Nachrichtenarchiv

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An dieser Stelle vielen Dank an den Sportbuzzer Hannover.

Ein Handschlag von Gehrmann

Eldagsens Trainer bleibt – egal, in welcher Liga

Zwei Spieltage vor dem Saisonende stehen die Zeichen beim FC Eldagsen auf Abstieg. Nach der Pleite beim OSV Hannover (1:6) ist die Mannschaft auf den vorletzten Platz der Landesliga abgerutscht. Vor den beiden finalen Auftritten zu Hause gegen den VfL Bückeburg morgen (16 Uhr) und nächste Woche beim Heeßeler SV ist die Ausgangslage auf den Klassenverbleib nicht mehr die beste. Wenngleich der rettende Platz durch die Niederlage des TSV Godshorn im Nachholspiel am Mittwoch weiter nur einen Punkt entfernt ist. Der Ausfall von Rune Flohr (Muskelfaserriss) ist eine zusätzliche Hiobsbotschaft für Trainer Holger Gehrmann.

Der jedoch auch mit positiven Neuigkeiten aufwarten kann. „Wir sind in den Planungen für die neue Saison schon recht weit – ligaunabhängig“, berichtet er. Und in diesen spielt er selbst eine gewichtige Rolle, denn Gehrmann wird definitiv Trainer in Eldagsen bleiben. „Wir gehen den Weg zusammen weiter“, verrät der Coach. Seitens des Vorstands war ein Neuanfang auf der sportlich wichtigsten Position keine Option. „Ich ziehe meinen Hut vor dem Mann“, sagt der Vorsitzende Karl-Heinz Westenfeld, nachdem er die Zusammenarbeit mit dem Übungsleiter per Handschlag für ein weiteres Jahr festgemacht hat. „Solange die Mannschaft zufrieden ist, gibt es keinen Grund, daran etwas zu ändern“, ergänzt er.

Auch Gehrmann hat nie einen Hehl daraus gemacht, wie wohl er sich an der Hindenburgallee fühlt. „Ich habe den Karren da mit reingefahren, deshalb stellt sich für mich die Frage gar nicht“, betont er. „Wir haben schlichtweg zu wenig Tore geschossen“, sieht Westenfeld die Probleme in diesem Jahr an anderer Stelle. „Wenn Sie die Adresse eines guten Stürmers haben, ich hole ihn sofort ab – mit dem Trecker oder dem Mähdrescher“, sagt der Landwirt schmunzelnd.

Lokalteil HAZ, 25.05.2018   

Für den FC Eldagsen sieht es nach 1:6 beim OSV schlecht aus

Die Luft für den FC Eldag­sen in der Landesliga ist noch dünner geworden. Bei der Klatsche im Kellerduell ereignete sich die spielentscheidende Szene in Minute 34. Eldagsens Tilman Gust wurde beim Stand von 0:1 aus Sicht seiner Elf im Sechzehnmeterraum des OSV gestoßen und fiel zu Boden.

OSV Hannover 6 FC Eldagsen 1

Der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus, die Aufregung aufseiten der Gäste war groß – und wurde noch größer. Trainer Holger Gehrmann diskutierte an der Seitenlinie mit dem Assistenten, der den Blick vom Feld abwandte. Die Begegnung lief weiter, Arafate Tcha-Gnaou wurde steil geschickt und erhöhte aus stark abseitsverdächtiger Position.

Aufgrund des deutlichen Ergebnisses wollte Gehrmann die Schuld nicht auf die Unparteiischen schieben. „Die Niederlage ist verdient. Wir konnten nicht das reinwerfen, was wir wollten“, sagte Eldagsens Coach, der seine Spieler vor Freistößen des OSV gewarnt hatte. Doch ausgerechnet nach einer solchen Standardsituation gingen die Gastgeber durch Björn Gassmann per Kopf in Führung (13.).

