Sponsorentafel - FC Eldagsen

FC Eldagsen von 1921 e.V.

Concordia Versicherungen - Malte Koch

Landesliga-Team mit neuen Sweatjacken

Liebe Fans und Freunde, die Vorbereitung auf die Rückrunde der Landesliga läuft für unsere Mannschaft seit ungefähr einem Monat auf Hochtouren. Die Witterungsbedingungen erfordern aktuell von allen Teams starkes Durchhaltevermögen, denn die Platzverhältnisse sind alles andere als ideal. Unser Verein versucht aber alles, um den Jungs die bestmöglichen Bedingungen zu liefern, damit das Ziel, der dritte Klassenerhalt in Folge, erreicht werden kann.

Dafür investiert die Mannschaft nicht nur Zeit, sondern auch viel Engagement und Leidenschaft. Am vergangenen Wochenende absolvierte das Team ihr erstes Testspiel auf Kunstrasen im neuen Jahr gegen den Bezirksligisten SV Lachem/Haverbeck. Bereits nach einer guten halben Stunde führten unsere Jungs mit 4:0 - Endstand des Spiels war dann 4:2. Auch diese Woche gibt es noch einen Test: Heute wird um 18:00 Uhr gegen den Nachbarn FC Springe (FC Springe von 1911 e.V.) auf dem neuen Kunstrasenplatz des TSV Wennigsen (TSV Wennigsen / TSV Wennigsen) getestet.

Neben der sportlichen Vorbereitung gibts auch wieder Neuigkeiten von unseren Sponsoren: Das Servicebüro Malte Koch der Concordia Versicherung um den ehemaligen FCE-Spieler tritt als neuer Sponsor auf und hat es der Mannschaft ermöglicht, sich etwas besser gegen die kalten Temperaturen zu schützen! Wir danken an dieser Stelle auch ganz herzlich unserem Teammitglied Steffen Schuster für seine Unterstützung im Zuge der Anschaffung und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit! 

FC Eldagsen von 1921 e.V., 12.02.2018

Till Engelhardt

Trubel für drei oder vier Turniere

TuS Garbsen gewinnt Wallus-Cup in Bennigsen / Das erste Tor gelingt Eldagsens Till Engelhardt

„Macht gleich aber richtig Alarm“, rief Martin Kummer, Trainer des TuS Garbsen, einem seiner Akteure kalauernd zu. Die Garbsener warteten gerade unter ohrenbetäubendem Lärm auf den Anstoß der Partie gegen den TSV Limmer – irgendein nicht so versierter Besucher des Wallus-Cups des FC Bennigsen hatte offenbar versehentlich eine Fluchttür geöffnet und auf diese Weise den Warnton ausgelöst. Einige Minuten lang sorgte das schrille Geräusch für eine Zwangspause in der Bennigser Süllberghalle, ehe der konsultierte Hausmeister Spieler und Publikum erlöste und den Fortgang des Turniers sicherstellte.

