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Leine Nachrichten
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Zum Jubiläum: Der größte Supercup aller Zeiten!

Erstmals 16 Teams dabei / Preussen Hameln, BW Tündern, SSG Halvestorf, SG Hameln 74, TSV Bisperode und FC Eldagsen als ehemalige Sieger gesetzt

Happy Birthday, Supercup! Am 28. Januar 2017 steigt in der Rattenfänger-Halle zum zehnten Mal das Hallenfußball-Turnier der Dewezet. Also in genau 60 Tagen. Und schon jetzt steht fest: Es wird der größte Supercup aller Zeiten!

Denn erstmals sind bei dem Herrenturnier nicht – wie in den Vorjahren – „nur“ zehn Mannschaften am Start, sondern 16. Und noch nie zuvor gab es so viel Preisgeld zu gewinnen wie diesmal. Der 10. Supercup ist mit über 6000 Euro dotiert – eine stolze Summe. Neu ist, dass das Herrenturnier – wie bei der Premiere 2008 – an einem Tag über die Bühne gehen wird. Los geht es am Samstag um 10.30 Uhr. Das Finale ist gegen 20 Uhr.

„Und weil das Turnier einen runden Geburtstag feiert, haben wir uns dazu entschlossen, mit Preußen Hameln 07, Blau-Weiß Tündern, der SSG Halvestorf, der SG Hameln 74, dem TSV Bisperode und dem Titelverteidiger FC Eldagsen alle sechs bisherigen Supercup-Gewinner einzuladen“, sagt Claudia Bubat vom Organisationsteam der Dewezet. Das heißt, sechs der insgesamt 16 Startplätze sind bereits vergeben. Damit die sechs gesetzten Teams keiner anderen Mannschaft den Startplatz wegnehmen, wurde beim 10. Supercup das Teilnehmerfeld extra auf 16 aufgestockt. Das heißt: Wie in den Vorjahren können zehn Mannschaften bei den vier Qualifikationsturnieren, die in diesem Jahr der MTSV Aerzen (Citipost-Cup), WTW Wallensen (Humboldt-Trophy), Eintracht Afferde (Sparkassen-Cup) und die SG Hameln 74 (Stiller-Cup) ausrichten, die restlichen Supercup-Tickets lösen. Hier gilt wieder: Je besser ein Qualifikationsturnier besetzt ist, umso mehr Ranglistenpunkte gibt es.

Was den Qualifikationsmodus an sich angeht, hat sich kaum etwas verändert: Neu ist, dass die sechs Supercup-Gewinner der vergangenen Jahre eine Wild Card haben. Bei einem Qualifikationsturnier bekommen die Top acht Ranglistenpunkte.

Einzige Änderung: Sollte unter den Top acht einer der bisherigen Supercup-Gewinner sein, die bereits ihren Startplatz sicher haben, bekommt die nächstplatzierte Mannschaft die Punkte für den jeweiligen Platz. Es bekommen pro Turnier also mindestens acht Teams Ranglistenpunkte. Qualifizieren können sich wieder alle Erste-Herren-Mannschaften der Vereine aus Hameln-Pyrmont und den Nachbarlandkreisen Holzminden, Lippe und Schaumburg sowie der Region Hannover. Das wurde bei der Sitzung der neun Vereine, die sich bei der Ausrichtung der Qualifikationsturniere für den Supercup abwechseln, laut Bubat „einstimmig beschlossen“.

„Wir diskutieren jedes Jahr, was wir besser machen können. Wir haben mit den Ausrichtern selbstverständlich auch über den Vorschlag gesprochen, dass nur Hameln-Pyrmonter Vereine an den Qualifikationsturnieren und am Supercup teilnehmen sollen“, so Bubat. „Wir sind aber gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass die auswärtigen Mannschaften, insbesondere die, die in der Bezirksliga oder höher spielen, aus sportlicher Sicht eine Bereicherung für die Hameln-Pyrmonter Hallenfußballturniere sind.“ Das stellte in diesem Jahr der FC Eldagsen eindrucksvoll unter Beweis, der als erster „Exot“ beim Supercup triumphierte. Dass mit dem FCE und dem TSV Barsinghausen zwei auswärtige Mannschaften aus der Region Hannover im Supercup-Finale standen, war ein Novum in der Geschichte des Turniers.

