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Nicht der typische FCE - Neuzugang

Ali Ibrahim, der vor der Saison von Kreisligist Marienau kam, ist zu einer festen Größe in Eldagsen geworden

Fußball-Bezirksligist FC Eldagsen hat eine ganze Reihe guter, erfahrener Abwehrspieler. Adrian Gottschalk, Tim Dreyer, Florian Siuts – und im Laufe der Rückrunde hat sich ein weiterer Verteidiger immer mehr in den Vordergrund gespielt: Ali Ibrahim. „Ich habe davon profitiert, dass Tim sich im Leveste-Spiel verletzt hat“, gibt der 25-Jährige zu. Seitdem stand Ibrahim in jeder Partie in der Startelf. So wird es wohl auch beim letzten Saisonspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen Absteiger SV Obernkirchen sein: „Es gibt keinen Grund, ihn rauszunehmen“, sagt FCE-Trainer Milan Rukavina.

Ibrahim kam vor der Saison von Kreisligist SSG Marienau. Ein für den FCE untypischer Zugang: Weder wohnt er in Eldagsen, noch kannte er vorher einen der Spieler. „Ich habe eine Herausforderung in der Bezirksliga gesucht“, erklärt der Coppenbrügger. Sein Marienauer Mitspieler Daniel Rath, ein ehemaliger Eldagsener, stellte für ihn den Kontakt her – der Rest ist Geschichte.

In der Jugend von Preußen Hameln spielte Ibrahim in der Niedersachsenliga auf hohem Niveau. „In Eldagsen lerne ich vor allem von Milan, aber auch von meinen Mitspielern, noch viel dazu“, sagt er. „Er hat in den letzten fünf, sechs Monaten einen großen Schritt gemacht“, sagt Rukavina. „Was ich an ihm schätze ist, dass er sehr abgeklärt spielt und nie ungestüm. Er verliert fast keinen Zweikampf und hat ein gutes Stellungsspiel.“

Gegen Absteiger Obernkirchen wollen Ibrahim und Co. am Sonntag den zweiten Platz mit einem Sieg verteidigen und sich damit für die vorsorglich angesetzte Relegation der vier Bezirksliga-Vizemeister um einen möglichen freien Platz in der Landesliga qualifizieren. Das erste der drei Spiele ist am Sonntag, 9. Juni, angesetzt – erst am Abend vorher kehren die Eldagsener von ihrer Mannschaftsfahrt aus Mallorca zurück. Die weiteren Partien steigen am Mittwoch, 12. Juni, und Sonnabend, 15. Juni.

Ob ein Platz in der Landesliga frei wird, hängt zunächst von Lupo Martini Wolfsburg, dem Vizemeister der Oberliga Niedersachsen, ab. Der kämpft in einer Qualifikationsrunde mit Vertretern der Oberligen Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein um zwei Plätze in der Regionalliga. Steigt Wolfsburg auf, spielen Vertreter der vier Landesligen um einen Oberliga-Platz. Setzt sich Hannovers Vizemeister in dieser Runde durch, hätten die Eldagsener die Aufstiegschance – vorausgesetzt, sie schlagen Obernkirchen. „Die Relegation ist unser Ziel“, sagt Rukavina, „das sind Bonusspiele, in denen man sich auch mal mit anderen Teams messen kann.“

Neue Deister Zeitung, 31.05.2013

FC Eldagsen maschiert auch in Hagen

Klarer 5:1-Erfolg sichert den zweiten Tabellenplatz / Doppelpack von Gehrke und M. Westenfeld

Gut erholt zeigte sich der FC Eldagsen nach dem kräftezehrenden Spiel unter der Woche bei der SG 74 Hameln und strafte jenen Pessimisten Lügen, die der Mannschaft von Trainer Milan Rukavina nach dem Fight in der Weserstadt auf dem Hagen nichts zutrauten.

