Sponsorentafel - FC Eldagsen

 Sportbuzzer - Vereinsseite

FC Eldagsen von 1921 e.V.

Gehrmann: Verstecken uns nicht

Auf Kurs Richtung Oberliga befindet sich der SV Ramlingen/Ehlershausen, der aktuell als Tabellenführer die Landesliga dominiert. „Das Team ist ehrgeizig und gibt auch im Training immer alles. Um vor den schweren Partien in Sulingen und gegen Hemmingen-Westerfeld das Polster noch auszubauen, soll jetzt Punktspielsieg Nummer acht folgen“, sagt RSE-Co-Trainer Peter Müller vor der nächsten Aufgabe am morgigen Samstag (16 Uhr) gegen den FC Eldagsen.

Der Neuling, der zuletzt mit 2:3 gegen den STK Eilvese unterlag, hat als Tabellenachter bisher elf Punkte gesammelt. „Wir sind absolut im Soll“, sagt FC-Trainer Holger Gehrmann. Nun hofft der Coach der Senfstädter auch in Ramlingen auf etwas Zählbares. „Wir fahren zwar zu einem der Top-Favoriten der Liga, aber verstecken werden wir uns dort nicht. Wir haben selbst Qualitäten und versuchen, die schwere Aufgabe zu lösen“, sagt Gehrmann. Bis auf Lauri Schwitalla sind bei den Gästen alle Akteure an Bord.

Personell sogar die Qual der Wahl hat RSE-Trainer Philipp Gasde, denn ins Team um den mit nunmehr neun Toren besten Torschützen der Liga, Louis Engelbrecht, kehren drei langzeitverletzte Spieler zurück: Abwehrchef Timo Gieseking (Bänderriss), Innenverteidiger Christopher Weindl (Muskelfaserriss) und Jan Reuter, der nach seinem Nasenbeinbruch im Bezirksliga-Team des RSE Punktspielpraxis sammelte.

Lokalteil HAZ, 20.09.2019

Björn Graw & Sebastian Mende 

„Dann bist du drin und kassierst direkt wieder einen“

FC Eldagsen verliert Heimspiel mit 2:3 gegen Mitaufsteiger STK Eilvese / Flügge trifft per Freistoß

Das Duell der Landesliga-Aufsteiger hat der STK Eilvese für sich entschieden. Durch den 3:2 (1:0)-Erfolg beim FC Eldagsen ist das Team von Trainer Thassilo Jürgens weiterhin erster Verfolger von Spitzenreiter SV Ramlingen/Ehlershausen. Beide Trainer lobten den Gegner für seine schnellen Vorstöße und das schnelle Umschaltspiel. „Aber wir haben das meist gut abgefangen“, sagte Jürgens. Sein Gegenüber Holger Gehrmann fand, dass „Eilvese individuell schon gut besetzt ist in der Offensive“.

Nach zaghaften Annäherungsversuchen beider Teams in Richtung gegnerisches Tor fiel der erste Treffer durch einen Freistoß aus halblinker Position. Eilveses Richard Leimann brachte den Ball hart vors Tor, wo dieser am Fünfmeterraum aufsprang und ohne Berührung eines weiteren Akteurs über die Linie hüpfte (35. Minute).

Mit der 1:0-Führung für den STK ging es in die Kabinen, aus denen die Eldagser gestärkt und forsch zurück aufs Feld kamen. „Das ist eigentlich untypisch für uns“, sagte Gehrmann. Doch für das nächste Tor musste wieder eine Standardsituation herhalten: Jan Flügge traf aus mehr als 20 Metern Torentfernung zum Ausgleich (52.). „Dann bist du wieder gut drin und kassierst direkt wieder einen“, sagte Gehrmann genervt. Nach einem Zuspiel von Hussein Saade zog Mohamad Saade ab. Seinen Schuss konnte Marcel Bürst im FCE-Tor nicht festhalten, was Nico Kiedrowski ausnutzte und aus kurzer Entfernung einschob (57.). Mohamad Saade erzielte eiskalt das 3:1 für die Gäste (66.). „Wie sie vorher den Ball angenommen haben, war überragend“, sagte Gehrmann. „Für einen Trainer ist das schön anzusehen, nur für uns war es nicht so prickelnd.“

Jürgens wähnte sich nun schon im Ziel. „Da dachte ich, wir hätten das Spiel sicher in der Hand“, sagte der Gästecoach. Doch es folgte eine Zitterpartie für sein Team. Nach dem 2:3-Anschluss der Eldagser durch José Ruben Pérez, der nach einer Einzelaktion aus 22 Metern traf (75.), wurde es doch noch hektisch. Doch mehr als ein paar Standards für Eldagsen sprang nicht mehr heraus.

FC Eldagsen: Bürst – Flügge, Mende, Buchmann, Groth (83. Jeske) – Pinkerneil – Dorf (77. Awdi), Brünig, Graw, Flohr – Pérez.

Lokalteil HAZ, 16.09.2019

Schwitallas Duell mit Eilveser Saade fällt aus

Der FC Eldagsen und der STK Eilvese, die am Sonntag um 15 Uhr aufeinandertreffen, haben so manche Gemeinsamkeit. Unisono stiegen die beiden Teams in der Saison 2017/2018 aus der Landesliga ab, um sich im folgenden Jahr als Meister ihrer Bezirksligastaffeln 4 und 1 direkt zurückzumelden.

