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Tim Lösch

Das erste Pflichspiel seit sechs Jahren

(NDZ, 31.07.2009)

Fußball (jab). Sechs Jahre, zwei Monate, sieben Tage – so lange ist es her, dass sich der FC Eldagsen und der FC Springe in einem Pflichtspiel gegenüber standen. Am 24. Mai 2003 – damals in der Bezirksklasse – gewann der FCE mit 2:1 in Springe, konnte den Abstieg aber nicht verhindern. Jetzt sind sie Gelb-Schwarzen zurück im Bezirk – und übermorgen (Sonntag, 15 Uhr) empfangen sie den FCS zum mit Spannung erwarteten Erstrunden-Duell im Pokal.

Vor einem Jahr demütigte Eldagsen die Springer mit einem 4:1-Erfolg in der Vorrunde der Stadtmeisterschaft. Auch in der Vorbereitung auf die beginnende Saison ist der Aufsteiger besser drauf als die Springer – und geht als Favorit ins Derby.

So sieht es jedenfalls FCS-Coach Franz Genschick: „Eldagsen ist über Jahre hinweg eingespielt, sprüht vor Spielfreude und ist erfolgsverwöhnt“, sagt er. Sein Gegenüber Andreas Arndt hält trotzdem den Ball flach: „Franz ist ein alter Fuchs, der wird seine Mannschaft schon einstellen. Wenn es spielerisch rumpelt, kann man davon ausgehen, dass die kämpferische Einstellung stimmt. Darauf sind wir vorbereitet.“

Gerade den Einsatzwillen und die Leidenschaft hatte Genschick aber bei den blutleeren Auftritten seiner Mannschaft beim Stadtpokal in Bennigsen vermisst. Er glaubt aber an die Wende. „Wir haben zwei wichtige Gespräche geführt“, sagt Genschick, „sie werden es jetzt begriffen haben. Leidenschaft war doch das, was uns im letzten halben Jahr in der Bezirksliga gerettet hat.“

Die Rivalität – nicht nur beim Fußball – zwischen Springe und Eldagsen hat Tradition. Ein „Hass-Duell“ à la Hannover – Braunschweig erwarten die Trainer aber nicht.

„Bei uns im Training wird noch nicht viel davon gesprochen“, sagt Arndt. „Die Jungs kennen sich alle untereinander und freuen sich drauf. Da ist ja auch eine Menge Flachs im Spiel.“ Soll heißen: Die Verlierer haben beim nächsten Treffen in der Disko den Spott gratis.

Patrick Bürst ist sich sicher, dass er nicht zu den Verspotteten gehört. „Ich gehe davon aus, dass wir gewinnen“, sagt der FCE-Torwart. Sollte seine Elf kurz vor Schluss zurückliegen, könnte er zur Geheimwaffe werden. Bürst hat nämlich auch Torjägerqualitäten. Vor sechs Jahren war er der Held beim Eldagsener Erfolg in Springe – als Siegtorschütze. Der damals 18-Jährige war seinerzeit die Nummer 2 hinter Florian Wolters. Wegen Personalmangels wechselte ihn der damalige Coach „Hatschi“ Stempinski als Feldspieler ein – und mit einem Volleyschuss erzielte Bürst den Siegtreffer. „Das war sensationell“, erinnert sich Bürst an seinen bislang einzigen Einsatz als Feldspieler im Herrenbereich.

Beide Trainer haben übrigens einige Verletzte zu ersetzen. So muss Genschick wahrscheinlich auf Oliver Geide – Rückkehrer aus Eldagsen – verzichten, Marcel Rieche (Bänderriss) und Frank Ramser (beruflich verhindert) fehlen definitiv. Angeschlagen sind Stefan Meyer und Paul Nieber. Arndt fehlen die Langzeitverletzten Benjamin Rathe und Hendrik Luczak, Urlauber Marcel Henze sowie Sven Ohlendorf. Adrian Gottschalk ist erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, sein Einsatz käme wohl zu früh.

