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Bürst bescheiden vor Rückkehr nach Koldingen

(NDZ, 30.10.2009)


FCE-Coach wäre mit einem Punkt bei seinem Ex-Klub schon zufrieden / Defensive muss besser stehen


Fußball (jab). Rückkehr nach dreieinhalb Jahren: 2006 hatte Karsten Bürst den Koldinger SV in die Bezirksliga geführt – und musste seinen Hut nehmen. Jetzt sitzt Bürst beim FC Eldagsen auf der Trainerbank und gastiert am Sonntag (14 Uhr) bei seinem Ex-Klub, dem er beweisen will, dass er sehr wohl das Zeug hat, eine Bezirksliga-Mannschaft zu trainieren.


Bürst freut sich aber auch auf alte Bekannte in Koldingen. „Es waren fünf schöne Jahre dort“, sagt er, „wir sind zweimal aufgestiegen.“ Er habe dem KSV viel zu verdanken, „die haben mich erst ins Trainergeschäft gebracht“, so Bürst, dessen Neffen Patrick und Rafael Bürst ebenfalls einst in Koldingen am Ball waren. Bürst feierte mit zwei Siegen einen hervorragenden Einstand als FCE-Trainer, zuletzt gab es mit der 1:3-Niederlage bei Spitzenreiter TuSpo Schliekum aber den ersten leichten Dämpfer. „Wir haben gut gespielt“, findet der Coach, „obwohl es hier und da noch Verbesserungsbedarf gibt.“


Etwa in der Defensive: „Da müssen wir besser stehen“, sagt er. Zwar ist Kamill Krause nach seiner Verletzung zurück auf der Sechserposition. „Aber er will noch zu viel, manchmal macht er mir zu viel nach vorne. Ich verlange aber von ihm, dass er die Defensive ordnet.“ Das soll auch André Gehrke entlasten, der noch viel nach hinten arbeitet, „dabei soll er unser Spiel nach vorne ankurbeln“.


Mit einem Punkt beim Tabellenfünften (21 Punkte) wären die Eldagsener (10./15) zufrieden. „Es kommt einiges auf uns zu“, weiß Bürst. Koldingen kam zuletzt über ein 1:1 bei VfV Hildesheim II nicht hinaus. „Die Punkte wollen sie sich gegen uns wieder holen, das sind sie ihrem Publikum schuldig.“


Das sei in Koldingen kritisch, aber immer zahlreich, so Bürst: „In Koldingen ist immer was los, das ist so ähnlich wie in Eldagsen.“ So ähnlich spiele der KSV auch: „Das ist keine Mannschaft, die sich hinten reinstellt.“


Bürst hofft, dass Marius Westenfeld, der sich mit Knieproblemen plagt, rechtzeitig wieder fit ist. Verzichten muss er auf Marcel Henze nach eine Zahn-OP und Adrian Gottschalk (Arbeitsunfall). Hendrik Luczak ist nach seinem Urlaub wieder dabei.


© Neue Deister-Zeitung, 30.10.2009


FC Eldagsen scheitert 1:3 beim Spitzenreiter
(NDZ, 26.10.2009)

Bürst-Elf ab 44. Minute in Unterzahl / Engelhardt sieht rote Karte / Coach nicht unzufrieden

Fußball (gö). Mit einer 1:3 (1:1)-Niederlage kehrte der FC Eldagsen vom Auswärtsspiel beim Tabellenführer der Bezirksliga 3, TuSpo Schliekum, zurück. Die Mannschaft von Trainer Karsten Bürst musste mit dem Handicap leben, ab der 44. Minute nur noch mit zehn Spielern auf dem Platz zu agieren, nachdem Till Engelhardt wegen Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte gesehen hatte.