Nun treffen sie also wieder aufeinander – und zwar nach jeweils verheißungsvollem Saisonstart. FCE und STK stehen als Aufsteiger auf den Rängen sieben und zwei sehr passabel da. „Das Jahr in der Bezirksliga hat uns beiden offenbar gutgetan“, sagt Eldagsens Trainer Holger Gehrmann. Unter der Woche verabschiedeten sich beide Teams indes aus dem Bezirkspokal, flogen gegen die klassentieferen Klubs TSV Bemerode und Niedersachsen Döhren aus dem Wettbewerb. „Wir waren nicht aggressiv genug“, sagt Gehrmann. „Und das war, was uns in der Serie stark gemacht hat. Da müssen wir am Sonntag ein komplett anderes Gesicht zeigen.“ In der Abstiegssaison sicherte sich in den direkten Aufeinandertreffen jeweils die Heimmannschaft die drei Punkte.

Der FCE muss ohne Torjäger Lauri Schwitalla auskommen, der sich am vergangenen Wochenende eine Zerrung zuzog. Somit fällt Schwitallas Duell mit Hussein Saade aus. Zusammen hatten die beiden in der abgelaufenen Spielzeit satte 80 Mal getroffen, wobei der Eilveser Saade mit 41 Treffern die Nase vorn hatte.

Lokalteil HAZ, 13.09.2019

Marcel Bürst

Null Punkte! Heeßel kann auch im sechsten Spiel gegen Aufsteiger Eldagsen nicht punkten

Sechs Spiele, sechs Niederlagen: Der Heeßeler SV erlebt in der Landesliga Hannover einen katastrophalen Fehlstart. Gegen den FC Eldagsen haben die Hausherren zwar viel Ballbesitz, können sich aber keine zwingenden Chancen erspielen. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch ein HSV-Akteur schwer.

Sechstes Spiel, sechste Niederlage: Der Heeßeler SV steckt nach der 0:3 (0:2)-Heimpleite gegen den FC Eldagsen tief im Tabellenkeller der Landesliga fest. „Mit voller Kapelle hätte die Sache sicher anders ausgesehen“, sagte Trainer Thomas Joedecke, der fünf Mann aus der 2. Herren dabei hatte und Mittelstürmer Chris Haveland als Verteidiger aufbot.

Seine notgedrungen - erneut - komplett umgekrempelte Elf schlug sich achtbar, machte aber nichts aus ihren Möglichkeiten. Anders der Aufsteiger. „Es war kein wirklich starker Auftritt von uns, dafür hatten wir zu viel Leerlauf im Spiel“, räumte Gästetrainer Holger Gehrmann ein. „Aber das ist mir unterm Strich egal. Was zählt, ist der Auswärtssieg. Die Situationen, zu denen wir gekommen sind, haben wir bestens genutzt.“

Viel Ballbesitz, aber wenig Zwingendes vom HSV

Eldagsens Tom Buchmann setzte mit einem Kopfball in der zweiten Minute das erste Ausrufezeichen. Kurz darauf traf Niklas Dorf nach Vorarbeit von Lauri Schwitalla aus dem Gewühl heraus zur Führung (5.). „Man hat gemerkt, dass die Heeßeler total verunsichert sind“, sagte Gehrmann. Die Heimelf hatte mehr Ballbesitz, spielte auch ansehnlich auf, aber es sprang nur selten Zwingendes heraus. Und die drei nennenswerten Chancen, die sich ergaben, vergeigte der HSV (wieder einmal) recht kläglich. Stattdessen schloss Rune Flohr einen Tempogegenstoß über Schwitalla zum 2:0 für den FC ab (36.).

Auch in der zweiten Hälfte halfen den Gastgebern die weit größeren Spielanteile überhaupt nichts. Vielmehr musste der überragende HSV-Keeper Lars Holm ein ums andere Mal retten. Denn, fuhren die Eldagser ihre Konter, wurde es gefährlich. Nach einer Ecke war der just zuvor eingewechselte Pascal Geide im dritten Nachschuss erfolgreich (89.).

Verdacht auf Augenhöhlenbruch

Ein weiterer Heeßeler fällt aus „Wir überlassen gern dem Gegner das Feld, geben die Räume frei und spielen bei Balleroberung mit unseren schnellen Leuten nach vorn. Wenn wir mit Tempo kommen, sind wir richtig gut“, erklärte Gehrmann. Und fügte hinzu: „Jetzt haben wir schon elf Punkte gegen den Abstieg gesammelt.“ Für den punktlosen HSV indes wird die Lage immer kritischer.