© Neue Deister-Zeitung, 31.07.2009

Diesmal ist Gestorf gegen Eldagsen chancenlos
(NDZ, 27.07.2009)

Fußball. FC Eldagsen ist der alte und neue Springer Stadtmeister. Wie im Vorjahr besiegte der Bezirksligist im Endspiel den TSV Gestorf. Anders als zuletzt in Alvesrode brauchten die Gelb-Schwarzen diesmal in Bennigsen aber kein Elfmeterschießen, sondern setzten sich souverän mit 4:1 (2:0) durch. Dritter wurde Gastgeber FC Bennigsen, der das Elfmeterschießen der unterlegenen Halbfinalisten gegen den enttäuschenden FC Springe gewann.

Die Eldagsener machten im Finale nicht ganz so viel Druck, wie man es von ihnen gewohnt ist. „Nach der langen Pause wieder in Gang zu kommen, ist nicht so leicht“, so Trainer Andreas Arndt entschuldigend. Fast drei Stunden dauerte die Pause zwischen ihrem Halbfinale und dem Endspiel, eine Stunde länger mussten die Gestorfer warten.

Eldagsen hatte die Partie dennoch im Griff. Nach ersten Warnschüssen von André Gehrke (knapp vorbei/9.) und Tim Lösch (Pfosten/5.) erzielte der völlig frei stehende Marius Westenfeld das 1:0 (17.). Mit dem Pausenpfiff erhöhte Lösch auf 2:0. Es hätte noch einmal spannend werden können, als Gestorfs Christopher Bürst seinen Cousin Patrick im Eldagsener Tor zum Anschlusstreffer überwand (48.). Doch im direkten Gegenzug stellte Sebastian Westenfeld den alten Abstand wieder her. Rafael Bürst markierte den Endstand (54.).

„Wir haben uns gut präsentiert in der Woche“, sagte Arndt. Das ist leicht untertrieben. Vier Siege in vier Spielen à 60 Minuten mit 30:2 Toren – wenn auch gegen unterklassige Gegner – das ist eine überragende Bilanz.

Der FC Springe enttäuschte dagegen auf ganzer Linie. Nach dem 0:1 gegen Bennigsen zum Auftakt des Turniers, gelang dem Bezirksligisten auch im Halbfinale gegen Gestorf, das wie Bennigsen in der 1. Kreisklasse spielt, kein Tor. Zwar war der FCS überlegen und hatte Pech bei einem Pfostenschuss von Dennis Offermann (50.). Insgesamt monierte Springes Trainer Franz Genschick aber fehlende Leidenschaft und zu viele Einzelaktionen.

Gestorfs Coach Thorsten Gottschalk dagegen war zufrieden. „Zwei Spiele gegen Bezirksligisten waren eine gute Vorbereitung für uns“, sagte er. „Und das 0:0 war ja auch nicht unverdient.“

Im zweiten Halbfinale hatte Eldagsen die Bennigser im ersten Durchgang förmlich überrannt und dann zurückgeschaltet. Platz drei hielt dann FCB-Keeper Patric-Ruben Howind fest, der im Elfmeterschießen gegen Springe zwei Schüsse parierte.

© Neue Deister-Zeitung, 27.07.2009

Mauscheleien gibt es bei Gottschalk nicht
(NDZ, 24.07.2009)

Fußball (jab). Die letzten Halbfinalisten der 5. Springer Stadtmeisterschaft werden gesucht. Heute Abend entscheidet sich, wer Gastgeber FC Bennigsen und Titelverteidiger FC Eldagsen in die Endrunde folgt. Drei Teams kommen noch infrage, mit Alferde und Gestorf treffen zwei davon im direkten Duell aufeinander, lachender Dritter könnte noch der FC Springe werden.

SC Alferde – TSV Gestorf. Es geht um Platz 1 in Gruppe A. Beide Teams haben gegen den SC Völksen gewonnen. Der Sieger dieser Partie steht also im Halbfinale. Für den Verlierer ist das Turnier beendet, denn der FC Springe als Zweiter der Gruppe C mit drei Punkten hat in jedem Fall die bessere Tordifferenz. Bei einem Remis wären allerdings beide Teams mit jeweils vier Zählern weiter: Gestorf (1. Kreisklasse) als Gruppensieger, Alferde (4. Kreisklasse) als bester Zweiter. Beide Teams würden dann im Halbfinale gleich wieder aufeinandertreffen, so hat es die Auslosung ergeben.

