Sponsorentafel FC Eldagsen

 Sportbuzzer - Vereinsseite

FC Eldagsen von 1921 e.V.

Turniersieg der D-Junioren

Zum Abschluss der Hallensaison war die D-Jugend am Samstag bei Borussia Empelde unter dem Motto "Kicken mit Freunden" im Einsatz. In Spielen gegen SV Arminia Hannover sowie den Gastgebern und einem starken Team des SV Odin wurde der 5. Platz belegt - das Team zeigte dennoch gute Leistungen. Vielen Dank an das Organisationsteam für das tolle Turnier - echt grandios.

Am Sonntag bei VfL Eintracht Hannover gab es einen überzeugenden Turniersieg: In der Gruppe mit Basche United, dem Gastgeber und dem SSV Elze wurde noch etwas leichtfertig gespielt - es reichten dann aber zwei Siege und ein Remis zum Einzug ins Halbfinale. Mit einem 3:1 gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide und einem 2:0 gegen die SG Blaues Wunder Hannover im Finale wurde der Hallenfußball in die Sommerpause verabschiedet. Zum Spieler des Turniers wurde, aus einer starken Mannschaft noch herausragend, Louis Bölke gewählt.

FCE Intern, 04.03.2020

Lauri Schwitalla

FC Eldagsen mit überlegenem 7:1 im Testspiel gegen SSG Halvestorf/Herkendorf

Auch beim FC Eldagsen nutzt Trainer Holger Gehrmann momentan die Zeit, um neue Dinge auszuprobieren. Gegen den Bezirksligisten SSG Halvestorf/Herkendorf gewannen die Eldagsener mit 7:1. Gehrmann wich dabei auch von seiner Stammformation und gestaltete das Spiel offensiver.

Gehrmann: „Noch eine zweite Variante im Repertoire haben.“ Es heißt ja nicht umsonst „Testspiele“. Im Duell mit dem Bezirksligisten SSG Halvestorf/Herkendorf, das der Landesligist auf dem Kunstrasenplatz der SV Eintracht Afferde mit 7:1 (3:1) gewann, wich der Trainer von seiner bewährten 4-1-4-1-Formation ab und testete ein 4-4-2 mit Mittelfeldraute. „Um unser Spiel auch etwas offensiver gestalten zu können“, erklärte Gehrmann, „und um noch eine zweite Variante im Repertoire zu haben.“

Spiel innerhalb von sechs Minuten gedreht

Doch wie so häufig, wenn man sich auf neues Terrain begibt, ergaben sich Eingewöhnungsschwierigkeiten. Nach knapp zehn Minuten ging der klassentiefere Gegner durch Julian Maaß mit 1:0 in Führung. „Die Jungs brauchen noch ein bisschen Zeit, um das alles zu verinnerlichen“, sagte Gehrmann verständnisvoll. Aber offenkundig lernen seine Spieler schnell, denn kurz darauf zeigten sie deutlich, welche Mannschaft der Favorit war. Binnen sechs Minuten drehten Lauri Schwitalla (35. Minute), Luca Könecke (38.) und Leon Fülberg (40.) die Partie. Nach dem Seitenwechsel kam Schwitalla dann so richtig auf Touren und legte seine Tore zwei bis fünf (52., 66., 89., 90./Elfmeter) zum Endstand nach.

Winterneuzugang überzeugt

„José Ruben Pérez an Lauris Seite macht Räume frei“, sagte Gehrmann, der Winterneuzugang Nicolas Grupe (kam vom FC Eintracht Northeim) seine ersten 35 Minuten Spielzeit auf der offensiven Außenbahn spendierte. „Er macht uns garantiert nicht schlechter“, sagte der Coach.

Testspiel gegen Hannover 96 II abgesagt

Am Sonntag (12 Uhr) testet der FCE in Gehrmanns Heimatort bei der SG Letter 05. Das Testspiel gegen Hannover 96 II wurde indes abgesagt, stattdessen geht es nun am Sonntag, 16. Februar (14 Uhr), zum SV Gehrden. 

Lokalteil HAZ, 03.02.2020

TSV Barsinghausen

Der vierte Streich: TSV Barsinghausen setzt sich auch beim Berggarten-Cup durch

Mit drei Mannschaften ist der FC Eldagsen bei seinem Berggarten-Cup ins Rennen gegangen: mit der Ersten, der Zweiten und den Allstars. Und Letztere waren beim Qualifikationsturnier für das SPORTBUZZER Masters die große Überraschung. Platz eins belegte mit dem TSV Barsinghausen indes ein alter Bekannter.

Die Kicker des TSV Barsinghausen haben einen ganz besonderen Trick, wie man Hallenturniere gewinnt. Der dürfte auch anderen Teams gefallen. Beim 12. Berggarten-Cup des FC Eldagsen in der Sporthalle an der Harmsmühlenstraße behielten die „Barsinghäuser Jungs“ dank eines 3:1-Finalerfolgs gegen den FC Springe ein weiteres Mal die Oberhand. Für die Gastgeber endete das Turnier hingegen mit einem Neunmeterschießen. Gegen das Überraschungsteam der sogenannten Allstars siegte der FC Eldagsen mit einem bescheidenen 1:0 Wirklich wichtig war das Finalspiel für die Teams aus Basche und Springe hinsichtlich ihrer Qualifikation für das SPORTBUZZER Masters 2020, präsentiert von TOTO - der Fußballwette von LOTTO Niedersachsen, nicht mehr. Beide Kontrahenten waren bereits vor dem Turnier in Springe qualifiziert und werden am kommenden Sonnabend, 18. Januar, in der Swiss-Life-Hall antreten.

