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An dieser Stelle vielen Dank an den Sportbuzzer Hannover.

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Ein Blick auf in den Jugendbereich

Nicht nur die I. Herren hat beim FC Eldagsen Grund zur Freude. Auch in der Jugendabteilung wird gute Arbeit geleistet, was sich in dieser Saison zeigt. Es freut mich für alle die sich für die Jugendteams Woche für Woche engagieren, so Jugendleiter Thomas Kurth. Vier von den sieben gemeldeten Mannschaften sind Staffelmeister geworden.

Das Trainerurgestein Heinz Harmeyer, seit mehr als 25 Jahren an der Linie, und sein Co-Trainer, Carsten Schmidt, fuhren mit ihrer C-Jugend die Meisterschaft am Ende mit zehn Punkten Vorsprung ein. In der Saison gab es lediglich eine Niederlage, ein Unentschieden und nur 16 Gegentreffer. Die Verteidigung hat in dieser Serie, einen großen Anteil am Saisonerfolg so der stolze Trainer.

Die beiden D-Jugendteams stehen sich in dieser Jahr auch um nichts nach. Für D1-Trainer, Heiko Bauer, der zum Saisonende sein Amt aus persönlichen Gründen abgibt, ist der Titelgewinn ein perfekter Abschluss. Justin Grube und Assistent Michael Symolka stehen mit dem jüngeren D- Jahrgang ebenbürtig da. Gegen TuS Seelze war am letzten Spieltag mindestens ein Remis erforderlich. Von Beginn an machten die Jungs Druck und besiegten Seelze auf eigenem Platz mit 5:2. Die Ehrung durch den Staffelleiter verzögerte sich auf Grund der (Kinder-) Sektduschen ein wenig.

Das Team der F-Jugend holte sich den Staffelsieg sogar punktverlustfrei. Trainergespann Michael Othmer und Björn Rodies haben hier eine überzeugende Leistung abgeliefert.

Die B-Jugend schließt die Serie mit dem dritten Tabellenplatz ab. Damit sind die Trainer, Axel Geide und Christoph Runne, durchaus zufrieden. Gegen Meister Gleidingen und die Punktgleichen Luther war diese Saison nicht mehr drin. Diese haben eine sehr konstante Saison gespielt und zehn Punkte mehr eingefahren.

Das E-Team Raimund Kommainder/Volker Kohlmeyer blicken auf eine durchwachsene Saison zurück. Die Hinrunde wurde mit dem Tabellenplatz zwei abgeschlossen. Hier trafen die Jungs 52 mal. Doppelt so viel wie die meisten anderen. Die Rückrunde schloss die Mannschaft mit Platz sieben ab und traf leider nur 12 mal ins Tor.

Unsere Bambinis die von Mirko Gießwein und Martin Flügel trainiert werden hatten auch viel Spaß auf dem Platz. Hier geht es noch nicht um Punkte und Tore Jagd. Die Vermittlung von Spaß am Fußballspielen steht absolut im Vordergrund. Auch wenn viele Eltern das häufig anders sehen.

FC Intern, 25.06.2015

Das ist die neue Landesliga Hannover 2015/16

Hier seht Ihr alle Teams, die ab August 2015 in der Landesliga Hannover spielen, auf einen Blick.

Neben dem TSV Wetschen, TSV Krähenwinkel-Kaltenweide und dem TSV Barsinghausen hat auch der MTV Almstedt den Sprung in die Landesliga geschafft. Der FC Eldagsen hat sich über die Relegation qualifiziert und die SpVgg. Bad Pyrmont aus der Liga geworfen. Welche weiteren Teams in der kommenden Saison in der Landesliga spielen werden, zeigt unsere kurze Übersicht.