„Wir haben in den ersten 45 Minuten gegen den Favoriten gut mitgehalten und uns das 1:1-Unentschieden zur Pause redlich verdient“, bekannt der FC-Coach. Er machte seinem Team keinerlei Vorwürfe, mit leeren Händen die Heimreise angetreten zu haben. Im Gegenteil: „Wir haben gezeigt, dass wir uns auf einem guten Weg befinden und sicherlich in naher Zukunft mit den Spitzenteams der Liga mithalten können. Kämpferisch waren wir sehr präsent.“


In der Anfangsphase hatte Eldagsen gut mitgehalten. Dennoch gingen die Gastgeber überraschend in der 25. Minute in Führung. Eldagsen ließ sich davon nicht beirren, agierte weiterhin druckvoll und wurde dafür in der 35. Minute auch belohnt. Kamill Krause war es vorbehalten, den Ausgleich zu erzielen. Der 1:1-Zwischenstand war dann auch zugleich der Pausenstand.


Obwohl in Unterzahl, hatte sich Eldagsen in der zweiten Halbzeit nicht hinten hineingestellt, sondern setzte sein Offensivspiel fort. Dennoch war es Schliekum, das nach einem Eldagsener Stellungsfehler in der 60. Minute die 2:1-Führung erzielte. Zwei Minuten später kassierten die Gastgeber den gelbroten Karton. Da hatten die Gäste zehn druckvolle Minuten mit drei Riesenchancen, die aber vergeben wurden. Besser machte es Schliekum, das in Unterzahl den 3:1-Endstand in der 75. Minute erzielte.


FC Eldagsen: T. Bürst – Ohlendorf (70. Westenfeld), Timmermann, Hahnenberg (80. Siuts), Rathe, Krause, Gehrke, Hüsam, Engelhardt, R. Bürst, Barten.


Tore: 1:0 Sadum (25.), 1:1 Krause (35.), 2:1 Felzuk (60.), 3:1 Kiefer (75.).


© Neue Deister-Zeitung, 26.10.2009


Karsten Bürst: Fast das Gegenteil von Andreas Arndt
(NDZ, 20.10.2009)

Eldagsens neuer Coach geht an der Außenlinie voll aus sich heraus /
Motivation durch viel Lob für die Spieler

 Fußball (jab). Karsten Bürst hat beim FC Eldagsen einen Einstand nach Maß erwischt. Zwei deutliche Siege feierte der Bezirksligist mit dem neuen Trainer, der vor eineinhalb Wochen Andreas Arndt ablöste. Allerdings gegen zwei schwache Gegner – in den beiden kommenden Auswärtspartien gegen die Topteams von Schliekum und Koldingen muss sich zeigen, ob der Trainerwechsel sportlich wirklich etwas gebracht hat.


Fakt ist, dass sich seit Bürsts Amtsübernahme einiges geändert hat. Mit Arndt gemeinsam hat der 42-Jährige allenfalls das lichte Haupthaar. Ansonsten ist er so ziemlich das Gegenteil seines Vorgängers. War Arndt an der Außenlinie des FCE immer der ruhige, besonnene Typ, der kaum Emotionen zeigt, kann Bürst seine Gefühle kaum verbergen. Bei jedem Treffer seiner Mannschaft springt er wie ein Derwisch an der Seitenlinie auf und ab.

 

Was auch auffällt: Bürst kommuniziert während des Spiels ständig mit seinen Spielern, lobt bei guten Aktionen, muntert auf bei schlechten. „So viel Lob haben wir vorher selten bekommen“, sagt André Gehrke, „aber einige Spieler brauchen das halt.“

 

Bürst scheint also den richtigen Ton zu treffen. „Es macht viel mehr Spaß“, sagt etwa Marius Westenfeld, der den Aufschwung aber „nicht allein am Trainerwechsel“ festmachen will. Schließlich lässt Bürst den gleichen Offensivfußball spielen wie sein Vorgänger. Offenbar brauchten die Spieler tatsächlich einfach eine andere Ansprache. „Er motiviert uns ganz anders“, sagt Adrian Gottschalk, besonders bei den jüngeren Spielern komme Bürsts Art gut an.

