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An dieser Stelle vielen Dank an den Sportbuzzer Hannover.

Leine Nachrichten
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t├Ąglich in der HAZ und NP

Diese Pleite ist für den OSV ganz brutal

Beim FC Eldagsen kommt der OSV erneut unter die Räder, dabei hatte man beim jüngsten Erfolg in Eilvese etwas Hoffnung geschöpft.

Jubel beim FC Eldagsen, Frust beim OSV Hannover. Während die Gelb-Schwarzen einen furiosen 7:1 (3:1)-Heimerfolg über die auf einem Abstiegsplatz rangierenden Gäste und zugleich ihren höchsten Saisonsieg feiern, herrscht beim früheren Zweitligisten dicke Luft. „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wieder und ist auch in dieser Höhe verdient. Das ist übel und ganz brutal“, ärgerte sich OSV-Trainer Wilfried Bergmann

Sein Gegenüber, Michael Wehmann, war nach dem deutlichen Sieg seiner Elf naturgemäß besser gelaunt. „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und das umgesetzt, was wir und vorgenommen hatten. Wir haben hinten ganz wenig zugelassen und waren vor dem Tor sehr effektiv.“, bilanzierte er.

Erst Anfang August hatten die Senfstädter den OSV mit einem 2:1-Heimsieg aus der 1. Runde des Bezirkspokals geschmissen. Im Ligaspiel machte es die Riege um Kapitän André Gehrke allerdings weniger spannend. Der Aufsteiger hat somit aus den vergangenen drei Heimspielen sieben Punkte geholt und sich vorerst im Mittelfeld der Landesliga festgesetzt. Bitter Frederik Reygers hat sich am Knie verletzt und musste ins Krankenhaus.

Dicke Luft herrscht hingegen beim OSV. Zwar konnte der frühere 96-Profi Ferhat Bikmaz die Eldagser Führung durch Julian Reygers (10.) noch zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgleichen (15.), das war es dann aber auch schon. „Ich bin tief enttäuscht. Die Spieler müssen sich hinterfragen, einige sind aber auch einfach beratungsresistent“, sagte Bergmann. Keinen Vorwurf machte er Keeper Marian Wagener, der kurzfristig eingesprungen war und sonst mit der Reserve in der 3. Kreisklasse aktiv ist.

FC Eldagsen: M. Bürst –Mende, F. Reygers, J. Reygers, Flohr – Gehrke – Schröder (76. Nieber), Trotz, Gronau (65. R. Bürst), T. Engelhardt (60. Hüsam) – Goede

Tore: 1:0 J. Reygers (10.), 1:1 Bikmaz (15.), 2:1 Gronau (27.), 3:1 Goede (42.), 4:1 Gehrke (53.), 5:1 Gronau (55.), 6:1 Goede (60.), 7:1 F. Reygers (75.) 

Leine-Nachrichten, 28.09.2015

Ein Sieg für ein schönes Polster

Landesliga – Dominik Trotz und der FC Eldagsen zum dritten Mal in Folge zu Hause

In der vergangenen Spielzeit hat Dominik Trotz die Abwehrreihen in der Kreisliga Hameln-Pyrmont gehörig durcheinandergewirbelt, der 23-Jährige erzielte im Dress der SG Eimbeckhausen/Nettelrede 27 Tore – und das als Mittelfeldspieler. Diese überragende Quote ist auch dem FC Eldagsen nicht verborgen geblieben, der Trotz im Sommer in die Landesliga gelotst hat. Im dritten Heimspiel hintereinander treffen er und sein Team morgen (16 Uhr) auf den OSV Hannover.

Trotz hat den Sprung von von der Kreis- in die Landesliga auf Anhieb gepackt und sich beim Aufsteiger einen Stammplatz erkämpft. „Bislang läuft es sehr gut, die Mannschaft hat mich wirklich toll aufgenommen Das war sehr wichtig“, sagt der Spielmacher, der in der Jugend für die TuSpo Bad Münder auf Kreisebene gespielt und zuletzt vier Jahre lang in Eimbeckhausen gekickt hat.