Das sind die Landesliga Teams der Saison 2015/16:

SV Ramlingen-Ehlershausen Heeßeler SV

OSV Hannover TuS Sulingen

SG Hameln 74 SV Bavenstedt

TSV Pattensen TSV Burgdorf

HSC Hannover TuS Garbsen

STK Eilvese TSV Wetschen (Aufsteiger)

TSV Krähenwinkel-Kaltenweide (Aufsteiger) TSV Barsinghausen (Aufsteiger)

MTV Almstedt (Aufsteiger) FC Eldagsen (Aufsteiger via Relegation) 

Sportbuzzer, 22.06.2015

2:0 – Eldagsen in der Landesliga!

Mit einem souveränen 2:0-Sieg gegen die SpVgg. Bad Pyrmont hat sich der FC Eldagsen den Landesliga-Aufstieg gesichert.

Spannend haben sie es in dieser Spielzeit gemacht, die Kicker des FC Eldagsen. Manch einer wird sagen: unnötig spannend. Das allerdings gilt definitiv nicht für das Spiel der Spiele in dieser Saison – das Finale der Relegation gegen die SpVgg. Bad Pyrmont. In diesem ließ die Mannschaft von Milan Rukavina nicht den Ansatz eines leisen Zweifels zu, gewann in Springe vor der beeindruckenden Kulisse von 1223 Zuschauern mit 2:0 (1:0) – und machte ihrem Trainer damit das schönste Abschiedsgeschenk, das dieser sich vorstellen konnte.

Dass der 44-Jährige „Landesliga, Landesliga, hey, hey“ singen durfte, machte ihn überglücklich. „Ich kann das alles nicht in Worte fassen, es ist überwältigend. Man schwebt durch die Gegend“, gab Rukavina unmittelbar nach dem Abpfiff einen Einblick in seine Gefühlswelt. „Ich möchte mich bei der Mannschaft bedanken für eine Wahnsinnszeit mit ihr. Es war mir jeden Tag einen Ehre mit den Jungs.“

Die Gelb-Schwarzen waren in der von Lars Thiemann unaufgeregt geleiteten Partie vom Anpfiff weg die bessere Elf, wobei dieser Begriff irreführend ist: Ob Ersatzspieler, Betreuer oder Physiotherapeut – die Eldagser präsentierten sich als Einheit, die sich in jeder Situation unterstützte, während nicht wenige Zuschauer bei den Kurstädtern den unbedingten Willen, den Abstieg zu verhindern, vermissten. Wie es geht, machte Alexander Schröder früh vor, als er den Ball im Mittelfeld eroberte, nach einem Doppelpass mit Steve Goede zum Abschluss kam, den Lupfer jedoch an den Querbalken setzte (3.).

Die Anfangsphase gehörte dem Tabellenzweiten der Bezirksliga 3, ohne Wenn und Aber. Ihre erste zwingende Offensivaktion hatten die Pyrmonter tatsächlich erst in der 39. Minute, doch erstens war Julian Reygers zur Stelle und zweitens war der Ball zuvor im Toraus gewesen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Eldagser bereits mit 1:0, Goede nutzte seine zweite große Gelegenheit in dieser Partie, als er eine perfekte Flanke von Ali Ibrahim wuchtig und damit unhaltbar für Pyrmonts Schlussmann Stefan Schmidt einnickte (21.). Dessen Ko-Trainer Markus Loges monierte, dass „wir überhaupt nicht auf dem Platz sind“ – und hatte damit schlicht und einfach Recht.

Zwar brannten auch die Gelb-Schwarzen kein Feuerwerk der Fußballkunst ab, doch war ihnen die Bedeutung dieser Begegnung unbedingt anzusehen. Ob Till Engelhardt, Yannik Gronau oder Kapitän André Gehrke – die Eldagser suchten vor den Augen ihres künftigen Trainers Michael Wehmann die Zweikämpfe, fanden sie und gewannen sie zumeist. Das war auch in Hälfte zwei nicht anders. Zehn Minuten nach Wiederbeginn hatte Goede eine gute Chance zu erhöhen, als er einmal mehr auf die Reise geschickt worden war. Sein Versuch, den Ball an Schmidt vorbei in die Maschen zu spitzeln, blieb jedoch ungekrönt (55.). Die Entscheidung sollte indes nur vertagt sein. Bevor sie zum zweiten Mal jubeln durften, mussten Rukavina und die Seinen einmal kurz durchschnaufen, nachdem der kaum geprüfte Marcel Bürst einen Kopfball von Anatoli Deck souverän pariert hatte (65.).

