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FC Eldagsen von 1921 e.V.

Holger Gehrmann & Sebastian Mende

Ein Handschlag von Gehrmann

Eldagsens Trainer bleibt – egal, in welcher Liga

Zwei Spieltage vor dem Saisonende stehen die Zeichen beim FC Eldagsen auf Abstieg. Nach der Pleite beim OSV Hannover (1:6) ist die Mannschaft auf den vorletzten Platz der Landesliga abgerutscht. Vor den beiden finalen Auftritten zu Hause gegen den VfL Bückeburg morgen (16 Uhr) und nächste Woche beim Heeßeler SV ist die Ausgangslage auf den Klassenverbleib nicht mehr die beste. Wenngleich der rettende Platz durch die Niederlage des TSV Godshorn im Nachholspiel am Mittwoch weiter nur einen Punkt entfernt ist. Der Ausfall von Rune Flohr (Muskelfaserriss) ist eine zusätzliche Hiobsbotschaft für Trainer Holger Gehrmann.

Der jedoch auch mit positiven Neuigkeiten aufwarten kann. „Wir sind in den Planungen für die neue Saison schon recht weit – ligaunabhängig“, berichtet er. Und in diesen spielt er selbst eine gewichtige Rolle, denn Gehrmann wird definitiv Trainer in Eldagsen bleiben. „Wir gehen den Weg zusammen weiter“, verrät der Coach. Seitens des Vorstands war ein Neuanfang auf der sportlich wichtigsten Position keine Option. „Ich ziehe meinen Hut vor dem Mann“, sagt der Vorsitzende Karl-Heinz Westenfeld, nachdem er die Zusammenarbeit mit dem Übungsleiter per Handschlag für ein weiteres Jahr festgemacht hat. „Solange die Mannschaft zufrieden ist, gibt es keinen Grund, daran etwas zu ändern“, ergänzt er.

Auch Gehrmann hat nie einen Hehl daraus gemacht, wie wohl er sich an der Hindenburgallee fühlt. „Ich habe den Karren da mit reingefahren, deshalb stellt sich für mich die Frage gar nicht“, betont er. „Wir haben schlichtweg zu wenig Tore geschossen“, sieht Westenfeld die Probleme in diesem Jahr an anderer Stelle. „Wenn Sie die Adresse eines guten Stürmers haben, ich hole ihn sofort ab – mit dem Trecker oder dem Mähdrescher“, sagt der Landwirt schmunzelnd.

Lokalteil HAZ, 25.05.2018   

Für den FC Eldagsen sieht es nach 1:6 beim OSV schlecht aus

Die Luft für den FC Eldag­sen in der Landesliga ist noch dünner geworden. Bei der Klatsche im Kellerduell ereignete sich die spielentscheidende Szene in Minute 34. Eldagsens Tilman Gust wurde beim Stand von 0:1 aus Sicht seiner Elf im Sechzehnmeterraum des OSV gestoßen und fiel zu Boden.

OSV Hannover 6 FC Eldagsen 1

Der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus, die Aufregung aufseiten der Gäste war groß – und wurde noch größer. Trainer Holger Gehrmann diskutierte an der Seitenlinie mit dem Assistenten, der den Blick vom Feld abwandte. Die Begegnung lief weiter, Arafate Tcha-Gnaou wurde steil geschickt und erhöhte aus stark abseitsverdächtiger Position.

Aufgrund des deutlichen Ergebnisses wollte Gehrmann die Schuld nicht auf die Unparteiischen schieben. „Die Niederlage ist verdient. Wir konnten nicht das reinwerfen, was wir wollten“, sagte Eldagsens Coach, der seine Spieler vor Freistößen des OSV gewarnt hatte. Doch ausgerechnet nach einer solchen Standardsituation gingen die Gastgeber durch Björn Gassmann per Kopf in Führung (13.).

Nach der Pause erhöhte Michel Rodriguez, der allein auf Torwart Diego Otniel Marrero Pérez zulief und ihn umspielte (56.). Zwar konnte André Gehrke für die Gäste noch per Freistoß aus 17 Metern verkürzen (70.), doch die Hoffnung auf ein Remis war mit dem 4:1 durch Gassmann nach einem Konter dahin (74.). „Damit war das Spiel entschieden. Da gingen die Köpfe nach unten“, sagte Gehrmann. Rodrí­guez mit einem Heber aus rund 30 Meter über Marrero Pérez (85.) und Bektas Ilgün (90.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Das Resultat ist am Ende etwas zu hoch ausgefallen. Aber wir waren etwas galliger als die Eldagser“, sagte Wilfried Bergmann, Trainer der Platzherren.

FC Eldagsen: Marrero Pérez – E. Engelhardt (58. Berger), Mende, Trotz, Schierl – Gehrke, Flügge – Gust, Brüning, Flohr (44. Rülke, 78. Geide) – Pérez.

Lokalteil HAZ, 18.05.2018 

Pattenser können FC Eldagsen helfen

Gehrmann-Team vor wegweisender Partie beim OSV

Wie das Spiel in Pattensen endet, darauf schielen die Angehörigen des FC Eldagsen sicher auch ein wenig. Der TSV Godshorn ist schließlich das Team, das für den Klassenerhalt noch überholt werden müsste. Zeitgleich tritt der FCE beim OSV Hannover an. „Die müssen unbedingt, und wir müssen“, sagt Holger Gehrmann. Man beachte den feinen Unterschied in der Formulierung des Trainers. Beide Teams befinden sich in höchster Abstiegsgefahr, für die Bothfelder als Vorletzter mit 25 Punkten hat sich die Schlinge schon etwas fester zugezogen als bei den Senfstädtern, die drei Punkte mehr gesammelt haben und damit auf dem vierten Rang von unten stehen. Unter der Woche gewann der OSV allerdings das erste Duell mit einem direkten Konkurrenten und besiegte den 1. FC Germania Egestorf/Langreder II mit 4:2.

