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Neue Deister Zeitung
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Marius Westenfelds Leidenszeit ist vorbei

Eldagsens Stürmer hat seine Sperre abgesessen

Fußball (jab). Fünf Wochen war er gesperrt. Im Heimspiel gegen den SV Degersen am morgigen Sonnabend (16 Uhr) darf Marius Westenfeld von Bezirksligist FC Eldagsen endlich wieder mitmachen. „Ich bin sehr heiß und sehr motiviert“, sagt der in den letzten Spielen so vermisste Stürmer, „es war ein bitteres Los, so lange zuzugucken.“

Beim Auswärtsspiel in Exten hatte er wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit Rot gesehen. „Ich hatte versucht, mich zu befreien und dabei meinen Gegenspieler getroffen“, sagt Westenfeld. „Es war keine Absicht, aber es sah schon doof aus – da konnte man Rot geben“, gibt er zu. Kaum ist er zurück, fehlt der nächste Eldagsener wegen einer Rotsperre: Till Engelhardt muss zweimal zuschauen, weil er am vorigen Wochenende in Nienstädt den Schiedsrichter beleidigte. Es war schon der dritte Platzverweis in dieser Saison für den FCE, der vor nicht allzu langer Zeit noch als fairste Mannschaft im Kreis Hannover-Land ausgezeichnet wurde. „Das passt eigentlich nicht zu uns“, sagt Westenfeld und versucht eine Erklärung: „Vielleicht liegt es am Frust über unsere Leistungen.“

Die waren bislang nicht berauschend, mit erst fünf Punkten steht Eldagsen derzeit auf Relegationsplatz 13. Besserung ist aber erkennbar. In Nienstädt war Eldagsen aber die stärkere Mannschaft, auch ohne André Gehrke, der aus dem Urlaub zurück ist und gegen Degersen wie Westenfeld in der Startelf stehen wird. „Mit den beiden kommt viel Offensiv-Qualität zurück“, sagt FCE-Trainer Karsten Bürst, der Westenfelds Trainingsfleiß während der Zeit seiner Sperre lobt: „Er hat nur eine Einheit verpasst.“

Seine Rückkehr ins Team sei wichtig, denn „er ist ein Wühler, der nie aufgibt. Mit seinem unbändigen Willen kann er die Mannschaft mitreißen“. Torgefährlich ist Westenfeld obendrein – bei der mäßigen Chancenverwertung bisher ist auch das ein Argument, das für den 21-Jährigen spricht, der in den vergangenen Jahren immer wieder von Verletzungen geplagt wurde: „In dieser Saison hatte ich noch nichts“, sagt er.

Westenfelds Bruder Sebastian (Achillessehnen-Reizung), Matthias Hüsam (privat) und Engelhardt werden gegen Degersen fehlen. Sascha Voges war Anfang der Woche krank, sollte er ausfallen, könnte der wieder genesene Adrian Gottschalk ins Team rücken. Bürst und Westenfeld rechnen gegen den Aufsteiger, der zuletzt gegen Niedernwöhren nach 1:3-Rückstand noch 5:3 gewann, mit einem Kampfspiel – in dem für Bürst nur ein Sieg zählt. „Unser Ziel muss es sein, Anschluss ans Mittelfeld zu finden. Wenn du länger unten stehst, fängst du an zu zweifeln.“

Neue Deister Zeitung, 28.09.2012

Burmeister tritt auf Euphoriebremse

TSV Wennigsen (7./6) – FC Eldagsen II (5./8). Zuletzt gewann Eldagsen 7:0 gegen Grasdorf II. So deutlich wird es in Wennigsen wohl nicht werden, auch wenn der Kader wieder komplett ist. „Aber wenn wir unsere zuletzt gezeigten Leistungen wieder abrufen können, denke ich, dass wir auch in Wennigsen punkten können“, sagt FCE-Kapitän Marc Burmeister, der aber vor zu großer Euphorie warnt: „Wir sind Aufsteiger, das sollte man nicht vergessen und nicht zu viel erwarten.“

Neue Deister Zeitung, 28.09.2012

Rathe rettet Punkt in der Nachspielzeit

Fußball (jab). Zum Sieg hat es wieder nicht gereicht. Aber Bezirksligist FC Eldagsen hat nach langer Zeit wieder einmal auswärts überzeugt. „Das war ein gefühlter Sieg“, freute sich FCE-Coach Karsten Bürst nach dem 1:1 (0:1) beim SV Nienstädt, „wir haben 90 Minuten Powerfußball gespielt.“ Sogar noch ein wenig länger – den Ausgleich erzielte Eldagsens Benjamin Rathe erst in der Nachspielzeit.