AWesa, 30.11.2016

Es gibt jede Menge zu diskutieren FC Eldagsen – FC Lehrte 2:0

Landesliga – FC Eldagsen bezwingt FC Lehrte mit 2:0 – Steve Goede trifft zweifach

Steve Goede hat den FC Eldagsen in der Landesliga zurück in die Erfolgsspur geschossen: Der Angreifer erzielte beim 2:0 (0:0)-Erfolg an der heimischen Hindenburgallee beide Tore gegen den FC Lehrte. Sein Trainer war – wenig verwunderlich – sehr erfreut über den Dreier: „Auch wenn dieses Spiel immer für einen deutlich erhöhten Puls gesorgt hat, haben wir hinten heraus doch verdientermaßen gewonnen“, betonte Michael Wehmann. „Dieser Sieg war wichtig für uns“, sagte der Coach.

Während sich die Gastgeber – sie hatten zuvor sechs Spiele in Folge nicht gewonnen – über den ersehnten Dreier freuten, ärgerten sich die Lehrter über die Leistung von Referee Marco Großöhmichen. „Der Schiedsrichter hat das Spiel entschieden“, schimpfte ihr Trainer Willi Gramann. „Ein Unentschieden wäre vom Spielverlauf her gerecht gewesen.“

„Hand“ riefen die Lehrter Verantwortlichen, Akteure und Fans lautstark, nachdem Eldagsens Lucas Brünig bei einem Angriff seiner Mannschaft die Kugel gegen seinen Unterarm gesprungen war – der Referee ließ jedoch weiterspielen. Und das hatte Folgen: Brünig spielte den Ball zu Goede, der sich gegen einen Gegenspieler behauptete und das 1:0 für seine Farben erzielte (81.).

Gramann konnte es nicht fassen. „Das kann nur ein schlechter Witz sein“, haderte er nach der beschriebenen Szene. Es war nicht die erste Nicht-Entscheidung des Unparteiischen, die ihn an diesem Nachmittag auf die Palme brachte. Vor allem ärgerte er sich über eine nicht gegebene rote Karte gegen Eldagsens Yannik Gronau, der kurz vor der Halbzeit von Lehrtes Önder Duyar gefoult worden war und am Boden liegend nachtrat. „Das war eine glasklare Tätlichkeit“, schimpfte Gramann. Großöhmichen zeigte Gronau lediglich den gelben Karton.

Und das Spielgeschehen? Während die Platzherren um den überragenden Brünig im ersten Durchgang die aktivere Mannschaft stellten, verlief das Aufeinandertreffen nach dem Wiederanpfiff ausgeglichen. Beide Teams hatten einige Chancen, doch einzig Goede traf noch einmal ins Schwarze (87.).

FC Eldagsen: Bürst – Mende, J. Reygers, Gehrke, Flohr (89. F. Reygers) – Gronau (71. E. Engelhardt), Nemnezi – Paraschiv (84. Schierl), Brünig, Rülke – Goede

Tore: 1:0, 2:0 Goede (81., 87.)

Gelb-Rot: Duyar (87., Lehrte)

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Leine Nachrichten, 28.11.2016

Etwas mehr krempeln, weniger nachdenken

Landesliga – Eldagser haben FC Lehrte zu Gast

Beim FC Eldagsen ist momentan der Wurm drin. Seit nunmehr sechs Partien warten die Senfstädter auf einen Dreier, sie haben in dieser Zeit gerade einmal zwei Punkte eingefahren. Panik bricht bei den Schwarz-Gelben deshalb aber keineswegs aus. Warum auch? Schließlich rangieren sie mit 21 Zählern im gesicherten Mittelfeld und sind nach wie vor auf Kurs, ihr vor Beginn der Saison ausgerufenes Ziel Klassenerhalt zu erreichen „Wir arbeiten kontinuierlich weiter, und die Stimmung im Team ist gut“, betont Trainer Michael Wehmann.