Neun von 198 Toren in Spiel eins

Ehe der OSV Hannover nach zwei Tagen mit abwechslungs- und torreichem (198 Treffer fielen inklusive Neunmeterschießen) Hallenfußball als Turniersieger feststand, hatte der FC Eldagsen indes das erste Signal des Turniers gesetzt, als er im Auftaktspiel gegen die A-Junioren der SG Bennigsen/Bredenbeck mit 9:0 triumphierte und durch Till Engelhardt schon nach 17 Sekunden den Führungstreffer erzielte. Souverän gewann der Landesligist seine Vorrundengruppe A mit zehn Punkten und machte dabei unter anderem aus einem 0:3 gegen den TSV Limmer noch ein 4:3. Die Spielgemeinschaft musste indes einiges an Lehrgeld bezahlen und 25 Gegentore einstecken. Nach Ansicht ihres Trainers Christian Bokelmann, der das Team gemeinsam mit Niklas Remtisch betreut, hatte sich die Teilnahme dennoch bezahlt gemacht. „Die Leistungsunterschiede sind schon extrem groß“, sagte er – schließlich liegen zwischen seiner Mannschaft und den Senfstädtern sowie dem OSV neben einer Altersstufe auch drei Spielklassen. „Aber wir freuen uns, dass wir überhaupt mal gegen solche Mannschaften spielen dürfen.“ Zumal Hallenturniere für Mannschaften des ältesten Junioren-Jahrgangs auch eher rar gesät seien. Dass auch seine Spieler den Partien positiv entgegenblickten, zeigte die Tatsache, dass die SG mit einem richtig großen Aufgebot zu Werke ging und im Gegensatz zu etlichen anderen Teams das Gros der gemeldeten Spieler auch tatsächlich in der Halle anzutreffen war. „Die wollten alle dabei sein“, sagte Bokelmann zufrieden. Ihren einzigen Turniertreffer erzielten die Jungspunde in der Partie gegen den TSV Limmer. Die Limmeraner waren kurzfristig für den TuS Davenstedt II eingesprungen, der eigentlich seine Erstvertretung vertreten sollte, die es wiederum vorzog, am Sportbuzzer Masters teilzunehmen. Das Tor der SG zum 1:5-Endstand sorgte für Stimmung auf den Rängen. „Jetzt geht’s los“, intonierte ein Anhänger der Bennigser sogleich lautstark. Mit einem hervorragenden Torverhältnis konnten in der zweiten Vorrundengruppe sowohl der Koldinger SV (24:2) als auch der 1. FC Germania Egestorf/Langreder II (22:3) aufwarten. Dass der Landesligist im Aufeinandertreffen mit dem KSV mit 0:3 das Nachsehen hatte, war Indiz dafür, dass es sich in der Stadionzeitung beim Mannschaftsfoto der Germanen doch nur um ein Versehen gehandelt hatte. Statt des Landesligisten war dort ein Foto der Regionalliga-Vertretung abgedruckt. Anwesend war jedoch die Reserve. Beide – Koldinger wie auch Egestorfer – schafften souverän den Sprung in die Zwischenrunde des zweiten Tages.

Die Gastgeber rücken nach

Begleitet wurden sie von Kreisligist TSV Gestorf und dem SV Germania Beber-Rohrsen. Eigentlich. Denn die Germanen bekamen für Sonntag nicht genügend Spieler zusammen, was dem gastgebenden und schon ausgeschiedenen FC Bennigsen die Möglichkeit eröffnete, als Nachrücker doch noch weiter im Turnier zu bleiben. Allerdings war die Konkurrenz mit zwei Landes- und einem Bezirksligisten dort dann doch etwas groß, sodass in Runde zwei – diesmal wirklich – das Turnier für die Hausherren beendet war. Ebenfalls Endstation – wenn auch eher nicht erwartet – war die Zwischenrunde für den Koldinger SV. Im direkten Duell unterlagen die Gelb-Blauen den Gestorfern mit 0:2 und verpassten als Dritter den Sprung ins Halbfinale. Dort war schließlich für beide Mannschaften aus der Stadt Springe Schluss; der TSV Gestorf unterlag Kummers Garbsenern knapp mit 1:2, für den FC Eldagsen endete der Traum vom Titel gegen den OSV. In der Vorrunde hatten sich beide Teams noch 3:3 unentschieden getrennt; nun hatte der einstige Zweitligist klar mit 4:0 die Nase vorn. Er setzte sich schließlich auch im Finale gegen den TuS Garbsen durch – 4:2. Der dritte Wanderpokal in drei Jahren (siehe Bericht unten) steht nun also bis zum kommenden Jahr in Bothfeld. Vielleicht wäre es eine gute Idee, ihn unter Zeugen dort zu deponieren, damit im kommenden Jahr die Trophäe auch mal wirklich den Weg zurück findet. Gleich auf eine „Einweg-Trophäe“ zurückzugreifen, hatte Bennigsens Abteilungsleiter Uwe Dembski nicht in Erwägung gezogen. „Nein, das bleibt weiterhin ein Wanderpokal“, sagte er lachend. Er und sein Organisationsteam um Jugendwartin Sigrid Schwäbe und Co-Trainer Thomas Schlamelcher haben es trotz überaus komplizierter Umstände im Vorfeld und während der laufenden Veranstaltung geschafft, die Veranstaltung dennoch in vollem Umfang über die Bühne zu bekommen. „Die Halle ist klasse, und das Büfett ist ausgezeichnet“, lobte Kummer dann auch explizit. Und so etwas ist schließlich bei einem zweitägigen Hallenturnier nicht unwichtig. 

