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Mittwoch Champions League, morgen Bezirksliga

Eldagsens Tim Barten arbeitet in der Marketing-Abteilung von Werder / FCE vor Topspiel gegen Tündern

Fußball (jab). Unter der Woche war Tim Barten noch auf der großen Fußballbühne unterwegs. Zwei Tage London, Sponsoren seines Arbeitgebers Werder Bremen beim Champions-League-Spiel in Tottenham betreuen. Am morgigen Sonnabend tritt er selbst wieder gegen den Ball. Etliche Klassen tiefer für den FC Eldagsen im Bezirksliga-Spitzenspiel gegen Tabellenführer HSC BW Tündern.

„Wenn wir spielen, ist Tim auf jeden Fall dabei“, sagt Trainer Karsten Bürst. „Ihn kann ich überall einsetzen.“ Tatsächlich hat Barten in seinen wenigen Einsätzen in dieser Saison im Bezirksliga-Team schon im Sturm, auf der linken Außenbahn und zuletzt gegen den FC Stadthagen als Manndecker gespielt. Bis zum Ende der vergangenen Saison war der 34-Jährige eine feste Größe in der ersten Mannschaft. Wegen seines Jobs in Bremen ist er dann in die Zweite gewechselt. „Wenn ich gebraucht werde, helfe ich natürlich gerne in der Ersten aus“, sagt Barten. Er wird gebraucht: Weil Marius Westenfeld wegen Problemen mit der Patellasehne und einem leichten Bandscheibenvorfall für den Rest des Jahres ausfällt, soll Till Engelhardt gegen Tündern in den Sturm rücken – und Barten voraussichtlich die linke Seite bearbeiten.

Die Eldagsener liegen auf Rang drei, vier Punkte hinter Tündern, das allerdings schon zwei Spiele mehr ausgetragen hat. Dass die Partie morgen ein Spitzenspiel wird, hätte Bürst vor der Saison niemals erwartet. Barten auch nicht. „Aber die Mischung in der Mannschaft stimmt“, sagt er.

Er gehört zu den Eldagsener Urgesteinen, hat im Herrenbereich alle Höhen und Tiefen mitgemacht, abgesehen von seinem Gastspiel beim sächsischen Landesligisten GW Eilenburg während des Studiums in Leipzig. Sportmanagement hat er dort studiert. Dass er einen Beruf im Sportbereich suchen würde, war ihm schnell klar. „Meine Interessen gingen während der Schulzeit nicht viel weiter“, sagt er. Damals spielte er noch in der Jugend von Hannover 96, parallel Handball in Hameln und später in Springe.

Seit eineinhalb Jahren arbeitet er nun in der Marketingabteilung von Werder Bremen, ist unter anderem für die Sponsorensuche und -betreuung zuständig. Derzeit kein leichter Job an der Weser, „aber wir bleiben gelassen, wie es in Bremen immer war“. In der letzten Saison habe Werder zu diesem Zeitpunkt noch 18 Punkte hinter Leverkusen gelegen und es trotzdem noch in die Champions League geschafft, sagt er optimistisch.

Weniger Sorgen gibt es da in Eldagsen, wo es absolut rund läuft. „Wir genießen den Erfolg, aber wir dürfen nicht abheben“, sagt Barten. Gegen Tündern will Bürst vor allem nicht ins offene Messer laufen. Der Spitzenreiter spiele nach Ballgewinnen blitzschnell nach vorne, „wir müssen kompakt stehen“. Der FCE-Trainer will das Spiel durchziehen, wenn es irgendwie geht. „Nachholspiele unter der Woche werfen uns nur zurück“, sagt er. Neben Marius Westenfeld wird auch Sascha Hahnenberg fehlen.

Neue Deister Zeitung, 26.11.2010

FC Eldagsen will seine Chance in Bad Pyrmont konsequent nutzen

Bürst-Team fährt mit breiter Brust zum Fünften Spvgg. Bad Pyrmont

Fußball (gö). Auftakt zur Rückrunde für den FC Eldagsen. Am Sonntag muss die Mannschaft von Trainer Karsten Bürst zur Spvgg. Bad Pyrmont reisen. Im Stadion an der Bahnhofstraße kreuzen die Gelb-Schwarzen mit breiter Brust auf.