Aber trotzdem gilt: Um an Weihnachten entspannt auf die Tabelle blicken zu können, müssen noch ein paar Punkte her. Am besten schon morgen, wenn um 14 Uhr der nur drei Zähler hinter den Gastgebern rangierende FC Lehrte an der Hindenburgallee zu Besuch ist. „Wir krempeln die Ärmel noch etwas mehr hoch, irgendwann wird der Knoten platzen“, ist Wehmann überzeugt. „Wenn es über schön spielen nicht geht, dann muss es eben über ein Mehr an Aggressivität gehen“, sagt der Coach.

Vor allem der Eldagser Angriffsmotor stotterte zuletzt. Obwohl sich die Mannschaft gute Chancen herausspielte, gelangen nur zwei Treffer. „Das ist eine Kopfsache“, meint Wehmann. „Wir haben gute Fußballer, die nehmen sich das sehr zu Herzen und setzen sich selbst unter Druck, wenn sie nicht treffen. Das müssen sie aber gar nicht, wir verteilen die Last auf allen Schultern gleichermaßen“, sagt der Coach.

Gute Nachricht für Wehmann: Die zuletzt privat verhinderten Stammspieler Yannik Gronau und Sebastian Mende sind wieder dabei.

Leine Nachrichten, 25.11.2016

Mit seiner Verletzung beginnt das Drama für den FC Eldagsen II

Pfosten, Latte und Glanzparade: Der FC Eldagsen II, Tabellenführer in der 1. Kreisklasse 3, trifft gegen den SV Northen-Lenthe einfach nicht

Im letzten Heimspiel des Jahres haben es die Eldagser verpasst, die Tabellenführung zu untermauern. Die FC-Reserve verlor mit 0:1 gegen den SV Northen-Lenthe. Bei ihrer zweiten Saisonniederlage mussten die Eldagser bereits ab der 5. Minute ohne Alt Ibrahim auskommen. „Seine Verletzung ist bitter für uns, er war super in Form“, sagte FC-Coach Karsten Bürst.

Eldagsen scheitert an Pfosten und Latte

Für die Entscheidung sorgte Simon Grobmeyer in der 70. Minute – zum dritten Mal in Folge konnten die Northen-Lenther mit einem einzigen Treffer drei Punkte verbuchen. Die Eldagser riskierten nach dem Rückstand mehr und standen dreimal vor dem Ausgleich: Max Arndt scheiterte an der Latte, Pascal Wendler am Pfosten und Matthias Hüsam an einem starken Reflex von SV-Keeper Markus Grajewski. Die Gäste besaßen indes noch gute Konterchancen.

Leine Nachrichten, 21.11.2016 

In Überzahl ist das viel zu wenig OSV Hannover – FC Eldagsen 3:0

Landesliga – FC Eldagsen zieht beim OSV mit 0:3 den Kürzeren

Obwohl der FC Eldagsen beim OSV Hannover fast eine Stunde lang in Überzahl gespielt hat, stand für die Riege von Michael Wehmann letztlich ein 0:3 (0:1) zu Buche – sie kassierte alle drei Treffer mit einem Mann mehr. Entsprechend unterschiedlich bewertete der Trainer die beiden Hälften. „Vor der Pause war das noch okay, da haben wir die Räume dicht gemacht und haben eigentlich keine Chancen zugelassen“, resümierte der Trainer.

Ein Tor kassierte seine Elf vor dem Seitenwechsel dennoch: Nach einer Standardsituation köpfte Roland Duraku ein (43.). „Nach der Pause hat die Bereitschaft bei dem einen oder anderen gefehlt, wirklich alles reinzuwerfen“, haderte Wehmann. Der OSV dominierte die Partie auf einem tiefen, aber gut bespielbaren Platz vor allem fußballerisch und kam nach einer weiteren Standardsituation zum 2:0, als Alexander Lackmann abstaubte (65.).