Nach der Pause erhöhte Michel Rodriguez, der allein auf Torwart Diego Otniel Marrero Pérez zulief und ihn umspielte (56.). Zwar konnte André Gehrke für die Gäste noch per Freistoß aus 17 Metern verkürzen (70.), doch die Hoffnung auf ein Remis war mit dem 4:1 durch Gassmann nach einem Konter dahin (74.). „Damit war das Spiel entschieden. Da gingen die Köpfe nach unten“, sagte Gehrmann. Rodrí­guez mit einem Heber aus rund 30 Meter über Marrero Pérez (85.) und Bektas Ilgün (90.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Das Resultat ist am Ende etwas zu hoch ausgefallen. Aber wir waren etwas galliger als die Eldagser“, sagte Wilfried Bergmann, Trainer der Platzherren.

FC Eldagsen: Marrero Pérez – E. Engelhardt (58. Berger), Mende, Trotz, Schierl – Gehrke, Flügge – Gust, Brüning, Flohr (44. Rülke, 78. Geide) – Pérez.

Lokalteil HAZ, 18.05.2018 

Pattenser können FC Eldagsen helfen

Gehrmann-Team vor wegweisender Partie beim OSV

Wie das Spiel in Pattensen endet, darauf schielen die Angehörigen des FC Eldagsen sicher auch ein wenig. Der TSV Godshorn ist schließlich das Team, das für den Klassenerhalt noch überholt werden müsste. Zeitgleich tritt der FCE beim OSV Hannover an. „Die müssen unbedingt, und wir müssen“, sagt Holger Gehrmann. Man beachte den feinen Unterschied in der Formulierung des Trainers. Beide Teams befinden sich in höchster Abstiegsgefahr, für die Bothfelder als Vorletzter mit 25 Punkten hat sich die Schlinge schon etwas fester zugezogen als bei den Senfstädtern, die drei Punkte mehr gesammelt haben und damit auf dem vierten Rang von unten stehen. Unter der Woche gewann der OSV allerdings das erste Duell mit einem direkten Konkurrenten und besiegte den 1. FC Germania Egestorf/Langreder II mit 4:2.

„Wir wurden ja vor der Saison als Absteiger Nummer eins gehandelt, noch vor Eilvese“, sagt Gehrmann. Da seien die bisherigen 28 Zähler gar kein so schlechtes Resultat. Der morgige Gegner wurde in höheren Gefilden der Landesliga erwartet und findet sich nun ganz unten wieder. „Das finde ich auch überraschend“, ist Gehrmann ehrlich. „Eigentlich ist der Kader vom OSV ja doch recht gut besetzt.“

Mit Gehrke ist ein wichtiger Mann wieder dabei

Auch in Gehrmanns Aufgebot tut sich etwas. André Gehrke, zuletzt bei der Niederlage in Steimbke nicht dabei, kehrt zurück. „Damit sind wir etwas breiter aufgestellt und qualitativ ein Stück besser“, freut sich der Trainer. Den Gegner auf Distanz zu halten, ist das Minimalziel der Eldag­ser. „Nur eine Niederlage wäre ...“, Gehrmann stockt kurz. „... nicht so schön“, sagt er schließlich zögerlich und lacht. 

Lokalteil HAZ, 18.05.2018 

Eldagser geraten in schweres Fahrwasser

0:4-Pleite in Landesliga gegen SV BE Steimbke – Abstiegsplatz

Während der FC Eldagsen auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist, haben die Pattenser auswärts drei Punkte eingefahren.