Weit gefehlt – beim SV Germania Hagen spielten die Gelb-schwarzen wie aus einem Guss und landeten einen auch in dieser Höhe verdienten 5:1 (3:1)-Erfolg.

Die Gäste hatten gut in die Begegnung gefunden und sich zahlreicher Chancen zur Führung erspielt. Umso unverhoffter gingen die Gastgeber durch Heetel (28.) in Führung. Es sollte die erste und einzige Chance in der ersten Halbzeit sein. André Gehrke blieb es vorbehalten, per Handelfmeter den Ausgleich zu erzielen (38.).

Fortan dominierten die Eldagsener Spiel und Gegner und sorgten mit den weiteren Treffern durch Rafael Bürst (40.) und Marius Westenfeld (44.) für eine beruhigende 3:1-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel war es praktisch nur noch ein Spiel auf ein Tor. Eldagsen hatte keinerlei Probleme mit dem Gegner, der erst am vergangenen Spieltag dem Klassenerhalt geschafft hatte. So kamen die Gäste in der Folge zu zwei weiteren Treffern. Zunächst war es Marius Westenfeld vorbehalten, die Führung auf 4:1 auszubauen (65.). Den Schlusspunkt setzte Andre Gehrke in der 81. Minute zum klaren 5:1-Erfolg.

„Meine Mannschaft hatte sich gut auf den Gegner eingestellt und zeigte eine geschlossene Teamleistung. Alle Spieler waren auf die Minute topfit“, äußerte ein zufriedener FC-Trainer. „Wir freuen uns, dass wir jetzt den zweiten Tabellenplatz erkämpft haben.- Den wollen wir uns auch nicht mehr im letzten Spiel gegen den SV Obernkirchen nehmen lassen“, so Rukavina.

FC Eldagsen: M. Bürst – Gottschalk, Engelhardt (70. Wendler), Gehrke, Rathe, Hüsam, M. Westenfeld (65. Schröder), Gronau, Ibrahim, Dreyer, R. Bürst (75. Geide).

Tore: 1:0 Heetel (28.), 1:1 Gehrke (38., FE), 1:2 R. Bürst (40.), 1:3 M. Westenfeld (44.), 1:4 M. Westenfeld (65.), 1:5 Gehrke (81.).

Neue Deister Zeitung, 27.05.2013

Kein Fall für die leichte Schulter
 
Eldagsen gastiert bei Germania Hagen

Von der Papierform ist es auf den ersten Blick eine leichte Aufgabe für den FC Eldagsen: Der Tabellendritte der Fußball-Bezirksliga gastiert am Sonntag (15 Uhr) beim Neunten Germania Hagen. Auf die leichte Schulter nehmen werden die Eldagsener die Partie deshalb aber nicht. „Hagen ist die viertbeste Rückrundenmannschaft, hat gegen die SG 74 einen Punkt geholt und gegen Pyrmont und in Rinteln gewonnen“, sagt FCE-Coach Milan Rukavina, „wenn die nicht so viel Verletzungspech in der Hinrunde gehabt hätten, hätten sie nie etwas mit dem Abstieg zu tun bekommen.“

Erst mit dem 3:0 zuletzt gegen Evesen haben die Germanen aber den Klassenerhalt perfekt gemacht und können nun locker aufspielen. „Wir haben aber auch keinen Grund, pessimistisch zu sein“, sagt Rukavina, der neben den Langzeitverletzten Patrick Bürst und Elias Engelhardt auf Urlauber Christian Marx verzichten muss.

Eldagsen liefert sich im Saisonendspurt mit der SG 74 ein Fernduell um die Vizemeisterschaft. Nach dem 5:4-Erfolg im Spitzenspiel in Hameln am Dienstag sieht Rukavina die größte Schwierigkeit darin, „sich mental wieder so einzustellen, dass man mit der nötigen Lockerheit, aber auch der gleichen Konsequenz wie bei der SG 74 ins Spiel geht. Wir wollen das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel setzen“.