„Wir wurden ja vor der Saison als Absteiger Nummer eins gehandelt, noch vor Eilvese“, sagt Gehrmann. Da seien die bisherigen 28 Zähler gar kein so schlechtes Resultat. Der morgige Gegner wurde in höheren Gefilden der Landesliga erwartet und findet sich nun ganz unten wieder. „Das finde ich auch überraschend“, ist Gehrmann ehrlich. „Eigentlich ist der Kader vom OSV ja doch recht gut besetzt.“

Mit Gehrke ist ein wichtiger Mann wieder dabei

Auch in Gehrmanns Aufgebot tut sich etwas. André Gehrke, zuletzt bei der Niederlage in Steimbke nicht dabei, kehrt zurück. „Damit sind wir etwas breiter aufgestellt und qualitativ ein Stück besser“, freut sich der Trainer. Den Gegner auf Distanz zu halten, ist das Minimalziel der Eldag­ser. „Nur eine Niederlage wäre ...“, Gehrmann stockt kurz. „... nicht so schön“, sagt er schließlich zögerlich und lacht. 

Lokalteil HAZ, 18.05.2018 

Tilman Gust

Eldagser geraten in schweres Fahrwasser

0:4-Pleite in Landesliga gegen SV BE Steimbke – Abstiegsplatz

Während der FC Eldagsen auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist, haben die Pattenser auswärts drei Punkte eingefahren.

SV BE Steimbke 4 FC Eldagsen 0

Eine halbe Stunde ist der FC Eldagsen dem SV BE Steimbke einigermaßen ebenbürtig gewesen, danach war zwischen den beiden Landesligisten teilweise ein Klassenunterschied zu erkennen. Entsprechend deutlich ist das Resultat mit 0:4 (0:1) aus Eldagser Sicht dann auch ausgefallen. Dabei hätten die Gäste durch José Ruben Pérez sogar in Führung gehen können, doch für den vom zunächst einzigen nominellen Stürmer bereits überlupften Torhüter Sebastian Schwarzenberg rettete ein Mannschaftskollege auf der Linie. Auch an dem Steimbker Oliver Poltier war an diesem Tag der Leistungsunterschied auszumachen. Kurz vor der Pause traf der Mann mit der Rückennummer 10 mit seinem ersten Streich zur Führung für die Gastgeber (40.). „Ein blödes Tor“ sagte FCE-Trainer Holger Gehrmann. Noch dazu zu einem ungünstigen Zeitpunkt. „Schon im letzten Drittel der ersten Halbzeit hat sich abgezeichnet, dass wir hier viel investieren müssen“, ergänzte der Coach. Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte Gehrmann von 4-2-3-1 auf 3-4-3 um. Mit fatalen Folgen. Die Gäste kamen im neuen System überhaupt nicht zurecht, es ergaben sich viel zu viele Räume für die Steimbker. „Das nehme ich auf meine Kappe“, sagte Gehrmann selbstkritisch. „Die Umstellung hat überhaupt nicht gegriffen.“ Als er den Fehler korrigierte und zur alten Formation zurückkehrte, stand es allerdings bereits 0:2. Poltier hatte erneut zugeschlagen (58.). „Nun waren sie uns spielerisch und physisch überlegen“, analysierte Gehrmann. „Steimbke hat uns auseinandergenommen.“ Jan Kramer-Hoffmann und Poltier zum dritten besorgten den Endstand. „Unterm Strich mehr als verdient“, sagte Gehrmann.

FC Eldagsen: Marrero Pérez – E. Engelhardt, Mende, Trotz, T. Engelhardt – Flohr, Flügge – Gust, Brünig (48. Berger), Schierl (70. Rülke) - Pérez.

Lokalteil HAZ, 14.05.2018 

Sebastian Mende

Eldagser wollen sich freischwimmen

Eine doppelte Premiere für Holger Gehrmann. Der Trainer des FC Eldagsen ist gestern mit seinem Sohn auf der Ihme und der Leine unterwegs gewesen. „Zum Paddeln“, berichtet er. „Das erste Mal.“ Danach ging es – schnell abgetrocknet – weiter zum Spiel seines Freundes Martin Kummer, der den TuS Garbsen trainiert, bei dem auch Gehrmanns Sohn in der Jugend kickt.

Ein wenig freischwimmen könnte sich auch sein FC Eldagsen mit einem Sieg am Sonntag (15 Uhr) beim SV BE Steimbke. „Da habe ich noch nie gespielt“, sagt Gehrmann, der natürlich weiß, dass der Kontrahent mit zuletzt vier Punkten aus den jüngsten beiden Partien einen Satz nach oben gemacht hat. Zuvor hatten die Steimbker ihren Trainer Ralf Przyklenk, der in der neuen Saison den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide trainieren wird und ebenfalls ein Freund Gehrmanns ist, durch Volker Datan ersetzt. „Wir müssen selbst punkten und nicht nur auf die anderen schauen“, betont er. Wenngleich ein wenig Schielen zur Konkurrenz natürlich erlaubt sei. Sebastian Schierl und José Ruben Pérez sind wieder einsatzfähig. Auf Lauri Schwitalla muss der FCE dagegen aufgrund einer Knieverletzung weiterhin verzichten.

Lokalteil HAZ, 11.05.2018 

Dominik Trotz

Eldagser legen erst spät nach

Drei Punkte gegen personell gebeuteltes Schlusslicht

Thassilo Jürgens ist in Eldagsen ziemlich alleingelassen worden. Doch damit ist nicht etwa die Einsamkeit gemeint, die ein Trainer bei ausbleibendem Erfolg mitunter verspürt.

FC Eldagsen 2 STK Eilvese 0

Jürgens ist bei der Niederlage seines STK Eilvese in der Landesliga beim FC Eldagsen schlichtweg der einzige Auswechselspieler seiner Mannschaft gewesen. Durch Verletzungen, Konfirmationen und berufliche Verpflichtungen arg dezimiert, blieb den Neustädtern im Springer Ortsteil nicht viel mehr, als Schadensbegrenzung zu betreiben.

Es liegt nahe, dass in dieser Konstellation auch nicht jeder Gästespieler auf seiner angestammten Position spielte, „deshalb haben wir uns vor allem darauf konzentriert, Kräfte zu sparen“, berichtete Jürgens. Für die Gastgeber machte der auf diese Weise noch zusätzlich angeschlagene Gegner die Ausgangslage nicht unbedingt einfacher. „Von einem Pflichtsieg will ich gar nicht sprechen“, sagte Gehrmann, der dennoch klarstellte, dass alles als drei Zähler unter diesen Vorzeichen für ihn nur schwer zu akzeptieren gewesen wäre.