Gegen die auf den Titel gehandelten Badestädter haben die Eldagsener den Saisonstart noch in bester Erinnerung. Immerhin landeten Gehrke und Co. ein überraschendes Unentschieden. Und dies zu einem Zeitpunkt, wo die Mannschaft noch nicht so richtig einzuschätzen war.

Bürst bedauert, dass die Mannschaft zwei Mal hintereinander zuschauen musste, und „jetzt müssen beide Teams erst wieder ihre Form finden oder zumindest diese überprüfen.“ Da bleibe abzuwarten, welches Team schneller seinen Rhythmus finden werde. „Wir haben gut trainiert, und ich bin guter Dinge, dass wir zumindest einen Zähler aus der Badestadt entführen können. Damit wäre ich hoch zufrieden. Pyrmont bleibt für mich weiterhin ein großer Titelanwärter, auch wenn die Mannschaft momentan hinter uns in der Tabelle steht“, schaut Bürst voraus. Der kann personell aus dem vollen seines Kaders schöpfen.

Im Spiel zweier Teams, die nur von zwei Punkten getrennt dastehen, kann durchaus die Tagesform den Ausschlag geben. Eldagsen fährt mit einem guten Gefühl in den Westen des Kreises Hameln-Pyrmont. „Dort ist man schnell mit den Spielabsagen dabei, und bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen müssen wir abwarten, ob das Spiel überhaupt stattfindet“, merkt der FC-Coach an.

Neue Deister Zeitung, 19.11.2010

In Ronnenberg soll die Serie weiter halten

Eldagsen geht als Favorit in die Begegnung

Fußball (gö). „Wir wollen hoffen, dass am Sonntag in Ronnenberg (14 Uhr) der Ball rollt, doch wenn ich die Wetterprognosen höre, fehlt mit der Glaube, dass wir spielen können. Eldagsens Coach Karsten Bürst bringt es auf den Punkt, womit sich Trainer und Spieler seit Wochenmitte beschäftigen.

Der Wettergott wird darüber befinden, ob die Amateur-Fußballer im heimischen Bereich am kommenden Spieltag um Punkte spielen können. Nach der Absage vom vergangenen Wochenende schaut es auch acht Tage später nicht besser aus.

„Meine Spieler haben unter der Woche auf dem B-Platz sehr gut trainiert, alle sind verständlicherweise heiß und die Euphorie in der Mannschaft ist riesengroß“, so der FC-Trainer.

Diese Aussagen sind zu verstehen, wenn man in Erinnerung bringt, dass Eldagsen in den ersten vier Begegnungen gerade einmal einen Punkt errungen hat und dann eine Serie von neun Siegen in Folge hingelegt hat. Der dritte Tabellenplatz mit lediglich einem Zähler Rückstand auf den Zweiten (Union Stadthagen) sowie Spitzenreiter HSC BW Tündern) ist das Ergebnis.

„Die jetzige Position ist eine tolle Momentaufnahme – nicht mehr und nicht weniger“, stellt Bürst fest und merkt im gleichen Atemzug an, dass das Saisonziel klipp und klar mit dem Klassenerhalt umschrieben sei.

Der Trainer lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, so schnell wie möglich jene Punktzahl zu erreichen, die den Klassenerhalt bedeutet.

In Ronnenberg fehlt weiterhin Marius Westenfeld, zu dessen Verletzung (Patellasehne) nun auch noch ein Bandscheibenvorfall hinzu gekommen ist. Jan Santkewitsch ist zurück und befindet sich im Aufbautraining.

Neue Deister Zeitung, 12.11.2010

Derby in Eldagsen am 18. Dezember

Eldagsen/Springe (gö). Der Spielausschuss des Fußballbezirks Hannover hat schnell gehandelt. Die am vergangenen Wochenende in der Bezirksliga 4 ausgefallenen Punktspiele sind bereits neu terminiert. Danach findet das Derby zwischen dem FC Eldagsen und FC Springe am Sonnabend, 18. Dezember, statt.Spielbeginn ist um 14 Uhr im Heinrich-Mund-Stadion.

Weiterhin spielen: SV Nienstädt - SV Union Stadthagen, Spvgg. Bad Pyrmont - TuS Niedernwöhren (beide Sbd., 14 Uhr), TSV Klein Berkel - SG 05 Ronnenberg, SC Rinteln - HSC BW Tündern, FC Stadthagen - TSV Barsinghausen, SV Gehrden - TV Jahn Leveste (alle Stg., 14 Uhr).