Neue Deister Zeitung, 24.05.2013

FCE triumphiert im irren Spitzenspiel

Gehrke trifft in der Nachspielzeit zum 5:4 bei der SG Hameln 74

Der FC Eldagsen hat die Vizemeisterschaft in der Fußball-Bezirksliga im Visier. Die Elf von Trainer Milan Rukavina gewann gestern das Spitzenspiel bei der SG Hameln 74 nach irren 90 Minuten 5:4 (1:1) und ist nach Punkten mit dem Tabellenzweiten gleichgezogen. Kaum noch aufzuhalten ist Spitzenreiter Bad Pyrmont, der nach dem 7:1 in Exten nun vier Punkte Vorsprung hat und am Sonntag beim FC Springe den Titel perfekt machen kann.

Es läuft schon die Nachspielzeit in Hameln. Der FC Eldagsen fängt eine Ecke der Gastgeber ab und André Gehrke schickt Marius Westenfeld auf die Reise, der von Sönke Wyrwoll im Strafraum gefoult wird. Was dann passiert, ist so verrückt wie die 90 Minuten zuvor: Gehrke tritt zum Elfmeter an, trifft den Innenpfosten. Von dort springt der Ball an den anderen Innenpfosten und zurück ins Feld zu Benjamin Rathe, dessen Schuss abgeblockt wird. Das Leder kommt wieder zu Gehrke – und diesmal trifft er zum 5:4-Endstand.

Dieses kuriose Tor war der Schlusspunkt eines spielerisch zwar nicht glanzvollen, aber extrem intensiven und temporeichen Spiels. „Das war Werbung für die Bezirksliga“, sagte FCE- Coach Rukavina.

Die Gastgeber brauchten drei Punkte, um ihre letzte Chance im Titelkampf zu wahren, die Eldagsener wollten ihre Erfolgsserie ausbauen – also spielten beide Teams voll auf Sieg. Jannik Hilker und Flamur Dragusha (beide 14.) und Tobias Schulz (16.) vergaben die ersten dicken Chancen für die SG 74. In Führung gingen aber die Gäste durch einen umstrittenen Elfmeter nach Foul an Gehrke, der auch selbst verwandelte (21.). Dragusha sorgte nach einem schnell ausgeführten Freistoß für den Ausgleich (35.).

Kurz nach der Pause machte Matthias Hüsam das 2:1 für die Gäste. Als Hilker kurz darauf nur die Latte traf (49.) und Hamelns Egcon Musliji Gelb/Rot sah (53.), schien alles für Eldagsen zu laufen. Doch Schulz traf zum 2:2 (65.). Die Platzherren kamen auch nach dem 2:3 durch Marius Westenfeld (78.) noch einmal zurück, glichen durch Dragusha aus (80.) und gingen durch Toni Deck sogar selbst in Führung (83.). Aber auch Eldagsen bewies Kampfgeist: Oliver Geide köpfte eine Minute vor dem Ablauf der regulären Spielzeit das 4:4 – dann überschlugen sich die Ereignisse.

FC Eldagsen: M.Bürst – Ibrahim (85. Schröder), Rathe, Gottschalk – S.Westenfeld, Hüsam, Gehrke, Gronau (46. Geide), R.Engelhardt – R.Bürst (73. Dreyer), M.Westenfeld.

Tore: 0:1 Gehrke (21./Foulelfmeter), 1:1 Dragusha (35.), 1:2 Hüsam (47.), 2:2 Schulz (65.), 2:3 M. Westenfeld (78.), 3:3 Dragusha (80.), 4:3 Deck (83.), 4:4 Geide (89.), 4:5 Gehrke (90.+3).

Neue Deister Zeitung, 22.05.2013

Der Druck liegt bei der SG 74

Bezirksliga: FC Eldagsen heute zum Topspiel nach Hameln

Dass es für die Bezirksliga-Fußballer des FC Eldagsen in den letzten Spielen noch um etwas gehen würde, war nach dem ersten Drittel der Saison nicht abzusehen. Nach mittlerweile 20 Spielen ohne Niederlage spielt die Mannschaft von Trainer Milan Rukavina sogar noch um den Aufstieg mit. Heute Abend (19.30 Uhr) gastiert der FCE bei der SG Hameln 74 zum Topspiel.