Lokalteil HAZ, 23.01.2018 

Jose Ruben Perez

Die Trainer können es noch

FC Eldagsen gewinnt eigenes Turnier um den Berggarten-Cup / Springes Arslan bester Spieler

Etwa eineinhalb Minuten dauerte es, dann hatte Sebastian Mende beim Berggarten-Cup das erste Turniertor erzielt. Er hatte dabei ebenso wenig Mühe wie der FC Eldagsen allgemein beim 5:0 im Auftaktspiel gegen den SV Altenhagen und staubte nach einem Schuss von Rune Flohr locker zur Führung links oben in den Winkel ab. Der Landesligist glänzte am ersten Turniertag zwar nicht, kam aber dennoch locker weiter, steigerte sich – und verteidigte am Ende erfolgreich seinen Titel. Im Endspiel besiegten die Gelb-Schwarzen in einer Neuauflage des Vorjahresfinals (3:1) den TSV Barsinghausen mit 3:2, die Eldagser Reserve musste sich im Spiel um Platz drei dem FC Springe mit 1:2 geschlagen geben.

450 zahlende Zuschauer, das Turnier sei eine „rundum gelungene Sache“ gewesen, sagte Organisator Sebastian Westenfeld. Er freute sich besonders darüber, dass „es erstaunlich fair zur Sache ging. So fair war es lange nicht mehr.“ Die sechs Schiedsrichter seien allesamt richtig gut gewesen. Richtig gut war auch dieses Trio: Dennis Mehrkens vom TSV Barsinghausen wurde mit 14 Treffern Torschützenkönig, Florian Badstieber vom SV Weetzen erhielt fünf der acht Trainerstimmen und wurde somit als bester Torhüter ausgezeichnet – und Ferhat Arslan vom FC Springe wurde von der vierköpfigen Regie zum Spieler des Turniers gekürt. „Er ist ein spektakulärer Hallenspieler“, lobte Westenfeld. Weniger Lob gab es für den Auftritt der eigenen Mannschaft am ersten Tag: „Da war der Schlendrian drin, das war zu lässig.“ Ganz im Gegensatz zum SC Völksen, der einen starken Eindruck hinterließ.

„Wir waren am ersten Tag echt schlecht“, sagte Eldagsens Co-Trainer Christian Marx, der beim Heimturnier das Sagen hinter der Bande hatte, Coach Holger Gehrmann sah sich das Treiben ganz entspannt von der Tribüne aus an. Nach dem zweiten Kantersieg, einem 10:1 gegen einen chancenlosen FC Bennigsen, ging es arg bergab, weshalb am zweiten Turniertag anderes Personal auf dem Parkett stand. Da sich vor dem Halbfinale jedoch Lucas Brünig (mindestens) eine leichte Verletzung im Knie zuzog, waren die Eldagser plötzlich nur noch zu sechst. Für das vereinsinterne Duell gegen die eigene Reserve reaktivierte Marx Torwarttrainer Rafael Bürst – und zog sich auch selbst Trikot, kurze Hose und Stutzen an. „Für zwei Minuten hat es gereicht“, sagte Marx. Und für ein Tor, das zum 4:1-Endstand. „Ja, André Gehrke hat mir gleich einen aufgelegt. Da stand ich frei vor dem Torwart, die Erfahrung hat’s gemacht. Ich habe Holger bereits geschrieben, dass ich bei unserer Offensivmisere jederzeit einspringen würde. Er hat das aber abgelehnt“, verriet Marx mit einem Augenzwinkern. Viel wichtiger war ihm, dass die Steigerung mit dem Turniersieg belohnt wurde – und er dadurch in den nächsten Tagen Westenfeld ein wenig necken kann. Der hatte die Mannschaft beim NDZ-Cup gecoacht und sich mit Platz vier begnügen müssen. „Wenn er besser als ich abgeschnitten hätte, hätte ich mir das wochenlang anhören müssen“, lachte Marx, vor dem im Halbfinale Sebastian Mende, Dominik Trotz und Bürst sowie Pascal Wendler für die Reserve eingenetzt hatten.

Das Endspiel begann furios: Sebastian Mende nagelte den Ball unmittelbar nach dem Anstoß unter die Latte, kurz darauf legte er das 2:0 nach. André Brockmann verkürzte für die Barsinghäuser, Trotz stellte den alten Abstand wieder her, Mehrkens brachte den TSV wieder heran. „In den letzten drei Minuten sind wir komplett geschwommen, da war es ein paar Mal richtig eng. Wir hatten das Glück auf unserer Seite“, gestand Westenfeld. Sekunden vor der Schlusssirene hätte Jannes Wittkohl ausgleichen müssen, doch aus rund einem Meter setzte er den Ball freistehend vor dem Eldagser Tor über den Querbalken.  