Kapitän Gehrke war es, der für lautstarken Jubel und spürbare Erleichterung sorgte: Sein Freistoß aus zentraler Position nach Foul an Till Engelhardt wurde abgefälscht und landete im Netz – das Glück des Tüchtigen, dieses Sprichwort trifft es wohl am besten (69.). Den Pyrmontern fehlte es in der Folge am Glauben an die Wende, selbst eine fünfminütige Überzahl wussten sie nicht zu nutzen. Ergeben hatte sich diese, weil Routinier Matthias Hüsams Nase einfach nicht zu bluten aufhören wollte. Und noch etwas wusste die SpVgg nicht zu nutzen: Als Bürst im Strafraum etwas ungeschickt zu Werke ging, gegen Steffen Lesemann zu spät kam und Pyrmonts Akteur zu Fall brachte, zeigte Schiedsrichter Thiemann auf den Punkt – doch Christopher Loges scheiterte an Eldagens Schlussmann, der in die von ihm aus gesehen linke Ecke abtauchte und den Ball abwehrte (88.).

Ein paar unruhige Momente und zahllose Blicke auf die Uhr später brach sich die pure Freude Bahn, mit dem Schlusspfiff wurde es Gewissheit: Der FC Eldagsen hat über den Umweg Relegation in drei Schritten ohne Gegentor den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Es ist dies der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, der freilich ausgiebig und intensiv gefeiert wurde. Den Anfang machte „Zeremonienmeister“ Marius Westenfeld, indem er eine Humba anstimmte. Anschließend ging es auf drei Anhängern zurück nach Eldagsen, wo der Feiermarathon erst so richtig begann.

FC Eldagsen: M. Bürst – Ibrahim, J. Reygers, F. Reygers, E. Engelhardt – Hüsam – Schröder (90. Gottschalk), Gehrke, Gronau, T. Engelhardt (86. R. Bürst) – Goede (75. Berger)

Tore: 1:0 Goede (21.), 2:0 Gehrke (69.)

Stimmen zum Spiel

Christian Marx (Stellvertretender Kapitän des FC Eldagsen): „Wenn man es nach vier Jahren endlich auf die Kette gekriegt hat aufzusteigen, ist es völlig egal, ob man mitgespielt hat oder nicht. Jetzt wird es richtig knallen.“ Marcel Bürst (Torhüter des FC Eldagsen): „Herrlich, einfach herrlich. Jetzt fahren wir erst einmal eine Runde durch Springe.“

Alexander Schröder (Offensivakteur des FC Eldagsen): „Das war eine überragende Leistung von allen, die Pyrmonter waren so etwas von hilflos. Jeder der hier war, wird es genauso sehen.“

Matthias Hüsam (42-jähriger Routinier des FC Eldagsen): „Eigentlich wäre das der perfekte Zeitpunkt aufzuhören. Aber der Reiz, in der Landesliga zu spielen, ist natürlich riesengroß. Jetzt werde ich erst einmal in Ruhe nachdenken und mit dem neuen Trainer sprechen.“

André Gehrke (Kapitän des FC Eldagsen): „Ich gehe jetzt, ich höre auf. Spaß beiseite. Der Sieg und Aufstieg ist absolut hoch verdient. Jetzt wird die Sau rausgelassen, ganz spontan, wir haben ja nichts geplant, keine T-Shirts gedruckt oder Ähnliches gemacht.“

Ali Ibrahim (Abwehrspieler des FC Eldagsen, der den Führungstreffer vorbereitet hat): „Jeder wollte heute 100 Prozent geben – und jeder das getan. Bei der Flanke habe ich mich total konzentriert und darauf gehofft, dass da dann auch jemand steht.“

Steve Goede (Stürmer des FC Eldagsen, der zuvor beim FC Springe gespielt hat): „Klar, das ist für mich ein besonderes Spiel gewesen, wo ich hier aufgewachsen bin und jahrelang gespielt habe. Alle im Verein haben total Bock auf die Landesliga.“

Und es wird gefeiert!