Auch ohne Urlauber André Gehrke bestimmten die Gäste das Spiel. „Wir haben Nienstädt einmal aufs Tor schießen lassen“, so Bürst. Diese eine Möglichkeit ließ sich Mario Schünemann nicht entgehen und brachte die Platzherren in Führung (16.). Bei den Gästen haperte es dagegen einmal mehr bei der Chancenverwertung. Mehrmals klärte Nienstädts starker Keeper Björn Schütte. Nach einer knappen Stunde scheiterte Rafael Bürst mit einem an Till Engelhardt verschuldeteten Elfmeter am Außenpfosten. Und als der starke Marcel Wendler den Ball an Schütte vorbeischob und schon jubelnd abdrehen wollte, kratzte ein SVN-Verteidiger den Ball noch von der Linie (78.). Als dann auch noch Engelhardt den Schiedsrichter beleidigte und die Rote Karte sah (84.), schien die Partie gelaufen. Doch nach einer Ecke von Christian Marx drosch Rathe den Ball zum Ausgleich in den Winkel.

FC Eldagsen: P.Bürst – Voges, Siuts, Dreyer – Wendler, Rathe, Hüsam, Gronau, Engelhardt – A.Schröder, R.Bürst (69. Marx).

Tore: 1:0 Schünemann (16.), 1:1 Rathe (90.+2).

Rote Karte: Engelhardt wg. Schiedsrichterbeleidigung (84.).

Neue Deister Zeitung, 24.09.2012

Reserve des FC Eldagsen desklassiert Grasdorf II

FC Eldagsen II – Germania Grasdorf II 7:0 (4:0). Obwohl Eldgasens Coach Alfred Rathe gleich auf fünf Stammspieler verzichten musste, schaffte sein Team einen souveränen Kantersieg. Bereits vor der Pause sorgten Ilfan Sardas (1.), Orhan Haci (13., 39.) und Max Frederick Arndt (27.) für klare Verhältnisse. Allerdings hatte die FCE-Defensive in drei Situationen Glück, als Grasdorf gute Chancen ausließ. Nach der Pause spielten die Hausherren mit den Grasdorfern Katz und Maus. Erneut Haci (48.), Sardas (59.) sowie Arndt (88.) waren erfolgreich. Gästekeeper Mark Gräfke verhinderte eine zweistellige Niederlage für sein Team.

Neue Deister Zeitung, 24.09.2012

Geschlossenheit soll Urlauber Gehrke ersetzen

Eldagsens Spielmacher fehlt morgen beim Auswärtsspiel in Nienstädt / Trainer Bürst fordert engagierten Auftritt

Fußball (jab). Vom Abstiegskampf spricht Karsten Bürst noch nicht. Nach nur vier Punkten aus den ersten sechs Spielen in der Bezirksliga 4 will der Trainer des FC Eldagsen aber auch „nichts schönreden. Vier Punkte sind völlig unbefriedigend, wir stecken unten drin, auf die Situation müssen wir uns einstellen, sonst kann der Schuss auch nach hinten losgehen.“ Wichtig vor der Partie am morgigen Sonnabend (16 Uhr) beim SV Nienstädt ist ihm daher vor allem, „dass wir engagiert auftreten“.