Gewinnen die Eldagsener (3. Platz/53 Punkte) ziehen sie nach Punkten mit den Hamelnern (2./56) gleich, blieben aber wegen der schlechteren Tordifferenz Dritter. Sie würden aber ihre Chance auf den zweiten Platz wahren. Der könnte über die Relegation zum Aufstieg führen – ob ein zusätzlicher Platz in der Landesliga frei wird, steht allerdings nicht fest.

„Wir wollen unsere Chance wahren“, sagt Rukavina, betont aber: „Wir haben keinen Druck außer dem, den wir uns selber machen.“ Bei den Hamelnern sieht das anders aus: Die SG 74 hat die wohl teuerste Mannschaft der Liga und den Aufstieg vor der Saison als Ziel ausgegeben – nach der Niederlage vor einer Woche gegen den neuen Spitzenreiter Bad Pyrmont kann die Elf von Trainer Paul Bicknell aus eigener Kraft aber nicht mehr Meister werden.

„Für Hameln ist es die letzte Chance. Die müssen kommen“, sagt Rukavina. „Wir aber auch, wenn wir etwas erreichen wollen.“ Also erwartet der FCE-Coach „ein Spiel mit offenem Visier.“ Nach dem Derby-Sieg vor eineinhalb Wochen gegen Springe gönnte Rukavina seinen Spielern vier Tage Pause, am Donnerstag und Sonnabend wurde intensiv trainiert, „das waren wettbewerbsnahe Einheiten“, so der Coach.

Neue Deister Zeitung, 21.05.2013

2:0 - Eldagsen gewinnt Derby ohne Mühe

Rafael Bürst erzielt beide Treffer für die Gastgeber / Springe enttäuscht wie im Hinspiel

Als der Regen anfing, flüchteten sich nicht alle der knapp 400 Zuschauer unter das Tribünendach des Heinrich-Mund-Stadions. Viele gingen direkt nach Hause. Dabei lief erst die 70. Minute des Derbys der Fußball-Bezirksliga 4 zwischen dem FC Eldagsen und dem FC Springe – es war allerdings längst entschieden. Die beiden Treffer von Rafael Bürst vor der Pause reichten den Gastgebern, die den Vorsprung in der zweiten Hälfte nur noch verwalteten. Springe fiel nichts ein – wer frühzeitig ging, verpasste nichts.

Das große Feuer ist nicht mehr drin, wenn Eldagsen auf Springe trifft. In dieser Saison liegt es wohl auch daran, dass die Schwarz-Gelben den Schwarz-Weißen haushoch überlegen sind. Zwar ergaben sich die Gastgeber diesmal nicht ganz so wehrlos wie beim 0:3 im Hinspiel, echte Leidenschaft und Siegeswillen sehen allerdings anders aus.

Auch die Platzherren hatten eine schwerere Aufgabe erwartet, wenn nicht befürchtet – schließlich ging FCE-Keeper Patrick Bürst mit einer Zerrung ins Spiel. Er wurde jedoch kaum geprüft. Einen schön vorgetragenen Springer Konter verstolperte Manuel Kumbu-Konde (31.), der drei Minuten später nach einer Ecke von Steve Goede am langen Pfosten freistand, aber den Ball nicht erreichte (34.).

Das waren die einzigen echten Springer Chancen des gesamten Spiels. zu dem Zeitpunkt hatte FCS-Keeper Daniel Hake schon zwei dicke Chancen von Sebastian (9.) und Marius Westenfeld (20.) entschärft, die jeweils nach Steilpässen von André Gehrke frei vor ihm auftauchten. Ein Volleyschuss von Gehrke ging knapp am Tor vorbei (14.).