Die mit Abstand beste Möglichkeit auf den Anschlusstreffer hatte Cesar Paraschiv, der allein vor OSV-Torhüter Eren Tastan auftauchte, aber scheiterte. Nicht nur, weil der gegnerische Keeper einen tollen Reflex gezeigt hatte, sondern auch, weil Paraschiv einer der wenigen Akteure der Gäste war, der überhaupt gefährlich in die Nähe des Gehäuses der Platzherren kam, machte Wehmann ihm keinen Vorwurf. Anderen schon: „Wir haben nach der Pause einfach viel zu wenig investiert und dann reicht es am Ende nicht.“ Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Bernard Baruti mit einem Gewaltschuss, der von der Unterkante der Latte hinter die Linie tropfte (83.).

FC Eldagsen: Bürst – Knüppel (65. Schierl), F. Reygers, J. Reygers, Flohr – Gehrke, Nieber – Brünig (73. Rülke), Nemnezi – Goede

Tore: 1:0 Duraku (43.), 2:0 Lackmann (65.), 3:0 Baruti (83.)

Rot: Kwarteng (31., OSV Hannover)

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Leine Nachrichten, 21.11.2016

Ärger ist schnell verraucht

Landesliga – Eldagser mit Sebastian Schierl beim OSV Hannover

Die Saisonvorbereitung ist sehr vielversprechend verlaufen, dann jedoch bremste Sebastian Schierl eine Verletzung aus. Bis jetzt. Der Mittelfeldspieler des FC Eldagsen steht endlich wieder auf dem Platz. „Er trainiert sehr fleißig und bringt alles mit, was man braucht. Allerdings fehlt ihm noch die Spritzigkeit – und natürlich auch die Spielpraxis“, sagt Trainer Michael Wehmann.

Sei es drum: Schierl, der im Sommer vom in der Bezirksliga aktiven Lokalrivalen FC Springe zu den Senfstädtern gewechselt ist, wird am Sonntag (14 Uhr) im Gastspiel seiner Mannschaft beim OSV Hannover zumindest eine Alternative sein, zumal mit den privat verhinderten Yannik Gronau und Sebastian Mende mindestens zwei Akteure fehlen werden. Ob die erste Partie der Rückrunde aber überhaupt ausgetragen werden kann, entscheidet sich aufgrund der Witterung wohl erst kurzfristig.

Dass Schierl bereits am vergangenen Sonnabend erstmals überhaupt das Eldagser Trikot in einem Punktspiel überstreifen konnte, ist aufgrund der herben 0:4-Klatsche beim bis dato sieglosen TSV Wetschen etwas in Vergessenheit geraten. Er kam in der 71. Minute für Steve Goede in die Partie – das Spiel war da aber bereits entschieden. „Ich hätte ihm natürlich ein schöneres Comeback gewünscht“, blickt Wehmann zurück.

Schön war die deutliche Niederlage beim bisherigen Schlusslicht auch für alle anderen im Aufgebot der Eldagser nicht – das ist klar. Inzwischen ist die Pleite aber abgehakt, sie ist zum Glück auch nicht aufs Gemüt geschlagen. „Wir haben das intensiv besprochen und aufgearbeitet. Das Schöne ist, dass die gute Stimmung im Team nicht nachhaltig gelitten hat“, meint Wehmann.

Leine Nachrichten, 18.11.2016

Überheblichkeit und Unvermögen: Der FC Eldagsen blamiert sich beim Schlusslicht

Drei Punkte wurden von Michael Wehrmann zur Pflicht erklärt - doch am Ende stand sein FC Eldagsen gegen Schlusslicht TSV Wetschen komplett blamiert da. Der Abschluss der Hinrunde ging somit völlig in die Hose.

„Drei Punkte sind Pflicht, alles andere wäre blamabel.“ Diesen Satz hatte Michael Wehmann, der Trainer des FC Eldagsen, vor dem Gastspiel seiner Mannschaft beim TSV Wetschen getätigt.

"Ich bin unglaublich enttäuscht"

Der Coach hatte seine Elf in die Pflicht genommen. Er hatte gewarnt, das Schlusslicht der Landesliga nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und er hatte von seinen Akteuren eine konzentrierte, engagierte und zielstrebige Leistung eingefordert. Es half nichts: Die Senfstädter haben das finale Spiel der Hinrunde verloren – und zwar 0:4 (0:1). „Ich bin unglaublich enttäuscht“, konsternierte Wehmann.