Sportbuzzer, 14.06.2015

Ob Landes- oder Bezirksliga: Das Team des FC Eldagsen nimmt Form an

Am heutigen Samstag entscheidet sich , ob der FC Eldagsen in der kommenden Saison in der Landesliga oder in der Bezirksliga spielt. Die Mannschaft, die dann – in welcher Spielklasse auch immer – antreten wird, bekommt schon jetzt Konturen.

Unabhängig davon, ob der FC Eldagsen heute (16 Uhr) in Springe den großen Coup schafft und künftig in der Landesliga auf Torejagd geht oder im Falle einer Niederlage weiter in der Bezirksliga spielt, nimmt das zukünftige Gesicht der Mannschaft immer konkretere Formen an. Mit Sebastian Mende und Dominik Trotz haben die Senfstädter ihre ersten beiden Neuzugänge zur Saison 2015/16 vorgestellt.

Nachdem sie vor einigen Wochen schon Michael Wehmann als Nachfolger des aus privaten Gründen aus dem Traineramt scheidenden Milan Rukavina präsentiert hatten, zieht es nun auch zwei neue Spieler nach Eldagsen. Beide waren bisher in der Kreisliga aktiv und wollen die Herausforderung eine oder sogar zwei Spielklassen höher annehmen. Trotz, der in der Kreisliga Hameln-Pyrmont in der abgelaufenen Saison 31 Tore erzielt hat, folgt Wehmann, kommt von der SG Eimbeckhausen/Nettelrede. Mende ist in der Kreisliga 3 als Mannschaftsführer für den SV Weetzen am Ball gewesen.

Der FC Springe, der für das große Finale der Relegation als Gastgeber fungiert, bittet die Zuschauer um eine möglichst frühzeitige Anreise. Da die Parkplätze vor Ort nur in begrenztem Maß vorhanden sind, werden Autofahrer gebeten, ihr Gefährt am Schulzentrum Süd abzustellen. Der Fußweg von dort zum Platz ist ein kurzer.

Sportbuzzer, 13.06.2015

Rukavina: Wir wollen den Hauptgewinn

Relegation zur Landesliga, 3. Runde – Der FC Eldagsen kämpft morgen in Springe um den Aufstieg

Es ist Zeit, Geschichte zu schreiben: Mehrmals stand der FC Eldagsen in den vergangenen Jahren schon mit einem Bein in der Landesliga – doch letztlich gelang es den Gelb-Schwarzen nie, den ersehnten Aufstieg zu realisieren. Morgen soll es nun endlich so weit sein. In der dritten und entscheidenden Relegationspartie treffen die Senfstädter auf die SpVgg. Bad Pyrmont, der Gewinner sichert sich einen Startplatz in der sechsthöchsten Spielklasse. Ausgetragen wird die Begegnung (16 Uhr) auf neutralem Platz an der Harmsmühlenstraße in Springe. Ausgerechnet auf der Anlage des ewigen Rivalen FC Springe will die Mannschaft um Kapitän André Gehrke den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern und ihrem scheidenden Trainer Milan Rukavina zum Abschied das schönste Geschenk machen, das es gibt.