Neue Deister Zeitung, 09.11.2010

Die Rivalen sind für das Derby bestens gerüstet

Torwart Patrick Bürst (FCE) kann mit einem Remis leben / Daniel Hake (FCS) fordert einen Sieg

Fußball (gö). In der Bezirksliga 4 erwartet der Tabellendritte den Tabellenachten. Da dürfte nach Lage der Dinge der Gastgeber klar die Favoritenrolle einnehmen. Schaut man aber auf die Vereine, die sich dahinter verbergen, ist die Situation doch eine andere. Der FC Eldagsen trifft im Heimspiel am morgigen Sonnabend (14 Uhr) im Deisterderby auf den Stadtrivalen FC Springe.

Wenn die Witterung mitspielt, dürfte der Platzkassierer schon der erste Sieger des Tages sein. Ob das auch die Eldagsener Mannschaft um Trainer Karsten Bürst sein wird, werden die 90 Minuten zeigen.

Spannung ist auf jeden Fall vorprogrammiert, denn den Spielern beider Teams und den Fans aus beiden Lagern ist das jüngste Aufeinandertreffen im Bezirkspokal noch in guter Erinnerung. Da überraschten die Gelb-Schwarzen mit einem 5:3-Erfolg an der Harmsmühlenstraße den gastgebenden FC Springe.

Für Torwart Patrick Bürst vom gastgebenden FC Eldagsen steht bereits vor dem Anpfiff fest, dass es ein sehr enges Spiel werden wird. „Ich glaube schon, dass die Springer Mannschaft uns im Bezirkspokal vor eigener Kulisse unterschätzt hat. Damals galt die Mannschaft von Trainer Franz Genschick eindeutig als Favorit. Doch dann kam alles ganz anders“, blickt der 27-Jährige auf die Pokalbegegnung zurück.

Wenn es jetzt erstmals seit langem zwischen beiden Teams wieder um Punkte geht, glaubt Bürst, dass das Team von der Harmsmühlenstraße diesmal ganz anders die Partie angehen wird. „Franz Genschick wird seinen Spielern ganz bestimmt volle Konzentration über 90 Minuten eingebläut haben. Die Gäste werden uns ganz bestimmt nicht ein zweites Mal unterschätzen. Die Springer dürften genauso aggressiv und kompakt die Begegnung angehen wie im vergangenen Jahr, als wir im Bezirkspokal mit 1:4 unterlegen waren“, schaut der Eldagsener Torwart voraus.

Morgen treffen zwei erfolgreiche Teams aus dem Stadtbereich aufeinander, die auf eine bemerkenswerte Serie verweisen können: Eldagsen blieb in Folge fünf Mal siegreich, Springe startete eine Serie von drei siegreichen Spielen. Es wird sich zeigen, wie es nach den 90 Minuten dann ausschaut.

„Ich bin schon mit einem Unentschieden zufrieden, denn damit können wir leben und weiterhin ganz vorne in der Tabelle mitmischen. Der dritte Platz ist eine schöne Momentaufnahme. Nicht mehr und nicht weniger“, stellt Bürst heraus.

Seinen Kontrahenten auf der Gegenseite, Daniel Hake, Torwart des FC Springe, „wurmt es schon, dass zu diesem Derby die Eldagsener vor uns in der Tabelle stehen. Wir waren schon mit einem anderen Anspruch in die Saison gestartet und müssen jetzt das Feld, sprich die Tabelle, von hinten aufräumen.“

Dazu ist aus Sicht des 29-Jährigen eben ein Erfolg nötig. Die kleine Serie von drei Siegen in Folge möchte der Springer Torwart mit seiner Mannschaft fortsetzen. „Dann würden wir bis auf zwei Punkte an Eldagsen herankommen und diese bald auch überholen.“

Eine besondere Motivation benötige sein Team nicht, denn wenn Hake an das Bezirkspokalspiel in Springe zurückdenkt, „haben wir noch eine Rechnung mit dem FC Eldagsen offen. Beim damaligen 3:5 im Pokal waren wir wegen vieler neuer Spieler noch zu keinem Team gewachsen. Da hatte uns Eldagsen einiges voraus, denn die Mannschaft war eingespielt.“

