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Neue Deister Zeitung
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Gewinnen geht auch ohne Stürmertore


 Hüsam und Gehrke treffen bei Eldagsens verdientem 2:0-Erfolg gegen den TV Jahn Leveste

Fußball. Die Stürmer treffen weiterhin nicht beim FC Eldagsen – gut, dass das Mittelfeld einspringt. Dank zweier Tore von Matthias Hüsam und André Gehrke feierte der Bezirksligist vor knapp 150 Zuschauern einen verdienten 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den TV Jahn Leveste, der nur in den ersten 20 Minuten zu überzeugen wusste.

Bis dahin hatte die Eldagsener Hintermannschaft drei brenzlige Situationen zu überstehen, als Uzeir Karaman (9.) und Mario Rose (19. und 23.) gefährlich vor dem Kasten von Keeper Patrick Bürst auftauchten. Die Gastgeber brachten spielerisch im ersten Durchgang nicht viel zustande und gingen glücklich in Führung. Als Leveste den Ball nicht konsequent klärte, legte Till Engelhardt den Ball per Kopf ab auf Matthias Hüsam, der mit einem Heber über TVJ-Keeper Lars Wesche hinweg das 1:0 erzielte (26.).

Kurz darauf ging bereits Marius Westenfeld vom Platz, dem nach langer Verletzungspause das Spiel der Vorwoche in Nienstädt noch in den Knochen steckte. Sein Vertreter Tim Lösch spielte nur neun Minuten, ehe er umknickte und mit einer Bänderdehnung ausfiel. Damit hatte FCE-Trainer Karsten Bürst keinen echten Stürmer mehr im Team. Er beorderte nach der Pause Marcel Wendler in die Spitze, der sich zwar redlich abmühte, aber wie Sebastian Westenfeld kaum einen Ball unter Kontrolle brachte.

Die Sturmschwäche fiel nicht weiter ins Gewicht, denn die Eldagsener Abwehr stand in der zweiten Halbzeit wie eine Wand, bis auf einen harmlosen Schuss von Karaman (68.) war von Leveste im Angriff nichts mehr zu sehen.

Denn mit Anpfiff der zweiten Hälfte schnürte der FCE die Gäste in deren Hälfte ein, zwang sie zu Fehlern, wurde aber eben nicht zwingend. Bis zur 73. Minute: Da zog André Gehrke aus 20 Metern mit links ab – und traf in den Winkel. „Es wurde auch Zeit“, sagte Eldagsens Torjäger, der in diesem Jahr noch nicht getroffen hatte. Eine Minute später verhinderte Wesche mit einer Glanzparade bei einem Hüsam-Kopfball das 3:0.

FCE-Coach Bürst war zufrieden: „Wir wollten den Gegner unter Druck setzen, das hat in der zweiten Halbzeit gut geklappt“, sagte er. „Das war wieder der FCE, der sich Chancen kreiert.“ Bürst ist sicher, dass seine Elf sie bald auch wieder konsequenter nutzt: „Je mehr Punkte wir haben, desto lockerer werden wir.“

FC Eldagsen: P.Bürst – Timmermann, Siuts, Gottschalk – Wendler, Luczak, Gehrke, Hüsam, T.Engelhardt – S. Westenfeld, M.Westenfeld (33. Lösch, 46. M.Engelhardt).

Tore: 1:0 Hüsam (26.), 2:0 Gehrke (73.).

Gelb-Rot: Gashi (Leveste) wegen wiederholten Foulspiels (89.).

Neue Deister Zeitung, 28.03.2011

Die Euphorie entschädigt für den Muskelkater

Eldagsens Marius Westenfeld ist zurück

Fußball (jab). Im Sturm drückte bei Bezirksligist FC Eldagsen in diesem Jahr bislang der Schuh. Gut, dass Marius Westenfeld wieder fit ist. Bei seinem 15-minütigen Comeback gegen Tündern holte er gleich einen Elfmeter raus, am vorigen Wochenende in Nienstädt spielte er schon fast 80 Minuten und gab die Vorlage zum 1:0-Siegtreffer. „Es ist nicht in Worte zu fassen, wie viel Druck er in Nienstädt gemacht hat“, sagt FCE-Coach Karsten Bürst, der auch im Heimspiel morgen (16 Uhr) gegen den TV Jahn Leveste auf Westenfelds Offensivqualitäten baut: „Wir wollen nach dem unverhofften Dreier in Nienstädt nachlegen und Leveste auf Distanz halten.“

Am 16. Oktober hatte Westenfeld gegen Rinteln sein letztes Spiel bestritten. Kurz zuvor hatte ein Radiologe bei ihm einen leichten Bandscheibenvorfall diagnostiziert. „Da war ich so frustriert, dass ich zwei Tage lang kaum ansprechbar war“, sagt der 20-Jährige, „in der schlimmsten Zeit konnte ich mich kaum bewegen.“ Schon vorher hatte ihn eine Entzündung des Schienbeinkopfes behindert. „Es war ein Seuchenjahr“, sagt Westenfeld.