Auswärts ließen die Eldagsener in dieser Saison die richtige Einstellung bislang vermissen. Die Auftritte in Exten und Niedernwöhren waren „grottenschlecht“, so Bürst, dem jetzt auch noch sein wichtigster Spieler ausfällt: André Gehrke ist im Urlaub. Seinen Part im zentralen Mittelfeld soll Matthias Hüsam übernehmen, dafür rückt Benjamin Rathe wieder auf die Sechserposition. Auch die verletzten Sebastian Westenfeld und Oliver Geide, der letztmals gesperrte Marius Westenfeld und Till Engelhardt (krank) fallen aus – die halbe Stammformation. „Da müssen wir durch“, sagt Bürst, „dafür haben wir einen großen Kader. Wir haben immer noch eine Mannschaft, die was bewegen kann. Über die Geschlossenheit geht vielleicht was.“

Der Coach hofft, dass die Defensive ähnlich sicher steht wie zuletzt gegen Bad Pyrmont. In der Offensive hapert es momentan, ein Vollstrecker fehlt. Aber auch Nienstädt steckt in der Talsohle. Nach vier Siegen zum Auftakt kassierte der SVN inklusive Pokal zuletzt drei Niederlagen in Folge – und blieb dabei ohne Torerfolg. Es läuft also nicht nur in Eldagsen nicht rund. „Wir müssen es jetzt positiv sehen“, sagt Bürst. „Das Mittelfeld ist nur drei, vier Punkte weg. Mit einem Sieg sind wir schon wieder dran.

Neue Deister Zeitung, 21.09.2012

Eldagsen belohnt sich nicht

FCE lässt beim 0:2 gegen Bad Pyrmont wieder zu viele Chancen aus / Gäste steigen hart ein

Fußball (jab). Es war die vierte Niederlage im sechsten Saisonspiel für den FC Eldagsen. 0:2 (0:2) verloren die Eldagsener ihr Heimspiel gegen die SpVgg Bad Pyrmont. Karsten Bürst fand nach dem Spiel dennoch aufmunternde Worte. „Alle gut, nur das Ergebnis stimmt nicht“, sagte er etwa zu Till Engelhardt, der mit hängendem Kopf an ihm vorbei schlurfte. „Wir brauchen aber die Ergebnisse“, antwortete Engelhardt und brachte das Dilemma des FCE auf den Punkt: Für gute Leistungen wie die gegen Pyrmont können sich die Schwarz-Gelben nichts kaufen, wenn sie ihre Tore nicht machen – Chancen dazu hatten sie genug.

Nach 18 Minuten lag Eldagsen 0:2 hinten. Christopher Loges hatte einen von Sascha Voges verursachten Handelfmeter verwandelt (15.) und drei Minuten später den Ball nach einem Traumpass über das halbe Spielfeld von Lukasz Skorski über den heraus stürmenden FCE-Keeper Patrick Bürst ins Tor gelupft. Beide Treffer waren regulär, auch wenn die Gastgeber das anders sahen und schimpften wie die Rohrspatzen.

Umso beeindruckender war, wie Eldagsen zurückkam. Die Platzherren drängten mit Macht auf den Anschluss, doch Sebastian Westenfeld (22.), André Gehrke (29.), Matthias Hüsam (43.) und Rafael Bürst (45.) scheiterten am starken Stefan Schmidt im Gäste-Tor, der zudem noch Glück hatte, als Gehrkes Kopfball nach einem Bürst-Freistoß knapp am Tor vorbei strich (32.). Kurz vor der Pause musste P. Bürst noch einmal gegen Steve Diener retten, ansonsten kam die Offensive der Gäste kaum noch zur Geltung, „aber wir haben uns nicht belohnt“, so Karsten Bürst enttäuscht.

Nach dem Seitenwechsel waren Chancen Mangelware. Eldagsen wurde gar nicht mehr zwingend, Pyrmont nur einmal – als P. Bürst mit Mühe eine verunglückte Kopfball-Rückgabe von Voges zur Ecke klärte. Die Gäste fielen dagegen durch übertriebene Härte auf. So hätten binnen einer Minute Nils Nehrig, der Tim Dreyer brutal ins Kreuz sprang (56.), und Christopher Loges, der mit gestrecktem Bein gegen Yannik Gronau einstieg (57.), Rot sehen müssen, kamen aber mit Gelb davon. Spielertrainer Philipp Gasde, der kurz vor einem Platzverweis stand, wechselte sich kurz darauf sicherheitshalber aus. Spielentscheiden war das alles nicht. Als Karsten Bürst nach dem Spiel sagte: „Es gibt nichts zu bemängeln“, meinte er allerdings nur die Leistung seiner Elf.