 

Nicht nur wegen der motivierenden Art des neuen Trainers sei „ein Ruck durch die gesamte Mannschaft“ gegangen, sagt Kamill Krause: „Bei einem neuen Trainer will sich doch jeder anbieten.“

 

Krause gab beim 5:1 gegen Lamspringe ein starkes Comeback. Gleich im ersten Punktspiel gegen Neuhof hatte er sich einen Mittelfußbruch zugezogen und danach zweieinhalb Monate pausiert. Das Spiel gegen Lamspringe zeigt: Fußballerisch hat Krause nichts verlernt. „Aber kräftemäßig ist es noch schwierig“, sagt der 22-Jährige.


© Neue Deister-Zeitung, 20.10.2009


Kantersieg bei Bürsts Heimpremiere
(NDZ, 19.10.2009)

Krause gibt Comeback bei Eldagsens 5:1 gegen Lamspringe / Westenfeld überragend
 

Fußball (jab). Der FC Eldagsen hat in der Bezirksliga 3 offenbar Fuß gefasst. Im ersten Heimspiel unter dem neuen Trainer Karsten Bürst feierten die Gelb-Schwarzen einen überzeugenden 5:1 (1:1)-Erfolg gegen die TuSpo Lamspringe. Ein starkes Comeback gab dabei Kamill Krause, der seinen Mittelfußbruch auskuriert hat.


Mann des Tages war aber Marius Westenfeld, der an den ersten drei Treffern beteiligt war – danach leistete Lamspringe kaum noch Gegenwehr. Das 1:0 leitete Westenfeld mit einem Pass zu Rafael Bürst ein, der André Gehrke bediente – der FCE-Torjäger schloss die schönste Kombination des Spiels ab (20.). Das 2:1 erzielte Westenfeld selbst, nachdem Sascha Hahnenberg einen Freistoß der Gäste abgefangen und den Ball lang in die Spitze geschlagen hatte (51.). Vor dem 3:1 scheiterte Westenfeld an Lamspringes Keeper Patrick Böning – den Abpraller verwertete Matthias Hüsam (62.), der nach der Rückkehr von Krause wieder auf die Außenposition wechselte.


Eldagsen hatte das Spiel im Griff und ließ keine echte Chance der Gäste zu. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte ein Eigentor: Benjamin Timmermann schoss bei einem Klärungsversuch Libero Sven Ohlendorf an – von dessen Rücken sprang der Ball ins Tor (38.). Auch die Gastgeber hatten vor dem Seitenwechsel kaum Möglichkeiten. Die Partie spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab. Dort stieg kurz vor der Pause Lamspringes Spielmacher Andreas Falk rüde gegen Krause ein – Gelb-Rot.


In Überzahl hatten die Eldagsener im zweiten Durchgang wenig Mühe. Sie machten aber auch viel Druck und gingen aggressiv zu Werke. Das zahlte sich durch die schnellen Tore zum 3:1 aus – der Rest war Schaulaufen. Benjamin Rathe per Kopf nach Flanke von Marcel Henze (77.) und Hüsam mit einer Kopfball-Bogenlampe aus 16 Metern (90.+1) machten den Kantersieg perfekt. Wermutstropfen: Keeper Patrick Bürst rasselete mit einem Gegenspieler zusammen und musste mit dickem Knie vom Feld (71.). Auch für Lamspringes Patrick Ketteler endete die Partie nach einem Zusammenstoß im Krankenhaus.


FC Eldagsen: P.Bürst (71. M.Bürst) – Ohlendorf – Hahnenberg, Timmermann – Henze, Rathe, Gehrke, Krause (83. Gottschalk), Hüsam – R.Bürst, M.Westenfeld (80. Engelhardt).


