Nachrichtenarchiv

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Eldagsen und Koldingen im Fernduell

Der Zweikampf um Platz zwei geht in die nächste und zugleich die vorletzte Runde. Die Aufgaben für die beiden Kontrahenten am 29. Spieltag könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein. Ehe das jedoch das Thema sein wird, lohnt ein Blick auf den eventuellen Lohn für den Zweitplatzierten nach Saisonende – eine mögliche Relegation zur Landesliga. Am Dienstag hat Thorsten Schuschel, Vorsitzender des Spielausschusses des NFV-Bezirks Hannover, eine für Eldagser und Koldinger gleichermaßen wenig erbauliche Wasserstandsmeldung abgegeben. Inhalt der Info: Nach Lage der Dinge geht die Saison nicht in die Nachspielzeit.

Erster Anwärter auf Platz zwei, ohne damit eine Wertung der Erfolgsaussichten vorzunehmen, ist der FC Eldagsen. Allerdings steht den Deisterstädtern am Sonntag (15 Uhr) eine knüppelharte Aufgabe bevor. Auf, immerhin, eigenem Platz, trifft die Mannschaft von Trainer Milan Rukavina auf den Meister TuS Garbsen. 15 Punkte Abstand zu den Eldagsern sprechen für sich, 92 geschossene Tore ebenfalls. Das Team von Martin Kummer kann am Deister völlig befreit aufspielen. Aber: Das Hinspiel in Garbsen (2:0) und der jüngste Sieg in Niedernwöhren (3:2) machen Mut. „Die Stimmung ist jetzt auf jeden Fall positiver“, verrät Offensivspieler Christian Marx. „Wir haben endlich wieder bis zum Schluss gekämpft. Es wird aber natürlich dennoch richtig schwierig.“

Sportlich geht es also wieder in die richtige Richtung – und bei der Kaderplanung gibt es ebenso Fortschritte: Neuzugang Nummer zwei nach Julian Reygers ist Steve Goede vom Lokalrivalen FC Springe – und das aktuelle Stammpersonal hat geschlossen für die nächste Saison zugesagt.

Bereits drei Stunden vor den Deisterstädtern nimmt der Koldinger SV die Arbeit auf – so Gastgeber TSV Havelse II um 12 Uhr tatsächlich antritt. Selbstverständlich ist das nicht, schließlich ist das Schlusslicht bereits zweimal nicht zum Spiel erschienen. Diego De Marco ist dahingehend, aber auch sonst guter Dinge. „Wir müssen 100-prozentig zur Sache gehen, dann bin ich mir sicher, dass wir gewinnen“, sagt der Trainer, der in personeller Hinsicht die Qual der Wahl hat: Daniel Süß ist nach seiner Erkältung wieder fit, der Italiener hat daher alle Mann an Bord. Einmal mehr im 3-5-2 gehe es diesmal darum, etwas für die Torbilanz zu tun, „denn die kann entscheidend sein“.

Leine-Nachrichten, 23.05.2014

Eldagsen zurück in der Erfolgsspur

Der FC Eldagsen ist nach vier sieglosen Spielen zurück in der Erfolgsspur: Die Elf von Trainer Milan Rukavina hat durch einen hart erkämpften 3:2 (2:1)-Auswärtssieg beim TuS Niedernwöhren den zweiten Platz in der Fußball-Bezirksliga 3 behauptet und damit weiter zwei Zähler Vorsprung vor dem ebenfalls siegreichen Koldinger SV. Zum Helden des Tages wurde Ali Ibrahim, der in der 89. Minute den entscheidenden Treffer für den FCE erzielte.

„Wir wollten unbedingt den Dreier, das hat man gemerkt. Letztlich haben wir zwar etwas glücklich, aber insgesamt verdient gewonnen“, sagte Spieler Oliver Geide. Besonders in der ersten Hälfte zeigten die Eldagser eine starke Leistung und lagen nach Treffern von Matthias Hüsam (19.) und Kapitän Marius Westenfeld (32.) verdient mit 2:0 in Front.

