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Familienbetrieb FC Eldagsen: Drittes Brüderpaar am Deister

Beim FC Eldagsen werden in Zukunft gleich drei Brüderpaare auf Torejagd gehen: Im Sommer folgt Julian Reygers seinem Zwillingsbruder 

Bezirksligist FC Eldagsen ist bekannt für sein familiäres Umfeld – da passt es gut ins Bild, dass in der nächsten Spielzeit voraussichtlich drei Brüderpaare in der ersten Mannschaft spielen. Bisher gehen Marius und Sebastian Westenfeld sowie Elias und Till Engelhardt gemeinsam unter Milan Rukavinas Regie auf Torejagd.

Ab Sommer wird die familiäre Bande um Julian Reygers erweitert, der seinem acht Minuten älteren Zwillingsbruder Frederik an den Deister folgt. Der Defensivspieler kommt vom SV Obernkirchen, ist beim VfL Bückeburg II fußballerisch ausgebildet worden, wohnt mit seinem Bruder in Hannover und hat bereits einige Male beim FCE mittrainiert.

Text: Leine-Nachrichten, 26.03.2014

Trotz Überzahl: Eldagsen verschenkt kurz vor Schluss die Führung

Recht groß ist die Enttäuschung bei Spielern, Verantwortlichen und Zuschauern des FC Eldagsen nach der Partie gegen den VfL Bückeburg II gewesen. Größer, als es das nackte Ergebnis – ein 1:1 (0:0) – vermuten lässt. Ein Punkt gegen eine an guten Tagen sehr starke Oberliga-Reserve – es gibt Schlimmeres. Allein: Den Ausgleich kassierten die Deisterstädter kurz vor Schluss und zwar in Überzahl. „Wir wollten die Führung verwalten und sind in Passivität verfallen“, monierte Milan Rukavina. „Über das 1:1 dürfen wir uns dann auch nicht beschweren“, resümierte Eldagsens Trainer.

Abgesehen von dieser allerdings nicht ganz unwichtigen Verhaltensweise hatten die Gastgeber eine mindestens solide Partie absolviert. Im ungewohnten 3-4-3-System mit Marius Westenfeld in der Zentrale hinter den Spitzen „haben wir das Spiel schön in die Breite gezogen und den Gegner laufen lassen“, lobte Rukavina. Was indessen nicht so gut klappte, war das Kreieren von Torchancen. Die Gäste standen tief und kompakt, eine Lücke tat sich nur selten auf. Also Standards: Zweimal hatte André Gehrke nach Eckstößen von Bürst die Führung auf dem Kopf (3., 27.). Erst in Hälfte zwei wurden die Mühen der Eldagser belohnt, als Yannik Gronau VfL-Torhüter Tobias Markowski mit einem Schuss ins lange Ecke überwand (55.).

Als dann Bückeburgs Kapitän Simon Häberli vom Platz flog (63.), schien der Weg zum Heimsieg geebnet. Doch statt auf das 2:0 zu drängen, reagierten die Gastgeber nur noch – die Bestrafung folgte, als Niko Werner eine Flanke aus 35 Metern halblinker Position ins lange Eck drückte (87.). „In dieser Phase standen wir viel zu tief“, kritisierte Rukavina.

Leine-Nachrichten, 24.03.2014

Warum der FC Eldagsen nie wieder Bus fährt

Es gibt sicherlich schönere Erinnerungen, als sie der FC Eldagsen an das Auswärtsspiel beim VfL Bückeburg II im vergangenen September haben. „Meiner Meinung nach war das die einzige Partie in dieser Saison, die wir auch in dieser Höhe absolut verdient verloren haben“, blickt Eldagsens Sebastian Westenfeld zurück.

Auch Trainer Milan Rukavina habe das 1:3 nach damals völlig verpenntem Auftakt rein gar nicht geschmeckt: „Wir sind dort erstmals in dieser Saison mit einem Bus hingefahren. Die Stimmung war auch recht ausgelassen. Ich glaube, jetzt ist der Trainer kein Fan mehr davon“, erinnert sich Westenfeld. Eine weitere Anreise per Bus hat es in dieser Spielzeit jedenfalls nicht gegeben.