FC Eldagsen: P.Bürst – Dreyer (80. Ibrahim), Siuts, Voges – S.Westenfeld (66. Wendler), Hüsam, Gehrke, Gronau, Engelhardt – A.Schröder, R.Bürst.

Tore: 0:1, 0:2 C. Loges (15./HE, 18.).

Neue Deister Zeitung, 17.09.2012

Der Glücksgriff mit dem eiskalten Abschluss

Alexander Schröder belebt den FCE-Angriff

Fußball (jab). Ist der Knoten geplatzt? Gegen Leveste gelang Bezirksligist FC Eldagsen am vorigen Wochenende der erste Saisonsieg. Der zweite soll am morgigen Sonnabend (16 Uhr) im Heimspiel gegen die SpVgg Bad Pyrmont folgen. Zugang Alexander Schröder vom VfR Evesen, der kurz nach dem Saisonstart zum Team stieß, ist jedenfalls überzeugt, dass es bald aufwärtsgeht mit dem FCE: „Wir werden auf keinen Fall da unten bleiben. Ich will mindestens unter die ersten Fünf“, sagt der Stürmer selbstbewusst.

Er hat sich schnell eingelebt in Eldagsen. „Das ist auch nicht schwer bei der Mannschaft“, sagt Schröder, „von der ersten Sekunde an ist es so, als sei man schon immer da gewesen.“ Es mag daran liegen, dass er mit seinen neuen Teamkollegen schon einmal feiern war, bevor er zum ersten Training nach Eldagsen kam. Er und André Gehrke waren als Gegenspieler ins Gespräch gekommen, als Eldagsen und Evesen in der vorigen Saison aufeinandertrafen – so nahm die Geschichte ihren Lauf.

Schröder studiert in Hannover Maschinenbau und Informatik. Von dort nach Evesen sind es fast 70 Kilometer. „Der Aufwand wurde zu groß“, sagt der 23-Jährige, der beim VfL Bückeburg das Fußball spielen lernte. Eldagsen liegt auch nicht gerade vor seiner Haustür, „aber es sind nur 25 Minuten Anfahrt und nicht mehr eineinhalb Stunden“.

Den schwachen Saisonstart seiner neuen Mannschaft hat Schröder nur als Zuschauer erlebt. „Das, was den FCE in den letzten zwei Jahren ausgezeichnet hat, diese Mega-Zweikampfstärke auf jeder Position, haben sie vermissen lassen“, analysiert er. Und: „André Gehrke hinkt wegen seiner Verletzung seiner Form hinterher, das merkt man schon. Wenn er einen guten Tag hat, profitiert die ganze Mannschaft davon. Das hat man in der ersten Halbzeit gegen Leveste gesehen.“

Vorige Woche gehörte aber auch Schröder selbst zu den Aktivposten beim FCE: „Er war an vielen guten Aktionen beteiligt, hat ein Tor vorbereitet und eins selbst gemacht“, sagt Trainer Karsten Bürst, der froh ist, dass sich Schröder den Schwarz-Gelben angeschlossen hat: „Er ist ein richtiger Glücksgriff, mit viel Freude dabei und eiskalt im Abschluss.“

Wichtig gegen Leveste war auch das Comeback von Verteidiger Tim Dreyer. „Ich hoffe, er ist wieder dabei“, sagt Bürst, der wohl auf Oliver Geide verzichten muss, der seit Wochen mit einer Schleimbeutelentzündung im Knie spielt. „Mittlerweile kann er kaum noch laufen“, so Bürst. Auch Marius und Sebastian Westenfeld fehlen gegen Bad Pyrmont noch.

Neue Deister Zeitung, 14.09.2012

"Keinen Bock mehr, nur zuzugucken"

Warum Eldagsens Tim Dreyer trotz Schmerzen nach zehn Monaten Pause sein Comeback gegeben hat

Fußball. Zehn Monate lang hatte Tim Dreyer kein Spiel mehr bestritten. Beim 3:1-Sieg des FC Eldagsen gegen Leveste gab der Manndecker, der im Sommer vom FC Springe zu den Schwarz-Gelben wechselte, überraschend ein 70-minütiges Comeback. Wie es dazu kam, erzählte er NDZ-Sportredakteur Jan-Erik Bertram.

