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FC Eldagsen von 1921 e.V. 

Steve Goede

Erst einmal nur fürs Training: Stürmer Steve Goede kehrt zum FC Eldagsen zurück

Vor dreieinhalb Jahren hat Steve Goede den FC Eldagsen in Richtung TSV Pattensen verlassen, wechselte später nach Bavenstedt. Jetzt bahnt sich die Rückkehr des Stürmers an. "Wir haben vereinbart, dass er bei uns ins Training einsteigt", berichtet Teammanager Sebastian Westenfeld.

Mancherorts wurde der Transfer bereits als fix vermeldet. Ganz so weit sind sie beim FC Eldagsen zwar noch nicht, aber es sieht gut aus, dass Steve Goede sich dreieinhalb Jahre nach seinem Weggang künftig wieder häufiger an der Hindenburgallee wird blicken lassen. Wobei – so ganz fort war der Offensivakteur eigentlich ohnehin nie, auch wenn er, 2014 vom Lokalrivalen FC Springe gekommen, ab 2017 zunächst zwei Jahre lang für den TSV Pattensen kickte und seit 2019 beim SV Bavenstedt unter Vertrag stand.

„Steve war ja bei uns noch regelmäßiger Heimspielgast“, sagt FCE-Team­manager Sebastian Westenfeld. Und eines der Pläuschchen am Spielfeldrand hat der umtriebige Kaderplaner dann auch mal zu mehr genutzt als für die bloße Nachfrage nach dem werten Befinden. Denn nun kehrt Goede zu den Gelb-Schwarzen zurück. Zwar noch nicht so ganz, aber irgendwie doch für mehr als nur für ein paar schnöde Übungseinheiten. „Wir haben vereinbart, dass er bei uns ins Training einsteigt“, erklärt Westenfeld, „sofern es verletzungsbedingt wieder geht, und wir dann schauen, ob ein Transfer für beide Seiten Sinn macht.“

In der laufenden Saison – der SV Bavenstedt kickt wie die Eldagser in der Landesliga Süd – kam Goede noch nicht zum Einsatz. In der vergangenen Spielzeit hatte das bei neun Einsätzen mit vier Toren schon etwas anders ausgesehen. „Steve hat auf jeden Fall Bock und traut sich noch zu, auf Landesligalevel zu spielen“, sagt Westenfeld. „Es ist zwar kein Transfer für sofort, aber im Hinblick auf Corona ist das ja wahrscheinlich sowieso irrelevant. Und wir sind nicht so vermessen, ihn wegzuschicken.“

Also eher ein halber Transfer? Oder doch schon mehr als 50 Prozent? Westenfeld lacht – und antwortet vielsagend: „Er würde gern ein paar Buden zum Klassenerhalt beisteuern.“

Unvergessener Fünferpack

Der Name Steve Goede ruft im Verein eine Menge schöner Erinnerungen hervor. An legendäre Spiele, vor allem aber an viele Tore. Unvergessen beispielsweise sein Fünferpack im finalen Auftritt der Bezirksligaspielzeit 2014/2015 beim 6:3 gegen den TSV Eintracht Exten, durch den sich der mittlerweile 28-Jährige mit 33 Toren die Torjägerkanone sicherte. Kurz darauf folgte der Landesligaaufstieg über die Relegation.

In Lauri Schwitalla haben die Eldagser bereits einen Ausnahmeangreifer in ihren Reihen. Egal, ob Trainer Holger Gehrmann von seiner angestammten Einstürmertaktik abweicht und beide Goalgetter auf die Gegner loslässt oder aber fast ohne Qualitätsverlust wechseln kann: Schlechter wird Goede den FCE sicher nicht machen. Das zu behaupten, wäre in der Tat vermessen.

Lokalteil HAZ, 03.01.2021

Weihnachtsfest

Weihnachtsgruß

Liebe Fans und Freunde,

ein ereignisreiches Jahr 2020 geht in die finale Phase und eines ändert sich auch „coronabedingt“ zu dieser Zeit nicht: Weihnachten und Silvester stehen an!

Was bleibt aus 2020? Kaum vorstellbar, dass wir im Januar diesen Jahres mit mehreren hundert Zuschauern (ohne Mundschutz) und 12 Mannschaften ein Hallenturnier ohne AHA-Regeln und Lüften in einer engen, stickigen Sporthalle gespielt haben. Auch wenn es sich im ersten Moment komisch anhört: Uns fehlen die organisatorischen Vorbereitungen und der damit verbundene Aufwand sehr!