Morgen (16 Uhr) sind die Deisterstädter indes auf eigenem Platz gegen die Bückeburger im Einsatz. Dass es besser läuft, als im Hinspiel, dazu will Westenfeld seinen Beitrag leisten. Fiel er in der vergangenen Saison eine gefühlte Ewigkeit wegen Achillessehnenproblemen aus, ist das 27-jährige Eldagser Urgestein mittlerweile auf dem besten Weg in Richtung Topform. „Es hat alles gedauert und war fast schon zum Verzweifeln – ich war zuvor ja noch nie ernsthaft verletzt“, sagt der Offensivmann, der zumeist die rechte Seite beackert. „Inzwischen kann ich wieder 60 Minuten lang Gas geben.“

Als Anreiz, es besser als in der Hinrunde zu machen, taugt die Nachspeise: Denn statt einer Busfahrt erwartet die Eldagser das obligatorische gemeinsame Essen im Klubheim, zubereitet vom Vereinswirt. Ein Sieg – und es schmeckt allen doppelt gut.

Leine-Nachrichten, 21.03.2014

FC Eldagsen rumpelt sich zum Sieg

Schön war es nicht, was der FC Eldagsen und die SG Letter 05 den Zuschauern im Nachholspiel geboten haben. Verdient war der 1:0 (1:0)-Sieg des Gastgebers aber schon. Das Team von Trainer Milan Rukavina hatte die besseren Möglichkeiten, die größeren Spielanteile und kam auch etwas besser mit dem tiefen, holprigen B-Platz zurecht.

„Wir haben es versäumt, schon vor der Pause für die Entscheidung zu sorgen“, monierte Rukavina. Bereits nach sieben Minuten hatte Eldagsens Bester, André Gehrke, die erste Möglichkeit. Bis zum 1:0 hat es danach noch etwas gedauert: Nach einer halben Stunde köpfte Matthias Hüsam aus spitzem Winkel einen Freistoß von Gehrke ein. Bitter für die Gäste: Das vorangegangene Foul war durchaus strittig.

SG-Coach Holger Gehrmann musste sich indes eingestehen, dass die Niederlage in Ordnung ging. Die FC-Elf hatte weitere gute Möglichkeiten, darunter Eins-gegen-eins-Duelle mit SG-Keeper Fabian Rösele. Sebastian Westenfeld und Gehrke scheiterten zudem aus kurzer Distanz. Erst der Schlusspfiff besiegelte den Eldagser Heimsieg, zuvor hatten Gehrmanns Schützlinge noch gute Chancen zum Ausgleich ausgelassen. „Schade, dass wir dieses Mal kein Glück hatten“, meinte der SG-Trainer und machte seiner Mannschaft keine Vorwürfe. „Fußballspielen war auf dem Platz nicht möglich, aber die Jungs haben das Beste draus gemacht und viele Dinge gegenüber den Vorwochen verbessert.“

Leine-Nachrichten, 19.03.2014

Eldagsen dreht 0:2 - Rückstand

Rafael Bürst hat das Kind im Vorfeld beim Namen genannt: „Wir wollen Platz zwei verteidigen. Ob noch mehr geht, liegt nicht in unserer Hand. Wir müssen also einfach unsere Hausaufgaben machen“, sagte der Stürmer des FC Eldagsen vor der Partie beim VfR Evesen. Fleißig sein, um nachsitzen zu dürfen, also. Klingt paradox. Wie auch immer: Die Eldagser wollen die Relegation erreichen. Und einen weiteren Schritt in die richtige Richtung haben die Deisterstädter in Schaumburg getan – die Elf von Milan Rukavina behielt mit 3:2 (0:1) die Oberhand und offenbarte dabei Nehmerqualitäten. „Das war ein sehr interessanter Spielverlauf. Kompliment an die Mannschaft, dass sie nie aufgegeben und sich dafür belohnt hat“, sagte Trainer Milan Rukavina.

Der Auftakt hätte schlechter kaum sein können: In der 4. Minute passte Sven-Erik Nold den Ball unpräzise zu Benjamin Rathe, der in die Bredouille geriet und Hassan Günes den Ball in die Füße spielte – 0:1. „Wir haben Druck gemacht, aber nur in den letzten 20 Minuten haben wir mit der nötigen Präzision und Agilität gespielt“, analysierte Rukavina, dessen Mannschaft in der ersten Viertelstunde nach der Pause Glück hatte, nur das 0:2 durch Günes nach einem gut vorgetragenen Konter zu kassieren (57.). Denn vier Minuten später hätte der VfR erhöhen müssen, Ylli Syla traf jedoch nur das Außennetz (61.). „Kassieren wir da das 0:3, war es das wohl“, gestand Rukavina. Das war allerdings nicht der Fall – und der eingewechselte Rafael Bürst nach Hereingabe von Alexander Schröder (71.) und zweimal Benjamin Rathe per Kopf nach einer Ecke (76., 80.) wendeten das Blatt in zehn Minuten.