War es ein gutes Gefühl, nach so langer Zeit wieder mal auf dem Platz zu stehen?

Klar. Ich spiele Fußball, seit ich ein kleiner Junge bin. Wenn man auf einmal nicht mehr darf, ist es hart, da fehlt einem schon was im Leben.

Sie haben eine langwierige Leistenverletzung – wo liegt genau das Problem?

Das weiß keiner so genau. Ein Arzt sagt, es kommt vom Bauch her, der andere, dass es von der Hüfte kommt. Einer sagt, es muss operiert werden, der andere, dass es nichts bringt.

Haben Sie denn noch Schmerzen?

Ja, immer wenn ich nach der Belastung zur Ruhe komme. In der letzten Saison war das immer in der Halbzeitpause. Gegen Leveste bin ich in der Halbzeit ein bisschen gelaufen, das ging ganz gut. Nach dem Duschen und am nächsten Tag war es schlimm, nach einem Tag ist es aber wieder gut.

Warum spielen Sie überhaupt, wenn Sie noch Schmerzen haben?

Ich war bei so vielen Ärzten, keiner kann mir sagen, was es ist oder mir helfen. Dann kann ich auch weiterspielen. Ich hatte auch einfach keinen Bock mehr, nur zuzugucken.

Waren Sie mit Ihrer Leistung zufrieden?

Schon. Die Mannschaft hat mich auch gut unterstützt. Ich habe mich gewundert, dass ich so lange durchgehalten habe, aber die Kraft fehlt natürlich noch.

Neue Deister Zeitung, 11.09.2012

"Mit Tim Dreyer kommt der erste Dreier"

FC Eldagsen kann noch gewinnen / 3:1-Heimsieg gegen TV Jahn Leveste bringt Sicherheit zurück

Fußball (gö). Im fünften Versuch hat es endlich geklappt – der FC Eldagsen kann doch noch gewinnen und feierte mit dem 3:1 (3:0)-Heimerfolg gegen den TV Jahn Leveste den ersten Sieg. „Mit Tim Dreyer kommt der erste Dreier“. Der Ex-Springer strahlte im Defensivbereich Souveränität aus“, brachte FC-Coach Karsten Bürst die 90 Minuten auf den Punkt. Ein Aufatmen bei der Mannschaft, dem Trainer und den Fans war unübersehbar.

„Der Knoten musste irgendwann einmal platzen. Wir konnten in der Vergangenheit ja nicht alles verkehrt gemacht haben. Mit dem Auftritt und der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Der Erfolg war hoch verdient“, stellte Bürst fest.

Die Gastgeber fanden sehr gut in die Begegnung, denn schon nach elf Minuten war die 1:0-Führung perfekt. An-dré Gehrke war auf der linken Seite auf und davon, passte zur Rafael Bürst und dieser schob den Ball am Gästetorwart vorbei ins Netz. Das war so recht nach der Vorstellung des FC-Coachs, der sich eine schnelle Führung gewünscht hatte, „damit meine Spieler den Kopf freibekamen und ihr Spiel machen konnten.“

Das war der Fall, denn vier Minuten später hatte Till Engelhardt die Chance, die Führung auszubauen, doch elf Meter vor dem gegnerischen Tor schoss er lediglich den Torwart an. Beim zweiten Versuch aber klappte es, als Rafael Bürst über die Außenbahn Alexander Schröder anspielte und dieser auf Till Engelhardt legte, um zum 2:0 (20.) zu vollenden.

Fünf Minuten später bewahrte FC-Torwart Patrick Bürst sein Team vor dem Anschlusstreffer der Gäste, als er in einer 1:1-Situation retten konnte, nachdem sich zuvor die gesamte FC-Abwehr überspielen ließ.

Ein gutes Halbzeitpolster erspielte sich Eldagsen, als wiederum über die Außenbahn ein Angriff von Rafael Bürst erfolgreich abgeschlossen werden sollte. Er passte haargenau zu Benjamin Rathe, der Alexander Schröder bediente und dieser traf zum 3:0 (28.). Bis zum Pausenpfiff hatte der Gastgeber das Spiel im Griff, ohne aber zu weiteren Torchancen zu kommen.