Dass Trotz nun bei den Senfstädtern gelandet ist, hat auch mit Michael Wehmann zu tun, der im Sommer den Trainerposten bei den Senfstädtern übernommen hat. Wehmann ist zuvor als Spielertrainer bei der SG tätig gewesen und hat den 23-Jährigen quasi mitgebracht. „Dominik ist ein sehr spielintelligenter und technisch starker Spieler, ein richtig guter Fußballer“, lobt der Coach.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Trotz äußerst zufrieden. „Unsere Ergebnisse stimmen bislang, wir müssen aber insgesamt noch souveräner und kaltschnäuziger auftreten“, sagt er. Souveränität und Kaltschnäuzigkeit ist auch im Heimspiel gegen den OSV gefordert, wenn der 2:1-Erfolg aus der 1. Runde des Bezirkspokals wiederholt werden soll. „Laut Tabellenbild sind wir Favorit. Mit einem Sieg hätten wir ein schönes Polster für die schwierigen Aufgaben im Oktober“, sagt Trotz. 

Leine-Nachrichten, 25.09.2015

Eldagser schlagen erneut spät zu

Landesliga – Christian Marx erzielt Ausgleich gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide

„Der Ball ist rund, und ein Spiel dauert 90 Minuten“ – diese Fußballweisheit des ehemaligen Bundestrainers Sepp Herberger wird bis heute beinahe inflationär oft von Trainern, Spielern und Fans beansprucht. Nur beim Landesligisten FC Eldagsen scheinen die Uhren anders zu ticken: Wie schon beim 3:2 zuletzt gegen den MTV Almstedt haben die Eldagser auch gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide wieder in der Nachspielzeit zugeschlagen – im Duell der Neulinge erzielte Christian Marx nach dem Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich zum 2:2 (1:0)-Endstand.

Dem Ausgleichtreffer der Senfstädter vorausgegangen war ein Pass von Kapitän André Gehrke auf den am langen Pfosten lauernden Till Engelhardt, der den Ball gekonnt per Kopf ins Zentrum auf den heraneilenden Marx ablegte. „Da müssen wir cleverer agieren“, ärgerte sich Krähen-Coach Bastian Schülke. Während er von zwei verloren Punkten sprach, freute sich sein Gegenüber Michael Wehmann darüber, immerhin noch einen Punkt in Eldagsen behalten zu haben. „Wir haben von der 20. bis zur 70. Minute keinen Fußball gespielt, müssen daher mit diesem einen Zähler zufrieden sein“, sagte er.

In den 93 intensiven Minuten vor dem Ausgleich haderten beide Seiten sehr oft mit den Entscheidungen des Schiedsrichters. Yannik Gronau hatte die Heimelf mit einem Schuss aus 25 Metern in Front geschossen (18.), die laufstarken und im zweiten Durchgang optisch deutlich feldüberlegenen Gäste drehten die Begegnung durch Tore von Alexander Dosch (61.) und Daniel Mücke (72.). Diese Führung hatte so lange Bestand, bis Marx richtig stand – und handelte. „Fußballerisch war das Spiel von beiden Mannschaften eher nichts, es war viel Kampf und Krampf zu sehen. Aber: Wir haben den Ausgleich gewollt“, resümierte Marx.

FC Eldagsen: M. Bürst – Ibrahim (70. Nieber), F. Reygers, J. Reygers, Flohr – Gehrke – T. Engelhardt, Hüsam, Gronau (79. Marx), Mende – Trotz

Tore: 1:0 Gronau (18.), 1:1 Dosch (61.), 1:2 Mücke (72.) 2:2 Marx (90+4.)

Leine-Nachrichten, 21.09.2015

Ein Mehr an Präzision für ein Polster

„Wir kommen dem langsam recht nah, dass wir uns in der Landesliga akklimatisieren.“ Auch wenn Michael Wehmann, der Trainer des FC Eldagsen, mit der Entwicklung seiner Mannschaft durchaus zufrieden ist, weiß er dennoch auch, dass auf sie in den nächsten Wochen und Monaten noch reichlich Arbeit zukommt. Nächste Aufgabe ist das Aufsteigerduell gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide morgen um 16 Uhr auf eigenem Platz.