Der TSV legt sich Gegner zurecht

Davon war jedoch im Endspiel nichts zu merken. Die Partie begann furios, da der FCS bereits in der ersten Spielminute zwei Mal am Pfosten scheiterte. Der TSV berappelte sich, doch als Marvin Wächter kurz darauf eine Unaufmerksamkeit nutzte, führte Springe verdientermaßen mit 1:0. Die routinierten Barsinghäuser blieben cool. Eine flinke Körpertäuschung Robert Justs genügte, und es stand 1:1. Einmal Pfosten für Basche und Latte für Springe später nutzte TSV Keeper Kevin Kitsch den Raum, zog ab und erhöhte für den Seriensieger auf 2:1. Jetzt drängte der FCS um seinen trickreichen Torjäger Ferhat Arslan auf den Ausgleich und nahm den Torhüter raus, doch dezimierte einen Zeitstrafe den Kreisligisten wieder. Der TSV legte sich den Gegner nun zurecht, Patrik Müller war zur Stelle und sorgte in der letzten Spielminute mit dem 3:1 für die Entscheidung. Das Geheimnis der dauererfolgreichen Barsinghäuser? „Wir haben eigentlich immer den gleichen Ablauf“, erklärte Routinier André Brockmann: Am Abend vorher gehen wir alle gemeinsam essen, anschließend feiern wir bis in den Morgen in der Sansibar am Steintor und dann geht’s auf den Platz.“ Alle Spieler seien einfach total heiß auf Hallenfußball, die Mannschaft super eingespielt, „und wir sind eben auch privat alle miteinander befreundet“, betont Brockmann. Stimmiges Konzept. Marius Meister vom unterlegenen FCS war nicht allzu niedergeschlagen ob der Niederlage. „Wir haben uns jetzt zwei Tage lang gequält. Da bin ich ganz froh, dass es vorbei ist“, sagte der 29-Jährige. Er schob aber hinterher: „Wir hätten allerdings fünf, sechs Dinger machen müssen. Dass wir dann verlieren, liegt daran, dass wir defensiv nicht gut gearbeitet haben.“

Springe avanciert zum Favoriten

Die Springer hatten am ersten Turniertag eine souveräne Leistung abgeliefert und blieb als einziges Team ohne Niederlage. Die einzigen Punktverluste gab es gegen den TSV Gestorf. Das Team aus der 1. Kreisklasse trotzte dem Kreisligisten ein 2:2 ab. Dafür siegte der FCS im prestigeträchtigen Springer Derby gegen den Landesligisten FC Eldagsen I knapp, der später als Tabellenzweiter der Vorrundengruppe A die Endrunde erreichte, mit 3:2. Der SC Völksen (1. Kreisklasse) mit neun Punkten erreichte ebenso die nächste Runde wie auch der Kreisligist TSV Nettelrede mit sechs Zählern. Der TSV Gestorf (1. Kreisklasse) schied als Tabellenfünfter aus, schlug sich aber wacker – im Gegensatz zum SC Alferde. Die Mannschaft aus der 3. Kreisklasse verkam zum Kanonenfutter, unterlag Eldagsen mit 0:7, den Springern sogar mit 2:10. In der Vorrundengruppe B machte erwartungsgemäß der TSV Barsinghausen das Rennen. Auf Rang zwei landete mit den Allstars, verdienten Ü32-Kickern des FCE, die Überraschungsmannschaft des Turniers – die auch die Barsinghäuser mit 1:6 deutlich in ihre Schranken wies und lediglich gegen den TSV Kirchdorf 0:1 verlor. Auf Platz 3 und 4 folgten die Kreisligisten SV Weetzen und Kirchdorf, die ebenfalls in der Endrunde landeten. Der SV Altenhagen wie auch der FC Eldagsen II (beide 1. Kreisklasse) durften nach dem ersten Tag die Taschen packen.

Die Senioren siegen weiter

Der Siegeslauf der Allstars ging auch am zweiten Tag weiter. Die Seniorentruppe um Keeper Patrick Bürst besiegte Kirchdorf (3:2) und Völksen (1:0) und spielte gegen den FCS 2:2. Die Springer mit ebenfalls sieben Punkten erreichten das Halbfinale als Gruppenersten aufgrund des um einen Treffer besseren Torverhältnisses. In Gruppe 2 reichte Basche ein 2:2 gegen die Gastgeber, weil sie Weetzen (6:0) wie Nettelrede (7:1) deutlich schlugen, um als bestes Team ins Halbfinale einzuziehen. Der FCE leistete mit sich mit einem 3:3 gegen Weetzen ein weiteres Remis und buchte als letztes Team einen Platz in den Semifinals. Mit den Partien Springe gegen Eldagsen und Barsinghausen gegen die All Stars kam es im Halbfinale also zu Neuauflagen der Vorrundenbegegnungen. Das Springer Derby entwickelte sich zu einem flotten Hin- und Her. Lucas Brüning schoss die Eldagser in Front, Springes Bjarne Wickert glich aus. Dann sorgte Ferhat Arslan für die Springer 2:1-Führung, und Eldagsens Sebastian Mende egalisierte per Direktabnahme. Im Neunmeterschießen leisteten die Gastgeber sich zwei Fehlschüsse, Springes Arslan hatte seine Nerven im Griff – Finale. Dem TSV Barsinghausen gelang die Revanche für die 1:6-Klatsche dank der Tore von Robin Abram und Robert Just. Diesmal hatten die Barsinghäuser die technisch starken und findigen Routinier deutlich besser im Griff und ließen sich auch trotz des Anschlusstreffers von Christian Marx den Halbfinalsieg nicht mehr nehmen.

