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FC Eldagsen von 1921 e.V

Luka Köneke

„So kann es weitergehen“: Pattensen bezwingt Eldagsen und grüßt von der Tabellenspitze

Dritter Sieg in Serie: Beim TSV Pattensen läuft es seit der Auftaktniederlage wie geschmiert. Wieder ging das Team von Torben Zacharias früh in Führung, doch wieder einmal schaffte es seine Mannschaft nicht, die Null zu halten. Der FC Eldagsen hätte die Partie im zweiten Durchgang durchaus noch drehen können.

Mit dem von seinem Trainer gewünschten Zu-null will es beim TSV Pattensen nach wie vor einfach nicht klappen, es bleibt bei einer Ausnahme in den vergangenen 22 Landesligapartien und ist jetzt schon über ein Jahr her. Das dürfte Torben Zacharias zurzeit aber weniger stören, schließlich erzielt seine Mannschaft momentan genügend Treffer, um erfolgreich zu sein. Die Gegentore von Lauri Schwitalla und Luca Köneke fielen am Sonntag im Heimspiel gegen den FC Eldagsen nicht weiter ins Gewicht, mit dem 4:2 (2:0) holte das TSV-Team den dritten Dreier hintereinander.

Pattenser Frühstarter

Wie zuletzt in Evesen und davor gegen den VfL Bückeburg legten die Pattenser eine frühe Führung vor, und die Chance, die sie in der 12. Minute zum 1:0 nutzten, war nicht ihre erste. Umso schöner die Verwertung: Darius Marotzke zirkelte einen Freistoß mit dem rechten Fuß über die FC-Mauer hoch neben den linken Pfosten. Marco Hansmann, sehr präsent im Zentrum und Ankurbler vieler TSV-Aktionen, traf ebenso mit rechts, eigentlich seinem schwächeren Fuß, und erhöhte auf 2:0 (35.).

Bürst hält Eldagsen in der Partie

So blieb es bis zum Seitenwechsel – nur 0:2 aus Sicht der Eldagser, die sich bei ihrem Keeper Marcel Bürst bedanken mussten, dass die Begegnung zu diesem Zeitpunkt nicht längst entschieden war. „Die Pattenser haben uns ziemlich unter Druck gesetzt, und wir haben keine Lösungen gefunden. Wir waren überhaupt nicht dabei“, sagte FC-Coach Holger Gehrmann, während sein Gegenüber eine „hervorragende 1. Halbzeit“ von seiner Elf geboten bekam, die Torausbeute einmal ausgenommen.

FC-Joker Schwitalla knipst

Der Start in den 2. Durchgang konnte Zacharias dagegen nicht gefallen, nicht nur wegen des Anschlusstreffers für die Gäste durch den eingewechselten Schwitalla (49.). „Da war es kippelig“, sagte der TSV-Trainer, „das Spiel hätte auch eine Wendung nehmen können.“ Nahm es aber nicht, obwohl Gehrmann nun mit dem Auftritt seines Teams zufrieden war. „Wir haben ein paar Dinge korrigiert und waren engagierter. Da konnte man sehen, dass es geht.“ Mit dem 3:1 durch Nils-Ole Heuermann (63.) war indes die dritte Niederlage des FCE im vierten Saisonspiel praktisch besiegelt. Auch der bei einem Eckstoß aufgerückte TSV-Verteidiger Marc-Kevin Pohl durfte noch jubeln und sich mit dem Kopfballtor zum 4:1 (79.) für die starke Leistung belohnen, die er sonst vor dem eigenen Kasten ablieferte. „So kann es weitergehen“, sagte Zacharias mit Blick aufs Ganze und die Führung in der Tabelle. Köneke verkürzte nur noch (84.).

Lokalteil HAZ, 27.09.2020

Keine Eldagser Akzente nach vorn

FCE unterliegt in Wunstorf / Sonntag beim TSV Pattensen Fußball

Ohne für Torgefahr gesorgt zu haben, hat der FC Eldagsen sein Landesliga-Nachholspiel beim 1. FC Wunstorf mit 0:1 (0:0) verloren. „Wir konnten nach vorn keine Akzente setzen und nie echte Möglichkeiten herausspielen“, sagte FCE-Trainer Holger Gehrmann, der den Gegner für dessen Defensivleistung lobte. „Auch deswegen waren sie um das eine Tor besser, wenngleich wir ein gutes Auswärtsspiel gemacht haben und ich mit der Leistung meines Teams nicht unzufrieden bin.“

Die spielentscheidende Phase ereignete sich kurz nach der Pause: Wunstorfs Trainer Onur Köse brachte Maik Geisler für Amir Hossein Lashkari in die Partie – und wenige Sekunden nach Wiederanpfiff traf Geisler zum 1:0, die Vorarbeit zum einzigen Tor des Abends leistet Mehmet Aydin. Fast wäre das goldene Händchen von Köse perfekt gewesen, doch Leon Lukassek, in der 70. Minute ins Spiel gekommen, vergab freistehend das 2:0 (86.). In der Schlussphase rannten die Eldagser an, doch immer wieder klärte Wunstorfs Abwehrchef Ahmed Jameleddine die Bälle aus der Gefahrenzone.