Für die Gelb-Schwarzen ist die zweite von drei Partien in Folge an der Hindenburgallee. Nach dem 3:2 gegen den MTV Almstedt würde ein weiterer Dreier dem Team um Kapitän André Gehrke ein schönes Polster zu den Abstiegsrängen verschaffen. „Wir kommen Schritt für Schritt besser in Tritt, müssen aber noch sehr viel konstanter werden“, warnt Wehmann. Vor allem gehe es nun darum, die Fehlerquote deutlich zu minimieren.

Eben diese Quote war dem Coach im Spiel gegen Almstedt noch deutlich zu hoch. So erlaubte sich seine Riege besonders in der ersten Hälfte zu viele Ungenauigkeiten. „Unser großes Plus ist, dass wir im Angriff immer mal ein Tor nachlegen können. Aber um zu gewinnen, müssen wir in jedem Spiel so wenig Fehler wie möglich machen, weil diese in der Landesliga sofort bestraft werden“, betont Wehmann, der seine Startelf erneut umbauen muss: Torjäger Steve Goede ist gesperrt (Gelb-Rot). „Einen Spielertypen seiner Art haben wir kein zweites Mal, also müssen wir uns etwas überlegen“, sagt der Trainer. Eine Möglichkeit stellt Till Engelhardt dar: „Mit seiner Art zu spielen, macht er jeden Gegner verrückt. 

Leine-Nachrichten, 18.09.2015 

Spät, aber nicht zu spät: Eldagsen macht drei Punkte gegen den MTV Almstedt

In einer turbulenten Schlussphase sichert sich Landesligist FC Eldagsen den Sieg über Almstedt.

Eine sehr lange zweite Halbzeit hat dem FC Eldagsen in der Landesliga-Partie gegen den MTV Almstedt noch einen 3:2-Erfolg beschert. „Ich weiß auch nicht, warum der Schiedsrichter so lange nachspielen ließ“, sagt Eldagsens Trainer Michael Wehrmann. Immerbei sprang der Siegtreffer durch Frederik Reygers dabei heraus.

Dabei hatte es in der ersten Spielhälfte nicht nach einem Erfolg der Senfstädter ausgesehen. „Die ersten 45 Minuten gehörten den Almstedtern“, bilanziert Wehrmann. Denn nach der 1:0-Führung (8. Minute)durch Steve Goede kassierten die Eldagsener nach einem Stellungsfehler in der Abwehr in der 21. Minute den Ausgleich durch Marcel David und schließlich durch einen Treffer von Till Oberbeck (29. Minute) auch noch das 1:2 - aus abseitsverdächtiger Position, wie Wehrmann meint.

In der zweiten Spielhälfte wendete sich das Blatt. Die Almstedter, eher auf Ergebnissicherung bedacht, ließen auch konditionell nach, und so kam das Wehrmann-Team durch einen weiteren Treffer von Goede in der 84. Minute zum Ausgleich. „Damit wäre ich schon zufrieden gewesen“, sagt der Eldagsener Trainer, der wie die Zuschauer eine turbulente Schlussphase erlebte. Sowohl ein Almstedter Spieler als auch der doppelte Torschütze Steve Goede wurden mit Gelb-Rot vom Platz gestellt – aber es fiel auch noch der späte Siegtreffer, der dem FC vorerst Tabellenplatz acht sichert.

Leine-Nachrichten, 12.09.2015

Hiber schießt den FC Eldagsen ab

Trotz früher Führung ziehen die Senfstädter in Burgdorf den Kürzeren

Erstmals nach dem Aufstieg in die Landesliga hat der FC Eldagsen die Heimreise nach einem Auswärtsspiel mit leeren Händen antreten müssen. Nach zwei Siegen in der Fremde unterlagen die Senfstädter bei der TSV Burgdorf mit 2:5 (2:3) – die damit ihren ersten Heimsieg unter Dach und Fach bringen konnte. „Wir waren die deutlich bessere Mannschaft und haben mit Patrick Hiber einen Spieler, der einfach weiß, wo das Tor steht“, sagte Diego De Marco, Trainer der Burgdorfer, der lange Zeit den Koldinger SV trainiert hat. Besagter Hiber besiegte die Gelb-Schwarzen mit seinen vier Treffern beinahe im Alleingang. Sein schönstes Tor erzielte der Mittelfeldregisseur, der sein 125. Spiel im Dress der TSV absolvierte, in Minute 61, als er den Ball bei einem Freistoß aus 35 Metern ins Dreieck beförderte.