SV BE Steimbke 4 FC Eldagsen 0

Eine halbe Stunde ist der FC Eldagsen dem SV BE Steimbke einigermaßen ebenbürtig gewesen, danach war zwischen den beiden Landesligisten teilweise ein Klassenunterschied zu erkennen. Entsprechend deutlich ist das Resultat mit 0:4 (0:1) aus Eldagser Sicht dann auch ausgefallen. Dabei hätten die Gäste durch José Ruben Pérez sogar in Führung gehen können, doch für den vom zunächst einzigen nominellen Stürmer bereits überlupften Torhüter Sebastian Schwarzenberg rettete ein Mannschaftskollege auf der Linie. Auch an dem Steimbker Oliver Poltier war an diesem Tag der Leistungsunterschied auszumachen. Kurz vor der Pause traf der Mann mit der Rückennummer 10 mit seinem ersten Streich zur Führung für die Gastgeber (40.). „Ein blödes Tor“ sagte FCE-Trainer Holger Gehrmann. Noch dazu zu einem ungünstigen Zeitpunkt. „Schon im letzten Drittel der ersten Halbzeit hat sich abgezeichnet, dass wir hier viel investieren müssen“, ergänzte der Coach. Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte Gehrmann von 4-2-3-1 auf 3-4-3 um. Mit fatalen Folgen. Die Gäste kamen im neuen System überhaupt nicht zurecht, es ergaben sich viel zu viele Räume für die Steimbker. „Das nehme ich auf meine Kappe“, sagte Gehrmann selbstkritisch. „Die Umstellung hat überhaupt nicht gegriffen.“ Als er den Fehler korrigierte und zur alten Formation zurückkehrte, stand es allerdings bereits 0:2. Poltier hatte erneut zugeschlagen (58.). „Nun waren sie uns spielerisch und physisch überlegen“, analysierte Gehrmann. „Steimbke hat uns auseinandergenommen.“ Jan Kramer-Hoffmann und Poltier zum dritten besorgten den Endstand. „Unterm Strich mehr als verdient“, sagte Gehrmann.

FC Eldagsen: Marrero Pérez – E. Engelhardt, Mende, Trotz, T. Engelhardt – Flohr, Flügge – Gust, Brünig (48. Berger), Schierl (70. Rülke) - Pérez.

Lokalteil HAZ, 14.05.2018 

Eldagser wollen sich freischwimmen

Eine doppelte Premiere für Holger Gehrmann. Der Trainer des FC Eldagsen ist gestern mit seinem Sohn auf der Ihme und der Leine unterwegs gewesen. „Zum Paddeln“, berichtet er. „Das erste Mal.“ Danach ging es – schnell abgetrocknet – weiter zum Spiel seines Freundes Martin Kummer, der den TuS Garbsen trainiert, bei dem auch Gehrmanns Sohn in der Jugend kickt.

Ein wenig freischwimmen könnte sich auch sein FC Eldagsen mit einem Sieg am Sonntag (15 Uhr) beim SV BE Steimbke. „Da habe ich noch nie gespielt“, sagt Gehrmann, der natürlich weiß, dass der Kontrahent mit zuletzt vier Punkten aus den jüngsten beiden Partien einen Satz nach oben gemacht hat. Zuvor hatten die Steimbker ihren Trainer Ralf Przyklenk, der in der neuen Saison den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide trainieren wird und ebenfalls ein Freund Gehrmanns ist, durch Volker Datan ersetzt. „Wir müssen selbst punkten und nicht nur auf die anderen schauen“, betont er. Wenngleich ein wenig Schielen zur Konkurrenz natürlich erlaubt sei. Sebastian Schierl und José Ruben Pérez sind wieder einsatzfähig. Auf Lauri Schwitalla muss der FCE dagegen aufgrund einer Knieverletzung weiterhin verzichten.

Lokalteil HAZ, 11.05.2018 

Eldagser legen erst spät nach

Drei Punkte gegen personell gebeuteltes Schlusslicht

Thassilo Jürgens ist in Eldagsen ziemlich alleingelassen worden. Doch damit ist nicht etwa die Einsamkeit gemeint, die ein Trainer bei ausbleibendem Erfolg mitunter verspürt.

FC Eldagsen 2 STK Eilvese 0

Jürgens ist bei der Niederlage seines STK Eilvese in der Landesliga beim FC Eldagsen schlichtweg der einzige Auswechselspieler seiner Mannschaft gewesen. Durch Verletzungen, Konfirmationen und berufliche Verpflichtungen arg dezimiert, blieb den Neustädtern im Springer Ortsteil nicht viel mehr, als Schadensbegrenzung zu betreiben.