Überheblichkeit vor dem Tor

Dabei sah es auf schwer zu bespielenden Geläuf zunächst eigentlich ganz gut aus. Die Heimelf überließ den Gästen das Geschehen, igelte sich ein und setzte auf Konter. „Spielerisch hatten wir den Gegner in der ersten Halbzeit absolut im Griff und waren am Drücker“, sagte Wehmann. Tolga Nemnezi, Cezar Paraschiv oder Steve Goede – Chancen zur Führung hatten die Gelb-Schwarzen genug auf dem Schuh. Der Ball fand aber trotzdem nicht den Weg ins Wetschener Netz – aus Überheblichkeit, Unvermögen oder weil TSV-Keeper Kai Winkler gut reagierte. „Wir haben mit aller Überheblichkeit versucht, Tore zu schießen, statt das Ding einfach mal rein zu machen“, schimpfte Wehmann.

Ganz anders die Hausherren, deren erste Chance Steffen Winkler zur Führung nutzte (28.). Nach Wiederanpfiff erhöhten Winkler (50.), Lukas Heyer (63.) und Nils Unger (83.). „Die Wetschener haben uns gezeigt, wie man Tore schießt. Sie waren effizient“, resümierte Wehmann. Für die Gastgeber aus dem Landkreis Diepholz war es der erste Saisonsieg. Am Ende verhinderte FC-Torhüter Stefan Mühlenbruch sogar noch eine höhere Niederlage.  

Leine Nachrichten, 12.11.2016 

Wehmann: "Drei Punkte sind Pflicht"

Der Wintereinbruch zu Beginn der Woche mit bis zu zehn Zentimetern Neuschnee hat die Fußballer des FC Eldagsen nicht davon abgehalten, ihr normales Trainingsprogramm abzuspulen und sich auf die Partie beim TSV Wetschen vorzubereiten. Anpfiff der finalen Hinrundenpartie in der Landesliga ist, sofern die Gastgeber aus dem Landkreis Diepholz nicht witterungsbedingt absagen, morgen um 14 Uhr. Für Trainer Michael Wehmann ist die Sache klar: Von den noch vier angesetzten Partien bis zur Winterpause will er möglichst viele abspulen. „Was machbar ist, wollen wir durchziehen“, betont er.

Die Marschroute für den Vergleich beim abgeschlagenen Schlusslicht aus dem Schaumburger Land ist ebenso klar: „Drei Punkte sind Pflicht, alles andere wäre blamabel“, sagt Wehmann unmissverständlich. Die Gastgeber haben als einzige Riege der Liga noch kein Spiel für sich entscheiden können, haben erst vier Punkte auf dem Konto und stellen mit 43 Gegentoren die Schießbude der Landesliga.

Anders als beim 1:1 zuletzt gegen die SpVgg. Bad Pyrmont wird Stamm-Innenverteidiger Julian Reygers aufseiten der Senfstädter wieder zur Verfügung stehen. Fraglich ist indes der Einsatz von Yannik Gronau, der studienbedingt momentan sehr eingespannt ist. Dominik Trotz plagen Rückenprobleme.

Um die rund 120 Kilometer lange Anreise nach Wetschen – für die Eldagser ist es die weiteste Auswärtsfahrt der Saison – möglichst entspannt hinter sich zu bringen, planen die Gelb-Schwarzen mit einem Bus anzureisen. Abfahrt ist um 10.20 Uhr am Vereinsheim, die Kosten betragen 10 Euro.