Für Gestorfs Trainer Thorsten Gottschalk ist klar: Mauscheleien gibt es nicht, „auch wenn einigen Spielern im Kopf rumgeht, dass wir Unentschieden spielen und Alferde dann im Halbfinale weghauen“. Das könne aber auch nach hinten losgehen, „denn auf Ergebnis spielen können wir gar nicht. Wir spielen auf Sieg, alles andere wäre für mich eine Enttäuschung“, so Gottschalk – aber Alferde hat ja schon beim 2:0 gegen Völksen gezeigt, dass es für Überraschungen gut ist.

Concordia Alvesrode – SV Altenhagen. Sowohl Alvesrode (0:12) als auch Altenhagen (0:8) wurden vom FC Eldagsen abgeschossen. Ein Weiterkommen als bester Zweiter ist damit für beide Teams nur theoretisch möglich. Altenhagen müsste schon mit 13 Toren Unterschied gewinnen – selbst bei einem Drei-Klassen-Unterschied scheint das ein Ding der Unmöglichkeit.

© Neue Deister-Zeitung, 24.07.2009

Eldagsen im Halbfinale, Springe wahrt Chance
(NDZ, 22.07.2009)

Fußball (jab). Der FC Eldagsen steht als zweiter Halbfinalist der 5. Springer Stadtmeisterschaft nach Gastgeber FC Bennigsen fest. Mit einem 8:0 gegen den SV Altenhagen machte der Bezirksligist den Gruppensieg in Gruppe B mit insgesamt 20:0 Toren perfekt. Mit einem 7:0 gegen den SV Mittelrode wahrte der FC Springe die Chance, als bester Gruppenzweiter die Finalrunde am Sonnabend zu erreichen.

SV Altenhagen – FC Eldagsen 0:8 (0:2). Beide Teams traten arg ersatzgeschwächt an. Während SVA-Coach Christian Hitzschke acht fehlende Stammspieler allerdings nicht ersetzen konnte, saß beim FCE auch der zweite Anzug wie angegossen. So zauberte Eldagsens Trainer Andreas Arndt Till Engelhard, der aus der eigenen A-Jugend kam, aus dem Hut, der das 1:0 per Kopf selbst erzielte (11.) und an drei weiteren Treffern als Vorbereiter beteiligt war. „Wir haben eben sehr viel Potenzial“, so Arndt zufrieden.

Seine Elf ließ gegen die zwei Spielklassen tiefer angesiedelten Altenhägener nie nach und kam durch die Treffer von Matthias Hüsam (23.), Sebastian Westenfeld (32., 48.), Marcel Henze (50.) und André Gehrke (53., 54., 59.), der gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt war, zum auch in der Höhe verdienten Kantersieg.

© Neue Deister-Zeitung, 22.07.2009

FC Eldagsen auf einer Stufe mit Wolfsburg
(NDZ, 14.07.2009)

Fußball (jab). Was haben der FC Eldagsen und Meister VfL Wolfsburg gemeinsam? Beide wurden in ihrer Liga nicht nur Meister, sondern lagen auch in der Fairnesswertung vorn. Die hat der Niedersächsische Fußballverband jetzt veröffentlicht. Insgesamt 1073 Teams von den Kreisligen aufwärts kamen dabei in die Wertung – und die Eldagsener landeten als Elfter ganz weit vorne.

In der Wetung gibt es für Gelbe Karten einen Strafpunkt, für Gelb-Rot drei, Rot fünf sowie für Nichtantreten oder Sportgerichts-Urteile zehn Zähler. Die Summe der Strafpunkte geteilt durch die Anzahl der Punktspiele ergibt den Fairness-Quotienten – je niedriger, desto fairer.

Im Bezirks ist nur Aue Liebenau fairer Mit 41 Gelben Karten und einmal Gelb-Rot in 30 Partien kommen die Eldagsener auf einen Quotienten von 1,47 – fairer war im Bezirk Hannover nur Aue Liebenau (Kreis Nienburg) mit einem Wert von 1,36. Im Kreis Hannover-Land ist der FCE damit Spitzenreiter. Der Durchschnittsquotient der 248 bewerteten Mannschaften im Bezirk liegt bei 3,16.