Es liegt nahe, dass in dieser Konstellation auch nicht jeder Gästespieler auf seiner angestammten Position spielte, „deshalb haben wir uns vor allem darauf konzentriert, Kräfte zu sparen“, berichtete Jürgens. Für die Gastgeber machte der auf diese Weise noch zusätzlich angeschlagene Gegner die Ausgangslage nicht unbedingt einfacher. „Von einem Pflichtsieg will ich gar nicht sprechen“, sagte Gehrmann, der dennoch klarstellte, dass alles als drei Zähler unter diesen Vorzeichen für ihn nur schwer zu akzeptieren gewesen wäre.

Doch locker und leicht ging den ebenfalls abstiegsgefährdeten Gelb-Schwarzen das Spiel gegen den tief stehenden Gegner nicht von der Hand. Ein früher Elfmeter, den André Gehrke im Gegensatz zum torlosen Remis unter der Woche gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen diesmal im Tor unterbrachte (11.), sorgte zumindest für etwas Sicherheit in den Aktionen. Jürgens fand es schade, dass der Schiedsrichter sich entschlossen hatte, erst das Einsteigen von Felix Bibow an Tilman Gust zu ahnden, anstatt bereits zuvor auf Freistoß für die Eldagser zu entscheiden. Das Spiel plätscherte nun so dahin, „den Lucky Punch haben wir viel zu spät gesetzt“, monierte Gehrmann. Doch er saß. Rune Flohr setzte sich bei einem Konter auf rechts durch und passte den Ball in die Mitte auf Gust, der ihn mit letzter Kraft zum Endstand über die Linie bugsierte (82.).

Gehrmann war einfach nur froh, die drei Punkte eingesackt zu haben. Jürgens zeigte sich trotz der Niederlage „sehr zufrieden mit meinen Jungs. Unter diesen Voraussetzungen war das gut.“ Aufs Feld kam er übrigens nicht mehr. „Der Trainer hat sich wohl nicht getraut“, scherzte Jürgens. Auch Gehrmann lachte. „Sonst hätte ich mich auch noch eingewechselt“, sagte er.

FC Eldagsen: Marrero Pérez – T. Engelhardt, Mende, Trotz, E. Engelhardt (85. Hirt) – Gehrke – Flohr, Flügge (65. Pérez), Brünig, Rülke – Gust (89. Marx).

Lokalteil HAZ, 07.05.2018

Eldagser holen einen Punkt gegen Ramlinger

Als Holger Gehrmann, der Trainer des FC Eldagsen, zu seiner Bank marschierte, da kaute Kurt Becker noch. Ramlingens Coach hatte vor dem Anpfiff der Landesliga-Partie einer Zuschauerin kurzerhand ein paar Pommes weggeschnappt.

FC Eldagsen 0 SV Ramlingen/Ehlershausen 0

Nicht so recht geschmeckt hat ihm jedoch das, was sich in der 9. Minute zutrug. Ein Großteil der Zuschauer hatte sich schon wieder in Richtung Gästetor gewandt, als André Gehrke, begleitet von einem Schrei, in der eigenen Hälfte zu Boden ging. Der Schiedsrichter, der nicht weit entfernt stand, zögerte nicht und zeigte Ramlingens Aron Gebreslasie Rot. So richtig gesehen hatte die Aktion, die der Referee offenbar als Schlagen ausgelegt hatte, ansonsten kaum jemand.

Die Eldagser waren fortan das feldüberlegene Team, ohne jedoch in Form größerer Chancen daraus Kapital schlagen zu können. „Uns hat ein wenig die Passschärfe gefehlt“, sagte Gehrmann. Nach der Pause wurde der RSE angriffslustiger, kam zu seiner besten Gelegenheit jedoch per Freistoß: Maximilian König knallte den Ball aus 25 Metern an die Unterkante der Latte (82.). Zu diesem Zeitpunkt hatten auch die Eldagser ihre beste Chance bereits vergeben. Gehrke war mit einem schwach geschossenen Foulelfmeter an Marcel Maluck gescheitert (76.).

Auf der anderen Seite war der Strafstoßpfiff nach einer Aktion an Kesip Caran ausgeblieben (73.). Mit dem Unentschieden konnte Gehrmann besser leben als sein Kollege. „Mehr als einen Punkt gegen so eine Mannschaft zu erwarten, das wäre vermessen“, sagte Eldagsens Trainer. „Unterm Strich ist das für mich in Ordnung.“

FC Eldagsen: Marrero Pérez – Rülke (33. Schröder, 71. Geide), Mende, Trotz, T. Engelhardt – Flügge, Gehrke – Flohr, Brünig, Gust – Berger (56. Brandt).