Zu allem Überfluss zog sich Benjamin-Lukas Grund in einem Zweikampf mit seinem Eldagser Gegenspieler eine üble Platzwunde am Kopf zu und liegt nun mit einer Gehirnerschütterung und dem Verdacht auf Augenhöhlenbruch im Krankenhaus. Der Nächste, der ausfällt. „Wichtig ist, dass wir den Kopf oben behalten. Der Zusammenhalt im Verein stimmt. Die Jungs wollen. Die Stimmung ist auch nach wie vor gut. Hier schiebt keiner Frust“, betonte Joedecke. „Alles Lamentieren hilft ja nichts. Wir müssen das Beste daraus machen.“

Lokalteil HAZ, 09.09.2019

Rune Flohr

Gehrmann sieht Eldagser nicht in der Favoritenrolle

Mit einem solchen Verletzungspech, wie es den Heeßeler SV nun schon seit Wochen ereilt, konnte niemand rechnen. Von Entspannung in puncto Personal kann beim punktlosen Landesliga-Schlusslicht vor dem Heimspiel morgen (16 Uhr) gegen den FC Eldagsen nicht die Rede sein. „Es ist gruselig“, sagt HSV-Coach Thomas Joedecke in Anbetracht der zahlreichen Ausfälle. „Bänderrisse, Kreuzbandrisse, Sehnenrisse, alles auf einen Schlag. Die Ärzte haben uns bestätigt, dass diese Verletzungen nichts mit der Trainingsbelastung zu tun haben, vielmehr ist es einfach großes Pech.“

Die Gäste aus Eldagsen reisen indes in voller personeller Besetzung und mit dem Rückenwind des jüngsten 3:0-Sieges über den TSV Krä­hen­win­kel/Kal­ten­wei­de an. „Wir fahren mit breiter Brust nach Heeßel“, sagt Trainer Holger Gehrmann, schiebt aber flugs hinterher: „Der HSV steht mit dem Rücken zur Wand, das macht es auch ein Stück weit gefährlich. Wir müssen aufpassen und sollten gewarnt sein.“ Man sei schlecht beraten, den Blick nur auf die Tabelle zu richten und von einem Selbstläufer auszugehen. „Für uns als Aufsteiger ist jede Aufgabe schwer, wir sehen uns gegen den gestandenen Landesligisten nicht in der Favoritenrolle“, betont Gehrmann, der ein „Fifty-fifty-Spiel“ erwartet.

Lokalteil HAZ, 06.09.2019

FC Eldagsen - TSV Krähenwinkel-Kaltenweide

Krähen gehen Eldagsen auf den Leim: Gehrmann findet richtige Marschroute gegen Preuß

Der Matchplan von Holger Gehrmann ging auf: Gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide wollte der FC Eldagsen dem Gegner das Feld überlassen - und im richtigen Moment zuschlagen. Die spielbestimmenden Krähen sind beim 0:3 "brutal in Schönheit gestorben".

„Unser Ziel war es, denen das Feld zu überlassen und im richtigen Moment reinzupiken“ - so hat Eldagsens Trainer Holger Gehrmann die Marschroute seines FC im Landesligaspiel gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide beschrieben. Und diese Taktik ist beim 3:0 (1:0)-Erfolg voll aufgegangen; die feldüberlegenen und spielbestimmenden Krähen gingen dem Aufsteiger voll in die Falle. Oder wie es Gästecoach Pascal Preuß ausdrückte: „Wir sind heute brutal in Schönheit gestorben.“

Zwar hatte der TSV früh durch Lorenzo Pombo Abondano die größte Gelegenheit der ersten Halbzeit, doch Marcel Bürst im Eldagser Tor parierte im Duell Mann gegen Mann grandios. „Er hat uns am Leben gehalten“, sagte Gehrmann. Dass die Krähenwinkeler nach 45 Minuten mit hängenden Köpfen in der Kabine saßen, war auf den Führungstreffer des FCE zurückzuführen: Lauri Schwitalla traf auf Zuspiel von Niklas Dorf, nachdem Krähenkapitän Alexander Dosch den Ball verloren hatte (43. Minute). „Ich habe sie dann in der Halbzeit wieder ein bisschen wach gemacht“, berichtete Preuß vielsagend.

Krähen dezimieren sich in Schlussphase selbst

Abondano ließ sich als Erster wecken, verzog aber vier Meter vor dem Tor (46.). „Wir haben uns dann besser ins Spiel reingefressen“, sagte Gehrmann. Was Rune Flohr mit einem kapitalen Fernschuss an die Latte noch verpasste (61.), erledigte Schwitalla schließlich – und traf zum 2:0, nachdem er sich gegen mehrere Gästespieler durchgesetzt hatte (65.). „Das Tor darf so niemals fallen“, sagte Preuß, doch Gehrmann entgegnete: „Wenn Lauri im Sechzehner ist, ist er nur schwer aufzuhalten.“

Als Lucas Brünig den Gegenangriff im Anschluss an eine Krähenecke zum Endstand abschloss (89.), waren die Gäste nach Gelb-Rot gegen Patrick Schuder (81.) nur noch zu zehnt. Direkt nach dem finalen Treffer musste sein Kollege Marlon Pickert aus gleichem Grund vom Feld. „Das war ein ganz müder Auftritt“, sagte Preuß. „Das ist auch eine Mentalitätsfrage, doch in dieser Hinsicht waren wir Eldagsen unterlegen.“ Sein Gegenüber fand den Sieg „vielleicht um ein Tor zu hoch. Aber wir haben als Mannschaft funktioniert und sind fleißig geblieben. Nur so können wir die Liga halten.“

Lokalteil HAZ, 03.09.2019

Holger Gehrmann

Kämpfen, Kratzen, Beißen

„Einmal Krähe, immer Krähe“ – so ist es auf der Anlage des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide angeschlagen. Und wenn das stimmt, treffen am Sonntag ab 16 Uhr im Springer Ortsteil 13 Gästeakteure auf neun Mann vom FC Eldagsen. An der Seitenlinie werden zwei Trainer mit KK-Anzug stehen und keiner vor der Bank des Gastgebers. Schließlich haben FCE-Coach Holger Gehrmann und seine Spieler Lauri Schwitalla und Felix Groth eine Krähenwinkeler Vergangenheit. „Nein, bis auf Alexander Dosch sind ja nicht mehr viele Stammspieler von damals übrig geblieben“, klärt Gehrmann lachend auf, dass er nun mit ganzem Herzen Eldagser ist.