Gleichzeitig zeigt es uns, wie wertvoll die gemeinsamen Momente der letzten Jahre mit Euch sind. Wir glauben daran, dass wir uns nächstes Jahr wieder mit der Einteilung von Theken-Diensten und dem Organisieren von Kaffeemaschinen beschäftigen dürfen, damit wir alle gemeinsam im Januar 2022 wieder ein tolles Event haben.

Schon die letzte Saison wurde "coronabedingt“ abgebrochen, die Tabelle ergab sich aus dem Punkteschnitt der einzelnen Mannschaften. Dabei haben wir als 10. einen Nicht-Absitegsplatz erreicht und die Mannschaften aus der näheren Umgebung aus Hemmingen und Pattensen hinter uns gelassen.

Auch die aktuelle Saison hat viele Herausforderungen mit sich gebracht: Hygiene-Konzepte für Spiel- und Trainingsbetrieb im Jugend- und Herrenbereich und organisatorische Lösungen für die Durchführung von (Heim-)Spielen. An dieser Stelle geht der größte Dank an alle, die bei der Entwicklung und Umsetzung sehr viel ehrenamtliches Engagement an den Tag gelegt haben, ohne dass es schlicht keinen Spielbetrieb in Eldagsen gegeben hatte!

Auch an die Trainer, Spieler, Eltern und Zuschauer geht an dieser Stelle ein großer Dank dafür, dass sich alle an die Vorgaben und Anweisungen gehalten haben! Sportlich ist die Saison bisher sehr gut verlaufen, so dass die Mannschaft um das Trainerteam Gehrmann/ Ibrahim auf dem vierten Tabellenplatz überwintert und sogar auf Tuchfühlung mit dem Platz an der Sonne ist. Zur Zeit wird außerdem die Einrichtung einer Flutlichtanlage auf dem A-Platz vorangetrieben, so dass in Zukunft auch die Trainingskapazitäten erweitert und qualitativ verbessert werden!

Natürlich war dieses Jahr auch keine gewöhnliche Weihnachtsfeier möglich, die sonst ein schönes Highlight zum Jahresende - meistens im Hotel Restaurant Berggarten - ist. Auch hier haben wir uns aber eine kurzfristige Alternative überlegt: Gestern haben wir ein paar gemeinsame digitale Stunden verbracht, bei denen die obligatorischen Reden von Vorstand, Trainer und Kapitän genauso auf dem Programmplan standen wie die kreativen Vorträge der Neuzugänge. Fazit: Eine „richtige“ Weihnachtsfeier kann das natürlich nicht ersetzen, trotzdem war es schön sich noch einmal in 2020 zu sehen und das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen.

Wir wünschen Euch allen den Umständen entsprechende schöne Weihnachten und appellieren: Verbringt die Tage in Ruhe, kleinem Kreis und folgt mindestens den Empfehlungen. Jeder, der sich und andere schützt, trägt auch einen Teil dazu bei, dass Mannschaftssport bald wieder möglich wird. Wir freuen uns auf Euch alle in 2021 unter freiem Himmel und in 2022 auch wieder zum Hallenturnier - ganz sicher - wenn alle mitmachen.

FCE-Intern, 24.12.2020

Christian Rauhut, Tim Barten und Boban Aleric

FCE meets SVW: Christian Rauhut, Tim Barten, Boban Aleric und die Prise Eldagsen in Bremen

Für sie ist das DFB-Pokalspiel zwischen 96 und Werder Bremen eine ganz besondere Sache gewesen: Christian Rauhut, Tim Barten und Boban Aleric kommen aus der Region, sind Ex-Spieler und noch immer Mitglieder des FC Eldagsen - und arbeiten für den Bundesligisten aus der Hansestadt.

In Werder Bremen steckt eine Menge Hannover. Niclas Füllkrugs Faible für seine Geburtsstadt hat sich mittlerweile herumgesprochen. Auch dass Maximilian Eggestein als Sohn des früheren Zweitligaspielers Karl Eggestein in Havelse fußballerisch sozialisiert wurde, wissen Sportexperten. Und mit Leonardo Bittencourt steht noch ein dritter Spieler mit 96-Vergangenheit im Kader der Hanseaten.