Doch locker und leicht ging den ebenfalls abstiegsgefährdeten Gelb-Schwarzen das Spiel gegen den tief stehenden Gegner nicht von der Hand. Ein früher Elfmeter, den André Gehrke im Gegensatz zum torlosen Remis unter der Woche gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen diesmal im Tor unterbrachte (11.), sorgte zumindest für etwas Sicherheit in den Aktionen. Jürgens fand es schade, dass der Schiedsrichter sich entschlossen hatte, erst das Einsteigen von Felix Bibow an Tilman Gust zu ahnden, anstatt bereits zuvor auf Freistoß für die Eldagser zu entscheiden. Das Spiel plätscherte nun so dahin, „den Lucky Punch haben wir viel zu spät gesetzt“, monierte Gehrmann. Doch er saß. Rune Flohr setzte sich bei einem Konter auf rechts durch und passte den Ball in die Mitte auf Gust, der ihn mit letzter Kraft zum Endstand über die Linie bugsierte (82.).

Gehrmann war einfach nur froh, die drei Punkte eingesackt zu haben. Jürgens zeigte sich trotz der Niederlage „sehr zufrieden mit meinen Jungs. Unter diesen Voraussetzungen war das gut.“ Aufs Feld kam er übrigens nicht mehr. „Der Trainer hat sich wohl nicht getraut“, scherzte Jürgens. Auch Gehrmann lachte. „Sonst hätte ich mich auch noch eingewechselt“, sagte er.

FC Eldagsen: Marrero Pérez – T. Engelhardt, Mende, Trotz, E. Engelhardt (85. Hirt) – Gehrke – Flohr, Flügge (65. Pérez), Brünig, Rülke – Gust (89. Marx).

Lokalteil HAZ, 07.05.2018

Eldagser holen einen Punkt gegen Ramlinger

Als Holger Gehrmann, der Trainer des FC Eldagsen, zu seiner Bank marschierte, da kaute Kurt Becker noch. Ramlingens Coach hatte vor dem Anpfiff der Landesliga-Partie einer Zuschauerin kurzerhand ein paar Pommes weggeschnappt.

FC Eldagsen 0 SV Ramlingen/Ehlershausen 0

Nicht so recht geschmeckt hat ihm jedoch das, was sich in der 9. Minute zutrug. Ein Großteil der Zuschauer hatte sich schon wieder in Richtung Gästetor gewandt, als André Gehrke, begleitet von einem Schrei, in der eigenen Hälfte zu Boden ging. Der Schiedsrichter, der nicht weit entfernt stand, zögerte nicht und zeigte Ramlingens Aron Gebreslasie Rot. So richtig gesehen hatte die Aktion, die der Referee offenbar als Schlagen ausgelegt hatte, ansonsten kaum jemand.

Die Eldagser waren fortan das feldüberlegene Team, ohne jedoch in Form größerer Chancen daraus Kapital schlagen zu können. „Uns hat ein wenig die Passschärfe gefehlt“, sagte Gehrmann. Nach der Pause wurde der RSE angriffslustiger, kam zu seiner besten Gelegenheit jedoch per Freistoß: Maximilian König knallte den Ball aus 25 Metern an die Unterkante der Latte (82.). Zu diesem Zeitpunkt hatten auch die Eldagser ihre beste Chance bereits vergeben. Gehrke war mit einem schwach geschossenen Foulelfmeter an Marcel Maluck gescheitert (76.).

Auf der anderen Seite war der Strafstoßpfiff nach einer Aktion an Kesip Caran ausgeblieben (73.). Mit dem Unentschieden konnte Gehrmann besser leben als sein Kollege. „Mehr als einen Punkt gegen so eine Mannschaft zu erwarten, das wäre vermessen“, sagte Eldagsens Trainer. „Unterm Strich ist das für mich in Ordnung.“

FC Eldagsen: Marrero Pérez – Rülke (33. Schröder, 71. Geide), Mende, Trotz, T. Engelhardt – Flügge, Gehrke – Flohr, Brünig, Gust – Berger (56. Brandt).

Lokalteil HAZ, 04.05.2018

 

Aron Gebreslasie

 

Aufstieg ade? Nach Tätlichkeit spielt RSE beim FC Eldagsen 90 Minuten in Unterzahl

Die einen fürchten das Abstiegsgespenst, die anderen machen sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg. Aber am Ende wird das Spiel zwischen FC Eldagsen und SV Ramlingen/Ehlershausen durch eine frühe rote Karte auf den Kopf gestellt.

Die Schlüsselszene der Partie ereignet sich bereits in der 9. Minute. Als das Spiel schon wieder in die andere Richtung geht, hallt plötzlich ein Schrei über den Platz. Eldagsens Kapitän Andre Gehrke liegt am Boden. Der Schiedsrichter, der in unmittelbarer Nähe steht, zögert nicht und zeigt Ramlingens Aron Gebreslasie die rote Karte wegen Tätlichkeit. Die nächsten 81 Minuten spielt der SV Ramlingen/Ehlershausen in Unterzahl und kann sich am Ende über einen Punkt beim 0:0 gegen den FC Eldagsen kaum beklagen. Das sieht auch RSE-Coach Kurt Becker ein: "Nach zehn Minuten wird natürlich alles durcheinander gewürfelt. Wir sind mit dem letzten Aufgebot da. Mit dem einen Punkt müssen wir da leider zufrieden sein." Auch wenn der Oberliga-Aufstieg spätestens mit diesem Unentschieden wohl in weite Ferne gerückt sein dürfte.Nach der roten Karten ist der FC Eldagsen feldüberlegen, kann daraus aber zunächst kaum Kapital schlagen. Einen Distanzschuss von Dominik Trotz in der 13. Minute hält RSE-Schlussmann Marcel Maluck ohne große Probleme. "In der ersten Halbzeit hat uns ein wenig die Passschärfe gefehlt", gesteht auch FC-Coach Holger Gehrmann.