Mark Jeske ist im Urlaub, dafür kehrt Jan Flügge zurück.

Lokalteil HAZ, 29.08.2019

Luca Köneke

Standards bringen Wunstorf den Sieg gegen Eldagsen: "Unsere neue Stärke"

Der Oberliga-Absteiger gewinnt gegen den Landesliga-Aufsteiger. Der 1. FC Wunstorf darf aufgrund seiner Stärke bei Standards über den Dreier gegen den FC Eldagsen jubeln. FCE-Coach Holger Gehrmann ist trotzdem nicht unzufrieden.

Der 1. FC Wunstorf ist auch im dritten Heimspiel der Saison ohne Niederlage geblieben. Die Mannschaft von Trainer Toni Pagano bezwang den FC Eldagsen mit 3:1 (1:0). „Die Wunstorfer haben die reifere Spielanlage gezeigt und mehr Kraft besessen. Uns hat dagegen das Durchsetzungsvermögen gefehlt“, sagte Eldagsens Trainer Holger Gehrmann, verwies aber darauf, dass beide Mannschaften in der Vorsaison noch zwei Spielklassen voneinander trennten. „Ich bin nicht unzufrieden. Die Jungs haben das gut gemacht.“

Zwei Gegentore nach Eckbällen

Weniger erfreut war der Coach über die Tatsache, dass die ersten beiden Gegentore nach Eckbällen fielen – natürlich ganz zur Freude von Wunstorfs Sprecher Andreas Schmitz. „Standards sind in dieser Saison unsere neue Stärke.“ In der 21. Minute stocherte Maurice Kirsch den Ball nach einem Eckball, als die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekamen, über die Linie. Zehn Minuten vor Schluss traf Julian Geppert nach Hereingabe von Tugrancan Singin.

"Sieg war wichtig für uns"

Per Konter sorgte Kenan Tiryaki (89.) für das 3:0, ehe Lucas Brünig (90.) den Endstand herstelle. Beim Stand von 2:0 verpasste Lauri Schwitalla den Anschlusstreffer (83.), als Wunstorfs Torhüter Marc Engelmann überragend reagierte. „Der Sieg war wichtig für uns, um oben in der Tabelle dabei zu bleiben“, sagte Schmitz.

Lokalteil HAZ, 28.08.2019

Lauri Schwitalla

Nicht immer glücklich ist Gehrmann völlig egal

Aufsteiger FC Eldagsen feiert ersten Landesligasieg der Saison

Nach vier Landesligaspielen liegt der FC Eldagsen voll im Soll. Auf zwei Unentschieden und eine Niederlage folgte gegen Mitaufsteiger TSV Godshorn mit 3:0 (0:0) der erste Sieg des Neulings.

„Es war der erwartet unbequeme Gegner und das erwartet unbequeme Spiel“, sagte Trainer Holger Gehrmann. „Das sah heute von uns bestimmt nicht immer glücklich aus – aber ganz ehrlich: Das ist mir auch völlig egal! So einen Sieg nehmen wir dann auch gerne mal mit.“

Die Gäste aus Langenhagen starteten besser ins Spiel – und hatten etwa zur Halbzeit der ersten Hälfte eine große Gelegenheit, in Führung zu gehen. Doch der Ball zischte über Marcel Bürsts Tor. „Wir haben nicht gut rausgedrückt und waren ein bisschen verunsichert“, sagte Gehrmann. „Vielleicht hatte mancher das Gefühl, dass wir das Spiel heute unbedingt gewinnen müssen.“

Nach dem Seitenwechsel arbeiteten sich auch die Gelb-Schwarzen besser in die Partie – und gingen durch Niklas Dorf – der im zweiten Anlauf aus zwölf Metern abschloss – auch prompt in Führung (56. Minute). Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff traf der Godshorner Alexander Gellert nur die Latte. „Dann spielen wir hier 1:1 – und so verlierst du 0:3“, grantelte TSV-Trainer Niklas Mohs.

Rune Flohr, der den Ball selbst vom Gegner eroberte und überlegt ins lange Eck vollendete (88.), sowie Lauri Schwitalla, der sich seinen ersten Saisontreffer offenbar für die Partie gegen seinen Jugendverein aufgespart hatte (89.), sorgten für den Endstand. José Rubén Pérez hatte den letztjährigen Torschützenkönig fein bedient. „Mir war klar, dass Godshorn seine Spielweise nicht über die ganze Spielzeit durchhalten kann“, sagte Gehrmann. Sein Team ist bereits morgen (19 Uhr) beim 1. FC Wunstorf aufs Neue gefordert.

FC Eldagsen: Bürst – Pinkerneil (39. Buchmann), Jeske, Mende, Groth – Graw (46. Pérez) – Dorf, Brünig, Köneke (79. Grodd), Flohr – Schwitalla.