Doch das war es noch lange nicht mit den hannoverschen Genen im grün-weißen Lager. Denn mit Tim Barten, Boban Aleric und Christian Rauhut gehörte am Mittwoch ein weiteres Trio aus dem Umland der niedersächsischen Hauptstadt zum Bremer Team, das Abend vor Heiligabend in der 2. Runde des DFB-Pokals in der HDI-Arena antrat - und sich mit 3:0 durchsetzte. Alle drei wuchsen in Eldag­sen auf und spielten lange für den dortigen FCE, aktuell in der Landesliga Süd am Ball.

Heute ist Barten Teammanager der Norddeutschen und Aleric als Zeugwart tätig, während Rauhut als Vertriebsdirektor hinter den Kulissen wirkt. Die Eldagser Enklave an der Weser ist zwar kein Programm gewesen. Purer Zufall ist es aber auch nicht, dass dort drei frühere Fußballweggefährten zu Arbeitskollegen wurden. Manchmal hilft ein kleiner Tipp ja schon aus. Eine Prise Vitamin B schadet nie.

Wichtig: Tim ist nicht der Bruder von Mike Barten

Schon seit 2009 ist Barten an der Weser fest angestellt. Zu Beginn noch in der Sponsoring- und Marketingabteilung, rückte er 2013 ganz nah an die Mannschaft heran und ist in seiner aktuellen Position nach eigener Aussage für „alles, was nicht auf dem Fußballplatz stattfindet“, zuständig. Die Aufstellung des Teams hinter dem Team, die sportmedizinische Abteilung oder die Organisation von Reisen fallen in das Ressort des ­44-Jährigen.

Barten und Werder – da war doch mal was ... „Mit Mike Barten bin ich nicht verwandt“, stellt Tim aber direkt klar. „Auch wenn das meistens die erste Frage ist, wenn ich mich hier irgendwo vorstelle.“

Geschenkt also, dass auch SVW-Trainerikone Thomas Schaaf anfänglich ein wenig ins Schlingern kam. „Wundere dich nicht, wenn ich manchmal Mike zu dir sage“, habe Schaaf, unter dem Mike Barten 34-mal in der Bundesliga für die Grün-Weißen auflief, ihn zur Begrüßung vorgewarnt. Bei Wikipedia werden die beiden Gleichnamigen fälschlicherweise als Brüder tituliert. „Aber das hat mir in Gesprächen als Opener häufig sehr geholfen“, sagt Tim Barten und lacht.

Als Defensivspieler hielt er früher die Gegner vom Eldagser Tor fern. „Typ aggressiver Wadenbeißer“, foppt ihn Aleric. Überhaupt ist der Ton innerhalb des Trios sehr flapsig. Typischer Bokerduktus; man nimmt sich auf den Arm, wo es nur geht.

Weiter vorn war Rauhut für das kreative Moment im Spiel der Gelb-Schwarzen zuständig. Ähnlich wie seit dreieinhalb Jahren im Job bei der Suche nach Sponsoren. Auch das Ticketing fällt in Rauhuts Zuständigkeitsbereich. In Bremen ist er seit 2013. Jahrelang kickten Barten und Rauhut zuvor für die Eldagser Männer, nachdem sie der FCE-Jugend entwachsen waren, wo sie aufgrund ihres Altersunterschieds – Rauhut ist zwei Jahre jünger – allerdings nicht im selben Team gestanden hatten.

Rauhut und Barten erinnern sich gern an Aufstieg 2000

Der größte Erfolg mit dem Heimatklub? Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. „Der Bezirksklassenaufstieg 2000 in Degersen“, sagt Rauhut, der sich seinerzeit genau wie Barten in die Torschützenliste eintragen konnte. „So weit habe ich es sportlich leider nicht gebracht“, wirft Aleric ehrlich ein. „Ich stand immer eher an der Seitenlinie.“ In betreuender Funktion, indes auch als Kicker der zweiten und dritten Mannschaft sowie bei den Altherren.

Und nun also seit 2019 Bundesliga, wo der 38-Jährige kürzlich bundesweit Schlagzeilen schrieb, als er beim Gastspiel in München so laut durch die Allianz-Arena krakeelte, dass es selbst Bayern-Trainer Hans-Dieter Flick irgendwann zu bunt wurde. „Wir geben bei jedem Spiel Vollgas und versuchen immer, die Unterstützung aus der Landesliga in die Bundesliga zu transportieren“, sagt Aleric grinsend.