Lokalteil HAZ, 04.05.2018

Aufstieg ade? Nach Tätlichkeit spielt RSE beim FC Eldagsen 90 Minuten in Unterzahl

Die einen fürchten das Abstiegsgespenst, die anderen machen sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg. Aber am Ende wird das Spiel zwischen FC Eldagsen und SV Ramlingen/Ehlershausen durch eine frühe rote Karte auf den Kopf gestellt.

Die Schlüsselszene der Partie ereignet sich bereits in der 9. Minute. Als das Spiel schon wieder in die andere Richtung geht, hallt plötzlich ein Schrei über den Platz. Eldagsens Kapitän Andre Gehrke liegt am Boden. Der Schiedsrichter, der in unmittelbarer Nähe steht, zögert nicht und zeigt Ramlingens Aron Gebreslasie die rote Karte wegen Tätlichkeit. Die nächsten 81 Minuten spielt der SV Ramlingen/Ehlershausen in Unterzahl und kann sich am Ende über einen Punkt beim 0:0 gegen den FC Eldagsen kaum beklagen. Das sieht auch RSE-Coach Kurt Becker ein: "Nach zehn Minuten wird natürlich alles durcheinander gewürfelt. Wir sind mit dem letzten Aufgebot da. Mit dem einen Punkt müssen wir da leider zufrieden sein." Auch wenn der Oberliga-Aufstieg spätestens mit diesem Unentschieden wohl in weite Ferne gerückt sein dürfte.Nach der roten Karten ist der FC Eldagsen feldüberlegen, kann daraus aber zunächst kaum Kapital schlagen. Einen Distanzschuss von Dominik Trotz in der 13. Minute hält RSE-Schlussmann Marcel Maluck ohne große Probleme. "In der ersten Halbzeit hat uns ein wenig die Passschärfe gefehlt", gesteht auch FC-Coach Holger Gehrmann.

Gehrke verschießt Elfer

In der zweiten Halbzeit wird das Spiel offener, wobei die größten Chancen beider Mannschaften aus Standardsituationen entspringen. In der 76. Minute entscheidet der Unparteiische auf Elfmeter für den Gastgeber, nachdem ein Eldagser Spieler im Strafraum umgerissen worden war. FCE-Kaptän Gehrke schießt ihn links flach ... und relativ schwach. Maluck packt sicher zu. Kurz zuvor hätte der Schiedsrichter vielleicht auch auf der anderen Seite auf Strafstoß entscheiden können, lässt die Szene aber weiterlaufen.Sieben Minuten nach der Eldagser Großchance hat dann Ramlingens Maximilian König die Führung auf dem Fuß. Sein Freistoß aus über 25 Metern knallt an die Unterkante der Latte und springt von dort wieder heraus. Da wäre Eldagsens Keeper Diego Otniel Marrero Perez chancenlos gewesen. In der Folge hat der Gastgeber noch ein, zwei Gelegenheiten, das Spiel doch noch für sich zu entscheiden, scheitert aber stets am starken Maluck. Zuletzt fischt der Ramlinger Torhüter einen Schuss von Lucas Brünig aus der Ecke. Da läuft bereits die 90. Minute. Es bleibt beim 0:0.

"Unterm Strich zufrieden"

Obgleich seine Mannschaft am Ende dem Sieger näher ist, zeigt sich FC-Coach Gehrmann "unterm Strich zufrieden". Sein trockenes Resümee: "Ein Punkt gegen Ramlingen ist in Ordnung, mehr wäre vermessen." Auf der anderen Seite hadert Becker nach der Partie noch mit deren Ausgang: "Das war glaub ich unser zehntes Spiel innerhalb von vier Wochen, dann fehlen mir neun Leute und auf diesem Riesenplatz spielen wir dann auch noch zehn gegen 11."

Lokalteil HAZ, 03.05.2018

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