Am Dienstag sind die Eldagser erneut im Einsatz – dann soll der SG Letter 05 eine Lehrstunde erteilt werden. Im Tor wird Marcel Bürst stehen, da Stefan Mühlenbruch berufsbedingt fehlt. Dafür kehrt Christian Marx ins Aufgebot zurück.

Leine-Nachrichten, 17.03.2014

Eldagsen zerlegt kämpfende Havelser

Der FC Eldagsen hat den TSV Havelse II im heimischen Heinrich-Mund-Stadion abgeschossen – aber die Gäste haben sich nicht abschießen lassen. Klingt zunächst paradox, ist es aber nicht. Der Tabellenzweite dominierte das Schlusslicht zwar nach Belieben und setzte sich auch in der Höhe verdient mit 9:0 (3:0) durch, doch ließen sich die Havelser bis auf eine kurze Phase nach der Pause nie hängen.

Die Voraussetzungen hätten nicht allein aufgrund der tabellarischen Konstellation kaum unterschiedlicher sein können. Während die Gastgeber mit breiter Brust und fünf Wechselspielern aufwarteten, saß beim TSV gerade einmal ein Akteur auf der Bank – und Trainer Holm Schwinger stand zwischen den Pfosten. „Dass wir sportlich nicht mithalten können, war uns im Vorfeld klar. Trotzdem hätte ich mir meine Rückkehr ins Tor nach einem Jahr Pause anders erhofft“, sagte der 22-jährige Schwinger, dessen Elf die Platzherren in den ersten 35 Minuten jedoch durchaus vor Probleme stellte. Gefühlt zu 90 Prozent spielte sich das Geschehen zwar in der Hälfte der Gäste ab, doch agierten die Eldagser fast ausschließlich mit langen Bällen und durch die Mitte – sehr zum Ärger ihres Trainers. „Da haben wir es wirklich nicht gut gemacht. Dabei war es ganz klar, dass wir wie im Hinspiel Geduld benötigen würden“, monierte Milan Rukavina.

Nach vielen Ungenauigkeiten und wenigen Chancen war es in der 36. Minute allerdings soweit, als Marius Westenfeld und André Gehrke frei vor Schwinger auftauchten, Letzterer klug querlegte und Westenfeld nur noch einzuschieben brauchte. Der Bann war gebrochen, Westenfeld nach einer Ecke mit seinem zweiten Treffer (38.) und sein Bruder Sebastian (43.) legten noch vor der Pause nach. Im ersten Abschnitt der zweiten Halbzeit folgte die einzige katastrophale Phase der Havelser, als sie binnen 15 Minuten fünf Treffer kassierten – Yannik Gronau (49., 52.), Marius Westenfeld (50., 55.) und der gerade eingewechselte Rafael Bürst (58.) zielten genau. Die Partie flaute anschließend merklich ab, den Schlusspunkt setzte Gehrke, indem er einen von Chris Ofosua an Christian Marx verursachten Foulelfmeter verwandelte (73.).

FC Eldagsen: Mühlenbruch – Nold, Rathe, Reygers (61. Siuts) – Hüsam, Gronau (65. Geide) – S. Westenfeld, Gehrke, Marx – Schröder, M. Westenfeld (56. R. Bürst)

TSV Havelse II: Schwinger – Avar, Shyllon, Januzi, Özdemir – Kposowa, Boyamba (45. Ofosua), Selimi – Savasir, Kovacs - Beissner

Tore: 1:0, 2:0, 5:0, 7:0 M. Westenfeld (36., 38., 50., 55.), 3:0 S. Westenfeld (43.), 4:0, 6:0 Gronau (49., 52.), 8:0 R. Bürst (58.), 9:0 Gehrke (73., Foulelfmeter).

Leine-Nachrichten, 10.03.2014

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