 

Lokalteil HAZ, 26.08.2019

 

Mark Jeske

„Aus der Hose schießen“ geht wohl in die Hose

FC Eldagsen empfängt TSV Godshorn zum Landesliga-Aufsteigerduell

Im Gleichschritt sind der FC Eldagsen und sein nächster Gegner in der Landesliga (Sonntag, 15 Uhr, an der Hindenburgallee), der TSV Godshorn, in den vergangenen Jahren unterwegs gewesen. In der vorletzten Spielzeit ging es für beide Teams gemeinsam aus der Landesliga eine Etage tiefer, als Meister ihrer Bezirksligastaffeln 4 und 2 schlug das Duo jedoch postwendend den Rückweg ein, um nun wieder gemeinsam in der höchsten Spielklasse des Bezirks Hannover um Punkte zu spielen.

An den ersten drei Spieltagen der laufenden Saison trennten sich die Wege der beiden Vereine allerdings ein klein wenig. Während der TSV in der neuen Spielklasse bislang kein Spiel verloren hat, sind die Eldagser noch sieglos. „Wenn mir vor den drei Partien einer gesagt hätte, dass wir zwei Punkte holen, wäre ich vermutlich zufrieden gewesen“, sagt FCE-Trainer Holger Gehrmann. „Im Nachhinein hätten es aber auch gut zwei mehr sein können.“ Schließlich kassierte sein Team zum Auftakt in Pattensen nach 2:0-Führung zwei späte Gegentore und gab den Erfolg noch aus der Hand. „Stabil zu stehen, haben wir zuletzt schon geschafft. Jetzt muss es uns nur noch gelingen, auch vorne durchzukommen“, sagt Gehrmann. Die richtige Mischung aus Offensive und Defensive sei wichtig.

Die Partie gegen den Mitaufsteiger, „die musst du für dich entscheiden wollen“, sagt Gehrmann. „Aber wir dürfen nicht den Fehler machen, dass wir denken, dass wir die aus der Hose schießen, weil es ja nur Godshorn ist.“

Sollte es aber klappen mit einem Sieg, dann hätten beide Mannschaften fünf Punkte auf dem Konto – und ständen Seite an Seite in der Tabelle. Mal wieder.

Lokalteil HAZ, 23.08.2019

Jose Ruben Perez

Remis an der Hohen Bünte

Landesligaduell zwischen SC Hemmingen-Westerfeld und FC Eldagsen endet 1:1 / Beide Trainer mit der Defensivleistung zufrieden

Mit dem Ergebnis zeigte sich Semir Zan nicht zufrieden, doch die Leistung seiner Mannschaft hat der Coach als Schritt in die richtige Richtung bewertet. „Wir hatten zwar nicht viele, aber genügend Chancen, um zu gewinnen. Wir hätten den Sieg verdient gehabt“, sagte der Coach des SC Hemmingen-Westerfeld nach dem 1:1 (1:1) im Landesligaduell gegen Aufsteiger FC Eldagsen. „Und ich muss den Jungs ein Kompliment machen: Sie haben heute viel besser verteidigt als in den Spielen zuvor, waren in der Rückwärtsbewegung extrem aufmerksam.“

Die exzellente Defensivleistung der eigenen Elf gefiel auch Gästetrainer Holger Gehrmann: „Wir haben als Mannschaft gut funktioniert und gegen ein Team, in dem echt viel individuelle Qualität steckt, nur wenig zugelassen.“ Unterm Strich hätten sich seine Akteure den Punkt redlich verdient.

Die Hemminger waren wie erwartet über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Der FCE stand kompakt, doch zunächst fehlten die offensiven Akzente. „Wir hatten anfangs Schwierigkeiten“, gab Gehrmann zu. Die Platzherren stellten gut zu, liefen früh an und waren auch nach Ballverlust im Gegenpressing extrem bissig. „So haben wir die Eldagser nicht zur Entfaltung kommen lassen und hatten viele Balleroberungen“, sagte Zan. Das 1:0 durch Aljoscha Hyde, der sich im Anschluss an eine Ecke den zweiten Ball sicherte, einen Gegner „auswackelte“ und präzise abschloss (16. Minute), war völlig verdient.

Allerdings arbeiteten die Gäste insgesamt sehr aufmerksam gegen Ball und Gegner. „Nach 20 Minuten kamen wir auch besser ins Spiel“, betonte der Gästetrainer. Dennoch hätte Michael Gerlach (28.) für die Hemminger nachlegen können. Kurz darauf entschied der Unparteiische 22 Meter vor dem Hemminger Tor zum Ärger der Gastgeber, die kein Foul gesehen haben wollten, auf Freistoß für den FCE: Jan Flügge versenkte die Kugel direkt zum 1:1 (32.). Der SCH hätte postwendend zurückschlagen können: Aron Gebreslasie lief allein auf den Keeper Tor zu, legte den Ball auf den Elfmeterpunkt zurück – und Torben Senft verfehlte das verwaiste Tor nur knapp (34.). „Das muss das zweite Tor sein“, ärgerte sich Zan.