Tore: 1:0 Gehrke (20.), 1:1 Ohlendorf (38./Eigentor), 2:1 M. Westenfeld (51.), 3:1 Hüsam (62.), 4:1 Rathe (77.), 5:1 Hüsam (90.+1).


Gelb-Rot: A. Falk (45.+1) nach Foul.

© Neue Deister-Zeitung, 19.10.2009


Alte Herren kommen für Hüsam nicht in Frage
(NDZ, 16.10.2009)

Mit 36 Jahren Leistungsträger beim FC Eldagsen /
Morgen Heimspiel gegen TuSpo Lamspringe

Fußball (jab). Eigentlich passt er gar nicht so richtig zum FC Eldagsen. Weder ist er eingesessener Eldagsener, noch zählt er zur Riege der blutjungen Talente bei den Gelb-Schwarzen. Trotzdem ist Matthias Hüsam in kürzester Zeit zum Leistungsträger beim Bezirksligisten geworden – das will er auch am morgigen Sonnabend (16 Uhr) im Aufsteigerduell gegen TuSpo Lamspringe beweisen.


Vor dieser Saison hat sich Hüsam dem FCE angeschlossen. Zuvor spielte er in Laatzen, hatte zuletzt aber ein Jahr pausiert. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich so schnell wieder reinkomme“, sagt der Diplom-Sportlehrer, der in Hannover ein Fitnessstudio leitet. „Aber das war wie Fahrrad fahren – das verlernt man nicht.“


Auch bei der Integration in die Mannschaft, die als eingeschworener Haufen gilt, hatte er keine Probleme – obwohl er das Durchschnittsalter deutlich anhebt. „Es ist eine Frage, wie man sich gibt. Ich bin gut aufgenommen worden“, sagt der 36-Jährige, der schon lange bei den Alten Herren spielen könnte. Das kommt für ihn nicht in Frage: „Ich habe mir mal geschworen, nie Alte Herren zu spielen. Wenn es für die Herren nicht mehr reicht, höre ich auf.“


Noch hat er aber keine Probleme mitzuhalten. Im Gegenteil. „Er ist für uns ein ganz wichtiger Spieler“, sagt Trainer Karsten Bürst. Zu Beginn der Saison spielte Hüsam auf der Außenposition, seit der Verletzung von Kamill Krause – der übrigens wieder ins Training eingestiegen ist – gibt er beim FCE aber den Sechser. „Das mache ich auch gerne, da kann ich das Spiel am meisten beinflussen“, sagt er. „Außen hängt man manchmal in der Luft.“


Nach dem lockeren 4:0 in Duingen zuletzt muss der FCE nun gegen Lamspringe beweisen, dass sich der Trainerwechsel von Andreas Arndt zu Bürst gelohnt hat. „Die Stimmung ist deutlich motivierter“, sagt Hüsam. „Karsten hat eine sehr positive Ansprache.“


Lamspringe hat als Aufsteiger den deutlich besseren Start erwischt als Eldagsen. Zuletzt kassierte der Tabellen-Fünfte (19 Punkte) aber zwei deutliche Niederlagen gegen Schliekum (2:7) und in Koldingen (1:6). Die Spielweise ist der des FCE sehr ähnlich: „Die beginnen immer unheimlich druckvoll“, sagt Bürst. In der Abwehr sind sie aber anfällig und lassen vorne etliche Chancen aus – wie die Eldagsener, die in Duingen zehn Tore hätten machen können. Bürst ist optimistisch: „Wenn wir so auftreten, wie in Duingen, holen wir drei Punkte“, sagt er. „Wir wollen beweisen, dass wir in die Bezirksliga gehören.“


© Neue Deister-Zeitung, 16.10.2009

Marcel Henze doppelt motiviert in Duingen
(NDZ, 13.10.2009)

Gemeinsam mit Vater Frank für FCE im Einsatz

Fußball (jab). 4:0 gegen den DSC Duingen – auf den ersten Blick scheint die Trennung von Trainer Andreas Arndt für Bezirksligist FC Eldagsen der richtige Schritt gewesen zu sein. „Die Mannschaft war auf jeden Fall gepusht“, sagt Mittelfeldspieler Marcel Henze. Das lag aber nicht unbedingt am Einfluss des neuen Trainers Karsten Bürst.