Auf seine Aufgaben angesprochen, erläutert er: „Klar ist die Waschmaschine ein Teil meines Jobs. Aber ich bin insgesamt dafür zuständig, dass die Spieler immer die nötige Ausrüstung bekommen. Und habe ein Ohr für Sonderwünsche, damit die Jungs sich voll auf Fußball konzentrieren können.“ Zeugwart, das klingt sowieso etwas wie aus den Siebzigerjahren. Barten liefert dann auch einen zeitgemäßeren Begriff. „Sportdirektor Frank Baumann hat ,Bobo’ als Logistikmanager vorgestellt“, sagt er.

Barten ist ebenfalls Tribünendauergast. Dabei nur ruhig am Rand zu sitzen, ist auch seine Sache nicht. So sah er in der abgelaufenen Saison in der Partie beim SC Freiburg Gelb von Schiedsrichter Robert Hartmann. „Da waren die Geisterspiele noch eine Neuheit“, erklärt er schmunzelnd, „und ich habe versucht, die Fankurve zu ersetzen, so wie ich es aus Eldagsen gewohnt war.“ Und er hatte trotz der Verwarnung damit Erfolg: „Wir haben ja gewonnen. Das war die entscheidende Wende in Richtung Klassenerhalt.“

Vereinsmitglieder bei ihrem FC Eldagsen sind die drei Wahlbremer übrigens bis heute – die Eltern wohnen ebenfalls allesamt noch vor Ort. „Und montags geht mein erster Blick immer direkt auf die Landesliga­tabelle“, sagt Barten, der mit der Bremer Reservemannschaft sommers häufig zum Testkick an der Hindenburgallee vorbeikommt.

Eine 96-Historie haben alle drei überdies; sportlich (Rauhut und Barten als Jugendspieler) wie beruflich (alle drei). Es war also in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Spiel am Abend vor Heiligabend. Für Füllkrug, Eggestein und Bittencourt, aber eben auch für Rauhut, Barten und Aleric. 

Lokalteil HAZ, 23.12.2020

Ziel erreicht: Laufchallenge ein voller Erfolg

Liebe Fans und Freunde, liebe Unterstützer,

unter dem Motto #AmazonasundEldagsenbleibenFit haben wir Anfang November unsere Challenge gestartet, um in der durch Corona verursachten Pause die Mannschaft fit zu halten und gleichzeitig Spenden für einen guten Zweck zu sammeln.

Das Team hat sich zu Beginn ein ambitioniertes Ziel gesetzt: 2.000 Kilometer wollte die Mannschaft in 30 Tagen laufen und im Anschluss 50 Cent pro Kilometer aus der eigenen Mannschaftskasse für den Erhalt der Natur spenden.

Besonders erfreulich ist dabei das positive Feedback und die Rückfragen, die wir zu der Aktion bekommen haben. Das zeigt uns, dass wir ein wichtiges Thema in den Fokus gerückt und Sensibilität dafür geschaffen haben.

Die Spieler, sowie das Team ums Team haben es am Ende auf insgesamt 2055,7 Kilometer gebracht und das Ziel damit sogar übertroffen, sodass die Mannschaft ihre Fitness überwiegend halten oder sogar ausbauen konnte und gleichzeitig eine Eigenleistung von über 1.000 Euro erlaufen hat. Interner Sieger wurde im Übrigen Staff-Mitglied Christian Marx mit 275,1 Kilometern vor Teamkapitän Sebastian Mende mit 225,9 Kilometern.

Ein besonderer Dank geht an die weiteren Spender, die den Gesamtbetrag durch private Spenden aufgestockt haben. Insgesamt sind so neben den 1.000 EUR aus der Mannschaftskasse weitere 1.000 EUR zusammengekommen - ein voller Erfolg. Natürlich hoffen wir, dass der reguläre Trainings- und Spielbetrieb so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden kann.

Viel wichtiger ist aber, dass alle Spieler, Betreuer, Fans und Freunde gesund bleiben – das wünschen wir uns für Euch und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen! Eine schöne Vorweihnachtszeit!