Kannich gegen Willnich

Das Spiel um Platz drei war von vornherein als Neunmeterschießen angesetzt. So etwas muss nicht zwangsläufig torreich enden. Das Eldagsen-interne Shootout zwischen dem FCE und seinen Allstars bezeichnete der Hallensprecher nach fünf von sechs Schüssen als „FC Kannnich gegen Vorwärts Willnich“. Mit Recht: Weder bei den Allstars, noch auf der Eldagser Seite war ein Treffer zu bejubeln. Also musste Jan Flügge für die Entscheidung herhalten. Der Blondschopf behielt die Nerven und verwandelte zum 1:0-Sieg. Zum besten Spieler des Turnier wurde Robert Just vom TSV Barsinghausen ernannt. Als bester Keeper ließ sich Patrick Bürst von den All Stars feiern. Bester Torschütze mit elf Treffern wurde wieder einmal Ferhat Arslan. Der Torjäger vom FC Springe hat diesen Titel in der laufenden Hallensaison nach eigenen Angaben bereits zum vierten Mal erhalten. 

Lokalteil HAZ, 14.01.2020 

Jan Flügge

Feinste Standards vom Bolzplatz auf dem Dorf

Bei ruhenden Bällen schlägt die Stunde von Jan Flügge beim Landesliga-Aufsteiger FC Eldagsen, der mit stattlichen 22 Punkten überwintert

Mit 28 Toren gehörte der FC Eldagsen im abgelaufenen Halbjahr nicht unbedingt zu den Torfabriken der Landesliga. Nur die Mannschaften auf den letzten drei Plätzen der Tabelle jubelten seltener als der Aufsteiger. Angreifer Lauri Schwitalla war mit sechs Treffern am zielsichersten für die Mannschaft von Trainer Holger Gehrmann. Auf Platz zwei des teaminternen Rankings befindet sich mit fünf Toren Jan Flügge, der Rechtsverteidiger des FCE. Verwunderlich? Nur auf den ersten Blick, denn der 23-Jährige ist an der Hindenburgallee der Mann für die ruhenden Bälle. Eckbälle, Freistöße, Elfmeter – Flügge trabt heran, versenkt die Bälle gleich selbst (wie bei jedem seiner fünf Tore: zwei Elfmeter, drei direkt verwandelte Freistöße) oder bringt sie zumindest gefährlich vor des Gegners Tor. So gefährlich, dass Hemmingens Ex-Trainer Semir Zan seine Spieler vor der Partie gegen die Eldagser sogar warnte, man solle bloß Freistöße am eigenen Sechzehnmeterraum vermeiden. Was nicht viel brachte, denn Flügge bereitete beim 3:1-Heimsieg zwei Tore von Sebastian Mende per Freistoß vor. „Aber man sollte das nicht nur auf Standards reduzieren“, sagt Flügge. „Gerade die erste Halbzeit gegen Hemmingen war eine der besten, die wir in dieser Saison gespielt haben.“

Gegen die Großen läuft es prächtig für die Gelb-Schwarzen

Überhaupt gelang es dem Aufsteiger gerade gegen die vermeintlichen Schwergewichte, wichtige Punkte für den Klassenerhalt einzuheimsen. Remis beim SV Bavenstedt, 1:0-Sieg beim designierten Aufsteiger SV Ramlingen/Ehlershausen – gegen die Großen läuft es prächtig für die Senfstädter. „Man geht da vielleicht anders in die Spiele, weil man nichts zu verlieren hat“, sagt Flügge. Dafür ließ das Team – wie bei den Niederlagen gegen die SpVgg Bad Pyrmont oder die TSV Burgdorf, die mit 0:6 besonders deftig ausfiel,– an anderer Stelle Punkte liegen, die der eine oder andere möglicherweise vorher schon insgeheim mit eingerechnet hatte.

„Wenn man uns vor der Saison gesagt hätte, dass wir im Winter 22 Punkte haben, dann hätten wir das sofort unterschrieben“, sagt der Fan des FC Schalke 04, der in Alvesrode aufwuchs und bis heute einer der gut 500 Einwohner des Örtchens östlich der Springer Kernstadt ist. „Doch die Liga ist sehr eng in diesem Jahr – es ist schwer zu sagen, wie viele Punkte man für den Klassenerhalt braucht.“ Als Zehnter gehören die Eldagser jedoch zumindest nicht zu den ersten Anwärtern auf den Gang in die Bezirksliga, was möglicherweise auch eine Folge des Abstiegs im Sommer 2018 ist. „Wir haben einige Erfahrung aus dem Jahr in der Bezirksliga gesammelt“, sagt Flügge, der im Vertriebsinnendienst sein Geld verdient. „Es ist nicht selbstverständlich, direkt so souverän wieder hochzugehen. Daraus haben wir definitiv einen Schub mitgenommen.“

Aber wie ist das denn jetzt eigentlich mit seiner Standardaffinität. Talent? Trainingsfleiß? „Ich komme vom Dorf“, sagt Flügge. „Da haben wir das schon auf dem Bolzplatz geübt.“ Außerdem würde er sich nach den Übungseinheiten auch heute noch gern mit Lucas Brünig und Sebastian Schierl, der mit ihm 2016 gemeinsam vom FC Springe nach Eldagsen wechselte, duellieren. „Jeder vier, fünf Bälle – und drauf“, sagt der Gelb-Schwarze. „Außerdem habe ich mir einiges von der Schusstechnik unseres Ex-Kapitäns André Gehrke abgeschaut.“

Die zweite sportliche Liebe heißt Tischtennis in Alvesrode

Wenn Flügge nicht auf dem Fußballplatz steht, zieht er mit seiner Tischtennismannschaft vom VfV Concordia Alvesrode in der 1. Bezirksklasse 6 durch die Lande. Sein Vater Helge ist Mannschaftsführer, Jan spielt an Position fünf. „Ich bin ein offensiver Tischtennisspieler“, sagt Jan Flügge. „Defensiv macht keinen Spaß.“ Eine amüsante Aussage für einen Rechtsverteidiger, auch wenn sie natürlich nur auf seinen Stil beim Tischtennis gemünzt ist. Und so defensiv ist Flügge ja selbst als Abwehrspieler auf dem Fußballfeld nicht. Spätestens beim nächsten Standard wird er auch wieder vor dem gegnerischen Tor auftauchen.