Die Vorfreude auf dieses Spiel des Jahres war in und um Eldagsen unter der Woche quasi von Tag zu Tag greifbarer. Rukavina, der in Springe wohnt und als Spieler und Trainer auch schon fur den Lokalrivalen auf dem Platz stand, erwartet eine tolle Kulisse. „Fur uns wird es aufgrund der Nähe sicherlich ein kleines Heimspiel“, sagt er. Der Coach rechnet mit „1000 Fans plus x“. Auch die Pyrmonter werden zahlreiche Schlachtenbummler mitbringen. „Ganz egal, wie es ausgeht: Dieses Spiel wird niemand von uns je vergessen. Die Mannschaft wird alles reinwerfen. Wir wollen keinen Trostpreis, wir wollen den Hauptgewinn“, sagt Rukavina voller Vorfreude. Psychologisch sieht er seine Elf nach den deutlichen Siegen in den ersten zwei Relegationsspielen gegen die TuSpo Schliekum (5:0) und den Muhlenberger SV (3:0) ein klein wenig im Vorteil. So steigen die Kurstädter als 13. der Landesliga erst ganz zum Schluss in die Relegation ein. Und sie können, im Gegensatz zu den Eldagsern, etwas verlieren – und nicht etwa gewinnen.

Sollten die Senfstädter am Ende tatsächlich jubeln, steht indes noch nicht fest, wie die Jubelarie aussehen wird. „Ich weiß, dass die Jungs nichts geplant haben. Wenn wir es schaffen, läuft das alles sehr spontan ab. Aber es würde ohnehin eine riesige Sause werden“, sagt Rukavina. 

Leine-Nachrichten, 12.06.2015 

So feiert der FC Eldagsen den Einzug ins Finale der Landesliga-Relegation

Noch ein Sieg trennt den FCE von der Landesliga. In einem schnellen, spannenden und hitzen Spiel setzte sich das Team vom Deister gegen den Mühlenberger SV durch.

Der FC Eldagsen kratzt an der Tür zur Landeliga! Mit 3:0 (1:0) haben die Gelb-Schwarzen in der zweiten Relegationsrunde gegen den Mühlenberger SV gewonnen und spielen nun am kommenden Sonnabend (16 Uhr) in Springe gegen die SpVgg Bad Pyrmont um den Aufstieg. Mann des Spiels war einmal mehr Torjäger Steve Goede, der zwei Treffer zum Sieg beisteuerte (19., 83.). Das dritte Tor erzielte Alexander Schröder in der Schlussminute. „Es war ein rundum gelungener Tag. Wir haben hinten nicht viel zugelassen, ein richtig gutes Spiel gemacht und insgesamt verdient gewonnen“, sagte Trainer Milan Rukavina. Eldagsens Coach lobte aber nicht nur Torjäger Goede sowie sein gesamtes Team für eine herausragende Leistung, sondern auch Physiotherapeut Steffen Hartmann.

Schließlich war es seinem Einsatz zu verdanken, dass Goede und auch Yannik Gronau überhaupt auflaufen konnten, nachdem beide zuvor wegen muskulärer Probleme mit dem Training aussetzen mussten. Die 368 Zuschauer im Leine-Stadion in Letter kamen in den Genuss eines sehr guten Fußballspiels zweier offensiv ausgerichteten und spielstarken Mannschaften. Die ersten 35 Minuten gehörten klar den Senfstädtern, die zielstrebig in der Vorwärtsbewegung agierten und sich erste Möglichkeiten erspielten. Das erste Tor fiel allerdings nach einem der wenigen Mühlenberger Angriffe in dieser Hälfte. Nach einer Ecke buxierte die Eldagser Abwehr den Ball aus der Gefahrenzone direkt zu dem an der linken Außenbahn lauernden Goede, der das Spielgerät versiert unter Kontrolle brachte und danach seinen Gegenspieler ganz schön alt aussehen ließ. Nach einem Spurt über 50 Meter zirkelte er die Kugel gekonnt am herausstürzenden MSV-Torhüter Julian Podesky vorbei in die Maschen (20.).

Kurz vor der Pause hätte Goede dann eigentlich das 2:0 hätte machen müssen. Nachdem er den Keeper bereits ausgespielt hatte, schoss er völlig unbedrängt aus sechs Metern aufs Tor, traf aber den auf der Linie stehenden Verteidiger Tobias Kutschinski. Nach Wiederanpfiff wurden die Mühlenberger dann stärker und drängten auf den Ausgleich. Die besten Chancen vereitelten FCE-Verteidiger Matthias Hüsam, der den Ball von der Linie kratzte (60.) und Torhüter Marcel Bürst, der einen Freistoß von Benjamin Wegner mit einer klasse Parade entschärfte (67.).