FC Eldagsen: Bürst – Fülberg (77. Graw), Mende, Arlt, Berger (50. Groth) – Pinkerneil (62. Scharmann) – Flohr, Brünig, Schierl (34. Dorf) – Köneke, Pérez.

Wohl ohne die angeschlagenen Steven Berger, Sebastian Schierl und Rune Flohr gastiert der FCE am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Pattensen. „Unsere kleine Serie ausbauen“ ist der Wunsch, den Torben Zacharias seiner Elf mit auf den Weg gibt. Den Gegner hat er in Wunstorf beobachten lassen, sein Team soll sich allerdings vor allem auf die eigenen Stärken besinnen. „Wir wollen unser Spiel durchdrücken“, sagt Zacharias und hofft auf den dritten Dreier in Folge. Vor allem der überzeugende Auftritt nach der Pause am vergangenen Wochenende in Evesen lässt ihn zuversichtlich an das Nachbarschaftsduell herangehen. „Gerade offensiv können wir variabel agieren und von der Bank unserem Spiel neue Impulse geben“, sagt der Trainer. „Wenn ich zum Beispiel an Sascha Liebers Einwechslung in Evesen denke – das war richtig stark.“ Dennis Albrecht und Felix Dempwolf stehen übermorgen nach ihrem Urlaub wieder zur Verfügung. Auch bei Veit Lepper, der wieder trainiert hat, sieht es gut aus. Weiterhin verzichten muss Zacharias auf Til Buchmann und Nico Westphal. Gegen ähnlich klare Verhältnisse wie beim 5:1-Erfolg Mitte August im Duell mit den Eldagsern beim Baumgarten-Cup hätte er nichts einzuwenden. Das war aber noch Saisonvorbereitung“, warnt der Trainer. „Wer glaubt, dieses Spiel als Maßstab nehmen zu können, der ist ziemlich schief gewickelt. Nur drei Prozent weniger, und schon wird es für uns schwierig.“

Lokalteil HAZ, 25.09.2020

"Richtige Reaktion gezeigt": FC Eldagsen feiert 4:1-Heimsieg gegen Bad Pyrmont

Das 0:5 in Evesen hat beim FC Eldagsen keine gravierenden Spuren hinterlassen. Die Mannschaft von Holger Gehrmann nutzte die herrlichen Bedingungen, überzeugte im Heimspiel in der Landesliga Süd gegen die SpVgg Bad Pyrmont besonders im ersten Abschnitt und gewann souverän mit 4:1.

Es ist warm gewesen in Eldagsen. Strahlender Sonnenschein und eine ordentliche Kulisse haben am Samstag rund um die Heimspielstätte des FCE für einen standesgemäßen Rahmen gesorgt. Manche nennen es „Dreipunktewetter“, Trainer Holger Gehrmann sprach hinterher von „coolen Bedingungen für Fußball“. Wie auch immer; der Eindruck hat jedenfalls nicht getrogen, denn nach dem 4:1 (4:1)-Erfolg der Gelb-Schwarzen über die SpVgg Bad Pyrmont ging ein Großteil der geschätzt 150 Zuschauer zufrieden nach Hause.

Der Coach und seine Spieler waren ohnehin erleichtert, dass es im zweieinhalbten Anlauf (nach einer Pleite und einer Absage) mit den ersten Zählern geklappt hatte. „Wir haben einen guten Auftritt an den Tag gelegt und die richtige Reaktion gezeigt“, sagte Gehrmann In urlaubsbedingter Abwesenheit seines Torjägers Lauri Schwitalla hatte der Übungsleiter auf ein System mit zwei Spitzen umgestellt. Und das hätte sich unmittelbar nach Abpfiff auch fast direkt bezahlt gemacht, doch José Rubén Pérez hatte sein Tor in der 2. Minute aus Abseitsposition erzielt. Keine 250 Sekunden später hatte jedoch auch Referee Malte Quoos keine Einwände mehr: Diesmal bedeutete der Treffer des Amerikaners nach Zuspiel seines Sturmpartners Luca Köneke auch tatsächlich die 1:0-Führung für den Gastgeber (6. Minute).

"Die erste Halbzeit war richtig gut"

Nach einem Fehler im Eldagser Spielaufbau egalisierte Steffen Lesemann (11.). Doch der schon früh eingewechselte Niklas Dorf – zuvor selbst gefoult – brachte sein Team in der 17. Minute per Strafstoß wieder in Front. „Die erste Halbzeit war richtig gut“, lobte Gehrmann und hob die Zielstrebigkeit seiner Spieler hervor, die sich in zwei weiteren Toren noch vor der Pause auswirkte: Einen 20-Meter-Schuss von Pérez lenkte der Kurstädter Dino Kestic ins eigene Netz (40.), Köneke schloss die schönste Kombination der Partie über Pérez und Dorf mit 4:1 ab (41.).