Lokalteil HAZ, 03.01.2020

Leon Fülberg

FC Eldagsen beim TSV Godshorn

Mit guten Erinnerungen an die bisherigen Landesligapartien gegen den TSV Godshorn reist der FC Eldagsen am Sonntag (14 Uhr) zum nächsten Vergleich an. Dreimal sind beide Mannschaften bisher aufeinandergetroffen, dreimal gab es einen FCE-Sieg (3:0, 2:1, 4:3). „Wir stehen gut da, es ist aber noch immer eng in der Tabelle. Eng genug“, sagt Trainer Holger Gehrmann, dessen Team nach Björn Graws Rückkehr aus dem Urlaub wieder vollzählig ist und einen Fünf-Punkte-Vorsprung auf den Drittletzten hat. „Diesen Abstand zu den Godshornern wollen wir zumindest halten.“

Das 3:1 zuletzt gegen den SC Hemmingen-Westerfeld nach zuvor fünf sieglosen Auftritten hat den Eldagsern neuen Aufwind gegeben. „Das Spiel ist aber Vergangenheit“, sagt Gehrmann. „Wir müssen auch in Godshorn das zeigen, was uns auszeichnet: Laufbereitschaft und im richtigen Moment zur Stelle sein, dazu noch ein bisschen Glück. Es werden Kleinigkeiten entscheiden.“ Sein Team hat beim OSV Hannover und gegen den TSV Pattensen in diesem Jahr noch zwei weitere Gelegenheiten, sich von der Abstiegszone weiter abzusetzen.

Lokalteil HAZ, 22.11.2019

Sebastian Mende

Das ist Standard bei Flügge

Zwei Freistöße ebnen FC Eldagsen Weg zum 3:1 über SC Hemmingen-Westerfeld / Zan: Hatte meine Mannschaft gewarnt / Gehrmann: Haben um die Punkte gefightet

„Ich hatte meine Mannschaft eindringlich vor unnötigen Fouls am Sechzehner gewarnt“, hat Semir Zan nach der 1:3 (0:3)-Niederlage des SC Hemmingen-Westerfeld in der Landesliga beim FC Eldagsen gesagt. Doch entweder wollten die Spieler nicht auf ihren Trainer hören – oder sie konnten es nicht. „Wir wussten, dass Eldagsen einen Schützen hat, der großartige Freistöße schießt“, sagte Zan. Dieser Eldagser heißt Jan Flügge und bereitete mit ruhenden Bällen die ersten beiden Treffer der Partie vor; Nutznießer war jeweils Sebastian Mende. Zunächst bediente Flügge den Innenverteidiger mit einer Standardhereingabe von der rechten Seite, die Mende mit links ins kurze Eck abschloss (14. Minute). Dann gab es Freistoß auf der anderen Seite: Flügge flankte hinein, der Kapitän verwandelte diesmal per Kopf zum 2:0 (16.). „Nach jedem Tor haben wir fünf Prozent weniger gemacht und Eldagsen fünf Prozent mehr“, sagte Zan. „Das sind insgesamt 20 Prozent Unterschied – und so kann das dann nicht klappen.“

Lucas Brünig vergab kurz nach dem zweiten Tor eine weitere gute Gelegenheit, da Armin Tvrtkovic im SCH-Tor rechtzeitig zur Stelle war (21.). Doch nach Vorarbeit von Luca Köneke machte es José Rubén Pérez schließlich besser und erhöhte im zweiten Anlauf – den ersten hatte Tvrtkovic noch vereitelt – auf 3:0 (35.). „Das war zu diesem Zeitpunkt absolut verdient“, sagte Eldagsens Trainer Holger Gehrmann. „Wir haben super gestanden und waren die bessere Mannschaft. Richtig gut. Doch in der zweiten Halbzeit hat Hemmingen uns vor große Probleme gestellt, und wir sind nur noch hinterhergelaufen.“

Zan hatte nach der Pause von ­4-4-2 auf 3-5-2 umgestellt und mit der Einwechslung der beiden Hyde-Brüder für frischen Wind in seiner Formation gesorgt. Mit Erfolg, denn fortan spielte nur noch der Gast. „Hemmingen hat Megadruck gemacht“, sagte Gehrmann.

Doch aus seiner Überlegenheit schlug der SCH nur einmal Kapital, als Michael Gerlach zum 1:3 traf (52.). „Da hatten wir im Zentrum keinen Zugriff“, monierte Gehrmann, der den Sieg insgesamt jedoch als verdient einstufte. Als richtig wichtig ohnehin. „Erste Halbzeit gut, zweite Halbzeit geackert“, sagte er. „Klar ist man froh, dass man das Ding nach Hause geschaukelt hat. Wir haben bis zuletzt um die drei Punkte gefightet.“

Sein Gegenüber indes war nur mit den zweiten 45 Minuten zufrieden. „Wir wollten nach der Pause ein Feuerwerk abfackeln“, sagte Zan. „Aber unterm Strich geht der Sieg für Eldagsen in Ordnung.“

FC Eldagsen: Bürst – Flügge (54. Jeske), Mende, Buchmann, Awdi – Pinkerneil – Dorf (56. Fülberg), Brünig (87. Grodd), Köneke, Flohr – Pérez.

SC Hemmingen-Westerfeld: Tvrtkovic – Wauker, Uphoff, Grage, Stojanov – Senft (46. A. Hyde), Kayhan, Riegel (46. J. Hyde), Kranz (80. Ceesay) – Gerlach, Gebreslasie.

Lokalteil HAZ, 18.11.2019

Lucas Brünig

Zan lässt sich vom FCE dann mal überraschen

Erneutes Remis zwischen Eldagsern und Hemmingern?