Hitzig wurde es dann in der 75. Minute MSV-Stürmer Matthias-Sven Braczkowski ging im Eldagser Strafraum zu Boden, Schiedsrichter Daniel Harting entschied auf Schwalbe und stellte den Angreifer mit Gelb-Rot vom Platz. „Das war für mich die Schlüsselszene. Statt den fälligen Elfmeter und die Chance auf den Ausgleich zu bekommen, spielen wir danach mit einem Mann weniger“, ärgerte sich MSV-Trainer Michael Cichon. „Der Schiedsrichter war heute etwas überfordert.“ Nach dem entscheidenden 2:0 durch Goede, das Steven Berger wunderbar vorbereitet hatte (83.), wurde zunächst Cichon wegen Meckerns auf die Tribüne geschickt (85.) und dann auch noch Michael Bauer (90.) mit Rot vom Platz gestellt. Schröder sorgte wenige Sekunden später nach dem schönsten Spielzug des Tages noch für den Endstand. 

Sportbuzzer, 07.06.2015

FC Eldagsen oder Mühlenberger SV: Wer darf gegen Bad Pyrmont um den Aufstieg spielen?

Die Bezirksliga-Zweiten küren ihren "Champion", der im Relegationsfinale den Landesliga-Dreizehnten herausfordern darf. Aber schon jetzt haben beide Teams erste Schwächungen hinnehmen müssen.

Die erste Hürde haben die Fußballer des FC Eldagsen souverän genommen. Auf dem nächsten Hindernis in Richtung Landesliga liegt die Messlatte aber deutlich höher. In der zweiten von drei Relegationsrunden um den Aufstieg trifft der Vizemeister der Bezirksliga 3 am Samstag ab 18 Uhr auf den Mühlenberger SV. Die Partie wird auf neutralem Platz im Leine-Stadion in Letter ausgetragen.

Trainer Milan Rukavina hat den Gegner in dieser Saison zwar nicht persönlich unter die Lupe genommen, dennoch ist der Coach über die Mühlenberger Elf gut informiert. „Der MSV hat eine technisch sehr versierte Mannschaft mit glänzend ausgebildeten Einzelspielern. Es ist ein Team, dass nur ganz wenige Schwachpunkte hat“, sagt der Eldagser Coach.

Auf seine Riege kommt definitiv eine deutlich schwierigere Aufgabe zu, als am Mittwoch beim 5:0-Sieg in der ersten Relegationsrunde gegen die ersatzgeschwächte TuSpo Schliekum. „Die Mühlenberger sind eine harte Nuss“, sagt Rukavina. Seine Elf muss sich aber keineswegs verstecken und wird dies auch nicht. „Wir sind schließlich auch kein Leichtgeweicht“, sagt der Coach.

„Das wird ein intensives Aufeinandertreffen zweier spielstarker Teams“, weiß auch Michael Cichon, Trainer des Mühlenberger SV. Verzichten muss der Coach auf Kapitän Henryk Koroll, der seinen Urlaub nicht verschieben konnte. So lief das Elfmeterschießen beim Mühlenberger SV

Auch Rukavina muss seine siegreiche Elf vom Mittwoch voraussichtlich umbauen. Definitiv fehlen wird Rafael Bürst, der privat verhindert ist. Fraglich sind die Einsätze von Adrian Gottschalk und Staffel-Torschützenkönig Steve Goede, die wegen muskulären Problemen beide nur Rehabilitationsprogramm abspulten.