„Jeder wusste, dass der Baum brennt, besonders nach der Aktion mit Andreas“, sagt Henze – die Mannschaft hatte in der vorigen Woche für die Entlassung Arndts votiert. Viel Einfluss konnte Bürst seitdem nicht nehmen. Am Donnerstag leitete er erstmals das Training, am Sonntag gegen Duingen saß er auf der Bank.

 

Dennoch sei Bürst einer, der „die Mannschaft mitreißt“, sagt Henze. „Er spricht lange einzeln mit den Spielern, hebt die Stärken hervor. Das motiviert.“

 

Zusätzliche Motivation erhielt Henze im Spiel gegen Duingen in der 75. Minute. Da wurde angesichts andauernder Personalnot sein Vater eingewechselt: Frank Henze, ehemaliger DDR-Oberligaspieler. Es war das erste Mal, dass Vater und Sohn gemeinsam in einem Pflichtspiel auf dem Platz standen. „Das macht mich schon stolz“, sagt Marcel Henze (26). „Mein Vater kann in der Bezirksliga noch gut mithalten.“


Ob Frank Henze auch am kommenden Wochenende für den FCE aufläuft, „muss der Trainer entscheiden“, so Sohnemann Marcel. Fakt ist, dass es in den nächsten drei Spielen gegen Lamspringe (5. Platz), in Schliekum (1.) und in Koldingen (3.) weitaus schwieriger wird, als in Duingen. „Wir wollen gut durchkommen“, sagt Henze, „vielleicht können wir den einen oder anderen Punkt mitnehmen.“


© Neue Deister-Zeitung, 13.10.2009


Der Erfolg kehrt zum FCE zurück
(NDZ, 12.10.2009)

 

Fußball (gö). Einen Einstand nach Maß feierte Neu-Trainer Karsten Bürst mit dem FC Eldagsen. Im Auswärtsspiel beim DSC Duingen landete die Mannschaft in der Bezirksliga 3 einen klaren 4:0 (2:0)-Erfolg. Nach vier Niederlagen in Folge ist der Erfolg zu den Gelb-schwarzen zurückgekehrt.


„Die Mannschaft hat das Fußballspielen nicht verlernt, und davon konnten sich auch die mitgereisten 80 Fans ein Bild machen“, urteilte Bürst nach dem Spiel. Er zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft nahezu vollauf zufrieden. Eine Einschränkung musste der neue FC-Trainer machen. „Die Chancenauswertung ließ trotz des klaren Sieges zu wünschen übrig. Dieses Manko gilt es, mit entsprechenden Trainingsmaßnahmen abzustellen.“

 

Jetzt zählte zunächst einmal der klare Erfolg, den der Trainer aber nicht überbewerten will. Eldagsen fand sehr schnell zu seinem Spiel und folgerichtig ging die Mannschaft frühzeitig durch André Gehrke (18.) in Führung. Benjamin Rathe hatte zuvor mustergültig auf Marius Westenfeld gepasst und der hatte quer zu Gehrke aufgelegt.


Zehn Minuten später erhöhte Marius Westenfeld auf 2:0 für die Gäste. Wiederum kam die gute Vorarbeit von Benjamin Rathe. In der Folge dominierte Eldagsen Spiel und Gegner und leistete in der Abwehr eine exzellente Arbeit. Die 2:0-Pausenführung war vollauf verdient.