Seit Ende der Sommerpause standen sich der FC Eldagsen und der SC Hemmingen-Westerfeld schon zweimal gegenüber. Beim Vorbereitungsturnier in Alferde trennten sich die beiden Landesligisten – wenn auch nur bei einer Spielzeit von 45 Minuten – torlos. Am dritten Spieltag der Punktspielsaison gab es an der Hohen Bünte nach Toren von Aljoscha Hyde und Jan Flügge beim 1:1 wieder eine Punkteteilung. Und mit dieser könnten am Sonntag (Anstoß um 14 Uhr) die Verantwortlichen aus beiden Lagern vermutlich gut leben, wenn es zum dritten Duell – diesmal an der Hindenburgallee in Eldagsen – kommt.

„Ein Remis wäre für uns ein gutes Ergebnis“, bestätigt FCE-Trainer Holger Gehrmann. „Allerdings habe ich meinen Jungs in dieser Woche auch gesagt, dass wir mal wieder punkten müssen – am besten dreifach.“ Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen mit nur zwei Punkten findet sich der Aufsteiger mit 19 Zählern nach der Hälfte der 30 zu absolvierenden Saisonspiele als Tabellenzehnter mittlerweile dort wieder, wo ihn vor Beginn der Spielzeit wohl auch die meisten erwartet hatten. „Wir sind immer noch voll im Soll“, sagt Gehrmann. „Aber wir müssen nachlegen, damit es weiter so eng bleibt.“ Denn die Konkurrenz von unten drückt – TSV Burgdorf, TSV Pattensen und TSV Godshorn sind nur je zwei Punkte entfernt. Selbst der VfL Bückeburg und die SpVgg. Bad Pyrmont als Dritt- sowie Vorletzter weisen nur drei beziehungsweise fünf Zähler weniger auf.

Ein derzeit leicht angeschlagener Gegner also, ist das eher ein Vor- oder ein Nachteil, Semir Zan? „Tatsächlich ist mir das eher egal“, antwortet der Hemminger Trainer. „Da ist es schon eher entscheidend, ob man auf einem tiefen Boden oder einem Kunstrasenplatz spielt.“ Kunstrasen sind seine Spieler von der eigenen Anlage gewohnt, am Sonntag geht es jedoch in die Natur des Springer Ortsteils. „Eldagsen ist immer so ein Überraschungspaket“, sagt Zan. „Auch wenn sie zu Hause meist sehr stabil sind und extrem gute Ergebnisse erzielt haben.“ Und zu seiner Mannschaft: „Wichtig wird es sein, ähnlich wie gegen Bückeburg diszipliniert und als Mannschaft aufzutreten – und zwar egal, ob defensiv oder offensiv.“

Aljoscha Hyde, der SCH-Torschütze aus dem Hinspiel, kann wieder mitwirken, doch Metehan Kayhan hat einen Schlag aufs Fußgelenk bekommen. Eine letzte Belastungseinheit soll Aufschluss darüber geben, ob der Mittelfeldspieler dabei sein kann. „Unser Kader ist nicht gerade aufgebläht, aber 13 oder 14 Leute bekommen wir schon zusammen“, sagt Zan. Auf der anderen Seite wird Björn Graw fehlen, der im Kurzurlaub weilt.

Lokalteil HAZ, 15.11.2019 

Björn Graw

Bittere Heimreise für den FCE

Eldagser verlieren mit 0:4 in Sulingen

Diese Tour hat sich für den FC Eldagsen nicht gelohnt. Mit einer 0:4 (0:2)-Niederlage im Gepäck standen Holger Gehrmann und seine Spieler vor der Anlage des TuS Sulingen am Bus, mit dem sie die Reise in den Kreis Diepholz unternommen hatten. „Schöne Hinfahrt, 0:4, der Rückweg wird sicher nicht so prickelnd“, sagte der Trainer nach dem fünften sieglosen Landesligaspiel in Serie. „Ein paar Sachen gehen uns schon ab, aber insgesamt fehlt uns auch etwas das Spielglück.“

Zum Beispiel beim Sulinger Führungstreffer: Den ersten TuS-Anlauf hatten die Gäste auf dem Kunstrasenplatz an der Werner-Kling-Straße nach einem Eckstoß noch verteidigt, „und auch den zweiten Ball hatten wir schon am Fuß“, sagte Gehrmann. „Doch wir bekommen ihn nicht sauber weggespielt.“ Pierre-Maurice Neuse war der Nutznießer und traf – abgefälscht – zum 1:0 (13. Minute). Tom Buchmann, dessen Kopfstoß knapp über das Sulinger Tor strich, und Luca Köneke hätten die Gäste kurz darauf wieder in die Verlosung bringen können, „doch ehrlich gesagt waren das nur Halbchancen“, sagte Gehrmann. Stattdessen fiel das Tor auf der anderen Seite, als Marvin Zawodny einen Freistoß versenkte (41.).

„Wir wollten in der Viertelstunde nach der Pause mutig sein“, sagte Gehrmann. Doch nach Ablauf dieses Zeitraums lag der FCE gar schon mit 0:4 im Hintertreffen. Nach eigenem Eckball geriet der Gast in Bedrängnis, zwei gewonnene Pressschläge verhalfen Taiki Hirooka zur Vorentscheidung (47.), Konstantin Meyer sorgte für den Endstand (50.). Rune Flohr traf noch die Latte (70.), „danach ist nichts mehr passiert“, sagte Gehrmann – und verschwand im Bus.

FC Eldagsen: Bürst – Flügge, Mende, Buchmann, Awdi (82. Geide) – Pinkerneil – Dorf (72. Groth), Brünig (79. Jeske), Köneke, Flohr – Schwitalla.