Um seine Rückenprobleme in den Griff zu kriegen, geht er nun regelmäßig ins Fitnessstudio. „Dafür bin ich eigentlich nicht der Typ, ich hole mir meine Fitness lieber auf dem Platz“, sagt er. „Aber ich muss ja was tun, damit ich weiter kicken kann. Und was anderes war in den letzten Monaten nicht drin.“

Im Alltag hat er mittlerweile keine Probleme mehr, viel mit der Mannschaft trainiert hat er aber noch nicht. Nach dem Nienstädt-Spiel hatte er deshalb „einen Muskelkater wie in meinem ganzen Leben noch nicht“. Egal, die „Euphorie, dass ich wieder auf dem Platz stehen kann“, war Entschädigung genug.

Gegen Leveste, das mit zwei Spielen und drei Punkten weniger als der FCE auf dem sechsten Tabellenplatz steht, ist er also wieder dabei und bildet gemeinsam mit seinem Bruder Sebastian das Sturmduo. In Nienstädt setzte Trainer Bürst noch auf Konter, „zu Hause wollen wir den Gegner wieder selbst unter Druck setzen“. Till Engelhardt sei auf der linken Außenbahn in Topform, auch Moritz Engelhardt machte in Nienstädt auf rechts ein starkes Spiel. „Er ist aber stark angeschlagen“, so Bürst – Marcel Wendler steht als Ersatz bereit.

Ins Tor kehrt Patrick Bürst zurück, ansonsten plant der Coach keine großen Veränderungen. Benjamin Rathe fällt mit seinem Nasenbeinbruch noch aus, also wird Hendrik Luczak wieder auf die Sechserposition vorrücken und Florian Siuts den Liberoposten übernehmen. Bürst: „Die Abwehr steht schon richtig gut. Wenn jetzt noch vorne das eine oder andere Törchen mehr fällt, bin ich zufrieden.“

Neue Deister Zeitung, 25.03.2011

Eldagsen erkämpft sich den ersten Sieg des Jahres

Glückliches 1:0 in Nienstädt / Starkes Debüt von Feuerhake

Fußball (jab). Im vierten Anlauf hat es endlich geklappt mit dem ersten Sieg des FC Eldagsen in diesem Jahr. Mit einer Notelf gewannen die Schwarz-Gelben mit 1:0 (0:0) beim SV Nienstädt. „Wir hatten das nötige Quäntchen Glück“, sagt FCE-Coach Karsten Bürst, „aber wir haben auch kämpferisch überzeugt.“

Der Platz in Nienstädt war in einem katastrophalen Zustand, „du konntest nur mit langen Bällen agieren“, so Bürst, dessen Mannschaft gleich in Bedrängnis geriet. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. Phillip Feuerhake, der sein Bezirksliga-Debüt im FCE-Tor gab, weil Patrick Bürst krank ausfiel und Reserve-Keeper Marcel Bürst sich nicht festspielen wollte, verhinderte gleich in den Anfangsminuten zweimal einen Rückstand. Glück kam hinzu, als Florian Siuts, der wegen der Personalnot auf den Liberoposten rückte, einen Schuss an die Latte abfälschte.

Eigene Chancen hatten die Gäste kaum, Bürst freute sich aber vor allem über die Defensivleistung seiner Elf, an der sich alle Spieler – auch die Stürmer – beteiligten. „Das war mal wieder der FC Eldagsen, den wir in der Hinrunde gesehen haben“, so Bürst.

Gleich nach Wiederbeginn hatte Sebastian Westenfeld die große Chance auf die Führung, kam jedoch im Strafraum zu Fall – der Elfmeterpfiff blieb aus. Nach einem Pass von Moritz Engelhardt hatte Westenfeld mehr Glück – und traf von der Strafraumgrenze ins lange Eck (57.). Chancen ergaben sich noch für André Gehrke (70.) und in der Nachspielzeit für Matthias Hüsam, der elfmeterreif gefoult wurde. Der Schiedsrichterassistent hatte schon Strafstoß angezeigt, seine Entscheidung aber wieder zurückgenommen. Auf der anderen Seite hatte der FCE Glück, als Ylli Syla kurz vor Schluss knapp vorbei schoss.