Das Derby ist auch für Daniel Hake etwas ganz Besonderes. „Auf dem Platz sind Einsatz und Leistungsbereitschaft gefordert, und die Eldagsener sind 90 Minuten lang unser Gegner. Da zählen keine Freundschaften, die wir abseits des Spielfeldes hier und da schon pflegen. Wir wollen gewinnen, und ich rechne dabei mit einem knappen 1:0-Erfolg für uns.“

Neue Deister Zeitung, 05.11.2010

"Mittelloser Dorfklub" gegen "arrogante Springer"

Vor dem Derby: Was spricht für den FC Eldagsen, was für den FC Springe? / Eine Analyse

Fußball (jab). Es ist wieder Derbyzeit. Am Sonnabend, 14 Uhr, empfängt der FC Eldagsen den FC Springe zum Knüller des 14. Spieltags in der Bezirksliga 4. Vor der Saison wäre klar gewesen: Springe ist Favorit. Doch klar ist in dieser Saison gar nichts, Überraschungen gibt es an fast jedem Wochenende. Wer hat also die größeren Siegchancen – eine Analyse.

Der direkte Vergleich

2008 siegte Eldagsen bei der Stadtmeisterschaft deutlich 4:1. Auch in der ersten Runde des Bezirkspokals der vergangenen Saison waren sie Favorit, ließen sie sich von den Springern aber überrumpeln und gingen 1:4 unter. In dieser Saison gewann Springe beim Stadtpokal knapp und verlor im Bezirkspokal klar mit 3:5 – keine Tendenz erkennbar.

Die nackten Zahlen

Die letzten neun Spiele hat Eldagsen nicht verloren, gewann zuletzt fünf Mal in Folge mit 20:2 Toren. Mit dieser Serie sind sie auf Rang drei geklettert, nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Tündern. 32:16 Tore stehen insgesamt zu Buche, mehr Tore hat nur Nienstädt (36) geschossen, weniger nur Tündern (12) und Leveste (15) kassiert. Springe kommt erst in Fahrt, gewann zuletzt drei Mal hintereinander mit 10:2 Toren. Damit hat sich der FCS (24:21 Tore) als Achter im Mittelfeld etabliert – die Zahlen sprechen eindeutig für Eldagsen.

Die Kader

Der des FC Eldagsen ist schmal, aber eingespielt. Der Großteil der Mannschaft spielt seit Jahren zusammen. Manko: Den vielen jungen Spielern fehlt die Routine – die machen sie allerdings durch Leidenschaft wett. Mit André Gehrke hat Eldagsen den überragenden Individualisten der Liga in seinen Reihen, der das Spiel lenkt, vor dem Tor eiskalt und an fast allen Treffern beteiligt ist – und sich darüber hinaus nicht zu schade ist, Drecksarbeit in der Defensive zu übernehmen. Dabei wird er defensiv kongenial abgesichert von den Sechsern Matthias Hüsam und Benjamin Rathe.

Ein Regisseur vom Kaliber Gehrkes fehlt den Springern. Vom Typ her ist Sönke Wyrwoll ihm noch am ähnlichsten. Auch Wyrwoll rackert unermüdlich, der Knoten als Vollstrecker ist allerdings erst in den letzten drei Spielen geplatzt (fünf Treffer). Dafür haben die Springer weit mehr Routine in ihren Reihen, allein fünf Spieler waren vor zwei Jahren noch in der Oberliga aktiv. Besonders in der Abwehr und im defensiven Mittelfeld sind sie bärenstark besetzt und mittlerweile auch eingespielt – das kann dem Gegner, besonders wenn sein Spiel so stark auf eine Person zugeschnitten ist, schon einmal die Spielfreude rauben. Kleiner Vorteil für Springe.

