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Neue Deister Zeitung
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Wie endet wohl der zweite Satz?

Ein wahres Fußballfest ist das Nachbarschaftsduell zwischen dem FC Eldagsen und der SV Arnum im August gewesen – allerdings lediglich aus Sicht der Deisterstädter, die damals als Gast beim 6:2 einen perfekten Saisonstart erwischten. Ihr Coach Milan Rukavina hätte naturgemäß nichts dagegen, liefe es morgen (14 Uhr) ähnlich oder genauso. So einfach werde das aber nicht mit einer Wiederholung, meint Eldagsens Trainer – und das liegt nur daran, dass die Mannschaften diesmal nicht bei eitel Sonnenschein, sondern bei nur einigen wenigen Plusgraden aufeinandertreffen. „Ich hoffe und baue auch darauf, dass meine Akteure die Partie durch das Hinspielergebnis nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Rukavina. Das 2:1 der Arnumer jüngst in Letter sollte Warnung genug sein. Die Pflicht seiner Spieler sei es, „die entsprechende Laufbereitschaft an den Tag zu legen, damit wir Lücken in der gut geordnete Defensive der Arnumer reißen. 50 Prozent reichen da nicht“, betont der Trainer des Zweiten. Eine nette Zugabe wäre es, wenn seine Elf derart effizient wie beim 6:2 zu Werke gehen würde. So schön das wäre, so unerfreulich ist es in dieser Saison für Rukavina, dass immer wieder einige Stützen ausfallen. Besonders die Torhüterposition ist ein Dauerthema. Patrick Bürst hat weiterhin mit Rückenschmerzen zu kämpfen, kann im Bestfall auf der Bank sitzen. Und sein Vertreter, Dennis Widmer, konnte in dieser Woche wegen eines grippalen Infektes nicht trainieren. Auch Elias Engelhardt droht auszufallen. Immerhin trainieren Rafael Bürst und Adrian Gottschalk wieder.

Die Gäste wähnen sich – wenig überraschend – in der absoluten Außenseiterrolle. „Wären wir nicht beim Fußball, sondern beim Tennis, könnte man sagen, dass wir den ersten Satz mit 2:6 verloren haben und es jetzt im zweiten besser machen wollen“, sagt Arnums Ko- und Torwarttrainer Tobias Brinkmann mit Blick auf die Klatsche zu Saisonbeginn. Die hatte auch seine Gründe – nicht zuletzt, weil „die Eldagser für mich die torgefährlichste Offensive der Liga haben, die über eine total bewundernswerte Abschlussqualität verfügt“. Fehlen werden Trainer Michael Opitz Raphael Idel und vermutlich auch Jan Hammer. Allerdings rücken Mar- cel Busch, Marvin Wlodarski, Daniel Mohr und Sebastian Tiemann wieder in das Aufgebot der Gäste. „Wir wissen um unsere Stärken und wollen sie abrufen, um es den Eldagsern möglichst schwer zu machen und sie gegebenenfalls sogar zu besiegen“, sagt Brinkmann.

Leine-Nachrichten, 22.11.2013

Rukavina will den Laden dicht kriegen

Nach dem Spiel beim Koldinger SV hat sich Milan Rukavina, Trainer des FC Eldagsen, auf die Suche gemacht. Finden würde er gerne Antworten auf die Frage, warum seine Akteure zuletzt in einigen wichtigen Situationen zu passiv zu Werke gegangen sind – und so unnötige Gegentore zuließen. Richtig fündig ist er vor der morgigen (14 Uhr) Partie der Bezirksliga 3 gegen den TuS Niedernwöhren indes noch nicht geworden. „Wir werden ja nicht ausgekontert, das wäre einfach zu beheben. Auch lassen wir relativ wenige Chancen zu“, analysiert Rukavina. „Aber in den wenigen Situationen, die wir zulassen, werden wir oft simpel ausgespielt. Oder wir agieren zu passiv. Jedenfalls verhalten wir uns da derzeit zu oft falsch, sodass fast jede Chance ein Gegentreffer ist. Und davon kriegen wir momentan zu viele.“ Die eine Antwort hat der Trainer der Deisterstädter noch nicht gefunden, allerdings einige Ansätze. Zum einen müsse die Kommunikation untereinander verbessert werden, was aber wiederum dadurch erschwert werde, dass seit Saisonbeginn permanent personell umgestellt werden muss. „Und jede kleine Störung hat eine Wirkung“, konstatiert Rukavina, der im Training einige Situationen simulieren ließ, um das Defensivverhalten zu korrigieren. Benjamin Rathe kann indes nicht für Stabilität sorgen – gemeinsam mit Till Engelhardt hat er einen Kurzurlaub nach London angetreten. Zudem fehlen nach wie vor Ali Ibrahim und Alexander Schröder, auch Rafael Bürst wird wegen einer Leistenzerrung wohl nicht auflaufen können.

Die verbliebenen Spieler sind freilich stark genug, um den Gästen einige Tore einzuschenken, gleichwohl diese über eine äußerst sattelfeste Defensive verfügen (erst 13 Gegentore). Nach vorn sind sie leicht auszurechnen, dennoch müssen Gestalter Benjamin Döhring und Hüne Nico Rüffer erst einmal aus dem Spiel genommen werden.

Leine-Nachrichten, 01.11.2013

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