Lokalteil HAZ, 16.01.2018

 Lucas Brünig, Chris Marx & Rune Flohr

Keine Versuchsballons

Der FC Eldagsen setzt beim Berggarten-Cup auf Bewährtes / Landesligist holt Schwitalla

Schon vor dem eigenen Turnier steht fest, dass der FC Eldagsen in diesem Winter keine annähernd so gute Hallenrunde spielen wird wie im vergangenen Jahr. Da qualifizierte sich der Landesligist für das Sportbuzzer Masters und gewann sogar den Dewezet-Cup, das Hamelner Pendant. „Natürlich ist die Rückrunde viel wichtiger, trotzdem hätten wir natürlich Bock auf ein solches Event gehabt“, gesteht Sebastian Westenfeld. Doch auf die Serie im Nachbarkreis habe man diesmal aus personellen Gründen bewusst verzichtet, und wer nur an zwei Qualifikationsturnieren für das Masters teilnimmt, dessen Aussichten auf eines der begehrten zwölf Tickets sind im Prinzip gleich null. Volle Konzentration also auf den Berggarten-Cup, zumal Westenfeld und seine Mitstreiter morgen und am Sonntag die 10. Auflage in der Bennigser Süllberg-Sporthalle ausrichten.

Identisches Teilnehmerfeld

Versuchsballons lässt das Organisationsteam angesichts dieser besonderen Zahl nicht steigen. „Es bleibt eigentlich alles, wie es ist“, konstatiert Sprecher Westenfeld. „Man könnte überlegen, das Turnier einen Tick größer zu machen, vielleicht vier Mannschaften mehr einzuladen.“ Aber die Resonanz seitens der Zuschauer stimme, „und von den Teams gab es eigentlich keine Kritik“. Man müsse ja auch nicht nur um des Änderns willen etwas ändern, meint der 31-Jährige, der im September bereits nach zwei Tagen das Teilnehmerfeld beisammenhatte. Es ist komplett identisch mit dem der 9. Auflage – eine Seltenheit.

In der Vorrunde bekommen es in der Gruppe A morgen ab 12 Uhr die Gastgeber, der TSV Barsinghausen, SV Altenhagen, FC Bennigsen, SC Völksen und SV Weetzen miteinander zu tun, in Gruppe B kämpfen ab 16.30 Uhr der FC Springe, SC Bison Calenberg, TSV Gestorf, SC Alferde sowie die SG Bredenbeck und die Eldagser Reserve um eines der vier Tickets für die Zwischenrunde, mit der es am Sonntag ab 13 Uhr weitergeht. In zwei Vierergruppen geht es um den Einzug ins Halbfinale, das ab 17 Uhr über die Bühne gehen soll. „Die Vorrundengruppen sind übrigens nicht identisch“, betont Westenfeld mit einem Augenzwinkern.

Regie ehrt den besten Spieler

Der Sieger sackt 500 Euro ein, insgesamt geht es um 1250 Euro Preisgeld, was ein Mehr von 250 Euro zum Vorjahr bedeutet. Also doch eine Änderung. Und noch eine weitere kann Westenfeld verraten: Die Regie, zu der außer ihm und seinem Bruder Marius noch Adrian Gottschalk und Jan Flügge gehören, wird erstmals den besten Spieler der beiden Turniertage küren. Die Trainer wählen weiterhin den besten Torhüter, der Torschützenkönig bedarf keiner Wahl. Bewährt hat sich bei seiner Premiere im vergangenen Jahr das Einlagespiel, dieses Mal werden die G-Junioren des FC Eldag­sen und von Germania Grasdorf den Großen im Anschluss an das Halbfinale zeigen, was sie alles schon mit dem Ball anstellen können. „Das wurde megagut angenommen, die Kleinen haben sich gefreut wie die Schneekönige“, erinnert sich Westenfeld gern zurück. Gewünschter Nebeneffekt: Nach der letzten Partie der Gruppenphase muss definitiv keine Mannschaft ohne Verschnaufpause wieder aufs Parkett.