Gehrke verschießt Elfer

In der zweiten Halbzeit wird das Spiel offener, wobei die größten Chancen beider Mannschaften aus Standardsituationen entspringen. In der 76. Minute entscheidet der Unparteiische auf Elfmeter für den Gastgeber, nachdem ein Eldagser Spieler im Strafraum umgerissen worden war. FCE-Kaptän Gehrke schießt ihn links flach ... und relativ schwach. Maluck packt sicher zu. Kurz zuvor hätte der Schiedsrichter vielleicht auch auf der anderen Seite auf Strafstoß entscheiden können, lässt die Szene aber weiterlaufen.Sieben Minuten nach der Eldagser Großchance hat dann Ramlingens Maximilian König die Führung auf dem Fuß. Sein Freistoß aus über 25 Metern knallt an die Unterkante der Latte und springt von dort wieder heraus. Da wäre Eldagsens Keeper Diego Otniel Marrero Perez chancenlos gewesen. In der Folge hat der Gastgeber noch ein, zwei Gelegenheiten, das Spiel doch noch für sich zu entscheiden, scheitert aber stets am starken Maluck. Zuletzt fischt der Ramlinger Torhüter einen Schuss von Lucas Brünig aus der Ecke. Da läuft bereits die 90. Minute. Es bleibt beim 0:0.

"Unterm Strich zufrieden"

Obgleich seine Mannschaft am Ende dem Sieger näher ist, zeigt sich FC-Coach Gehrmann "unterm Strich zufrieden". Sein trockenes Resümee: "Ein Punkt gegen Ramlingen ist in Ordnung, mehr wäre vermessen." Auf der anderen Seite hadert Becker nach der Partie noch mit deren Ausgang: "Das war glaub ich unser zehntes Spiel innerhalb von vier Wochen, dann fehlen mir neun Leute und auf diesem Riesenplatz spielen wir dann auch noch zehn gegen 11."

Lokalteil HAZ, 03.05.2018 

„Weniger als Null geht ja nicht": Eldagsens Holger Gehrmann enttäuscht von seinem Team

Der FC Eldagsen hatte eine Vorgabe seines Trainers: Die Mannen von Holger Gehrmann sollten gegen den Heeßeler SV oder den HSC BW Tündern drei Punkte einfahren - beide Spiele endeten mit 1:1 remis. Doch weniger das Verpassen dieser Vorgabe als vielmehr das Auftreten und die Körpersprache seiner Spieler ließen den Coach der Senfstädter sauer werden.

Holger Gehrmann ist nach dem 1:1 (0:0) beim HSC BW Tündern richtig unzufrieden gewesen. Und nicht nur, weil der FC Eldagsen mit dem zweiten 1:1 hintereinander die interne Trainervorgabe von drei Zählern aus diesen beiden Landesliga-Partien verpasst hatte, sondern vor allem aufgrund des Auftretens und der Körpersprache seiner Spieler.

„Ich habe uns bislang erst einmal so schlecht gesehen wie in der ersten Halbzeit“, sagte Gehrmann. „Für Abstiegskampf war das viel zu wenig. Das finde ich schon leicht beängstigend.“ Zumindest für seinen Schlussmann hatte er ein Lob übrig. „Es war beinahe ein Wunder, dass es zur Pause noch 0:0 stand.“, sagte der Trainer. „Marcel Bürst hat uns am Leben gehalten.“

Außerdem schreie ich ja keine Erwachsenen an

"Der Coach begab sich nach eigener Aussage „sauer“ in die Kabine, doch wer nun eine Standpauke erwartet hatte, der irrte sich und kennt den Eldagser Trainer schlecht. „Laut werde ich nicht. Das bringt eh nichts, und außerdem schreie ich ja keine Erwachsenen an“, ließ Gehrmann einen bemerkenswerten Satz fallen, der letztlich vielleicht sogar mehr wert ist als ein Sieg in der Landesliga. Für große Wechselspiele fehlten ihm derzeit die Alternativen, so habe er lediglich „ein bisschen justiert“. Doch viel besser wurde es aufseiten der Gäste nicht, höchstens etwas engagierter. Dennoch kassierten sie das 0:1. Bei einem Tünderner Konter bekamen die Schwarz-Gelben keinen Zugriff, ließen Jannik Hilker gewähren und auf Lukas Kramer ablegen, der zur HSC-Führung traf (67.). Nach Flanke des eingewechselten Till Engelhardt köpfte Maximilian Rülke aus kurzer Distanz zumindest den Ausgleich (77.). Gehrmann war nach Spielschluss immer noch enttäuscht. „Ich bin null zufrieden. Und weniger als null geht ja nicht.“

Lokalteil HAZ, 30.04.2018

Tilman Gust

Eldagser wollen Absturz verhindern

Gehrmann-Elf läuft in Tündern auf

„Sechs Teams“, sinniert Holger Gehrmann vor der morgigen Partie (16 Uhr) beim HSC BW Tündern. „Das ist der Haufen, der sich um vier Plätze streitet.“ Wobei der Trainer des Landesligisten FC Eldagsen strenggenommen natürlich meint, dass dieses halbe Dutzend alles versuchen wird, eben nicht auf den letzten vier Rängen der Tabelle zu landen, da diese den schmerzhaften Absturz in die Bezirksliga bedeuten würden. Derzeit stehen die Schwarz-Gelben als Fünftletzter hauchdünn über der entscheidenden Marke, doch sowohl die TSV Burgdorf einen Rang darüber als auch sämtliche Teams hinter den Senfstädtern haben noch mehr Gelegenheiten als der FCE zum Punktesammeln.

„Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns“, sagt Gehrmann im Hinblick auf die morgige Aufgabe. „Doch das könnte man eigentlich momentan auch als Standard-Vorwort nehmen.“ Drei Punkte hatte er sich aus den beiden Partien gegen den Heeßeler SV und im Hamelner Ortsteil vorgenommen. Nach dem Remis gegen den HSV wird es unmöglich, dieses Ziel passgenau zu erreichen. Darauf angesprochen lacht Gehrmann. „Stimmt“, sagt er. Doch vermutlich würde er auch vier Punkte nicht ablehnen. „Wir müssen eigentlich schon gewinnen“, sagt der Coach.

Der Einsatz von Sebastian Schierl ist noch wacklig. Sebastian Mende stand bereits am Dienstag wieder auf dem Feld. Und Dominik Trotz, gegen Heeßel noch abwesend, ist aus dem Urlaub zurückgekehrt. 

Lokalteil HAZ, 27.04.2018 

Kreispokal - Viertelfinale

B-Junioren vor dem Viertelfinale in guter Form

Zufriedenen und zuversichtlich kann das Trainerteam Gewetzki und Runne nach dem Heimsieg am Mittwochabend dreinschauen. Die Jungs sind der Meisterschaft wieder einen Schritt näher gekommen. Der Tabellenfünfte aus Rethen wurde mit 5:0 (2:0) an der Hindenburgallee besiegt.