Nach vorne fehlte den Springern das Tempo, hinten die Griffigkeit. Bei beiden Gegentoren waren die Gäste-Verteidiger nicht eng genug an ihren Gegenspielern. Vor dem 1:0 spielte Philipp Strohecker einen Fehlpass. Danach ging es schnell: Gehrke schickte Matthias Hüsam steil, der legte quer auf Bürst, der keine Mühe hatte (29.). Vor dem 2:0 verdaddelte Toni Agaoglou den Ball an der Eckfahne. Yannick Gronau passte den Ball zu Marius Westenfeld, der drehte sich um Ruven Klimke und passte zu Bürst, der erneut am schnellsten schaltete (44.).

Die zweite Halbzeit bot nur noch Sommerfußball, dem neben spielerischen Höhepunkten auch die Sonne fehlte. Eldagsen nicht mehr als nötig. Springe konnte es nicht besser.

Neue Deister Zeitung, 13.05.2013

Stadtderby in der Bezirksliga elektrisiert Fans aus beiden Lagern

FC Eldagsen erwartet am Sonnabend (16 Uhr) FC Springe / Beide Trainer geben sich optimistisch

Springe/Eldagsen. Am morgigen Sonnabend steht in der Fußball-Bezirksliga 4 das zweite Springer Stadtderby auf dem Programm. Dann erwartet der FC Eldagsen um 16 Uhr im Heinrich-Mund-Stadion an der Hindenburgallee das Team des FC Springe zum fälligen Rückspiel.

Für eine spannende Begegnung haben beide Teams die Voraussetzungen geschaffen, als sowohl der FC Eldagsen (3:1 in Hagenburg), als auch der FC Springe (4:1 gegen Niedernwöhren) am vergangenen Spieltag erfolgreich waren.

Über die Derby-Brisanz hinaus sind die Vorzeichen unterschiedlich verteilt. Eldagsen kann noch immer im Kampf um die Meisterschaft mitreden und benötigt hierfür einen Sieg – für Springe geht es um die Festigung des sechsten Tabellenplatzes.

NDZ-Mitarbeiter Dieter Gömann sprach vorab mit den Trainern Milan Rukavina (FCE) und Markus Wienecke (FCS).

Milan Rukavina (FC Eldagsen)

Herr Rukavina, wer ist im Stadtderby Favorit?

Ja, das sind wir jetzt aktuell, weil die Tabellenkonstellation das so vorgibt, wenn ich diese zugrunde lege.

Sie haben vor Jahren erfolgreich den FC Springe trainiert, und nun stehen Sie beim FC Eldagsen an der Linie. Wie ist Ihr Gefühl?

Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Das habe ich auch damals so empfunden. Speziell muss ich sagen, dass ich noch viele gute Freunde bei den Springern habe. Von den Spielern her sind es aber völlig andere Akteure, als die die zu meiner Zeit beim FC spielten. Von daher habe ich keine besonderen Empfindungen.

Die Verletztenliste dünnt aus. Können Sie Ihre Wunschformation am Sonnabend aufbieten?

Ich habe einen so guten Kader, dass ich gleich mehrere Wunschformationen bilden kann.

Sie haben mit Ihrer Mannschaft eine ungeahnte Erfolgsserie hingelegt – vom Tabellenkeller hinaus auf den 3. Tabellenplatz. Geht da noch etwas im Meisterschaftskampf?

Fakt ist, rechnerisch ist für uns noch etwas möglich. Aber wirklich haben wir es nicht in der Hand. Die Erfolgsserie läuft seit Wochen. Unser Ziel, bis zum Ende oben mitzuspielen, haben wir erreicht. Von daher eine schöne Situation. Das genießen wird ein Stück weit. Die Motivation ist voll da.

Können Sie schon etwas zur taktischen Ausrichtung Ihrer Mannschaft sagen?

Ja (er lacht), ich könnte dazu etwas sagen, bitte aber um Verständnis, dass ich nichts sage.