Darunter blieben von den Teams aus Springe und Bad Münder auch die SG Flegessen (51 x Gelb/4 x Gelb-Rot/ 1 x Rot/0 x Nichtantreten) als 159. der Gesamtwertung mit einem Wert von 2,27, der FC Springe auf Platz 268 (59/4/1/0) mit einem Quotienten von 2,53 und der VfB Eimbeckhausen (58/5/3/0), der mit einem Wert von 2,93 den 476. Platz belegt.

Weit hinten landeten der TSV Hamelspringe (63/8/5/ 1) auf dem 946. Rang mit einem Quotient von 4,07 und der TSV Nettelrede (98/10/5/ 0) als 1055. mit dem Wert 5,1. Unfairer präsentierten sich im Bezirk Hannover nur der MTV Ilten (5,3) und Sila Spor Nienburg (5,97).

Die fairste Mannschaft in Niedersachsen war in der abgelaufenen Saison der FC Ostereistedt/Rhade, der in 26 Spielen ganze 18 Gelbe Karten und nicht einen Platzverweis kassierte. Zu brav? Von wegen. Der Aufsteiger beendete die Saison in der Kreisliga Rotenburg auf dem zweiten Platz. Zur Belohnung für die Fairness-Meisterschaft, die sich der FC (Quotient 0,69) deutlich vor der SV Scharnebeck (0,93) sicherte, gibt‘s ein Wochenendtrainingslager in der NFV-Sportschule in Barsinghausen. Am anderen Ende der Fairnesstabelle fristet Huerriyet Delmenhorst aus der Bezirksliga Weser-Ems ebenfalls ein einsames Dasein mit einem Wert von 8,27.

© Neue Deister-Zeitung, 14.07.2009

Harte Brocken zum Auftakt
(NDZ, 10.07.2009)

Springe/Eldagsen (jab). Das Auftaktprogramm des FC Eldagsen in der Bezirksliga 3 hat es in sich. Der Aufsteiger startet gegen drei Titelfavoriten – so sieht es der vorläufige Spielplan vor. Am Sonnabend, 8. August, 16 Uhr, empfängt der FCE BW Neuhof. Es folgen die Partien bei der SV Alfeld (Sonntag, 16. August, 15 Uhr), zu Hause gegen den MTV Almstedt (Sonnabend, 22. August, 16 Uhr) und beim VfL Nordstemmen (Sonntag, 30. August, 15 Uhr).

In Staffel 4 hält der Spielplan auch für den FC Springe gleich eine Standortbestimmung parat. Das Genschick-Team startet beim TSV Barsinghausen (Sonntag, 9. August, 15 Uhr). Das erste Heimspiel steigt am Sonnabend, 15. August, 16 Uhr, gegen Aufsteiger FC Stadtoldendorf. Weiter geht es bei HSC BW Tündern II (Sonntag, 23. August, 15 Uhr) und daheim gegen Jahn Leveste – letztere Partie wollen die Springer von Sonnabend, 29. August, auf Freitagabend vorziehen.

Bereits verlegt ist das Pokalderby zwischen Eldagsen und Springe – es steigt am Sonnabend, 1. August, 17 Uhr, beim FCE.

© Neue Deister-Zeitung, 10.07.2009

FC Eldagsen bietet 60 Minuten lang Paroli
(NDZ, 06.07.2009)

Fußball (gö). Strahlender Sonnenschein lag nicht nur über dem Heinrich-Mund-Stadion. Auch die mehr als 250 Zuschauer sowie Mannschaft und Trainer des FC Eldagsen strahlten nach einem gelungenen Fußballnachmittag um die Wette. Einzig die 1:4 (1:1)-Niederlage gegen den Oberligisten SC Langenhagen fiel dabei ein wenig aus dem Rahmen.

Dennoch hatte FC-Trainer Andreas Arndt ein dickes Lob für seine Spieler nach den 90 Minuten in gleißendem Sonnenschein parat: „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft voll auf zufrieden. 60 Minuten lang konnten wir gegen die Gäste recht ordentlich mithalten und haben uns das Unentschieden bis zur Pause redlich verdient.“

Die Stimmung im Lager der Gelb-Schwarzen war sehr gut, und so kamen Spieler und Zuschauer beim gleichzeitig organisierten Sommerfest nach Spielschluss voll auf ihre Kosten.