Lokalteil HAZ, 11.11.2019

Gewächshäuser, Quervergleiche und Tausendfüßler

Eldagser sind verschnupft

Nocken, Stollen oder Tausendfüßler – die Wahl des richtigen Schuhwerks ist für einen Fußballer gar nicht so einfach. Gerade wenn, wie morgen für den FC Eldagsen, noch nicht endgültig feststeht, auf welchem Untergrund ab 14 Uhr beim TuS Sulingen überhaupt gekickt wird. Angesetzt ist die Partie auf Rasen – doch seit dem Jahr 2013 verfügen die Diepholzer auch über eine Plastikwiese, wie die Kunstrasenplätze umgangssprachlich und wenig schmeichelhaft gern bezeichnet werden. Und auf die wird ja in dieser Jahreszeit häufig zurückgegriffen.

Einen festen Stand werden die Akteure von Holger Gehrmann allerdings sicher brauchen, denn der Wunsch des Trainers – 20 Punkte nach der Hälfte der Saisonspiele – ist bislang noch nicht erfüllt. Ein Zähler fehlt noch; letzte Chance: morgen beim Tabellensiebten. „Wenn es ein Punkt wird, wäre das sehr gut“, sagt Gehrmann, „drei wären perfekt.“

Blöd ist nur, dass im Springer Ortsteil gerade „die Erkältungsarie“ (Gehrmann) vorgetragen wird. Neben einigen Spielern hat es auch den Trainer akut erwischt, Gehrmann musste den Übungseinheiten unter der Woche fernbleiben. Björn Graw wird auch morgen sicher fehlen – allerdings aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre.

Kleiner Tipp übrigens für diejenigen, die morgen merken, dass sie doch nicht die passenden Treter dabeihaben: Sulingen ist als Schuhstadt bekannt. Und beim ortsansässigen Hersteller hat der Werksverkauf auch samstags geöffnet.

 

Lokalteil HAZ, 08.11.2019

Lauri Schwitalla

Auftrieb und Sinkflug in Bückeburg

FC Eldagsen erreicht 3:3 beim VfL

Auf diese Gelegenheit hatten sie lange genug gewartet. Als Schiedsrichter Alexander Roj die Landesligapartie zwischen dem VfL Bückeburg und dem FC Eldagsen beim Stand von 3:3 abpfiff, stürmten die beiden Kinder auf den Rasen. Mit zwei Spielzeugflugzeugen in der Hand rannten die jungen Zuschauer den Akteuren entgegen und warfen dabei unermüdlich ihre Miniflieger in die Luft. Nach kurzem Auftrieb gingen diese sogleich wieder in den Sinkflug über – ein ähnliches Auf und Ab war auch das Fußballspiel zuvor gewesen.

Die frühe Bückeburger Führung durch Miles Sydow (4. Minute) glich Jan Flügge per Foulstrafstoß aus (25.), José Ruben Pérez war gefoult worden. Gäste­coach Holger Gehrmann schaut bei Elfmetern grundsätzlich nicht hin – und so verpasste er auch das Führungstor seiner Elf. Flügge traf erneut vom Punkt (40.), nachdem nun Björn Graw gelegt worden war. Auch Pérez hätte vor der Pause zweimal jubeln können, doch erst lupfte er den Ball übers Tor, anschließend traf er die Latte. „In der ersten Halbzeit waren wir besser und hatten ein Chancenplus“, sagte Gehrmann. „Leider haben wir die Zweikämpfe, die wir da noch gewonnen haben, nach der Pause nicht mehr so konsequent geführt.“

Die Folge war der Ausgleich durch Marvin Steigmann (57.) und schließlich das 3:2 für den VfL per Volley von Alexander Bremer (75.). Kurz darauf zwang Lauri Schwitalla einen Bückeburger zu einem Eigentor (77.). Graw sah noch Gelb-Rot (86.), Keeper Marcel Bürst verhinderte das 3:4. Und dann kamen die Flugzeuge.

FC Eldagsen: Bürst – Flügge, Mende, Buchmann, Awdi (80. Pinkerneil) – Jeske (61. Brünig) – Dorf, Graw, Köneke, Flohr – Pérez (70. Schwitalla)

Lokalteil HAZ, 31.10.2019

Lucas Brünig, Lauri Schwitalla & Leon Fülberg

FC Eldagsen gibt Führung spät aus der Hand - Trainer Gehrmann "kotzt es an"

Da wäre mehr drin gewesen: Lange lag der FC Eldagsen im Duell mit der SpVgg Bad Pyrmont vorne - am Ende ging der Landesligist leer aus. FCE-Trainer Holger Gehrmann fand klare Worte.

Holger Gehrmann ist nach der 1:2 (1:0)-Niederlage seines FC Eldagsen gegen die SpVgg Bad Pyrmont richtig bedient gewesen. „Ja, ich bin total genervt“, sagte der Trainer. „Weil es mich ankotzt, wie leblos wir heute in der zweiten Halbzeit Fußball gespielt haben.“ Seine Mannschaft habe sich nach der Pause komplett ungeordnet präsentiert. „Das geht diesmal deutlich in Richtung Mannschaft“, sagte er. „Wenn du nicht mehr willst, dann reicht es einfach nicht.“

"Lucas muss das zweite Tor machen"

Zunächst noch – in der ersten von zwei ungleichen Halbzeiten – hatte alles nach dem vierten Landesliga-Heimsieg des Aufsteigers ausgesehen. Lauri Schwitalla hatte den FCE in der 37. Minute mit 1:0 in Führung geschossen, als er den Ball nach einem Pfostenschuss von Lucas Brünig über die Linie beförderte. Und die beiden am Tor direkt beteiligten Akteure hätten noch vor dem Wechsel für Beruhigung – und schlussendlich wohl auch für bessere Laune bei ihrem Trainer – sorgen können. Doch sowohl Brünig als auch Schwitalla verpassten das 2:0. „Lucas muss das zweite Tor machen“, wählte Gehrmann – normalerweise eher ein Mann der leiseren Töne – auch hier klare Worte.