Am Sonntag (29.04.2018) geht es um 11:00 Uhr dann erneut richtig rund: Kreispokal-Viertelfinale an der Hindenburgallee! Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide ist zu Gast. Das Team aus Langenhagen belegt aktuell den fünften Platz in der Kreisliga Staffel 1 und wird sicherlich von anderer Qualität sein. Die Jungs würden sich über entsprechende Unterstützung freuen. 

FC Eldagsen Intern, 26.04.2018 

Holger Gehrmann

FC Eldagsen punktet gegen den Heeßeler SV: "Das ist ja kein Fallobst"

Der Heeßeler SV kam in der Landesliga-Partie gegen den abstiegsbedrohten FC Eldagsen nicht über ein Unentschieden hinaus. Nach dem Spiel zeigte sich Eldagsen-Coach Holger Gehrmann durchaus zufrieden mit der Punkteteilung.

Der FC Eldagsen und der Heeßeler SV haben sich im Landesliga-Nachholspiel die Punkte geteilt. Das 1:1 (0:0) stuften beide Trainer als leistungsgerecht ein, allerdings konnte einer damit besser leben als der andere. „Den Punkt hätte ich vorher sofort unterschrieben“, sagte FCE-Coach Holger Gehrmann. „Das ist ja kein Fallobst.“​

"Auf der Huppelwiese war mehr Erde als Rasen"

Die Bilanz von Heeßels Coach Patrick Preuß fiel etwas anders aus. „Für mich sind das ganz klar zwei verlorene Punkte heute, das ist ein bisschen ärgerlich“, sagte er. Knapp 50 Kilometer liegen zwischen Heeßel und Eldagsen. „Sonst hätten wir auch um 18 Uhr anfangen können“, sagte Gehrmann. Doch so ging es wegen des benötigten Flutlichts erst um 19.30 Uhr auf dem B-Platz los. „Auf der Huppelwiese war mehr Erde als Rasen“, sagte Preuß. „Und den Rest haben wir heute umgepflügt.“ Nicht eben ein technisch anspruchsvolles Fußballspiel gesehen zu haben, darin bestand Einigkeit zwischen beiden Trainern. Lang und weit, viele Standards – so sah das Spiel meist aus. Aber spannend und intensiv war es. „Heeßel hat das Spiel - im Gegensatz zum OSV neulich – angenommen“, sagte Gehrmann. Auch Preuß sprach durchaus respektvoll vom Gegner. „Wir mussten erstmal reinkommen“, gab er zu.

Schuder trifft nach "sensationeller Kombination"

Halil Aydemir und Jannis Iwan befanden sich in guter Schussposition, doch der Ball kam nicht bei ihnen an. Auch einen indirekten Freistoß im Eldagser Strafraum nutzen die Gäste nicht. Erst nach der Pause fiel der erste Treffer. Nach einer „sensationellen Kombination“ (Preuß) über Rodi Hezo, Lorenzo Pombo Wulfes und Niklas Rohden köpfte Patrick Schuder zur Gästeführung ein (57.) ​

"Kompliment an meine Mannschaft"

Beide Teams besaßen in der Folge Chancen, doch für den Ausgleich sorgte eine Standardsituation. Jan Flügges Freistoß flog lange durch den Strafraum, setzte auf und landete im langen Eck (83.). Offiziell wurde der Treffer als Eigentor von Fabian Hellberg gewertet, beide Trainer hatten jedoch den Eldagser als Schützen gesehen. „Kompliment an meine Mannschaft, auch wenn wir uns fußballerisch natürlich etwas anderes vorstellen“, sagte Gehrmann.

Lokalteil HAZ, 25.04.2018 

Tilman Gust

FC Eldagsen viel zu passiv

Gehrmann-Elf kassiert Heimniederlage in der Landesliga

Der FC Eldagsen hätte sich maximal einen Punkt verdient – für den TSV Pattensen waren gleich drei Zähler auf der Habenseite.

FC Eldagsen 0 SpVgg. Bad Pyrmont 1

Schon der Start lief für den FCE nicht wie geplant. Vor dem Anpfiff der Landesliga-Partie gegen die SpVgg. Bad Pyrmont, die die Gäste mit 1:0 (1:0) für sich entschieden, musste Trainer Holger Gehrmann seine Formation ändern. Sebastian Mende brach das Aufwärmprogramm verletzungsbedingt ab und konnte nicht spielen. Jan Flügge rückte für ihn auf die Position des rechten Verteidigers. Die erste Torgelegenheit hatte zwar der FC Eldagsen durch Tilman Gust (6.), doch schon kurz darauf gingen die Gäste in Führung. Nach einem Ballverlust bekamen die Schwarz-Gelben keinen Zugriff, Serkan Kayrak erzielte das 1:0 (9.) für die Gäste. „Wir waren die gesamte erste Halbzeit viel zu passiv“, sagte Gehrmann. Mehr als eine Halbchance durch Lucas Brünig sprang bis zum Seitenwechsel nicht heraus (38.). Ein bisschen besser wurde es nach der Pause, doch der unbedingte Siegeswille war an diesem Tag nicht erkennbar.

„Maximal einen Punkt hätten wir uns heute verdient“, sagte Gehrmann dennoch. Dass es selbst zu diesem nicht reichte, lag einerseits daran, dass in der 71. Minute für Gust in aussichtsreicher Position der Winkel zu spitz wurde und deshalb Stefan Schmidt im Gästetor leichtes Spiel hatte. Andererseits am ausbleibenden Elfmeterpfiff des Unparteiischen nach einer Rettungstat eines Gäste-Spielers, bei der der eingewechselte Till Engelhardt am Kopf getroffen wurde. „Den Abdruck in seinem Gesicht sieht man immer noch“, beschwerte sich Gehrmann. „Das hätte es noch mal schön spannend gemacht.“ Pyrmonts Luca Fleischmann sah noch Gelb-Rot (87.). Doch auch daraus konnten die Senfstädter an diesem Tag kein Kapital schlagen.

FC Eldagsen: Marrero Pérez – Flügge, Trotz (72. T. Engelhardt), Gehrke, Schierl – Flohr, Rülke – Pérez (68. Geide), Brünig, E. Engelhardt (52. Berger) – Gust.