FC Eldagsen: Feuerhake – Hahnenberg, Siuts, Gottschalk – M.Engelhardt, Luczak, Gehrke, Hüsam, T.Engelhardt – M.Westenfeld (77. Wendler), S.Westenfeld (87. Schröder).

Tor: 0:1 S.Westenfeld (57.).

Neue Deister Zeitung, 21.03.2011

In Nienstädt Schwäche im Abschluss beenden

FC Eldagsen strebt zumindest ein Remis an

Fußball (gö). Drei Punktspiele im neuen Jahr, und noch immer steht der FC Eldagsen ohne Sieg dar. Ob sich die Situation nach dem Auftritt beim SV Nienstädt geändert haben wird, werden die 90 Minuten beim Tabellenachten zeigen.

Die Achillesferse im Spiel der Schwarz-Gelben ist unzweifelhaft in der Sturmreihe zu sehen. In 270 Minuten nur einen Treffer erzielt zu haben, ist letztendlich eben zu wenig, um Siege einzufahren.

„Bei der sehr späten 0:1-Niederlage in Bad Pyrmont und dem Elfmeter-Pech kurz vor Spielende im Heimspiel gegen Tündern haben wir beide Male gut mitgespielt und haben durchaus mehr verdient gehabt als diese null Punkte“, beurteilt FC-Coach Karsten Bürst im Nachhinein diese beiden Begegnungen. Und dazwischen das Heimspiel gegen Springe (0:0), gleichfalls ein Team, das die ersten fünf Tabellenplätze im Auge hat, „war ich mit einer Einschränkung mit meinem Team zufrieden: Es haperte an der mangelnden Torausbeute.“

Der Coach leugnet aber auch nicht eine gewisse Verunsicherung bei seinen Spielern. Die Begegnungen nach der Winterpause hätten gezeigt, dass den Eldagsenern die Bissigkeit der Hinrunde abhandengekommen ist. „Die Aggressivität in den fairen Zweikämpfen fehlt völlig, und wir müssen mit unseren kämpferischen Qualitäten wie gegen Tündern das Tor des Gegners finden.

Den morgigen Gegner erwartet Bürst in der Endabrechnung unter den ersten fünf Teams der Liga. Bis dahin fehlen derzeit nur zwei Punkte. Dass Eldagsen von der taktischen Marschroute her zunächst defensiv beginnt, versteht sich von selbst.

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die erforderliche, geänderte Anfangsformation. So fehlen Benjamin Rathe (Nasenbeinbruch), Matthias Hüsam (Verletzung der Lippe) Adrian Gottschalk (Knöchelverletzung), Patrick Bürst (Nierenstein-Probleme) und Benjamin Timmermann (Beruf). „So werden sich sicherlich die Spieler zerreißen, die bisher nur wenige Einsätze hatten. Mit einem Remis wäre ich super zufrieden“, so Bürst.

Neue Deister Zeitung, 18.03.2011

Gehrkes Elfmeter-Pech kostet FCE den Punkt

 Eldagsen offenbart auch beim 1:2 im Spitzenspiel gegen Tündern wieder Offensivschwächen

Fußball. Bezirksligist FC Eldagsen blieb auch im dritten Spiel des Jahres ohne Sieg – erzielte beim 1:2 (1:2) gegen Spitzenreiter HSC BW Tündern aber immerhin das erste Tor in 2011. Das zweite hatte Torjäger André Gehrke auf dem Fuß, Springes frisch gekürter Sportler des Jahres schoss jedoch kurz vor Schluss einen Elfmeter an den Innenpfosten (84.).

Marius Westenfeld, der nach fünfmonatiger Verletzungspause ein 15-minütiges Kurzcomeback gab, hatte den Strafstoß gegen Tünderns Yves Hackl herausgeholt. „Ich hoffe, dass Maui bald wieder richtig fit ist“, sagt FCE-Trainer Karsten Bürst, „mit ihm sind wir im Sturm zwingender.“ Auch gegen Tündern zeigte sich, dass die Eldagsener derzeit ein Angriffsproblem haben. Ob Dominik Schröder, Till Engelhardt oder Tim Lösch – sie alle mühten sich in der Offensive, konnten sich aber gegen die starke HSC-Abwehr selten durchsetzen. Abstimmungsprobleme bei den Laufwegen waren zudem unübersehbar.