Die Spieler beider Teams kennen sich auch abseits des Spielfeldes sehr gut. Erwarten Sie ein hitziges Derby?

Das hitzige Derby erwarte ich, nicht weil sich die Spieler beider Mannschaften gut kennen, sondern weil es ein Springer Stadtderby ist. Das ist immer ein Highlight im Jahr. Eine tolle Stimmung, ein völlig anderes Spiel steht im Fokus. Das ist zwei Mal im Jahr der Fall. Da möchte man nicht verlieren.

Und wie lautet Ihr Tipp für morgen?

Davon halte ich nicht viel. Ich habe sehr viel Vertrauen zu meiner Mannschaft, dass wir gewinnen werden. 

Markus Wienecke (FC Springe)

Herr Wienecke, welches Team nimmt am Sonnabend die Favoritenrolle ein?

Das ist doch eindeutig. Da wir auch im Hinspiel gesehen haben, dass Eldagsen mehr wollte als wir. Ich hoffe, dass wir besser die Kurve bekommen, was wir in den letzten Spielen ja auch gezeigt haben. Die wenigen Spiele für Eldagsen seit der Winterpause sind ein Vorteil, was die Belastung angeht.

Ihr erstes Punktspielderby ging im November vergangenen Jahres 0:3 verloren. Welche Erinnerung haben Sie daran?

Ich als neuer Trainer beim FC Springe habe mehr Derby-Charakter gezeigt als die Spieler.

Und was werden Sie morgen anders machen?

Meine Mannschaft so einstellen, wie ich das in den letzten Wochen getan habe. Dadurch hoffe ich, dass der unbedingte Einsatzwille Früchte trägt und wir gewinnen.

Die beiden letzten Punktspiele gegen SSG Halvestorf-Herkendorf (3:2) und TuS Niedernwöhren (4:1) hat Ihr Team gewonnen. Was waren die Gründe?

Nach dem Abgang von Dennis Offermann sind Steve Goede und die anderen jungen Spieler immer mehr in die Verantwortung gerückt. Dazu kommt der Einsatz um die erfahrenen Spieler wie Ruven Klimke und die Gebrüder Buchholz. Und natürlich der Glücksgriff mit Manuel Kumbu-Konde.

Nach den beiden jüngsten Spielen bildeten Mannschaft, Trainer, Betreuerinnen und Pressechef einen Kreis am Anstoßpunkt. Haben Sie beim FC einen neuen Mannschaftsgeist entwickelt?

Seit Juni vergangenen Jahres wollten wir ein verstärktes Mannschaftsgefüge bilden. Das ist uns nach der Winterpause weitestgehend geglückt. Beweise dafür sind das 3:2 in Halvestorf nach 1:2-Rückstand ohne das stete Zurückkommen in Barsinghausen trotz 3:4-Niederlage und das 1:0 gegen Leveste. Das zeigt, dass wir mannschaftlich gewachsen sind.

Wie steht es um Ihren Spielerkader?

Wir können auf unseren kompletten Kader zurückgreifen – werden aber in der Grundformation voraussichtlich nichts ändern. Die hat sich in den beiden letzten Spielen bewährt.

Und Ihr Tipp für Sonnabend?

Wenn die Voraussetzungen stimmen und die Einstellung der Mannschaft aus den vorangegangenen Spielen stimmt, könnte ich mir einen knappen Sieg für uns in diesem Derby vorstellen.

Neue Deister Zeitung, 10.05.2013

Mit sehr viel Gelduld am Ende zum Sieg

FC Eldagsen feiert 3:1-Erfolg in Hagenburg

In der Fußball-Bezirksliga 4 ist der FC Eldagsen mit einem verdienten 3:1 (0:0)-Auswärtssieg beim TSV Hagenburg heimgekehrt. „Es war die erwartet schwere Aufgabe, die meine Mannschaft zu bewältigen hatte“, so FC-Coach Milan Rukavina.