Während die Deisterstädter in ihrem Spiel gegen die TuSpo keine Probleme hatten, hatte sich der Vizemeister der Bezirksliga 2 in seinem Erstrundenspiel gegen den SV BE Steimbke aus der Bezirksliga 1 deutlich schwerer getan. Erst nach Elfemeterschießen (5:2) schafften die Mühlenberger den Sprung in die zweite Runde.

Es gehört zu den Merkwürdigkeiten dieser Relegation, dass ausgerechnet der abstiegsbedrohte Landesligist Bad Pyrmont erst in sieben Tagen in die dritte und finale Runde der Relegation eingreifen muss und sich bis dahin schonen und die möglichen Gegner beobachten kann. 

Sportbuzzer, 05.06.2015

Mallorca-Fahrt war kein Bluff - Schliekumer Rumpftruppe geht gegen FC Eldagsen unter

Nur sieben Spieler aus der ersten Schliekumer Mannschaft - wohlgemerkt nicht alles Stammspieler - waren zum Relegationsspiel nach Hemmingen gereist. Zuwenig für den FC Eldagsen.

Der FC Eldagsen ist der Landesliga einen Schritt nähergekommen. Im ersten von bestenfalls drei Relegationsspielen setzte sich die Mannschaft von Trainer Milan Rukavina Mittwoch Abend in Hemmingen vor 406 Zuschauern hoch verdient mit 5:0 (2:0) gegen die TuSpo Schliekum durch.

Wer an einen Bluff oder Ähnliches von Schliekumer Seite in puncto Personal geglaubt hatte, wurde spätestens dann auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als die Aufstellungen durchgesagt wurden: Exakt sieben Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft standen in der Startelf; Junioren und Akteure der Reserve füllten das Aufgebot der in Abwesenheit von Spielertrainer Imad Saadun von Jan Packebusch betreuten TuSpo auf. Entsprechend nahm die Partie einen einseitigen Verlauf.

Vom Anpfiff weg dominierten die Deisterstädter, die vornehmlich mit langen Bällen auf Torjäger Steve Goede agierten. Die Schliekumer stemmten sich lange wacker gegen das erste Gegentor, hatten jedoch auch das Glück, einen glänzend aufgelegten Selim Akyildiz im Tor zu wissen, der unter anderem gegen den frei vor ihm auftauchenden Till Engelhardt klärte (14.). In Minute 26 war indes auch er geschlagen, als einmal mehr Goede geschickt wurde, dieser zu Yannick Gronau querlegte und der wiederum souverän einschob. Kurz darauf erhöhte Kapitän André Gehrke im Nachsetzen nach einem Eckball auf 2:0 (35.).

In Hälfte zwei änderte sich am Spielverlauf – wenig überraschend – nichts. Die Eldagser spielten weiter nach vorn und erhöhten durch Gehrke per Kopf nach Flanke von Elias Engelhardt (53.), Elias Engelhardt nach ganz feiner Ballannahme (60.) und den eingewechselten Alexander Schröder (83.). Ihre beste Chance hatten die unterlegenen Schliekumer in der Nachspielzeit, als Christian Müller aus der Distanz abzog, Marcel Bürst den Ball mit einer sehenswerten Parade jedoch zur Ecke abwehren konnte. 

Sportbuzzer, 03.06.2015

Eine Bestbesetzung sieht definitiv ganz anders aus

1. Runde der Relegation zur Landesliga

Während die eine Hälfte der Stammformation auf Mallorca feiert, kämpft die andere in Hemmingen um den Aufstieg in die Landesliga – ideal sind die Voraussetzungen für die TuSpo Schliekum vor der 1. Runde der Relegation beileibe nicht. „Wenn wir gewusst hätten, dass es eine Relegation gibt, hätten wir sicher anders geplant“, sagt Spielertrainer Imad Saadun vor der Partie heute (19 Uhr) gegen den FC Eldagsen. Die Reise sei jedoch lange geplant gewesen und konnte nicht mehr abgesagt werden, erläutert Saadun, dessen Einsatz zu allem Überfluss aufgrund anhaltender Kniebeschwerden fraglich ist. Definitiv fehlen werden aus genanntem Grund Joy Ledonne, Houssein Ismail, Selcuk Cetin, Mounir und Omar Omeirat, Kushtrim Berisha sowie Izet Gashi. Immerhin stehen Steffen Krumpholz, Aristide Wayi, Luca Grupe, Tobias Rohde und Defrim Gashi sowie die Torhüter Selim Akyildiz und Oliver Esser zur Verfügung. „Selim ist gelernter Stürmer und vorne eine Option. Irgendwie werden wir elf Mann auf den Platz bekommen, die ihr Bestes geben werden“, sagt Saadun.