Und wer hat beim Titelverteidiger, und das ist der FC Eldagsen, das Sagen hinter der Rundumbande? „Ich gebe das Zepter an Christian Marx weiter“, sagt Westenfeld, der Coach Holger Gehrmann am vergangenen Wochenende beim NDZ-Cup in Springe vertrat. Nach Platz vier „bin ich gleich degradiert worden“, lacht er, „obwohl es ja nur am Neunmeterschießen lag“. Der beste Torhüter des Turniers war Marc-Bennet Borchardt, „den müssen wir wieder unserer Zweiten zurückgeben“, scherzt Westenfeld weiter. „Aber Stefan Mühlenbruch wird es nicht schlechter machen.“

Ein Gesprächsthema auf der Tribüne steht übrigens auch schon fest: Es ist die Personalie Lauri Schwitalla. Der Offensivspieler hat am Mittwochabend seine Zusage für einen Wechsel nach Eldagsen gegeben, er kommt vom SV Borussia Hannover, für den er in der Bezirksliga 2 in dieser Saison in zwölf Spielen sieben Treffer erzielt hat. „Er weiß also, wo das Tor steht“, sagt Westenfeld. Zuvor schnürte Schwitalla, der vorgestern 25 Jahre alt geworden ist, die Schuhe lange Zeit für den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, bei dem er bereits mit Gehrmann zusammengearbeitet hat. In der Jugend hat er für den SC Langenhagen gespielt.

Lokalteil HAZ, 12.01.2018

Lauri Schwitalla

FC Eldagsen rüstet im Angriff auf: Schwitalla kommt, aber die Ablöse ist noch offen

Der "Wunschspieler" von Bezirksligist Borussia Hannover wechselt zum Landesliga-15. FC Eldagsen. Dort trifft er auf einen alten Bekannten: Unter Holger Gehrmann spielte Lauri Schwitalla bereits beim TSV KK.

Der erste Winter-Neuzugang für den FC Eldagsen ist (fast) fix: "Wunschspieler" Lauri Schwitalla kommt von Borussia Hannover. Für den Bezirksligisten ist der Abgang des 26-Jährigen zweifellos schmerzhaft, denn in Schwitalla verliert die Borussia seinen besten Torjäger der Saison - sieben Tore gelangen dem Offensivakteur in 12 Spielen.

Seinem neuen Trainer Holger Gehrmann ist Schwitalla bereits vertraut. Unter ihm kickte er vor seinem Wechsel zu Borussia Hannover beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. Schon dort stellte er seinen Torriecher unter Beweis: Acht Tore bejubelte er in 34 Partien. Der Verein "freut sich auf einen ambitionierten Spieler, der dem Team weiterhelfen kann".

Verhandlungen ergebnisoffen, (k)ein Problem?"

Eine Einigung zwischen den Vereinen über die Ablöse steht noch aus", heißt es seitens des FC Eldagsen. Ist der Transfer also gar nicht fix? Der Verein ist trotzdem zuversichtlich: "Egal, wie es ausgeht, Schwitalla wird sich sofort dem FC Eldagsen anschließen und Borussia Hannover den Rücken kehren."

Sportbuzzer, 11.01.2018 

Starke Gastgeber

Der FC Springe gewinnt beim NDZ-Cup zunächst gegen den eigenen Nachwuchs, später das Finale

Zum 22. Mal ist in Springe der NDZ-Cup ausgespielt worden – doch zum ersten Mal ging das Turnier aufgrund einer vorangestellten Qualifikation über drei Tage. Nicht neu war indes der Gastgeber, der zugleich der Gewinner war: Der FC Springe hatte die Nase bereits zum sechsten Mal vorn, ist damit wieder alleiniger Rekordsieger und sammelte reichlich Selbstvertrauen für den Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga 3. „Ich kann nur sagen, dass mir die Tage mit den Jungs einfach riesig viel Spaß gemacht haben“, betonte Trainer Ricardo Díaz García nach dem Erfolg im Finale gegen Landesligist 1. FC Germania Egestorf/Langreder II. Ganz besonders freuen durften sich Ferhat Arslan und Marvin Wächter – die Offensivkräfte der Deisterstädter teilten sich mit jeweils acht Treffern die Torjägerkrone.

Chancenlose Qualifikanten

In der Qualifikation setzten sich der SV Altenhagen und der SC Alferde aus der 2. Kreisklasse durch – sie waren am zweiten Turniertag allerdings chancenlos. Nachdem die Favoriten aus Eldagsen und Egestorf/Langreder ihre Gruppe in der Vorrunde jeweils gewonnen hatten, zog der HSC Hannover am späten Nachmittag nach. Der Tabellenführer der Landesliga zeigte in den ersten beiden Begegnungen keinerlei Schwächen. Gegen den SV Altenhagen hatten die Grün-Weißen das Spiel von Beginn an im Griff, sie spielten aus einer stabilen Defensive unaufgeregt nach vorn. Der Außenseiter kam lediglich zu einigen ungefährlichen Versuchen aus der zweiten Reihe und zog nach dem 0:11 desillusioniert vom Parkett.