Gäste übernehmen Kommando - und schlagen spät zu

„Ich habe meiner Mannschaft in der Halbzeit gesagt: Wer mehr will, der fährt heute was ein“, berichtete der Coach. Doch entweder wollten oder sie konnten nicht. Die Spielanteile verlagerten sich immer mehr, die Gäste übernahmen das Kommando, während die Eldagser nicht mehr dicht genug an den Gegnern waren. Bis kurz vor Schluss hielt zumindest die Führung. Doch mit zwei späten Toren von Steffen Lesemann und Benedikt Hagemann (81. Minute, 86.) nahmen die Kurstädter alle drei Punkte aus der Senfstadt mit. „Dass du das Ding verlierst, verstehe ich einfach nicht“, sagte Gehrmann. „Unterm Strich hat sich Pyrmont den Sieg aber verdient.“ Am Donnerstag tritt seine Mannschaft um 15 Uhr beim VfL Bückeburg an.

Lokalteil HAZ, 28.10.2019

Björn Graw

Bessere Defensivleistung beim FC Eldagsen?

Nach der Absage der Partie beim OSV Hannover am vergangenen Wochenende, die mittlerweile für den 1. Dezember neu angesetzt wurde, geht es für den FC Eldagsen auf eigener Anlage gegen die SpVgg Bad Pyrmont weiter. Am Sonntag ab 15 Uhr will der Aufsteiger seine Zähler 19 bis 21 einfahren. „Wenn wir in den nächsten drei Spielen auf 22 kommen würden, dann wäre das sensationell“, sagt Coach Holger Gehrmann. „Aber das wird schwer genug.“

Seitdem bei der Spielvereinigung Jens Günther als Trainer abgelöst worden sei, wäre dort ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. „Das sieht man ja auch an den Ergebnissen“, sagt Gehrmann. Drei Siege aus fünf Spielen holten die Kurstädter unter ihrem Interimscoach Gerrit Pape. Zuvor waren es nur zwei Zähler aus sechs Partien gewesen. „Wir wollen in der Defensive ein bisschen besser stehen als im letzten Spiel“, sagt Gehrmann, muss anschließend angesichts der jüngsten 0:6-Pleite gegen die TSV Burgdorf selbst lachen und ergänzt: „Aber das sollte machbar sein.“

Lokalteil HAZ, 25.10.2019

Jose Ruben Perez

Aktionismus ist beim FCE fehl am Platz

Der FC Eldagsen zu Gast beim OSV Hannover – da war doch mal was ... Am 19. Mai 2018 kamen die Gelb-Schwarzen im Oststadtstadion mit 1:6 unter die Räder. Es war seinerzeit das vorletzte Mosaiksteinchen zum Abstieg, der nur eine Woche später nach einer weiteren Pleite gegen den VfL Bückeburg besiegelt war. „Es gibt Mannschaften, zu denen ich nicht so gerne reise“, sagt FCE-Trainer Holger Gehrmann. Der OSV gehöre zweifellos zu dieser Kategorie. „Das war bisher für mich als Trainer meist ein schwieriges Pflaster.“ Nun ist der FCE am Sonntag um 15 Uhr wieder da. In der Landesliga sowieso, aber auch in der Carl-Loges-Straße in Bothfeld.

Beide Mannschaften sind auf Wiedergutmachung aus. Für den OSV geht es darum, nach zwei Partien ohne Punkt wieder auf Kurs zu kommen. Die Gäste wollen ihre 0:6-Heimniederlage gegen die TSV Burgdorf vergessen machen. „Diesen Auftritt kann ich mir bis heute nicht erklären“, sagt Gehrmann. „Aber so etwas wird nicht wieder passieren. Da habe ich vollstes Vertrauen in meine Mannschaft.“ Rune Flohr und Luca Köneke rücken wieder in den Kader. „Jetzt sechs oder sieben Mann auszutauschen wäre aus meiner Sicht Aktionismus“, kündigt Gehrmann kaum Wechsel an.

Lokalteil HAZ, 18.10.2019

Lauri Schwitalla

„Verlieren ist das eine, aber sechs ...“

Heimschlappe für den FC Eldagsen

So deutlich hat der FC Eldagsen selbst in der Abstiegssaison 2017/2018 nie verloren. Mit 0:6 (0:3) unterlag der LandesligaAufsteiger auf eigenem Platz der TSV Burgdorf. Nur anfangs sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. In dieser Phase hatten die Gelb-Schwarzen auch ihre einzige Torchance, doch Lucas Brünig scheiterte an Burgdorfs Schlussmann Norman Volber, der den Schuss ans Außennetz lenkte. Nachdem Nico Eccarius die Gäste in der 25. Minute per Freistoß, den FCE-Keeper Marcel Bürst nicht mehr entscheidend zu fassen bekam, in Front geschossen hatte, entwickelte sich ein einseitiges Duell. Noch vor der Pause erhöhte Noel Köhler mit zwei Toren (30. Minute, 42.) vorentscheidend. „Ich hatte zu keiner Phase Sorge, dass wir ein Tor kassieren könnten“, sagte TSV-Coach Holger Kaiser.

Sein Pendant Holger Gehrmann rang derweil nach Worten für die deftigste Pleite seiner mittlerweile länger als zwei Jahre währenden Ägide in Eldagsen. „Wir waren komplett nicht anwesend“, sagte er. „Das war für mich schon ziemlich verwirrend.“ Seinen Spielern erging es auch nach der Pause, in der Gehrmann sie nach eigener Aussage noch einmal wachzurütteln versucht hatte, kaum anders ob des Burgdorfer Angriffswirbels. Neben Ballverlusten und Zuteilungsfehlern hatten sie ihre liebe Not mit Jonas Künne. Der Offensivspieler legte für Köhler (53.) sowie den gerade eingewechselten Leonardo Berisha (83.) zwei weitere Tore auf und traf zwischenzeitlich selbst zum 5:0 (67.). „Verlieren ist das eine, aber sechs ...“ – Gehrmann sprach nicht zu Ende.