Leine Nachrichten, 11.11.2016

Auftritt nach Geschmack des Trainers

FC Eldagsen 1 -  Bad Pyrmont 1

Michael Wehmann, Trainer des FC Eldagsen, ist zufrieden gewesen mit dem einen Punkt, den seine Mannschaft sich beim 1:1 (1:1) im finalen Heimspiel der Hinrunde gegen die SpVgg. Bad Pyrmont erkämpft hat. Während die Partien des Koldinger SV und TSV Pattensen in der Landesliga witterungsbedingt ausfielen, hatte er „ein leistungsgerechtes Unentschieden“ gesehen. Ihm gefiel der Auftritt seiner Riege. Nachdem einige Akteure zuletzt die kämpferische Einstellung hatten vermissen lassen, seien sie nun wieder deutlich griffiger zu Werke gegangen. „Die Jungs haben verstanden und eine ganz andere Körpersprache an den Tag gelegt. Beide Teams wollten gewinnen, das hat man gesehen“, resümierte der Trainer der Senfstädter, der die geschlossene Mannschaftsleistung“ seiner Elf lobte.

Und auch spielerisch lief es ordentlich: In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber, bei denen Rune Flohr nach mehrwöchiger Verletzungspause sein Comeback feierte, mehr vom Spiel und ließen den Ball gut laufen – einzig vor dem gegnerischen Strafraum haperte es etwas. „Der letzte Pass kam nicht an“, konstatierte der Coach. Und trotzdem jubelten die Eldagser zuerst: Nach einem Freistoß von André Gehrke köpfte Frederik Reygers die Kugel auf das Tor der Kurstädter – und irgendwie fand der Ball, noch von Dominic Meyer abgefälscht, den Weg ins gegnerische Gehäuse.

Gehrke und Reygers waren auch am zweiten Treffer der Partie beteiligt: Als Ersterer den Ball aus dem eigenen Sechzehner herausspielen wollte, schoss er unglücklich seinen Kollegen aus der Innenverteidigung an – der Ball landete bei Benedikt Hagemann, der das Geschenk dankend annahm (29.). Im zweiten Abschnitt wurde es zerfahrener – beide Teams hatten nur noch jeweils eine gute Chance.

FC Eldagsen: Bürst – Mende, F. Reygers, Gehrke, E. Engelhardt – Gronau, Nemnezi (87. Trotz) – Paraschiv, Brünig (86. Nieber), Flohr (80. Ludwig) – Goede.

Tore: 1:0 Meyer (15., Eigentor), 1:1 Hagemann (29.).

Leine Nachrichten, 07.11.2016

Der Trainer erhöht sanft den Druck

Nicht mehr lang, dann ist die Hinrunde der Landesliga bereits Geschichte. Der FC Eldagsen erwartet im letzten Heimspiel der ersten Halbserie morgen um 14 Uhr die SpVgg. Bad Pyrmont und damit einen unmittelbaren Tabellennachbarn an der Hindenburgallee. Die Senfstädter haben wie die Gäste 20 Punkte auf dem Konto, gerieten zuletzt jedoch mit 0:4 beim SV Bavenstedt unter die Räder. Coach Michael Wehmann erhöhte nach dem, fehlerbehafteten Auftritt den Druck auf seine Mannschaft, er erwartet von seiner Mannschaft vor allem im kämpferischer Hinsicht eine deutliche Steigerung. „Es darf sich jeder den Allerwertesten aufreißen und alles aus sich herausholen. Das hat uns zuletzt gefehlt und das gucke ich mir nicht mehr lange an“, warnt Wehmann.

Welche elf Spieler er morgen auf den Rasen schickt, ließ der Trainer offen. Fest steht einzig, dass er mehr Alternativen zur Verfügung haben wird. Yannik Gronau könnte nach abgesessener Gelbsperre wieder auf seine Stammposition im defensiven Mittelfeld rücken. Allerdings konnte er studienbedingt nicht trainieren. Denkbar ist, dass es für Rune Flohr und Maximilian Rülke, die beide mit einem Muskelfaserriss zu kämpfen hatten, für einen Platz im Aufgebot reicht. Die beiden haben zumindest dosiert trainiert.

Allgemein freut sich Wehmann auf den Vergleich mit dem Tabellennachbarn. „Die Pyrmonter haben eine Mannschaft, die Fußball spielen will“, sagt er. Und auch auf das Wiedersehen mit Philipp Gasde freut er sich: Mit dem Trainer der Spielvereinigung hat Wehmann einst zusammen gespielt.

Leine Nachrichten, 04.11.2016

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