„Im zweiten Durchgang wollten wir hinten sicher stehen und nichts zulassen“, so Karsten Bürst. Das gelang seiner Mannschaft auch bis zur 68. Minute. Dann gab es im FC-Strafraum eine unüberschaubare Aktion, aus der heraus Leveste aus 13 Metern Entfernung, unhaltbar für Torwart Patrick Bürst, den Anschlusstreffer erzielte.

André Gehrke (73.) hatte mit einem Freistoß die Chance, die Führung auszubauen, doch der Gästetorwart parierte. Zuvor schwächte sich der Gegner (72.) selbst durch eine gelbrote Karte. Eldagsen hatte nichts mehr zugelassen und brachte die 3:1-Führung über die Zeit.

Eldagsen zeigte eine starke Mannschaftsleistung, bei der Trainer Karsten Bürst zusätzlich ein Sonderlob an Yannik Gronau und Benjamin Rathe verteilte.

FC Eldagsen: P. Bürst –, Geide, Dreyer (70. Siuts), Voges, Rathe, Barten, Gehrke, Gronau, Engelhardt, R. Bürst (81. Wendler), Schröder (74. Marx).

Tore: 1:0 Bürst (11.), 2:0 Engelhardt (20.), 3:0 Schröder (28.), 3:1 Göhr (68.).

Neue Deister Zeitung, 10.09.2012

Geide gönnt sich keine Pause

Eldagsens Libero spielt trotz Knieverletzung / Im Heimspiel gegen Leveste „den Dreier erzwingen

Fußball (jab). Oliver Geide genießt nicht den Ruf des trainingsfleißigsten Spielers. Das könnte daran liegen, dass er in den vergangenen Jahren regelmäßig zum Vorbereitungsstart in den Urlaub geflogen war. In dieser Saison ist das anders. Geide verpasste kaum eine Trainingseinheit. „Ich bin 33, da brauche ich umso mehr Fitness, um gute Leistungen zu bringen“, sagt der Libero des FC Eldagsen. Das Training zahlt sich offenbar aus: „Ich bin körperlich in einem so guten Zustand wie lange nicht mehr.“ Nur geholfen hat das dem FCE bislang nicht. Nach vier Spieltagen steht nur ein Punkt zu Buche. Das soll sich am morgigen Sonnabend (16 Uhr) gegen den TVJ Leveste ändern. „Wir müssen den Dreier erzwingen“, sagt Geide.

Ganz beschwerdefrei ist auch er nicht. Er plagt sich mit einer Schleimbeutelentzündung im Knie herum. „Das wird mich wohl noch eine Weile beschäftigen“, sagt er. Eine Pause zu machen, um das Knie zu schonen, kommt für ihn derzeit nicht infrage. Denn in der Abwehr gibt es schon jetzt zu viele Baustellen. Sascha Voges ist derzeit der einzige etatmäßige Manndecker, der zur Verfügung steht – allerdings ist er nicht besonders in Form. Adrian Gottschalk ist zwar wieder beschwerdefrei, fliegt heute aber in Urlaub. Also muss wohl Florian Siuts, eigentlich Mittelfeldspieler, wieder verteidigen.

Eventuell gibt aber auch Tim Dreyer sein Pflichtspieldebüt für Eldagsen. „Er hat es im Training probiert“, sagt Trainer Karsten Bürst. „Er würde uns mehr Sicherheit geben. Das wäre wichtig, wenn es auch nur 50, 60 Minuten wären.“

Der Frust nach dem verpatzten Saisonstart ist groß bei den Eldagsenern. Im Umfeld werde schon Kritik am Coach laut, sagt Geide, der aber betont: „Mannschaftsintern und vonseiten des Vorstands ist der Trainer unumstritten.“