Ganz anders stellt sich die Personallage bei den Deisterstädtern dar. „Ich habe alle Mann an Bord“, sagt Trainer Milan Rukavina, der zuversichtlich ist, dass „wir nicht so naiv an die Sache herangehen, wie in der Relegation vor zwei Jahren“, als der FC Eldagsen sang- und klanglos scheiterte. „Mein Gefühl sagt mir, dass bei uns ein vernünftiges Maß zwischen Anspannung und Vorfreude vorherrscht“,,sagt Rukavina, der hingegen noch nicht verraten will, ob seine Mannschaft im gewohnten 4-5-1 oder wie zuletzt beim 6:3 gegen den TSV Eintracht Exten im 4-4-2 auflaufen wird. 

Leine-Nachrichten, 03.06.2015

Steve Goede in Galaform

Torjäger trifft fünfmal beim 6:3 des FC Eldagsen

Der FC Eldagsen hat die Saison auf Platz zwei abgeschlossen und kämpft nun in einer Relegation um den Aufstieg in die Landesliga. Am finalen Spieltag feierten die Deisterstädter ein verdientes 6:3 (4:0) gegen den bereits als Absteiger feststehenden TSV Eintracht Exten. Meister ist der TSV Barsinghausen, der den FC Stadthagen mit 1:0 bezwang. Durch den Erfolg der Barsinghäuser ist es für die Tabelle nicht mehr erheblich, ob das Bezirkssportgericht dem bisher noch nicht verhandelten Einspruch des 1. FC Germania Egestorf/Langreder II gegen eine Spielwertung zugunsten des TSV noch stattgibt.

Nachdem die Eldagser zuletzt drei Niederlagen hatten hinnehmen müssen, legten sie gegen die Eintracht los wie die Feuerwehr. Die Deisterstädter ließen im für sie eher ungewohnten 4-4-2 den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und erspielten sich sogleich beste Chancen. „Wir wollten unbedingt gewinnen, um die Chance auf den Titel aufrechtzuerhalten. Wir haben das Spiel 65 Minuten lang klar beherrscht“, sagte Kapitän André Gehrke, der bei seiner Rückkehr nach dreiwöchigem Urlaub für die frühe Führung verantwortlich zeichnete (2.). Mann des Spiels war indes zweifelsohne Steve Goede, der bis zur Pause einen Hattrick nachlegte (25., 29., 35., ) und die beiden Treffer der Gastgeber nach der Pause beisteuerte (60., 67.). Goede schraubte seine Ausbeute auf 33 Saisontreffer und sicherte sich die Torjägerkanone.

Bereits am Mittwoch um 19 Uhr geht es weiter: In der ersten Runde der Relegation treffen die Eldagser in Hemmingen auf die TuSpo Schliekum aus der Bezirksliga 4.

FC Eldagsen: Mühlenbruch – Gottschalk, J. Reygers, F. Reygers, Ibrahim – T. Engelhardt, Gehrke (67. Flohr), Gronau, E. Engelhardt – Goede (74. Wendler), R. Bürst (59. Schröder)

Tore: 1:0 Gehrke (2.), 2:0, 3:0, 4:0 Goede (25., 29., 35.), 4:1 Jaskulski (57.), 5:1, 6:1 Goede (60., 67.), 6:2 Riensche (70.), 6:3 Ibrahim (83., Eigentor) 

Leine-Nachrichten, 01.06.2015

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