Nach dem Wechsel machte Eldagsen binnen fünf Minuten alles klar. Zunächst war Gehrke (47.) wiederum zur Stelle und erhöhte nach Zuspiel von Marius Westenfeld für Eldagsen auf 3:0. Das 4:0 (52.) durch Westenfeld bedeutete zu diesem Zeitpunkt bereits den Endstand.


FC: T. Bürst – Ohlendorf (75. Santkewitsch), Hahnenberg, Timmermann, Rathe, M. Henze, Gehrke, Hüsam, Westenfeld (75. Frank Henze), Engelhardt, Barten.

 

Tore: 0:1 Gehrke (18.), 0:2 Westenfeld 28.), 0:3 Gehrke (47.), 0:4 Westenfeld (52.).


© Neue Deister-Zeitung, 12.10.2009


Mit Bürst soll der Spaß zum FCE zurückkehren
(NDZ, 09.10.2009)

Fußball (jab). Bezirksligist FC Eldagsen hat die Nachfolge des am Sonntag entlassenen Trainers Andreas Arndt schnell geregelt. Wie erwartet übernimmt Karsten Bürst den Job. Gestern Abend leitete der 46-jährige Gestorfer erstmals das Training, am Sonntag (15 Uhr) gibt er beim DSC Duingen sein Debüt als Bezirksliga-Coach.


2006 hatte Bürst den Koldinger SV in die Bezirksliga geführt, wurde dann aber abgelöst. In der vergangenen Winterpause wurde er nach zweieinhalb Jahren bei Kreisligist Borussia Hannover entlassen. „Bei beiden Vereinen habe ich was aufgebaut und wurde abgesägt“, sagt Bürst, der auch weiterhin die A-Junioren des TSV Gestorf trainiert. Jetzt übernimmt er eine Mannschaft, bei der die meiste Aufbauarbeit schon erledigt ist. „Die Truppe ist intakt“, sagt Bürst, „Andreas Arndt hat gute Arbeit geleistet.“


Dennoch kamen einige Spieler mit dem Ex-Coach nicht mehr klar. Die vier Niederlagen zuletzt waren also nicht der eigentliche Grund für Arndts Entlassung. „Es gibt eine längere Vorgeschichte“, deutet der FCE-Vorsitzende Karl-Heinz Westenfeld an, dem die Trennung – zumindest zu diesem Zeitpunkt – nicht leicht fiel. „So was macht man einmal mit. Jetzt muss die Mannschaft zeigen, dass sie mit dem Neuen arbeiten will.“


Bürst jedenfalls hat keine Angst, wie sein Vorgänger quasi von der Mannschaft geschasst zu werden: „Ich habe ja nix zu verlieren“, sagt er. „Ich werde mein Bestes geben. Wer mich kennt, weiß, dass ich akribisch und hart arbeite.“


Bürst kennt seine neue Mannschaft bestens, nicht nur, weil seine Neffen Patrick, Rafael und Marcel beim FCE spielen. Er ist ein Kumpeltyp, „aber auf dem Sportplatz will ich Leistung sehen, da nehme ich auf Freundschaften keine Rücksicht“. Seine Philosophie als Trainer: „Wenn Zuschauer Eintritt zahlen, muss man ihnen auch was bieten“, sagte er. „Ich will vor allem zu Hause Offensivfußball zeigen.“


Den Zuschauern etwas bieten.


Auch in Duingen setzt er auf Angriff. Die Gastgeber am Sonntag haben mit 34 Gegentreffern die schwächste Abwehr der Liga. Zudem haben sie ihren Torjäger Drazen Ivankovic an Oberligist VfV Hildesheim verloren –und in neun Spielen erst sechs Tore geschossen.


