Gruppe "Schwarz-Weiß", in der Stempinski früher selbst mitrockte, gefeiert. Die Einnahmen des Tages werden einem guten Zweck gespendet.

© Neue Deister-Zeitung, 02.07.2008

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