Nach dem Wechsel änderte sich nichts am Spielverlauf. „Wir standen einfach gut. Die Hemminger haben es deshalb viel mit langen Bällen probiert. Da kann man nicht alles verhindern. Und sie waren bei Standards gefährlich“, sagte Gehrmann. Marvin Toleikis (49.), Gerlach (50.), Aljoscha Hyde (61.) und Fabian Klein (70.) hätten den Vizemeister erneut in Führung bringen können. Doch auch die Gäste setzten nun offensive Akzente. „Die Jungs sind ein bisschen mutiger geworden. Da waren zehn Minuten dabei, in denen wir einige gute Momente hatten“, sagte Eldagsens Coach. Allerdings vermochten es die Hemminger, diese Konteraktionen immer zu klären.

In der Nachspielzeit boten sich Gebreslasie und Can Tuna noch zwei Hochkaräter, doch es sollte nicht sein. „In der zweiten Halbzeit haben wir in zwei, drei Szenen ein bisschen Glück gehabt“, bekannte Gehrmann. „Aber den Punkt nehmen wir gerne mit.“

SC Hemmingen-Westerfeld: Tvrtkovic – Stojanov, J. Hyde, Klein, Hansmeier – Gebreslasie, A. Hyde, Kranz, Senft, Toleikis (63. Tuna) – Gerlach (67. Ceesay)

FC Eldagsen: Bürst – Flügge, Mende, Jeske, Groth – Dorf (70. Schwitalla), Brünig (87. Grodd), Graw, Köneke (75. Pinkerneil), Flohr – Pérez.

Lokalteil HAZ, 20.08.2019

Lucas Brünig

Späte Tore – mal gut, mal schlecht

Landesliga: SCH erwartet den FCE

„Manchmal braucht man zwei, drei Tage, um ein Spiel richtig bewerten zu können“, sagt Semir Zan mit Blick auf das jüngste 3:3 in Bückeburg. „Vom Gefühl her sage ich: Fünf Minuten länger, und wir hätten gewonnen. Aber wenn du ein 1:3 in der 89. Minute aufholst, solltest du zufrieden sein“, ergänzt der Coach des Landesligisten SC Hemmingen-Westerfeld.

Im Heimspiel am Sonntag um 16 Uhr gibt nun Aufsteiger FC Eldagsen seine Visitenkarte in Hemmingen ab. Für ihn sei der FCE ein Kaliber wie der VfL Bückeburg und der TSV Pattensen. „Das sind sehr gute Mannschaften, die am Ende aber meist irgendwo im Mittelfeld landen. Folgerichtig werden die uns als Vizemeister immer die Favoritenrolle zuschieben, auch wenn wir in der aktuellen Verfassung nicht besser sind“, weiß Zan, was auf seine Mannschaft zukommt.

Der Eldagser Coach Holger Gehrmann gibt sich gelassen: „Hemmingen ist sicher Favorit, aber das ist für uns in dieser Liga ja nichts Neues. Personell haben wir alles dabei, was wir brauchen.“ Wichtig werde sein, clever Fußball zu spielen, die Struktur zu behalten, mit dem Pressing des SCH klarzukommen und die schnellen Angriffe der Hemminger zu unterbinden oder zumindest in den Griff zu kriegen.

Aber auch Zan zeigt Respekt: In der Offensive verfügten die Gäste über „richtig Qualität“, warnt der Hemminger Trainer. Außerdem seien die Eldagser eingespielt, robust und enorm homogen. Wichtig werde die Einstellung sein. „Meine Jungs müssen im Kopf funktionieren“, fordert Zan die nötige Mentalität. „Jeder muss bereit sein, zu investieren und zu opfern.“ Im Training habe die Mannschaft „sehr gut“ gearbeitet. „Noch fehlt es uns an der körperlichen Frische und Fitness. Aber es wird besser.“

Das Positive sei, dass seine Spieler aktuell selbst nicht zufrieden sind. „Dabei geht es gar nicht um die Ergebnisse, sondern um die Art und Weise, wie sie gespielt haben“, sagt Zan. Es freue ihn auch, dass die Chemie im Team stimme. Weil Malte Uphoff seine Rotsperre abgesessen hat, gibt es eine personelle Option mehr. „Wir haben noch viel Luft nach oben, aber ich bin überzeugt, dass wir in der Lage sind, auch Eldagsen zu schlagen“, sagt Hemmingens Coach.

Dasselbe glaubt umgekehrt auch Gehrmann von seiner Mannschaft: „Wir haben in Pattensen und gegen Sulingen zwei wirklich gute Spiele gemacht.“ Mit einer solchen Leistung sei auch Zählbares in Hemmingen möglich. „Allerdings haben wir drei späte Tore kassiert, die uns drei Punkte gekostet haben. Da müssen wir lernen, bis zum Abpfiff hellwach zu bleiben“, betont der FCE-Übungsleiter.

Lokalteil HAZ, 17.08.2019

Niklas Dorf 

Weniger Punch als der Gegner

„Unter dem Strich steht zwar eine Niederlage, und dennoch überwiegt für mich das Positive“, hat Eldagsens Trainer Holger Gehrmann nach dem 1:2 (0:0) gesagt. „Schade, dass nicht zumindest ein Zähler herausgesprungen ist. Richtig viel falsch machen wir gar nicht, wir müssten uns nur manchmal etwas geschickter und abgezockter anstellen, da sind wir halt noch zu grün und unerfahren.“

Die Gäste hatten in der ersten Hälfte deutlich mehr Ballbesitz und zeigten die reifere Spielanlage, doch der FCE investierte viel und zog sich achtbar aus der Affäre. In einigen Situationen hatten die Eldagser das Glück des Tüchtigen, nicht in Rückstand zu geraten. Ihrerseits kamen sie zu guten Gelegenheiten durch Lucas Brünig und José Rubén Pérez.