„Wir haben sehr gut verteidigt und unsere Chancen eiskalt genutzt“, berichtete Geide. Auch als Steffen Führing im Gegenzug verkürzte (36.) wurden die Gäste nicht nervös und behaupteten die 2:1-Führung bis zur Halbzeit. Nach Wiederanpfiff drängte der FCE auf die Entscheidung, doch scheiterte zunächst Westenfeld völlig freistehend an TuS-Keeper Frederik Hansel, kurz darauf setzte Alexander Schröder das Leder wenige Zentimeter neben das Tor.

So kam es, wie es kommen musste: Benjamin Doe-ring gelang in der 58. Minute nach einer Ecke der Ausgleich zum 2:2. Doch bewies die Truppe von Rukavina Moral: „Wir haben dann alles nach vorn geworfen“, berichtete Geide. „Dafür wurden wir belohnt.“ In der Schlussphase rollte Angriffswelle um Angriffswelle in Richtung des TuS-Gehäuses – bis Innenverteidiger Ibrahim richtig stand und die Kugel zur Entscheidung über die Linie drückte.

Leine-Nachrichten, 19.05.2014

Eldagsen und Koldingen ringen um Platz 2

Zwei Teams streiten sich um Platz zwei. Einen Dritten, der gemäß des Sprichworts davon profitiert, wird es nicht geben. Als Meister steht der TuS Garbsen fest. So viel ist klar. Worum genau streiten der FC Eldagsen und sein Verfolger aus Koldingen aber eigentlich genau?

Das klärt sich wohl erst nach Saisonende, wenn ermittelt wird, ob es eine Aufstiegsrelegation geben muss. „Zusätzliche Aufsteiger zur Landesliga werden nur bei Unterschreitung der Sollzahl von 16 Mannschaften in der Landesliga ausgespielt“, heißt es in der entsprechenden Ausschreibung.

Wer bekommt seine Lizenz nicht, welche Mannschaften steigen in den Bezirk Hannover ab? Ist das geklärt, wissen auch Milan Rukavina und seine Mannen vom FC Eldasen, was Platz zwei wert ist, den sie noch belegen.

Wobei die Betonung auf das Wort noch gelegten werden muss. Aus dem Jäger ist längst ein Gejagter geworden, der aus den vier Partien zuletzt lediglich einen Punkt geholt hat. Der Vorsprung der Deisterstädter auf die Koldinger ist vor der Partie am Sonntag um 15 Uhr beim TuS Niedernwöhren von einst elf auf zwei Zähler geschrumpft – und nächster Gegner daheim ist der Meister. Keine rosigen Aussichten also. Den Kopf stecken Sebastian Westenfeld und seine Mitstreiter aber noch nicht in den Sand. „Die nächsten Spiele werden natürlich kein Geschenk, aber immerhin haben wir es noch selbst in der Hand“, sagt der an der Patellasehne verletzte Offensivspieler. Momentan sei einfach der Wurm drin, „die Chancen sind also, um ehrlich zu sein, nicht als überragend einzustufen“, gesteht der 27-Jährige. Es gebe nur ein Rezept: endlich mal wieder in Führung gehen – und irgendwie gewinnen.

„Klar, momentan spricht mehr für uns“, sagt Diego De Marco, Trainer des Koldinger SV, der mit seinem Team zeitgleich den Achten SV Nienstädt 09 empfängt. „Die werden jedoch auch nicht angenehm zu spielen sein“, sagt er. Das aber ändere nichts an der Zielsetzung für den Rest der Saison: „Wir wollen alle drei Spiele gewinnen. Und natürlich wollen wir Platz zwei.“ Was das bringe und für ihn bedeuten könnte, da er ja am Saisonende den KSV verlässt, „ist bei mir noch völlig außen vor“, betont der Italiener, der gegen die Schaumburger alle Akteure an Bord hat. „Das sind mir zu viele Wenns.“

Leine-Nachrichten, 16.05.2014

Wackelt Eldagsen? Koldingen träumt von der Landesliga

Alle Achtung: Der Koldinger SV hat sich im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten FC Eldagsen mit 5:2 durchgesetzt – und den Rückstand auf die Deisterstädter auf zwei Zähler verkürzt. So es sie denn gibt, ist die Relegationsrunde zur Landesliga für die Mannschaft von Diego De Marco damit wieder in greifbare Nähe gerückt.