Auch Geide tut sich schwer damit, Erklärungen für die Negativserie – die ja schon in den letzten Spielen der vergangenen Saison begonnen hat – zu finden. „Im Sturm schießen wir keine Tore, im Mittelfeld haben wir keine Ordnung und hinten schießen wir uns die Bälle selber rein“, sagt er. Woran es liegt, weiß er allerdings auch nicht. „Wir müssen mal wieder 1:0 oder 2:0 in Führung gehen. Das würde manche Blockade schon lösen“, sagt er. „Wir kommen ja oft gut ins Spiel – dann kassieren wir ein Gegentor und alles bricht zusammen.“

Bei allem Frust: Allzu große Sorgen machen sich die Eldagsener noch nicht: „Es ist eine mentale Geschichte“, sagt Bürst, der sicher ist: „Wir kämpfen uns da wieder raus.“

Neue Deister Zeitung, 07.09.2012

Schwarz-Gelb in der Krise

Eldagsen verliert 0:3 in Niedernwöhren

Fußball (jab). „Langsam geht es an die Nerven.“ Karsten Bürst, Trainer des FC Eldagsen, ist frustriert. 0:3 (0:1) verloren seine Schwarz-Gelben gestern bei Aufsteiger TuS Niedernwöhren, sind damit nach dem vierten Spieltag noch immer ohne Sieg. „Wir stecken in der Krise“, so Bürst.

Wieder sorgten individuelle Fehler für Eldagsens K.o. Diesmal patzte Torwart Patrick Bürst zweimal kurz nach der Pause, als er bei Eckbällen nicht richtig zum Ball ging – Nico Rüffer (49.) und Markus Mensching (55.) bedankten sich mit den Treffern zum 2:0 und 3:0. Das 1:0 durch Mensching hatte Niedernwöhren nach einem Fehlpass von Christian Marx am TuS-Strafraum herausgekontert (22.).

Vor der Pause hatte Eldagsen immerhin noch Torchancen gehabt. André Gehrke schoss aber aus der Distanz knapp vorbei (22.), Benjamin Rathe hatte Pech mit einem Kopfball an die Latte (33.). Alexander Schröder lief bei seinem Debüt für den FCE nach Pass von Marx frei auf Niedernwöhrens Torwart Frederik Hansel zu, sein Lupfer verfehlte das Tor aber knapp (43.).

Insgesamt setzt sich die Auswärtsschwäche aus der vergangenen Saison aber fort beim FCE. Zu Hause zeigte Eldagsen in dieser Serie beim 2:2 gegen Barsinghausen und beim 2:3 gegen Hameln 74 immerhin ansprechenden Leistungen. Gestern fehlte aber, wie schon beim 0:1 in Exten, die Aggressivität. „Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren, standen zu weit weg von den Gegenspielern“, so Bürst. Ganz anders die Gastgeber. Bürst: „Die waren lauffreudig, haben uns unter Druck gesetzt – das haben sie gut gemacht.“

FC Eldagsen: P.Bürst – Voges, Geide, Siuts – Gronau (60. Ibrahim), Hüsam, Gehrke, Rathe, Engelhardt – A.Schröder, Marx (70. R.Bürst).

Tore: 1:0 Mensching (22.), 2:0 Rüffer (49.), 3:0 Mensching (55.).

Neue Deister Zeitung, 03.09.2012

2:2 - FCE-Reserve mit starkem Heimdebüt

Marc Burmeister trifft zwei Mal per Kopf

Fußball (nie). Bei ihrem Heimdebüt in der 1. Kreisklasse Hannover-Land zeigte die Reserve des FC Eldagsen eine starke Leistung und kam gegen den TSV Bantorf zu einem 2:2 (1:1)-Unentschieden.

Marc Burmeister brachte die Gastgeber nach einem Eckball von Nico Stempinski per Kopf in Führung (15.). Danach entwickelte sich ein hochklassiges Spiel. Nach einer Unachtsamkeit in der FCE-Defensive traf Jan-Erik Berkenkamp zum 1:1 (31.). Im zweiten Abschnitt ging es mit hohem Tempo weiter. Marcel Neugum (70.) schoss Kreisliga-Absteiger Bantorf in Front. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte erneut Burmeister für den verdienten Ausgleich.

Der FCE ist nunmehr seit über einem Jahr ungeschlagen. Die letzte Niederlage kassierte die Elf von Alfred Rathe am 10. August 2011.

Neue Deister Zeitung, 03.09.2012

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