Dennoch hätte es fast zum Punktgewinn gereicht. Er wäre verdient gewesen, denn die Gäste beschränkten sich im zweiten Durchgang darauf, den knappen Vorsprung zu verwalten. Im ersten Durchgang hatten sie sich ihre Führung dagegen verdient. Im Gegensatz zu den Platzherren stand Tündern hinten sicher. Vorne profitierten die Gäste von Eldagsener Fehlern. Vor dem 0:1 durch Tim Piontek, der eine Freistoßflanke einköpfte (36.), hatten die Schwarz-Gelben es in drei Versuchen nicht geschafft, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen.

Im Gegenzug schlief allerdings auch Tünderns Abwehr, als Florian Siuts unbedrängt zum Ausgleich einschoss (37.). Vier Minuten später konnte Marcel Bürst, der seinen erkrankten Bruder Patrick zwischen den Pfosten vertrat, noch gegen Robin Tegtmeyer klären, beim Nachschuss von Vladimir Bozok aus spitze Winkel war er aber machtlos. „Da standen zwei Mann im abseits“, monierte FCE-Verteidiger Adrian Gottschalk, der nach einem Pressschlag schon in der 28. Minute vom Feld musste.

Dass der Schiedsrichter vor dem geplanten Wechsel die Rufe von der Eldagsener Bank ignorierte, brachte Trainer Bürst so auf die Palme, dass er den Innenraum verlassen musste. Er sah von außen eine Mannschaft, die sich nach Kräften gegen die drohende Niederlage wehrte. Marius Westenfeld ging in der Schlussminute bei einem Zweikampf mit Keeper Sebastian Kelle noch einmal im Strafraum zu Boden – diesmal blieb der Elfmeter-Pfiff aber aus. „Wir müssen wegen der Niederlage nicht zusammenbrechen“, sagt Bürst. „Denn wir waren gleichwertig.“

FC Eldagsen: M. Bürst – Gottschalk (28. Hahnenberg), Luczak, Timmermann – S.Westenfeld, Rathe (74. M.Westenfeld), Gehrke, Hüsam, Siuts – Schröder (57. Lösch), T.Engelhardt.

Tore: 0:1 Piontek (36.), 1:1 Siuts (37.), 1:2 Bozok (41.).

Besondere Vorkommnisse: Platzverweis für FCE-Coach Bürst (28.), Gehrke schießt Foulelfmeter an den Pfosten (84.).

Neue Deister Zeitung, 14.03.2011

Wer soll nur die Tore für den FC Eldagsen machen?

Sturmflaute beim Bezirksligisten

Fußball (jab). Eines hat der FC Eldagsen der Konkurrenz in der Bezirksliga 4 voraus. Als einziges Team haben die Schwarz-Gelben in diesem Jahr schon zwei Punktspiele absolviert. Was den Eldagsenern bislang noch fehlt ist ein Tor. 0:0 trennten sie sich von Springe, in Pyrmont unterlagen sie 0:1. Ob ausgerechnet morgen (15 Uhr) der Knoten platzt? Zu Gast ist Spitzenreiter HSC BW Tündern, der mit 14 Gegentreffern in 16 Spielen die beste Abwehr der Liga stellt.

Schon im Hinspiel war Tünderns Defensive vom FCE nicht zu bezwingen. Trotz allem gibt sich Eldagsens Trainer Karsten Bürst mit einem Punkt nicht zufrieden. „Wir wollen unsere Heimstärke umsetzen, schließlich haben wir zu Hause erst ein Spiel verloren“, sagt er. Und: „Wir müssen auch mal eine Mannschaft schlagen, die oben steht.“

Bürst kündigt Umstellungen an. So wird er Sebastian Westenfeld aus der Spitze auf seine angestammte Position auf der rechten Außenbahn zurückziehen. „Vorn läuft es bei ihm nicht“, sagt Bürst. Dominik Schröder wird wieder eine Chance von Beginn an kriegen, „er ist sehr robust geworden“, sagt Bürst, der Schröder auch bei den Gestorfer A-Junioren trainiert, wo er als Gastspieler aufläuft. „Das hat auch Priorität für ihn, wenn es wieder losgeht“, so der Coach.

Wer neben Schröder stürmt, ist noch offen. Marius Westenfeld fällt weiterhin aus. Till Engelhardt wäre eine Option, „vielleicht werfe ich auch Tim Lösch ins kalte Wasser“, so Bürst. Lösch kann aus beruflichen Gründen kaum trainieren, und kam zuletzt nur zu Kurzeinsätzen.