Auch gegen die SG Bredenbeck trat der HSC konzentriert auf und sorgte mit einigen sehenswerten Toren – beispielsweise dem Hackentreffer von Christopher Schultz – für gute Laune auf der Tribüne, die das gesamte Wochenende über sehr gut gefüllt war. Dem 9:0 gegen den Kreisligisten ließen die Hannoveraner ein 2:1 gegen den SC Hemmingen-Westerfeld folgen.

Der Titelverteidiger und Tabellenführer der Bezirksliga 3 tat sich in diesem Jahr schwer. Im Spiel gegen die SG Bredenbeck war diese in der Anfangsphase sogar die gefährlichere Mannschaft, ließ jedoch einige Gelegenheiten ungenutzt. Die Hemminger verließen sich derweil mehr auf ihre individuelle Klasse. Es dauerte allerdings seine Zeit, bis diese tatsächlich zum Tragen kam. Das 8:0 täuscht ein wenig über den Spielverlauf hinweg.

Mit einer ganz besonderen Partie wurde die Gruppe B der Hauptrunde eröffnet. Der FC Springe traf auf seine A-Junioren. Nach einer nervösen Anfangsphase gingen die Senioren in Führung, sie kamen nach und nach besser ins Spiel. Doch der Nachwuchs fand noch einmal zurück in die Begegnung und schafften den Ausgleich. Die Talente hätten sogar in Führung gehen können, das gelang nach einer sehenswerten Kombination jedoch der Riege von Díaz García, die später auch gegen den SV Northen-Lenthe, der sich Platz zwei sicherte, und den VfB Eimbeckhausen die Oberhand behielt. Für den dritten Turniertag lösten ferner der TSV Nettelrede und der SV Gehrden die Fahrkarte.

Nach besagter Zwischenrunde, die in Form von zwei Vierergruppen ausgespielt wurde, musste sich der HSC aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem FC Eldagsen und dem SV Gehrden aus dem Turnier verabschieden. Der Titelverteidiger aus Hemmingen-Westerfeld strich in der anderen Gruppe ebenfalls die Segel.

Halbfinalaus trotz Borchardt

In der Vorschlussrunde trafen Ligarivalen aufeinander: Die Egestorfer Reserve behielten im Landesligaduell mit dem FC Eldagsen mit 5:4 nach Neunmeterschießen die Oberhand, der FC Springe zog durch ein 4:2 gegen den SV Gehrden in das Endspiel ein. Der dritte Platz wurde durch die Entscheidung vom Punkt ausgespielt. André Gehrke scheiterte aufseiten der Gelb-Schwarzen – das war die Entscheidung. Die Eldagser, bei denen Sebastian Westenfeld an der Seite das Sagen hatte, konnten sich immerhin darüber freuen, dass mit Marc-Bennet Borchardt ihr Schlussmann zum Torhüter des Turniers gewählt wurde. „Wir hatten uns schon vorgenommen, das Ding hier zu gewinnen“, sagte Spieler Jan-Niklas Wintjes, der die Veranstaltung als Zuschauer verfolgte. „Die Schwierigkeit der Aufgabe war uns definitiv bewusst, aber die Scharte vom verlorenen Finale gegen die Hemminger im vergangenen Jahr hätten wir wirklich gern ausgewetzt.“

Im Finale war kein Klassenunterschied zu erkennen. Nach rund eineinhalb Minuten gingen die Gastgeber in Führung, vier Minuten später fiel der Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch – einen weiteren Treffer bekamen die Zuschauer allerdings nicht zu sehen, sodass das Neunmeterschießen die Entscheidung herbeiführen musste. In diesem avancierte Ole Niedergesäß zum Matchwinner, er parierte zwei Schüsse des Gegners, während seine Mitspieler Philipp Strohecker und Ferhat Arslan die Nerven behielten. Der Fehlschuss von Rückkehrer und A-Junioren-Trainer Marius Meister blieb folgenlos, jetzt war Jubel angesagt. „Wir haben das komplette Turnier über eine gute Leistung gezeigt“, sagte Meister. „Nach der schwachen Hinrunde in der Liga hat die Mannschaft diesen Sieg gebraucht, um Selbstbewusstsein zu tanken. Ich denke, das ist ein Zeichen an die anderen, dass wir noch leben.“ 

Lokalteil HAZ, 09.01.2018

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