FCE-Intern, 07.12.2020

Wintertransfers

FC Eldagsen verstärkt sich mit Howind und Padial - Düring und Ohlendorf wechseln

Der FC Eldagsen bastelt in der Corona-Pause weiter am Kader für die Landesliga Süd. Während Tobias Düring (SV Altenhagen) und Ben Ohlendorf (Ziel unbekannt) den Verein verlassen, stoßen Patric-Ruben Howing (TSV Gestorf) und Sandro-José Padial (SSV Elze) neu zum Team.

Beim Laufen für den guten Zweck biegt der FC Eldagsen auf die Zielgerade ein. Im Hintergrund basteln die Verantwortlichen derweil weiter am Kader, damit dieser auch nach der Corona-Zwangspause in der Landesliga Süd eine gute Rolle spielt. Zwei Wechsel in jede Richtung kann Manager Sebastian Westenfeld vermelden. Während Tobias Dürings Engagement an der Hindenburgallee mit einem halben Jahr nicht mehr als eine Stippvisite war – der Ersatztorhüter kehrt zum SV Altenhagen zurück – geht mit Ben Ohlendorf ein Mann von Bord, der schon für die FCE-Junioren aufgelaufen war. „Beide haben zwar keine Pflichtspielminute auf dem Platz verbracht, aber zum Teamerfolg beigetragen“, verbleibt Westenfeld mit den besten Wünschen.

"Gestorfer Urgestein" für den FC Eldagsen

Die beiden frei gewordenen Trikots müssen indes nicht gewaschen und geplättet ungenutzt im Ausrüstungskoffer verstaut werden. Denn für beide Hemden gibt es neue Abnehmer. Auf der Torwartposition wird ab sofort Patric-Ruben Howind den Dreikampf mit Nummer eins Marcel Bürst und dessen Stellvertreter Alexander Gut­sche aufnehmen. „Er war schon länger im Blickfeld unseres Trainerteams“, verrät Westenfeld. Der Schlussmann kommt von dort, wohin es Düring nun zieht: 1. Kreisklasse 5. Er war Kapitän des TSV Ges­torf und verpasste keine Minute der bisherigen sieben Saisonspiele. „Seine sportlichen und menschlichen Qualitäten haben ihn für uns interessant gemacht“, sagt Westenfeld, der Howind als „Gestorfer Urgestein“ bezeichnet.

Kilometer sammeln für den Regenwald

Neuzugang Nummer zwei ging bislang für den SSV Elze auf Torejagd. „Sandro-José Padial soll in der Offensive eine Alternative zum bewährten Personal werden“, sagt Westenfeld. Der 19-Jährige kommt mit der Empfehlung von drei Saisontreffern in der Kreisliga Hildesheim nach Eldagsen und hat vor dem Lockdown schon unter Trainer Holger Gehrmann bei seinem neuen Verein mittrainiert. Überhaupt unterstützen Padial und Howind ihre neuen Kollegen bereits kräftig und sammeln Kilometer für den Erhalt des Regenwaldes. Am 23. November, dem letzten Meilenstein vor Ende der Charity-Aktion, hatte das gelb-schwarze Kollektiv 1481 der angestrebten 2000 Kilometer zurückgelegt.

Lokalteil HAZ, 28.11.2020 

Jan Pinkerneil

Auffallend unauffällig

Jan Pinkerneil vom FC Eldagsen ist ein wahrer Aufstiegsexperte, doch jetzt erscheint die Liga passend

Im Mai 2016 hat Jan Pinkerneil noch in der 3. Kreisklasse gespielt. Nur etwas mehr als drei Jahre später wurde er am ersten Spieltag der Saison 2019/2020 für Felix Groth eingewechselt und gab im Trikot des FC Eldagsen sein Landesligadebüt beim TSV Pattensen. Fünf Spielklassen binnen 38 Monaten hochgehüpft, das muss man erst mal hinkriegen. Doch der blonde Mittelfeldspieler nahm die Hürden fast spielerisch – und durfte sich nach zwei Aufstiegen mit dem SC Völksen, für den er während seines Elektrotechnikstudiums in Berlin als Wochenendpendler gekickt hatte, dem Wechsel im Jahr 2018 zum Nachbarn nach Eldagsen und der dortigen Bezirksliga-Meisterschaft nun also Landesligaspieler nennen.