Die Eldagsener haben zuletzt ihre Chancen zwar gehabt, sie aber zum Teil kläglich vergeben. Deshalb stand bei Bürsts erster Trainingseinheit auch Torabschlusstraining auf dem Programm. „Der Spaß muss zurückkehren“, sagt er. „Und die Geilheit, dieses Runde Ding in den Kasten zu hauen.“


© Neue Deister-Zeitung, 09.10.2009

FC Eldagsen: Karsten Bürst wäre bereit
(NDZ, 08.10.2009)

Fußball (jab). „Das ist eine Mannschaft, nach der sich jeder Trainer die Finger lecken würde.“ Karsten Bürst wäre bereit, den FC Eldagsen als Trainer zu übernehmen. Der Bezirksligist hatte am Dienstag die Trennung vom bisherigen Coach Andreas Arndt nach viereinhalb Jahren bekannt gegeben (NDZ berichtete).


Bürst bestätigt, dass er von den FCE-Verantwortlichen angesprochen wurde. „Ich würde es machen“, sagt er, „die Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.“ Voraussichtlich heute noch will der Verein den Arndt-Nachfolger präsentieren, der schon am Sonntag beim wichtigen Spiel in Duingen auf der Bank sitzen soll. Ein Gespräch mit einem Kandidaten aus Hohenbostel stehe noch aus, verrät FCE-Chef Karl-Heinz Westenfeld.


Bürst, dessen Neffen Patrick, Rafael und Marcel in Eldagsen spielen, kennt den Verein aus dem Effeff, in der vergangenen Rückrunde hatte er vorübergehend die Zweite übernommen. Derzeit trainiert er beim TSV Gestorf die A-Junioren („Das würde ich auch weitermachen“) und ist Co-Trainer von Thorsten Gottschalk bei den Gestorfer Herren.


„Ich will mit jungen Leuten was erreichen“, beschreibt der Gestorfer seine Zielsetzung. 2006 hatte er den Koldinger SV in die Bezirksliga geführt, musste dann aber seinen Hut nehmen. Vielleicht bekommt er ja nun in Eldagsen die Chance, eine Bezirksliga-Elf zu trainieren: „Es wäre eine tolle Sache.“


© Neue Deister-Zeitung, 08.10.2009

Arndts Motivationskünste erschöpft
(NDZ, 07.10.2009)

Fußball (jab). Neun Punkte aus neun Spielen waren zu wenig für Andreas Arndt. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge gab Bezirksliga-Aufsteiger FC Eldagsen gestern die Trennung von seinem Trainer bekannt. Eine Entscheidung, die dem FCE-Vorsitzenden Karl-Heinz Westenfeld einige Bauchschmerzen bereitete: „Es lag nicht nur an Andreas, aber der Trainer ist nun einmal das schwächste Glied in der Kette. Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass dieser Schritt notwendig ist, um die positive Entwicklung der letzten Jahre fortzuführen.“


Offenbar fühlte sich die Mehrheit der Spieler von Arndt, der viereinhalb Jahre lang das Sagen beim FCE hatte, nicht mehr ausreichend motiviert. Am Tag nach dem 0:1 zuletzt gegen Deinsen baten einige Führungsspieler den Vorstand zum Gespräch. Am gleichen Abend, also am Sonntag, wurde die Trennung beschlossen.


„Im ersten Moment war es heftig“, so Arndt, der die Mannschaft 2008 zum Kreispokalsieg und ein Jahr später ungeschlagen zum Kreisligatitel und damit in die Bezirksliga führte. Noch bei der Mitgliederversammlung im Frühjahr wurde er als Sportler des Jahres im FCE ausgezeichnet. Mit zwei Tagen Abstand betrachtet er die Trennung aber ganz nüchtern: „Man weiß ja, worauf man sich einlässt, wenn man so einen Job übernimmt“, sagt er. Und: „In viereinhalb Jahren nutzt sich einiges ab. Die Jungs können ja spielen, und wenn es an meiner Person liegt, will ich ihrer Entwicklung nicht im Wege stehen.“