Lokalteil HAZ, 23.04.2018 

Dominik Trotz

„Genau weiter so“

Der FC Eldagsen will auch in Bad Pyrmont punkten

Neun Punkte aus den vergangenen vier Spielen, für den FC Eldagsen könnte es schlechter laufen momentan. „Ja, wir haben einen ganz guten Lauf derzeit“, sagt Trainer Holger Gehrmann, betätigt sich jedoch sogleich als Stimmungskiller. „Wir haben noch nichts erreicht, da trete ich auf die Bremse.“

Nichts erreicht – da kann man geteilter Meinung sein, denn natürlich sind die drei eminent wichtigen Erfolge gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, in Godshorn und zuletzt gegen den OSV Hannover nicht gleichbedeutend mit dem Ligaverbleib, doch zumindest sorgen sie dafür, dass man nun von oben auf die gefährlichen Ränge herabblicken kann und die zwischendurch ziemlich ramponierte Ausgangslage wieder ein wenig ausgebeult hat.

Der morgige Gast – die SpVgg. Bad Pyrmont, angestoßen wird um 16 Uhr – ist nur drei Zähler entfernt, ein Sieg würde Gehrmanns Mannschaft zumindest nach Punkten aufschließen lassen. Da kommt es sehr gelegen, dass in Tilman Gust und Lauri Schwitalla zwei Kicker aus der Abteilung Attacke wieder im Kader stehen, auf deren Dienste der Coach zuletzt verzichten musste. Ein bisschen mehr Offensivpower kann auch nicht schaden, mit 31 erzielten Toren sind die Gelb-Schwarzen – so wie in der Tabelle auch – im unteren Drittel der Liga angesiedelt. Von den reinen Resultaten her gab es bislang meist hopp oder topp für sie. Nur ein Unentschieden haben die Eldagser in dieser Saison bisher verzeichnet. Die Gäste aus der Kurstadt teilen sich ihre Punkte deutlich lieber mit ihren Gegnern. Schon siebenmal erzielten sie genauso viele Treffer wie der Kontrahent. 

Lokalteil HAZ, 20.04.2018

 

Sebastian Mende

 

Nachhol-Kellerduell: FC Eldagsen distanziert OSV Hannover weiter in der Tabelle

Welch ein wichtiger Erfolg für den FC Eldagsen im Kellerduell der Landesliga. Mit 2:0 besiegte die Mannschaft von Trainer Holger Gehrmann den OSV Hannover. Neun Punkte liegen die Senfstädter nun schon vor dem OSV, für die es im Abstiegskampf langsam eng wird.

Dabei hätten die Gäste schon in der 1. Minute in Führung gehen können, doch Eldagsen André Gehrke rettete in allerhöchster Not auf der Torlinie. Lucas Brünig verfehlte das Tor auf der anderen Seite zunächst noch knapp (10.), machte es kurz darauf nach Zuspiel des einzigen nominellen Stürmers Steven Berger jedoch besser und traf zur Führung (14.).

Eldagsen nimmt den Abstiegskampf besser an

„Auf dem kleinen Platz kann man nicht schön Fußball spielen“, sagte Holger Gehrmann. Abendspiele müssen zu dieser Jahreszeit in Eldagsen stets auf dem B-Platz ausgetragen werden, der definitiv nicht zu den liebsten Sportanlagen des Coaches gehört. Doch sein Team nahm den Abstiegskampf deutlich besser an als der OSV, der außer der erwähnten Chance direkt nach Anpfiff nicht viel Gefährliches anzubieten hatte.

Per Freistoß legte Gehrke noch vor der Pause das 2:0 nach (42.). Der Kapitän des FCE zirkelte den Ball über die Mauer, dann senkte er sich ins Tor von OSV-Schlussmann Eren Tastan.

„Wenn du noch einen kriegst, dann brennt hier der Baum“

Getragen von den Zuschauern brachten die Gastgeber den Sieg in den zweiten 45 Minuten über die Zeit. So richtig entspannen konnte Gehrmann erst nach dem Abpfiff, da es sowohl Brünig (46.) als auch Maximilian Rülke aus 18 Metern Torentfernung (61.) nicht gelang, das beruhigende 3:0 nachzulegen. „Wenn du noch einen kriegst, dann brennt hier der Baum“, sagte Gehrmann. Löscharbeiten waren jedoch nicht mehr notwendig. „Wir haben es heute verdient gewonnen“, laute Gehrmanns Fazit.

Lokalteil HAZ, 18.04.2018

Rune Flohr

 Aus zwölf Metern ins Glück

FC Eldagsen feiert Last-Minute-Sieg in Godshorn

Anders als in der 1. Bundesliga haben in der Landesliga gestern die Gelb-Schwarzen jubeln dürfen. Der FC Eldagsen entschied die wichtige Partie in Godshorn für sich.

TSV Godshorn 1:2 FC Eldagsen

Es lief bereits die Nachspielzeit, da fand das Kellerduell doch noch einen Sieger. Sebastian Mende eroberte das runde Leder bei einem Konter und schoss flach aus zwölf Metern zum Siegtreffer ein. „Endlich haben wir mal das Glück auf unserer Seite gehabt“, freute sich Trainer Holger Gehrmann, dessen Mannschaft vor rund 200 Zuschauern durch Hendrik Göhr früh in Rückstand geraten war (7.).

Der Ausgleich ließ bis zur 65. Minute auf sich warten, Lukas Brünig traf. In der Folge verhinderte Marcel Bürst mit starken paraten den erneuten Rückstand, auf der anderen Seite hatte José Ruben Pérez eine gute Einschussgelegenheit. Da jedoch auch er nicht traf, lief alles auf eine Punkteteilung hinaus. Doch dann kam zum Verdruss von Godshorns Trainer Niklas Mohs der Auftritt von Mende. „Wir haben nach unserer frühen Führung zu wenig investiert und den Vorsprung verwaltet. Nach dem Ausgleich vergeben wir vier Großchancen. Zum Schluss ist das natürlich Pech“, resümierte Mohs, für den es die erste Niederlage seit seinem Amtsantritt in Godshorn war.

FC Eldagsen: M. Bürst – Trotz, Gehrke, Mende, Brünig – Schierl, Pérez (79. Schröder), Flohr, Rülke (46. E. Engelhardt), Gust – Schwitalla (60. Berger).

Schon morgen können die Eldag-ser nachlegen. Um 19.30 Uhr ist der OSV Hannover zu Gast an der Hindenburgallee. Landesliga auf dem kleinen und unebenen B-Platz – man darf gespannt sein. Der A-Platz verfügt nicht über eine Flutlichtanlage.  