Nach dem Seitenwechsel fand der Aufsteiger immer besser rein und wurde mutiger, Pérez traf zur Führung (65.). Keine fünf Minuten später glich Pierre-Maurice Neuse aus. „Wir haben uns leider zu schnell das 1:1 gefangen“, bedauerte Gehrmann. „Aber wenn die Sulinger Tempo aufnehmen, kriegt man das verdammt schwer verteidigt.“ Neuse war es auch, der aus einem Fehler der Heimelf in der Vorwärtsbewegung Kapital schlug und zum Endstand einschoss (83.).

FC Eldagsen: Bürst – Groth, Jeske, Mende, Flügge – Graw – Flohr, Brünig, Berger (29. Grodd), Dorf (77. Amin Awdi) – Pérez (86. Köneke)

Lokalteil HAZ, 12.08.2019

Rune Flohr

Sulingen in Eldagsen zu Gast

Der Frust über den doppelten Punktverlust in letzter Minute ist bei den Gelb-Schwarzen längst der Freude über einen insgesamt richtig guten Saisonstart gewichen. „Natürlich ist das direkt nach dem Abpfiff nicht so prickelnd. Wir sind alle Sportler und wollen gewinnen – erst recht, wenn du zwei Tore Vorsprung hast“, blickt Eldagsens Co-Trainer Ali Ibrahim zurück. Aber: „Wir haben eine richtig gute Partie aufs Parkett gelegt“ – gegen einen etablierten Landesligisten, wohlgemerkt.

Es war auch keine Eintagsfliege, denn die Auftritte im Bezirkspokal in Koldingen und am Dienstag in Barsinghausen konnten sich ebenfalls sehen lassen. „Wir haben das in allen drei Spielen wirklich ordentlich gemacht“, betont Trainer Holger Gehrmann, der sein Team in Barsinghausen schon mit Blick auf die Aufgabe am Samstag (16 Uhr) zu Hause gegen den TuS Sulingen ein- und aufstellte. Eigentlich wolle er, dass seine Mannschaft so mutig und offensiv wie in der Bezirksliga spiele, „aber gegen ein Kaliber wie Sulingen sollten wir schon etwas Ruhe einkehren lassen“, mahnt Eldagsens Coach. Ibrahim drückt es so aus: „Die werden wohl schon mehr das Spiel machen als wir, das ist eine selbstbewusste Truppe mit vielen guten Kickern.“ Aber: Gegen Barsinghausen habe es gut funktioniert, dem Gegner die Spielkontrolle zu überlassen.

Bei aller Zuversicht gibt es allerdings auch nicht so gute Nachrichten aus Eldagsen: Und da ist zuallererst die Verletzung von Sebastian Schierl zu nennen. Beim Mittelfeldspieler hat sich der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bestätigt – er wird monatelang ausfallen. Darüber hinaus fehlt gegen Sulingen Toptorjäger Lauri Schwitalla (Urlaub).

Lokalteil HAZ, 09.08.2019 

Jose Ruben Perez

Spannendes Aufsteigerduell: FC Eldagsen schlägt den TSV Barsinghausen vom Punkt

Erst im Elfmeterschießen konnte ein Sieger zwischen den beiden Landesliga-Aufsteigern ermittelt werden. Der FC Eldagsen bewies die stärkeren Nerven und setzte sich aus elf Metern gegen den TSV Barsinghausen durch.

Das Bezirkspokal-Duell der beiden Landesliga-Aufsteiger TSV Barsinghausen und FC Eldagsen hat unterm Strich beiden Trainern gefallen, auch wenn einer letztlich das Ausscheiden hinnehmen musste. „Bis auf die Chancenverwertung war es ein richtig starkes Spiel meiner Mannschaft“, resümierte TSV-Coach Dennis Herrmann. „Die Jungs haben sehr viel investiert und hätten die Partie für sich entscheiden können.“ Dass es letztlich nach regulärer Spielzeit 1:1 gestanden und sein Team im Elfmeterschießen mit 4:5 den Kürzeren gezogen habe, ärgere ihn nicht groß. „Dafür war die Leistung zu gut.“

Gästetrainer Holger Gehrmann sah den Auftritt seiner Schützlinge ähnlich positiv: „Angesichts der Tatsache, dass wir nach dem 2:2 in Pattensen am Sonntag binnen drei Tagen zum zweiten Mal an die Grenze gehen mussten, kann ich den Jungs nur ein Lob aussprechen.“ Man habe etwas defensiver agieren und Nadelstiche setzen wollen. „Das ist echt gut gelungen. Uns hat es nur an der Effizienz gefehlt, vor allem in der Schlussphase hätten wir bei vier Kontern das zweite Tor machen müssen.“

Eldagsen führt zur Pause knapp

Den besseren Start erwischten die Hausherren, bei denen der Coach diesmal nach eigenem Bekunden ausschließlich nach Trainingsbeteiligung aufgestellt hatte. „Wir wollten aktiv sein, vorne früh pressen und uns bei Ballverlust schnell wieder zurückziehen“, formuliert der TSV-Trainer die eigene Marschroute. Die Gäste, die in einer 4-1-4-1-Grundformation agierten, standen zwar hoch, attackierten allerdings erst ab der Mittellinie und lauerten auf die Chance zum schnellen Umschalten.