Dass es einen solch klaren Sieg der Platzherren geben würde, danach hatte es zunächst nicht ausgesehen. Vor rund 100 Zuschauern gingen die Eldagser nach einem Patzer von Burgdorfs Torhüter Dominik Grimpe durch den 42-jährigen Matthias Hüsam per Kopfball in Führung (6.). Und nachdem Hiber mit einem Doppelpack (14., 19.) zurückgeschlagen hatte, fand auch der Aufsteiger mit dem 2:2 durch Dominik Trotz eine Antwort (35.). Die Burgdorfer um die starken Granit Tahiri und Mateusz Wagner fanden jedoch zunehmend besser ins Spiel und gewannen letztlich völlig verdient. Michael Wehmann war entsprechend nicht eben glücklich: „Wir haben eine schwache Vorstellung geboten und zu wenig Zweikämpfe gewonnen. Wir gehen personell einfach am Stock“, konstatierte Eldagsens Trainer.

FC Eldagsen: Mühlenbruch – Berger (62. Wendler), Hüsam, Mende, Flohr – Gronau – Nieber, Trotz (62. Rülke), Marx, R. Bürst – Goede

Tore: 0:1 Hüsam (6.), 1:1, 2:1 Hiber (14.,19.), 2:2 Trotz (35.), 3:2 Hiber (38.), 4:2 Saade (55.), 5:2 Hiber (61.)

Gelb-Rot: Dziegielewski (80., Burgdorf)

Leine-Nachrichten, 07.09.2015

In der Defensive bedarf es einiger Umstellungen

FC Eldagsen gastiert in Burgdorf

Bislang fühlt sich der FC Eldagsen in der neuen sportlichen Umgebung vor allem auf fremdem Geläuf pudelwohl. Der Neuling hat seine bisherigen sechs Zähler in der Landesliga allesamt auswärts eingefahren – Sonntag um 15 Uhr soll bei der elftplatzierten TSV Burgdorf der nächsten Dreier folgen.

Zwar ist Trainer Michael Wehmann aus dem Urlaub zurückgekehrt, nun aber haben sich einige seine Spieler in selbigen verabschiedet – besonders in der Defensive muss der Coach seine Startelf umbauen. Die Innenverteidiger Julian und Frederik Reygers sind verreist, Außenverteidiger Ali Ibrahim ist rotgesperrt und der Einsatz von Schlussmann Marcel Bürst (Lagerungsschwindel) ist äußerst fraglich. Zwischen die Pfosten dürfte daher Stefan Mühlenbruch rücken, den Wehmann als „exzellenten Keeper“ lobt. Auf den Positionen in der Abwehrzentrale sind Sebastian Mende, Matthias Hüsam und Paul Nieber Alternativen. „Es bekommen jetzt andere die Chance, sich zu beweisen. Dafür haben wir einen breiten Kader“, sagt Wehmann.

Der Trainer erwartet in Burgdorf einen Kontrahenten auf Augenhöhe. Die TSV hat zuletzt beim STK Eilvese ihren ersten Saisonsieg (1:0) eingefahren, die Senfstädter haben dort ebenfalls bereits gewonnen (2:1). Wehmann richtet den Blick bereits ein wenig in die Zukunft: „Wir haben in den nächsten Wochen die Möglichkeit, uns im gesicherten Mittelfeld festzusetzen“, sagt er mit Blick auf drei Heimspiele im September. Zu Hause ist es nämlich eigentlich am schönste.

Leine-Nachrichten, 04.09.2015

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