Lokalteil HAZ, 16.04.2018 

Dominik Trotz

Das nächste Sechs-Punkte-Auswärtsspiel

FC Eldagsen gastiert beim erstarkten TSV Godshorn

Nach der Partie unter der Woche in Langreder, die der FC Eldagsen mit 0:3 verloren hat, steht am Sonntag um 15 Uhr das zweite Duell mit einem direkten Rivalen im Kampf um den Klassenerhalt an. Gastgeber TSV Godshorn hat zuletzt einen klaren Aufwärtstrend erkennen lassen, an Stabilität hinzugewonnen und unter dem neuen Trainer Niklas Mohs bereits drei Siege (mehr als in der gesamten Vorrunde) geholt. Der Vorsprung auf die Eldagser beträgt mittlerweile bereits vier Punkte.

Dieser Gegner kommt zu einem nicht eben idealen Zeitpunkt, oder wie Holger Gehrmann es bezeichnet: „Das wird ein Schluck aus der ganz großen Kanne“, so Eldagsens Trainer. Eine engagierte Truppe, die mit aller Macht die Liga halten wolle, würde da auf sein Team warten. Doch dieser Wunsch eint den Aufsteiger mit den Gelb-Schwarzen, die die Spielklasse natürlich auch nicht kampflos verlassen wollen. Beobachtet hat Gehrmann den Rivalen nach der Winterpause noch nicht. „Das bringt in unserer Spielklasse meiner Meinung nach auch gar nicht so viel“, sagt er. Es fehle doch häufig an der Konstanz, so dass man aus den gewonnenen Erkenntnissen nicht immer so viel Nutzen ziehen könne wie vielleicht erhofft. Rune Flohr steht wieder im Kader.

Lokalteil HAZ, 13.04.2018

Tilman Gust, Dominik trotz & Lauri Schwitalla

Eldagser Elfer-Ärger

Die U 23 des 1. FC Germania Egestorf/Langreder hat den ersten Dreier des Jahres eingefahren – zum Leidwesen der Gelb-Schwarzen aus Eldagsen. Dabei hatte denen die Anfangsphase gehört. „Aber danach haben wir uns reingekämpft und am Ende verdient gewonnen“, betonte Egestorfs Coach Michel Costa, der mit Sebastian Baar, Joshua Siegert und Marvin Schlömer drei Akteure aus dem Regionalliga-Aufgebot in seine Startelf einbauen konnte.

„Wir waren zu Beginn die bessere Mannschaft und sind das Ganze auch etwas strukturierter angegangen als die Egestorfer“, lobte Holger Gehrmann, Coach der Gäste. Allerdings habe sein Team es verpasst, sich zu belohnen. „Wir hatten drei gute Möglichkeiten, haben es aber leider versäumt, in Führung zu gehen.“ Das sollte sich rächen. In der 33. Minute schoss Lennart Novotny den Aufsteiger nach einem Steilpass von Baar in Führung. Das gab den Platzherren Sicherheit, sie standen nun deutlich stabiler und ließen kaum noch etwas zu. Mit dem 2:0 durch einen von Sebastian Baar verwandelten Foulelfmeter fiel die Vorentscheidung noch vor dem Pausenpfiff (45. + 2). Dieser Strafstoß brachte Gehrmann etwas auf die Palme: „Das war gar nichts. Der Egestorfer läuft einfach auf Dominik Trotz auf“, meinte Eldagsens Coach. „Gibt er den, dann muss er auch uns mindestens zwei Elfer geben, als einmal Lauri Schwitalla und einmal Tilman Gust genau dasselbe passiert.“

Dieser umstrittene Elfmeter habe seine Mannschaft „etwas aus den Socken gehauen“, sagte Gehrmann. „Nach der Pause haben wir es nicht mehr geschafft, die Egestorfer unter Druck zu setzen.“ Die Partie sei immer unsauberer, nickliger und unrunder geworden. „Wir haben uns in Einzelaktionen verheddert.“ Für den Endstand sorgte Jos Homeier mit einem fulminanten Schuss aus der Distanz (74.).

FC Eldagsen: M. Bürst– Trotz, Mende (80. Schröder), Gehrke, E. Engelhardt – Rülke (75. Berger), Flügge (46. Schierl) – Gust, Brünig, Pérez – Schwitalla

Lokalteil HAZ, 12.04.2018

 

Jubeltraube - Krähenwinkel-Kaltenweide

 

Jubel über vier Tore und drei Punkte

FC Eldagsen bezwingt Krähen deutlich

Wichtiger Dreier für den FC Eldagsen: Durch den Heimsieg über den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide bleibt die Mannschaft von Holger Gehrmann im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga aussichtsreich im Rennen.

FC Eldagsen 4 - TSV Krähenwinkel/Kaltenweide 1

Im Hinspiel hatte Marcel Kunstmann nicht nur wegen seiner beiden Tore den Unterschied ausgemacht. Den langen Angreifer der Krähen hatten die Akteure des FC Eldagsen nie in den Griff bekommen. Im zweiten Aufeinandertreffen der Saison fehlte Kunstmann, und die schwarz-gelben Eldagser besiegten die Krähen deutlich. Dies jedoch nicht bloß an Kunstmanns Fehlen festzumachen, war Gehrmann ein Anliegen. „Dass zwei, drei wichtige Leute fehlen, damit habe ich jede Woche zu kämpfen“, betonte er. Auch Gästetrainer Ingo Trebing führte die Abwesenheit seines Torjägers nicht als Grund für die Niederlage an. „Wir haben eine junge Truppe, da ist es nicht immer leicht, Konstanz reinzubekommen“, sagte er.

Bereits in der 3. Minute waren die Gastgeber in Führung gegangen, André Gehrkes Freistoß segelte durch den Strafraum, setzte auf und sprang an Keeper Jan-Hendrik Helms vorbei ins Tor. „Das sind unbequeme Bälle für einen Torhüter“, spendete Gehrmann Trost. Lucas Brünig erhöhte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (19.). Nach einem zunächst abgewehrten Standard gelang es den Gästen kurz darauf nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Den zweiten Ball verwertete Gehrke (21.). „Ein schwaches Zweikampfverhalten und mangelnde Passqualität“ seines Teams seien auf Eldagser Stärke bei Standardsituationen getroffen, bilanzierte Trebing. Philipp Schmidt verkürzte zwar per Handelfmeter (38.) – Rune Flohr sollte den Ball unerlaubt gespielt haben –, doch mehr sprang für die Krähen nicht heraus. Vielleicht auch, weil Philip Schütz für ein Foulspiel die rote Karte sah (51.), dem jedoch kurz darauf Gelb-Rot für Flohr folgte (52.). Lauri Schwitalla setzte den Schlusspunkt mit seinem ersten Tor im neuen Trikot gegen seinen Ex-Verein (74.). „Siege müssen nicht immer gut aussehen“, resümierte Gehrmann.