Die Gastgeber zeigten gegen das Team aus der fünften Liga von Anbeginn ein engagiertes Auftreten, wenngleich die Feldüberlegenheit der Gäste unverkennbar war. So verwunderte der frühe 0:1-Rückstand (13.) durch Hinzke keineswegs. Eldagsen setzte dagegen und kam durch André Gehrke (32.) zum verdienten Ausgleich. Vorausgegangen war ein starker Auftritt von Hahnenberg in der Abwehr, der danach R. Bürst bediente und dieser spielte auf Gehrke. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Gehrke zweimal die Chance, Eldagsen in Führung zu schießen.

Nach dem Wechsel musste die Gelb-schwarzen mit einem Doppelschlag das 1:3 (58., 60.) hinnehmen. Von diesem Zeitpunkt an zeigte die Konditionskurve der Gastgeber abwärts. Langenhagen dominierte das Spiel und den Gegner. In der 75. Minute kam der SC Langenhagen zum 4:1-Endstand.

FC Eldagsen: P. Bürst (1.45.), M. Bürst (46.-90.) – Hahnenberg 75. Timmermann), Ohlendorf (46. Nocinski), Gottschalk, M. Westenfeld, Henze, Krause (60. Siuts), Barten, Gehrke, R. Bürst, Lösch.

Tore: 0:1 Hinzke (13.), 1:1 Gehrke (32.), 1:2 Zugowski (58.), 1:3 Kiefer (60.), 1:4 Zugowski (75.).

© Neue Deister-Zeitung, 06.07.2009

Krause: Am liebsten auf der Sechserposition
(NDZ, 03.07.2009)

Fußball (jab). Am Mittwoch ist Aufsteiger FC Eldagsen in die Vorbereitung auf die kommende Saison in der Bezirksliga gestartet. Schon morgen steigt das erste Testspiel – gegen einen attraktiven Gegner: Oberligist SC Langenhagen stellt sich um 17 Uhr in Eldagsen vor. Es wird so etwas wie ein Ablösespiel für Kamill Krause: Der 21-jährige Innenverteidiger aus Pattensen ist vom SCL zum FCE gewechselt. Zuvor spielte er für Langenhagen in der A-Jugend-Regionaliga und zwischendurch ein Jahr bei Arminia Hannover. Warum er jetzt in die Bezirksliga wechselt, erzählt er im NDZ-Interview.

Kamill, warum der Abstieg von der Ober- in die Bezirksliga?

Der Hauptgrund ist, dass ich drei Bänderrisse im linken Sprunggelenk hatte und der Arzt mir vom Leistungssport abgeraten hat. Durch die Verletzungen konnte ich in der letzten Saison nur 20 Spiele machen. Und davon nur die Hälfte von Anfang an.

Und warum Eldagsen?

Da spielen lauter Kumpels von mir. Mit denen will ich Spaß haben, das ist mir im Moment am wichtigsten.

Ist der Fuß denn wieder schmerzfrei?

Im Moment ja. Und ich freue mich, dass es wieder losgeht.

Und das gleich gegen den Ex-Klub.

Mal sehen, wie wir mit Langenhagen mithalten. Ich hoffe, dass wir den Zuschauern ein schönes Spiel bieten. Es ist doch schön für Eldagsen, dass ein Oberligist kommt.

Sie haben Ihre neue Mannschaft ja schon beobachtet.
Wie schätzen Sie das Potenzial ein?


Da ist noch was rauszuholen. Wir müssen zusehen, dass wir uns in der Bezirksliga etablieren, vielleicht können wir ja den einen oder anderen Großen ärgern. Genauere Ziele sollten wir uns erst nach der Hinrunde setzen.

Wer sind denn die „Großen“?

Pattensen und Almstedt als Absteiger aus der Bezirksoberliga. Hiddestorf und Schliekum schätze ich auch stark ein.

Wo wird man Sie denn auf dem Platz sehen?

Ich bin gelernter Innenverteidiger. Am liebsten würde ich aber vor der Abwehr als Sechser spielen. Doch das muss der Trainer entscheiden.

© Neue Deister-Zeitung, 03.07.2009

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