Bürst hat Tündern am vergangenen Wochenende beim 1:0-Sieg gegen Ronnenberg beobachtet. „Da fehlten einige“, sagt er. Beeindruckt war er trotzdem: Von Rico Stapel etwa, der Tim Piontek überzeugend als Spielmacher vertrat, und Sturmspitze Robin Tegtmeyer. „Sie stehen hinten gut und schalten schnell um. Wir müssen sie in der Vorwärtsbewegung einschränken“, sagt Bürst, „wenn sie erstmal ins Laufen kommen, wird‘s schwer.“

Die Räume eng machen, heißt also das Erfolgsrezept, „aber wir stellen uns nicht hinten rein.“ Ein Problem bleibt. Bürst: „Wir müssen vorne was auf die Reihe kriegen.

Neue Deister Zeitung, 11.03.2011

0-1 in Pyrmont wirft Eldagsen nicht um

Fußball (jab). Die Serie des FC Eldagsen ist gerissen. Im Topspiel der Bezirksliga 4 bei der SpVgg Bad Pyrmont unterlagen die Schwarz-Gelben gestern nach zuvor zehn Spielen ohne Niederlage mit 0:1 (0:0) und mussten die jetzt punktgleichen Pyrmonter in der Tabelle vorbeiziehen lassen. „Das wirft uns nicht um“, sagte FCE-Coach Karsten Bürst. Die Pleite sei allerdings „so unnötig wie ein Kropf“ gewesen.

Seine Elf hätte „richtig gut gespielt“, befand der Trainer. Bei zwei Pyrmonter Gelegenheiten hatten die Eldagsener zwar Glück, auf der Gegenseite hatten sie aber auch Pech, als ein Kopfball von Benjamin Rathe (20.) und ein Schuss von Dominik Schröder (44.) jeweils noch von Pyrmonter Abwehrspielern von der Linie gekratzt wurden. Bürst wechselte in der Pause, brachte Moritz Engelhardt für Schröder, über dessen Seite die Gastgeber viel Druck entwickelten. Dennoch gelang Pyrmont schnell die Führung. Als die Gäste einen Eckball nicht sicher klären konnten, zog Steve Diener von der Strafraumgrenze ab – 1:0.

Die Eldagsener rannten an – nach einem Ellbogencheck von Marco Heetel gegen Adrian Gottschalk (65.) sogar in Überzahl –, „aber nach vorne ist uns nicht viel eingefallen“, so Bürst, „wir haben gegen zehn Mann nur noch mit langen Bällen operiert“. Dennoch hätte es fast noch zum Ausgleich gereicht, ein Fallrückzieher des eingewechselten Tim Lösch kurz vor Schluss ging jedoch knapp vorbei.

FC Eldagsen: P.Bürst – Gottschalk, Luczak, Timmermann (75. Lösch) – Siuts, Rathe, Gehrke, Hüsam, Schröder (46. M.Engelhardt) – S.Westenfeld, T.Engelhardt.

Tor: 1:0 Diener (49.).

Rote Karte: Heetel (Pyrmont) nach Tätlichkeit (65.)

Neue Deister Zeitung, 07.03.2011

Ladehemmung bereitet Bürst Sorgen

Fußball (jab). Wird die Bezirksliga-Partie des FC Eldagsen am Sonntag (15 Uhr) bei der SpVgg Bad Pyrmont angepfiffen? FCE-Coach Karsten Bürst hofft es, denn ein Nachholspiel in Bad Pyrmont „wäre eine Katastrophe“, sagt er. Das warme Wetter am Tag und der Frost in der Nacht machen allerdings auch in der Badestadt die Plätze nicht eben besser.

„Wir sind gut vorbereitet“, sagt Bürst aber. Unter der Woche feierte seine Elf einen 8:0-Testspielerfolg beim FSV Sarstedt aus der Leistungsklasse Hildesheim. In der ersten Halbzeit hatten die Eldagsener dabei noch Ladehemmung, nach dem Seitenwechsel trafen André Gehrke, der gestern seinen 24. Geburtstag feierte, Matthias Hüsam, Yannick Schröder (je 2) sowie Till Engelhardt und Florian Siuts. „Da haben wir mal richtig Fußball gespielt“, so Bürst, dem die vielen vergebenen Möglichkeiten der ersten Hälfte jedoch Sorgen bereiten: „Wir können uns nicht immer nur darauf verlassen, dass André Gehrke die Tore macht. Andere müssen auch mal in die Bresche springen.“ Zumal der derzeit einzige gesetzte Stürmer, Sebastian Westenfeld, wegen eines Praktikums derzeit nur eingeschränkt trainieren kann.

Die Defensive bereitet Bürst dagegen Freude. Die Manndecker Adrian Gottschalk und Benjamin Timmermann sind in Topform, der lange verletzte Jan Santkiewitsch überzeugte in Sarstedt 75 Minuten lang als Libero.

Neue Deister Zeitung, 04.03.2011

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