FC Eldagsen: M. Bürst – Flohr, Mende, Gehrke, E. Engelhardt – Rülke, Flügge (72. Schierl) – Gust, Brünig (53. Berger), Pérez – Schwitalla (80. Geide) 

Lokalteil HAZ, 09.04.2018 

Tilman Gust

Mit Macht aus dem Knick kommen

FC Eldagsen hat die Krähen zu Besuch – und muss punkten

Holger Gehrmann ist verschnupft. Allerdings plagt den Trainer des Landesligisten FC Eldagsen tatsächlich eine Erkältung, sie piesackt ihn noch mehr als die beiden jüngsten Niederlagen. Doch Zeit für eine Genesungspause möchte Gehrmann sich nicht einräumen. „Krank sein gibt es nicht“, sagt er mit einem Schmunzeln. „Wir haben ja schließlich ein Spiel.“

Für den Coach ist die Partie morgen (16 Uhr) gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide eine Reise in die eigene Vergangenheit. Denn vor dem FC Eldagsen war der Waldsee der letzte Halt Gehrmanns. Das habe für ihn jedoch keine Relevanz mehr, sagt er bestimmt. Das Hinspiel (1:5) sei schon etwas Besonderes gewesen, doch nun ginge es einzig um sein aktuelles Team. Und damit hat er wahrhaftig genug zu tun. Das rettende Ufer ist bereits drei Punkte entfernt – die Gelb-Schwarzen müssen zusehen, nicht den Anschluss zu verlieren. „Wir müssen aus dem Knick kommen“, sagte Gehrmann, der die vergangenen Tage mit der Suche nach Fehlern verbracht hat und dabei schnell fündig geworden ist. „Die sind ja für alle sichtbar“, sagt er. Schon nach der Partie in Bückeburg hatte er sich über die vielen Fauxpas in Spielaufbau und Defensive beklagt. „Deshalb wissen wir, was wir machen müssen, und auch, was wir nicht machen müssen“, so Gehrmann.

Der Weg zum Klassenerhalt werde gemeinsam beschritten. „Es ist nicht so, dass die Mannschaft rechtsherum will und ich linksherum.“ Bis auf den gelbgesperrten Dominik Trotz hat Gehrmann alle Mann an Bord – einen Torjäger indes nicht. „Jeder Landesligist hat einen Mann, der acht Tore pro Jahr schießt“, weiß er. „Wir momentan eher nicht.“ Krähenwinkels Marcel Kunstmann etwa hat schon 14 Treffer erzielt – allerdings fehlt er morgen aufgrund einer Fingerverletzung. 

Lokalteil HAZ, 06.04.2018 

Holger Gehrmann

FC Eldagsen auch beim VfL Bückeburg glücklos: "Individuell fliegt es uns um die Ohren"

Der Bückeburger Alexander Bremer wird dem FC Eldagsen nicht so schnell aus dem Kopf gehen. Bei der 2:5-Niederlage beim VfL Bückeburg erzielte der Stürmer einen Hattrick in der ersten Hälfte. Die Bilanz der Eldagser: Null Punkte am Osterwochenende.

Ich hatte ja gesagt, dass wir unbedingt punkten müssen“, erinnerte sich Holger Gehrmann an seine eigene Vorgabe für die beiden Partien des Osterwochenendes. Herausgekommen sind für den FC Eldagsen null Landesliga-Punkte bei 2:7 Toren. Für die 2:5 (1:3)-Pleite beim VfL Bückeburg fand der Trainer keine rechte Erklärung. „Das hört sich bestimmt doof an, aber ich finde, dass wir gar nicht schlecht gespielt haben“, sagte er. „Aber individuell fliegt es uns derzeit einfach um die Ohren.“

Bremer macht den Unterschied

Bevor es mit den Gegentoren losging, hätten die Gäste durchaus in Führung liegen können. Doch sowohl Tilman Gust (2. Minute) als auch André Gehrke (12.) scheiterten am glänzend aufgelegten Bückeburger Schlussmann Pascal Pöhler. Dann kam der große Auftritt von Alexander Bremer, den der Verfasser des Bückeburger Livetickers deshalb sogar kurzerhand Bundestrainer Joachim Löw ans Herz legte.Bremer erzielte einen Hattrick, traf dabei nach langem Pass zum 1:0 (17.), vom Punkt zum 2:0 (38. - Eldagsens Schlussmann Diego Otniel Marrero Pérez hatte sich zuvor zu einem unnötigen Foul hinreißen lassen, obwohl er den Ball bereits in den Händen hielt) und nach einem Eldagser Ballverlust auch zum 3:0 (39.). „So einer wie Bremer macht dann natürlich auch ein Stück weit den Unterschied“, sagte Gehrmann, der beim Gegner zudem Marcel Buchholz lobte.

"50:50-Situationen laufen derzeit alle gegen uns"

Für einen Hoffnungsschimmer sorgte noch vor der Pause Jan Flügge mit dem Treffer zum 1:3 (43.) nach toller Ballstafette über Gust und Rune Flohr. Als unmittelbar nach seiner Einwechslung Maximiliam Rülke zum Anschluss traf (61.), schienen die Eldagser drauf und dran zu sein, das Spiel zu kippen. Doch ein weiterer Strafstoß machte dieses Unterfangen zunichte. Diesmal traf Pascal Könemann aus elf Metern (76.). Der Endstand entsprang einem abgefälschten Schuss von Buchholz nach abermaligem Ballverlust im Duell Mann gegen Mann (84.). „Die 50:50-Situationen laufen derzeit alle gegen uns“, haderte Gehrmann. „Ich kann ja viel reden, aber den Ball rausspielen müssen meine Spieler schon selbst.“ 

Lokalteil HAZ, 03.04.2018

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