Die Motivation

Die Eldagsener pflegen ihr Image als mittelloser Dorfverein, dessen sportlicher Erfolg allein auf der guten Kameradschaft beruht. Neidisch auf den FC Springe ist dort offiziell niemand, aber Seitenhiebe auf das – glaubt man den Eldagsener Theorien – immer offene Scheckbuch der Springer kann sich kaum ein Spieler verkneifen. Mehr Motivation ist für die Gelbschwarzen nicht nötig – und wohl auch nicht nötig. Die „arroganten Springer“, so der Titel einer inoffiziellen Vereinshomepage, nehmen die Seitenhiebe aus der Senfstadt lächelnd hin im Wissen, in den vergangenen Jahren immer die erfolgreichste Fußballmannschaft der Deisterstadt gestellt zu haben – und sie glauben zu wissen, dass auch in Eldagsen nicht nur für eine Kiste Bier nach dem Spiel und ein warmes Essen ab und zu gespielt wird. So denkt sich jeder seinen Teil über den anderen. Fakt ist allerdings, dass in Eldagsen ein großer Teil der Mannschaft schon seit der Jugend schwarz-gelb trägt, während in Springe kaum noch Eigengewächse dabei sind. Vorteil Eldagsen.

Fazit

Die Vorzeichen sprechen für Eldagsen. Das hat in dieser verrückten Saison allerdings nicht viel zu bedeuten. Das ist gut so, denn unter anderem diese Unberechenbarkeit gibt dem Derby doch erst die Würze.

Neue Deister Zeitung, 04.11.2010

Klassenerhalt hat für den FCE nach wie vor Priorität

Klarer 6:0 (3:0)-Heimsieg über TSV Klein Berkel / Nach Blitzstart stehen Weichen auf Erfolg

Fußball (gö). Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 6:0 (3:0)-Heimsieg gegen den TSV Klein Berkel machte der FC Eldagsenbeste Werbung auf das am nächsten Sonnabend anstehende Nachbarschaftsderby gegen den FC Springe.150 Zuschauer erlebten den Gastgeber in prächtiger Spiellaune, der den Gästen über die gesamten 90 Minuten keinerlei Chancen ließ.

Die Mannschaft von Trainer Karsten Bürst legte einen furiosen Start hin und profitierte dabei von Abspielfehlern der Gäste. Da war Mannschaftsführer André Gehrke zur Stelle und brachte sein Team nach 120 Sekunden bereits in Führung. Wenig später nutzte Rafael Bürst die Chance über die Außenposition, doch spielte er dem besser positionierten Gehrke den Ball zu. Dieser besorgte das 2:0 (6.). „Die schnelle Führung gab meiner Mannschaft große Sicherheit im Spielaufbau, und wir kontrollierten Spiel und Gegner“, so Coach Bürst.

Für Till Engelhardt gab es bei einem Fallrückzieher acht Meter vor dem gegnerischen Tor (20.) Szenenapplaus von den begeisterten FC-Fans. Drei Minuten später erhöhte Rafael Bürst nach einer starken Einzelleistung zur 3:0-Führung für die Gastgeber.

In der Folge zeigte Eldagsen ein gefälliges Kombinationsspiel, aus dem weitere Torchancen erwuchsen. So nach einer Hereingabe von Sebastian Westenfeld (30.), doch Rafael Bürste verpasste beim möglichen Kopfball das Leder nur äußerst knapp. So nahmen die FC-Spieler eine sichere Führung mit in die Pause.

Nach dem Wechsel zeigten sich die Gäste in der Anfangsphase äußerst aggressiv, während Eldagsen mit den Gedanken nahezu noch in der Kabine weilte. Der FC-Coach musste seine Spieler lautstark aus der Lethargie erwecken. In dieser Phase rettete Torwart Patrick Bürst mit zwei großartigen Paraden den möglichen Anschlusstreffer der Gäste.

Ab der 55. Minute aber fand Eldagsen wieder zu seinem Spiel und erzielte in der Folge durch Till Engelhardt (53.), Dominik Schröder (60.) und Sebastian Westenfeld (70.) die Treffer zum klaren 6:0-Endstand.

FC Eldagsen: P. Bürst – Hahnenberg, Gottschalk, T. Engelhardt, Gehrke, Rathe (72. Wendler), Hüsam, P. Engelhardt, R. Bürst (66. Schröder), Luczak (69. Siuts), Westenfeld

Tore: 1:0, 2:0 Gehrke (2., 6.), 3:0 R. Bürst (23.), 4:0 T. Engelhardt (53.), 5:0 Schröder (60.), 6:0 S. Westenfeld (70.).

Neue Deister Zeitung, 01.11.2010

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