FC Eldagsen: Bürst – Flügge, Mende, Buchmann, Groth – Jeske – Dorf (67. Fülberg), Brünig, Graw, Pérez (55. Grodd) – Schwitalla.

Lokalteil HAZ, 14.10.2019

Mark Jeske

Auswärtsaufgaben für den FCE und die Pattenser

„Manchmal ist ja so ein Rückschritt in die Bezirksliga eine gute Sache, um sich neu zu finden“, sagt Holger Kaiser. „Und dann gestärkt wiederzukommen.“ Der Trainer der TSV Burgdorf hat bei seinem nächsten Gegner (morgen, 16 Uhr), dem FC Eldagsen , der nach einjähriger Landesligaabstinenz nun als Aufsteiger auf Rang fünf bestens dasteht, eine solche Wandlung ausgemacht. „Die gehören auf jeden Fall bisher zu den positiven Überraschungen“, sagt er.

Ihre Vergleiche mit den Burgdorfern in der Spielzeit 2017/2018 haben die Eldagser beide verloren. Viele Rückschlüsse könne man daraus nach Ansicht von FCE-Trainer Holger Gehrmann allerdings nicht mehr ziehen. „In Eldagsen hat sich seitdem viel verändert. Das weiß ich“, sagt er. „Und in Burgdorf wird das ähnlich sein.“ Die Favoritenrolle möchte er trotz der acht Tabellenplätze Differenz und angesichts der acht Zähler, die seine Mannschaft derzeit mehr auf dem Konto hat als der nächste Gegner, dennoch nicht so gerne annehmen. „Burgdorf ist trotz der aktuellen Situation ein etablierter Landesligist – und ein unbequemer Gegner“, sagt Gehrmann. „Aber unbequem sind wir natürlich auch – und wir wollen aus unseren Heimspielen selbstverständlich immer was mitnehmen.“ Mark Jeske ist nach Ablauf seiner Gelb-Rot-Sperre wieder dabei.

Lokalteil HAZ, 11.10.2019

Niklas Dorf

Schwitalla und Flügge gleichen aus

FCE holt Punkt in Bavenstedt

Auch von zwei Rückständen hat sich der FC Eldagsen nicht beirren lassen und mit dem 2:2 (1:2) beim SV Bavenstedt einen weiteren Zähler eingesammelt. „Das ist nicht ganz so blind, wenn man bei denen einen Punkt holt“, sagte Gästetrainer Holger Gehrmann, der mit den ersten 45 Minuten jedoch nicht einverstanden war. „Es war etwas glücklich für uns, dass wir nur mit 1:2 zurücklagen“, sagte er. „Wir hatten eine schlechte Aufteilung, und Bavenstedt war bärig stark.“

Schon kurz nach Beginn trafen die Gastgeber die Latte, von deren Unterkante der Ball wieder ins Feld sprang. Kurz darauf fehlten die entscheidenden Zentimeter aber nicht mehr: Daniel Reuters Freistoß knallte an den Querbalken und sprang von dort hinter die Linie (5. Minute). Schon im Gegenzug schlugen die Gelb-Schwarzen zurück. Niklas Dorf zog auf der rechten Seite davon und bediente Lauri Schwitalla, der zum Ausgleich vollendete (7.). In der 24. Minute lag dann der Gastgeber wieder vorn. FCE-Defensivallrounder Jan Pinkerneil war ausgerutscht, was Brian Bruno Behrens zum 2:1-Halbzeitstand ausnutzte.

Nach dem Wechsel kam Gehrmanns Team besser ins Spiel und traf seinerseits per Freistoß – jedoch ohne Unterstützung der Latte. Jan Flügge schlenzte den Ball aus 17 Metern in den rechten Torwinkel (67.). Dorf und Lucas Brünig vergaben weitere Chancen für die Gäste, ein Tor von Schwitalla fand wegen Abseits keine Anerkennung. „Es waren zwei unterschiedliche Halbzeiten“, sagte Gehrmann. „Unterm Strich ist das 2:2 okay.“

FC Eldagsen: Bürst – Flügge, Mende, Buchmann, Pinkerneil (67. Awdi) – Graw – Dorf (90. Pérez), Brünig, Köneke (86. Grodd), Flohr – Schwitall.

Lokalteil HAZ, 07.10.2019

Mark Jeske

Schon fast die halbe Miete

Nach 100 Tagen im Amt ist es gestattet, einen Politiker an seiner bisher geleisteten Arbeit zu messen. Und im Fußball darf wohl nach einem Saisondrittel eine erste Zwischenbilanz gezogen werden. Zehn Spieltage sind in der Landesliga nun absolviert, „und mit 17 Punkten bei diesem Programm hätten wohl nur die wenigsten gerechnet“, sagt Holger Gehrmann, der Trainer des FC Eldagsen, vor der elften Partie, die den Neuling morgen um 16 Uhr zum SV Bavenstedt führt. Felix Groths Einsatz steht auf der Kippe, Mark Jeske ist gesperrt.

„Unseren Lauf wollen wir mitnehmen“, sagt Gehrmann, wohlwissend, dass die Konkurrenz den guten Start seines Teams beobachtet hat und ihre Schlüsse daraus zieht. Nach 100 Tagen – oder einem Saisondrittel – ist die Schonfrist in neuer Umgebung vorbei. „Doch mir war immer klar, dass sich eine Eigendynamik entwickeln kann, wenn man gut startet“, sagt der Coach. Die halbe Miete ist das bisher Erreichte zwar noch nicht, doch 37 Zähler haben in den vergangenen zehn Jahren stets zum Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse des Bezirks gereicht. Noch 20 Punkte in 20 Partien – das klingt machbar. Und dann winkt die Wiederwahl – beziehungsweise eine weitere Saison in der Landesliga.

Lokalteil HAZ, 04.10.2019

Mehr Nachrichten

FC Eldagsen von 1921 e.V. | info@fceldagsen.de