„Geschockt“ zeigte sich Kapitän Sven Ohlendorf von der Entscheidung. „Ich lasse mich überraschen, wie es weitergeht.“ Er war kurioserweise bei der Besprechung am Sonntag nicht dabei. „Wir haben vergessen, ihm Bescheid zu sagen“, so André Gehrke, Ohlendorfs Vorgänger als Mannschaftsführer. „Ein Großteil der Mannschaft war mit Arndt unzufrieden“, sagt Gehrke. „Die Ansprachen und Motivationsversuche haben sich irgendwann abgenutzt. Jetzt sind allerdings wir Spieler in der Pflicht.“


Die Routiniers Ohlendorf und Tim Barten sollen vorerst das Training leiten, Westenfeld will möglichst noch vor dem Spiel am Sonntag in Duingen einen Nachfolger für Arndt präsentieren. Einen, der zum Verein passt und nicht viel kostet. „Es muss was bodenständiges her“, so Westenfeld. Karsten Bürst, der im Vorjahr schon als Coach der Zweiten einsprang und derzeit Co-Trainer beim TSV Gestorf ist, könnte ein Kandidat sein. Westenfeld bestätigt das nicht, sagt aber: „Er würde gut passen.“


© Neue Deister-Zeitung, 07.10.2009

FC Eldagsen liefert Spiel verpasster Chancen
(NDZ, 05.10.2009)

Fußball (gö). Schwere Zeiten kommen auf den Bezirksliga-Neuling FC Eldagsen zu. Im dritten Spiel in Folge kassierte die Mannschaft von Trainer Andreas Arndt die dritte Niederlage. Gegen den TSV Deinsen hieß es nach 90 Minuten 0:1 (0:0) aus Sicht der Gastgeber.


145 Zuschauer mussten mit ansehen, wie der FC Eldagsen eine seiner schwächsten Saisonleistungen überhaupt abgeliefert hatte. Selbst die Ansage von André Gehrke vor dieser Begegnung, dass „wir uns in unserer Leistung erheblich steigern und eine hundertprozentige Kehrtwendung machen müssen, wenn die drei Punkte in Eldagsen bleiben sollen“ hat die Mannschaft in keiner Phase der Begegnung in die Tat umsetzen können.


Einziger Lichtblick war im Gegensatz zu den vorangegangenen Begegnungen in Ambergau-Volkersheim (2:3) und zu Hause gegen Drispenstedt (3:4) der verbesserte Auftritt der FC-Spieler im Defensivbereich. Da konnte die Mannschaft bis zur 77. Minute zusammen mit Torwart Patrick Bürst die „Null“ halten.


Doch im Angriff klappte auch gegen Deinsen überhaupt nichts. Die Gäste zeigten sich von Anbeginn offensiv eingestellt und hätten nach einem Freistoß bereits in der 5. Minute in Führung gehen können, hätte nicht Bürst reaktionsschnell den Ball über die Querlatte abgewehrt. In der Folge war Eldagsen nur darum bemüht, sich erfolgreich den Angriffen der Gäste zu erwehren. Das Spiel nach vorne fand überhaupt nicht statt. In der ersten Halbzeit hatte das Arndt-Team nicht eine einzige Torchance.


Nach dem Wechsel war es ein offener Schlagabtausch beider Teams auf einem niedrigem Niveau. In der Drangperiode von der 63. bis 75. erspielten sich die Gastgeber mehrere Chancen, die aber überhastet vergeben wurden. Pech hatte André Gehrke (73.) zur Führung, als der Ball vom linken Pfosten ins Aus sprang. Vier Minuten später dann die Führung für den TSV Deinsen. Nach einem Freistoß von der linken Seite war die rechte Seite sträflich vernachlässigt, und ein Gästespieler konnte unbehindert vollenden. Das 0:1 war zugleich der Endstand.


FC: P. Bürst – Hahnenberg, Gottschalk, Gehrke, Rathe, Hüsam, M. Westenfeld, Engelhardt, Luczak, R. Bürst, Barten.


© Neue Deister-Zeitung, 05.10.2009

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