Doch mit dem Sprung von der Bezirksliga eine Etage höher tat er sich anfangs schwer. „Dieser Step war schon groß“, sagt er im Rückblick. Und nachdem für den im kleinen Springer Ortsteil Holtensen – im Bambinialter kickte er bereits für seinen heutigen Klub – aufgewachsenen Pinkerneil im ersten FCE-Männerjahr quasi alles nach Plan verlaufen war, saß er nun doch so manches Mal draußen. „Da war ich im Leistungstief“, gibt er zu. Zu allem Überfluss brach er sich im Skiurlaub auch noch den Knöchel – das zweite Eldagser Jahr bleibt für den Defensivmann nicht unbedingt in bester Erinnerung. „Doch die erste Corona-Pause habe ich dann genutzt, um mich in Ruhe aus meiner Verletzung rauszukämpfen und alles daranzusetzen, fitter wieder zurückzukommen“, sagt Pinkerneil, der in Lehrte als Fachingenieur arbeitet.

Seit Sommer ist er runderneuert wieder da. Jan Pinkerneil 2.0. Nachdem er die erste Saisonpartie (0:5-Pleite beim VfR Evesen) noch als Rechtsverteidiger bestritten hatte – diese Position war seit Jan Flügges Abgang zum 1. FC Germania Egestorf/Langreder vakant – ist er zurück auf seiner angestammten Sechserposition. Als alleiniger defensiver Mittelfeldspieler ist der 27-Jährige seit Spieltag zwei im 4-1-4-1 von Coach Holger Gehrmann gesetzt – und für Sebastian Mende nicht weniger als der Spieler, „der bei uns im Schnitt die besten Leistungen gebracht hat“.

Fast ein Ritterschlag vom Kapitän – das wird nicht nur daran liegen, dass Pinkerneil, Mende und Rune Flohr eine Fahrgemeinschaft aus der hannoverschen Südstadt bilden. 30 Kilometer einfache Fahrt an den Deister – eine Gurkerei, die sich laut Pinkerneil aber definitiv lohnt. „Das Gesamtpaket FC Eldagsen ist einfach stimmig“, sagt er fast etwas schwärmerisch. Da spielt einer für seinen Lieblingsverein. „Es macht Freude in dieser Mannschaft. Ich nehme den Weg gerne auf mich, weil ich weiß, was ich wiederbekomme.“

„Unser Mister Zuverlässig“

Worte, die sein Trainer gern hört. „Jan ist als Typ angenehm gerade und keiner, der groß auffallen will. Ich tausche mich gern mit ihm aus“, lobt Gehrmann. „Sein Wort hat Gewicht in der Kabine.“ Nicht umsonst wurde Pinkerneil von seinen Kollegen in den Mannschaftsrat gewählt. „Als Spieler ist er wiederum recht auffällig“, fährt der Trainer fort. „Er ist unser Mister Zuverlässig, weil er seine anfänglichen Fehler beim ersten Kontakt abgestellt hat und nur das macht, was er auch beherrscht.“

Nur einmal ging es mit Pinkerneil durch. In der Bezirksliga gegen BW Salzhemmendorf (6:1) köpfte er nach einer Ecke ein. Sein bislang einziges Tor im gelben Dress. „Und er ist wirklich kein Kopfballungeheuer“, hatte Gehrmann seinerzeit gefrotzelt. Was Pinkerneil lachend bestätigt – und allgemein seine Torgefährlichkeit als maximal durchschnittlich einstuft. „Für die Positionen vorn haben wir andere Spielertypen“, sagt er ehrlich. „Meinen nächsten Treffer hebe ich mir auf – für den entscheidenden Moment, in dem wir uns die Teilnahme an der Aufstiegsrunde sichern.“ Wetten, dass? „Bislang habe ich bei Torwetten leider am Ende immer gezahlt“, sagt Pinkerneil schmunzelnd.

Die Aufstiegsrunde als Ziel also – offenbar soll demnach also sein sechster Klassensprung folgen. „Nein!“, interveniert Pinkerneil sogleich. „Ich weiß recht genau, was ich kann. Landesliga kann ich ganz gut spielen. Noch höher ist definitiv nicht mein Anspruch.“ Das Erreichen der Aufstiegsrunde sei schlicht der nervenschonendste Weg, die Klasse zu halten. Und als Vierter mit einer positiven Bilanz (vier Siege, ein Remis, drei Niederlagen) könnten die Chancen schlechter stehen.

Lokalteil HAZ, 12.11.2020

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