„Das hätte noch höher ausgehen können, wenn wir unsere Chancen etwas konsequenter genutzt hätten“, sagte der Italiener, der natürlich dennoch hochzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft war. Sein Kollege, Milan Rukavina, suchte nicht nach Ausreden und zeigte Größe: „Wir haben keinen Zugriff auf die Koldinger bekommen. Die haben erfrischenden Fußball gespielt, es sind viele Automatismen erkennbar gewesen. Glückwunsch an sie – und an den Meister TuS Garbsen“, sagte er.

Zwar hatten die Gastgeber in einer fairen Partie den ersten Ansatz einer Torchance – doch der erste Treffer gelang direkt im Gegenzug den Koldingern durch Marc Omelan (3.). Ein solcher Start war freilich Gift für die zuletzt ohnehin nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzenden Eldagser, die in der Folge auseinandergenommen wurden. Omelan erhöhte nach Zuspiel des starken Pavel Dyck rasch auf 2:0 (18.), Kapitän Reinhold Wirt markierte das 3:0 (24.), das 4:0 erzielte Patrick Schmidt (35.). Die große Stärke der Koldinger war ihre Ballsicherheit – und das Spiel über die Außen. „Ein Tor war schöner herausgespielt als das andere“, lobte De Marco, der sich noch über den Treffer von Hassan Jaber freuen konnte (58.). Alexander Schröder (69.) und Marius Westenfeld (90.+3) verkürzten nur noch.

Leine-Nachrichten, 12.05.2014

Eldagsen vs. Koldingen - Kampf um Platz 2

Wer am Sonntagnachmittag noch nichts vorhat und sich für Fußball interessiert, dem sei die Partie zwischen dem FC Eldagsen und dem Koldinger SV ans Herz gelegt – frei nach der Initiative „Glotze aus, Stadion an“. Warum? Weil um 15 Uhr der Zweite auf den Dritten trifft, es um die Teilnahme an einer möglichen Aufstiegsrelegation geht und beide Teams als äußerst spielstark gelten. Skepsis ist unangebracht, im Hinspiel kam das Publikum beim 3:2 des KSV voll auf seine Kosten – und es spricht eigentlich nichts dagegen, dass es diesmal anders läuft.

Zu allererst ist da die Konstellation als Grund heranzuziehen. Zwar trennen beide Mannschaften fünf Punkte, doch die Koldinger könnten den Gastgebern bedrohlich nahe kommen – oder sie gar überflügeln, wenn der TSV Havelse II ein drittes Mal nicht antritt und dessen Ergebnisse annulliert werden. „Wir wollen uns aber durch solche Eventualitäten nicht verrückt machen lassen“, betont Gästetrainer Diego De Marco, dessen Team der zweite Grund für ein attraktives Spiel ist: Es läuft derzeit richtig rund bei den Koldingern. In den vergangenen sieben Spielen hat nur Primus TuS Garbsen den KSV in die Knie zwingen können, die Mannschaft strotzt geradezu vor Selbstvertrauen – und ist personell bestens besetzt. „Wir waren 18 Mann beim Training, lediglich Daniel Süß wird am Sonntag fehlen“, berichtet De Marco. „Wir wollen das Spiel so angehen wie die Partien zuletzt und Spaß haben.“

Der ist den Platzherren zuletzt etwas vergangen. Nur ein Punkt aus drei Spielen – der Mannschaft von Milan Rukavina ist die Leichtigkeit des Seins abhanden gekommen. „Wir brauchen jetzt aber kein Trübsal blasen“, betont der Trainer, der nichts desto trotz gesteht, dass ihm das zuletzt Dargebotene, respektive das Forschen nach der Ursache dafür, „Kopfzerbrechen bereitet“. Verletzte Stützen seien das eine, „aber andere sind einfach platt. Den Vorwurf muss ich mir gefallen lassen, da vielleicht nicht das richtige Maß gefunden zu haben“, äußert sich Rukavina selbstkritisch. Gegen die „formstarken, taktisch super ausgebildeten Koldinger“ habe seine Mannschaft eine große Möglichkeit, wie der Coach, der wieder auf Benjamin Rathe und Ali Ibrahim zurückgreifen kann, betont: „Gewinnen wir, gehört Platz zwei wohl uns.“ Doch in dieser Chance liegt auch ein Risiko – das macht das Spiel so interessant.

Leine-Nachrichten, 09.05.2014 

FC Eldagsen von 1921 e.V. | info@fceldagsen.de