In der ersten Halbzeit dominierten die Gäste zwar die Begegnung mit einer gefälligen Spielanlage, doch klare Torchancen hatten sich nicht ergeben. „Die Gastgeber aber waren mit ihren wenigen Vorstößen sehr gefährlich. Insgesamt war das torlose Unentschieden zur Pause so in Ordnung, betonte Rukavina.

Nach dem Seitenwechsel hatten sich die Eldagsener noch mehr auf ein reines Defensivspiel verlagert. Dennoch gelang den Gastgebern durch Steffen Dreier (48.) die Führung. Ein glückliches Händchen hatte Trainer Rukavina mit der Einwechslung von Sebastian Westenfeld (66.) für Christian Marx. Gleich in seiner ersten Aktion gab er die entscheidende Vorlage auf André Gehrke, der zum 1:1-Ausgleich getroffen hatte (67.).

Dennoch warf bei den Gästen Geduld angesagt, um etwas Zählbares aus den wenigen sich bietenden Chancen zu erreichen. Das wurde für Eldagsen in dem Moment besser, als Sebastian Preissner (70.) bei den Gastgebern die rote Karte nach einem Foul an Marius Westenfeld sah. In der Schlussphase waren die Gäste das glücklichere Team. Eine Kombination von Gehrke und S. Westenfeld beendeter letzterer mit der 2:1-Führung (87.) für Eldagsen. In der 90. Minute besorgte Gehrke nach Vorarbeit von MN. Westenfeld den 3:1-Endstand.

„Es war ein knapper Sieg, der auf des Messers Schneide gestanden hatte. Uns war klar, dass wir viel Geduld haben mussten, um die echten Torchancen auch zu nutzen. Das ist uns gelungen“, so Rukavina.

FC Eldagsen: P. Bürst –, Gottschalk, Engelhardt, Gehrke, Rathe, Hüsam, M. Westenfeld, Marx (66. S. Westenfeld), Ibrahim (79. Wendler), Schröder (58. Gronau), R. Bürst.

Tore: 1:0 Dreier (48.), 1:1 Gehrke (67.), 1:2 S. Westenfeld (87.), 1:3 M. Westenfeld (90.).

Neue Deister Zeitung, 06.05.2013

"In Hagenburg müssen wir hellwach sein"

FC Eldagsen am Sonntag um 15 Uhr beim Tabellenletzten

Von der Tabellenkonstellation her ist es eine eindeutige Angelegenheit, wenn der FC Eldagsen am Sonntag zum Auswärtsspiel in der Fußball-Bezirksliga 4 beim Tabellenletzten TSV Hagenburg antritt. Dennoch wird die Begegnung für die Mannschaft von Trainer Milan Rukavina kein Selbstläufer sein, denn der Tabellendritte muss in dieser Begegnung höllisch aufpassen, keine unliebsame Überraschung erleben zu müssen.

„Bloß nicht noch einmal ein zweites Leveste“, mahnt Rukavina eindringlich. Da hatte sein Team beim 1:1-Unentschieden den Gegner völlig unterschätzt und hat zwei wertvolle Zähler liegen gelassen.

Rukavina ist sich sicher, dass der Gegner in den letzten Spielen seine Chancen suchen wird, den Relegationsplatz noch zu erreichen. „Wir müssen hellwach sein, den Kampf annehmen und durch Lauf- und Einsatzbereitschaft unser Spiel machen. Dann wird sich auch unsere Qualität durchsetzen“, betont der FC-Coach.

Während Tim Dreyer aus privaten Gründen fehlt, kehrt Adrian Gottschalk in das Team zurück, nachdem er seine Verletzung auskuriert hat und wieder in das Training eingestiegen ist. „Wir müssen versuchen, den torgefährlichen Ex-Wunstorfer Michael Huntemann zu neutralisieren. Dann sollten wir auch in Hagenburg zu einem Auswärtserfolg kommen“, betont Rukavina.

Neue Deister Zeitung, 03.05.2013

FC Eldagsen von 1921 e.V. | info@fceldagsen.de