Der ballsichere und im zentralen Mittelfeld überzeugende Lucas Brünig sowie beide Mitglieder des Sturmduos ließen nach der Pause gute Chancen liegen. „Dann ging uns etwas die Luft aus“, sagte der Coach, der am Sonntag mit seinem Sohn Fabio neben dem Sieg auch dessen 18. Geburtstag feierte. Sein Geschenk hatte der vom TuS Garbsen gekommene Neuzugang schon mit dem Spiel zuvor erhalten: seinen ersten Landesligaeinsatz bei den Männern.

Lokalteil HAZ, 21.09.2020

Corona-Absage

Spielabsagen beim FC Eldagsen

Die Spiele der Seniorenmannschaften fallen ausnahmslos aus. Im Jugendbereich ist ebenfalls ein Großteil der Spiele betroffen, ausschließlich die neu gegründete JSG Eldagsen/Völksen ist nicht vollumfänglich aus dem Verkehr gezogen.

Nach Rücksprache mit den Staffelleitern und den gegnerischen Mannschaften fallen die Begegnungen leider aus. Der Grund ist schnell erzählt: In der Reserve gibt es einen bestätigten COVID19-Fall, der am Montag am Mannschaftstraining teilgenommen hat. Die Nachverfolgung der Kontakte dauert an, etwaige Infektionsketten können nicht ausgeschlossen werden. Zur Landesligamannschaft gibt es sogar eine direkte Schnittmenge, obgleich diese auch sehr klein ist: Denn ein Spieler der Reserve hat sowohl das Mannschaftstraining der Kreisligamannschaft als auch der Landesligamannschaft besucht. Somit müssen wir unter dem Aspekt der Sicherheit die Spiele absagen, denn die Gesundheit ist das höchste Gut.

Update: Aufgrund diverser Nachfragen zur Klarstellung - auch die Begegnung des Landesligamannschaft gegen den 1. FC Wunstorf von 1919 e.V ist abgesagt. An dieser Stelle vielen Dank an den Gegner für die unkomplizierte Abwicklung.

FC Intern, 11.09.2020

Sebastian Mende & Jose Ruben Perez

0:5 beim VfR Evesen: FC Eldagsen legt kompletten Fehlstart hin

„Es sah manchmal so aus, als wären wir gedanklich gar nicht auf dem Platz." Holger Gehrmann, Trainer des FC Eldagsen, ist mit seinem Team nach dem 0:5 zum Landesliga-Auftakt beim VfR Evesen hart ins Gericht gegangen.

Normalerweise nehmen Trainer oft dann späte Spielerwechsel vor, wenn sie ein für sie günstiges Zwischenergebnis über die Ziellinie retten wollen. Auch Holger Gehrmann, der Trainer des FC Eldagsen, tauschte drei Minuten vor dem Ende – und schickte Neuzugang Tom-Leon Arlt für Jan Pinkerneil auf den Rasen des VfR Evesen. „Um Zeit von der Uhr zu nehmen“, erklärte er. Nur: Sein Team führte nicht, sondern lag aussichtslos mit 0:5 (0:4) zurück. „Damit’s nicht noch mal klingelt“, sagte er.

FCE meistens zwei Schritte zu spät

An Tagen wie diesen ist Schadensbegrenzung das oberste Gebot. Denn von Beginn an liefen die Eldagser nur hinterher. „Wir waren immer zu spät. Und zwar nicht einen Schritt, sondern meistens gleich zwei“, schimpfte Gehrmann. „Es sah manchmal so aus, als wären wir gedanklich gar nicht auf dem Platz.“Was am Sonntag besonders auf den mit hohen Erwartungen zurückgekehrten Timon Scharmann zutraf, der von allen Eldagsern wohl den gebrauchtesten Tag erwischt hatte.

Scharmann erwischt schwarzen Tag

Zunächst verursachte der Mittelfeldspieler gleich zwei Elfmeter, die Burak Buruk zum 1:0 (19. Minute) und 2:0 (30.) nutzte. Dann flog er mit Rot vom Platz, nachdem er seinem Gegenspieler mit gestrecktem Bein begegnet war (60.). „Das hätte man auch weicher auslegen können, aber warum sollte man das tun“, zeigte Gehrmann Verständnis für die Entscheidung der Schiedsrichterin.Schon in der 31. Minute – nach dem 3:0 durch Niko Kleiber – war der FCE quasi geschlagen. Caglayan Tunc (35.) und Kleiber (55.) besorgten den Endstand. Rune Flohrs Fernschuss strich am Tor vorbei (41.), Lauri Schwitallas Versuch wurde auf der Linie geblockt (75.). So weit die Eldagser Chancen.

Lokalteil HAZ, 08.09.2020

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