„Wir hatten viel Ballbesitz und ein gutes Tempo in unseren Aktionen. Die Jungs haben die Kugel auch gut laufen lassen und dabei schon ein großes Repertoire gezeigt“, lobte Herrmann. Ob Kombinationsfußball, Diagonalbälle, Seitenverlagerungen oder Flügelspiel – seine Mannschaft habe extrem variabel agiert. „Und wir hatten bis zur Pause auch drei, vier gute Torchancen - die beste davon vergab Robert Just“, so Herrmann.

Seine Mannschaft hätte in Führung gehen können. „Das haben wir leider versäumt.“ Doch auch die Eldagser waren gefährlich, weil sie die weit aufgerückte Viererkette der Gastgeber einige Male mit langen Bällen überspielen konnten. „Genau das war unser Plan“, so Gehrmann. Lucas Brünig und zweimal José Ruben Pérez tauchten so allein vor TSV-Keeper Kevin Kitsch auf – und Letzterer sorgte dann auch für das 1:0 (37.).

Entscheidung erst vom Punkt

Auch nach der Pause dominierten die Barsinghäuser, die durch Robert Just zügig zum verdienten Ausgleich kamen (52.). Der TSV schien nun dem Führungstor näher, kam zu weiteren Möglichkeiten durch Just und Robin Abram. „Wir haben aber nicht permanent unter Druck gestanden“, relativierte der FC-Trainer. „Einmal hat uns Marcel Buerst allerdings mit einer Riesenparade im Spiel gehalten“, lobte Gehrmann.

Doch zum Ende der Partie wirkten die Gäste zwingender. „Da haben wir ziemlich offen gestanden, weil wir unbedingt gewinnen wollten“, so Herrmann. Aber Brünig, Pérez und Niclas Dorf ließen die Chancen, dem FCE das Elfmeterschießen zu ersparen, ungenützt. Vom Elfmeterpunkt aus erwiesen sich dann letztlich die Gäste als etwas nervenstärker: einem Eldagser Fehlschuss standen zwei der Platzherren gegenüber.

Lokalteil HAZ, 08.08.2019

Björn Graw

FCE verliert zwei Punkte

TSV Pattensen macht in den Schlussminuten aus einem 0:2 noch ein 2:2

Bange Blicke zum Himmel hat es gestern an der Schützenallee nicht gegeben. Anders als in Godshorn und in Heeßel, wo das Wetter den Landesligisten zum Auftakt des 1. Spieltages am Freitag einen Strich durch den Saisonstart gemacht hatte, konnte auf dem Platz des TSV Pattensen wieder zu Werke gegangen werden. Auf dem Rasen indes steuerte die Elf von Trainer Torben Zacharias zunächst einer unliebsamen Überraschung entgegen: Bis kurz vor Schluss lag sie gegen Aufsteiger FC Eldagsen mit 0:2 in Rückstand, rettete durch zwei späte Treffer zum 2:2 (0:0) noch einen Punkt.

„Unterm Strich haben wir zwei Punkte verloren“, sagte FCE-Coach Holger Gehrmann. „Wenn man 2:0 führt und es sind nur noch wenige Minuten zu spielen, dann muss man das Ding nach Hause fahren. Vielleicht sind wir noch ein bisschen zu grün.“ Die Eldagser hatten sich im Verlauf der Begegnung immer besser ins Spiel gearbeitet und zum Zeitpunkt des 1:0 „das Geschehen absolut im Griff“ (Gehrmann). Sebastian Mende (75. Minute) staubte nach einem Freistoß von Jan Flügge ab, der auf die gleiche Weise das 2:0 einleitete: Dennis Albrecht unterlief am hinteren Pfosten ein Eigentor per Kopf (85.).

Die Pattenser, die nach kurzfristigem Ausfall von Pascal Schaar gestern auch keinen Ersatztorwart hatten, kämpften sich trotz angespannter Personalsituation zurück. „Die Situation ist mit dem Rückstand nicht einfach gewesen. Aber die Mannschaft hat nicht aufgegeben“, sagte TSV-Trainer Torben Zacharias. „Insgesamt hatten wir uns vorher zwar mehr erhofft. Mit dem Unentschieden müssen wir aber am Ende zufrieden sein – mehr wäre auch nicht verdient gewesen.“

Simon Hinske, von Björn Graw zu Fall gebracht, legte sich beim fälligen Elfmeter in der 89. Minute den Ball selbst auf den Punkt und verwandelte sicher. „Der Strafstoß war okay, vor dem 2:2 wird der Ball aber von einem Pattenser mit der Hand mitgenommen“, sagte Gehrmann. „Auch deshalb ist der Ausgleich ärgerlich.“ In der Nachspielzeit sorgte der zuvor eingewechselte Til Buchmann noch für das Remis.

TSV Pattensen: Krause – Liedtke, Albrecht, König, Eilers – Schwedt, Scholz, Schulz, Hinske – Schwarz (73. Til Buchmann), Westphal.

FC Eldagsen: Bürst – Groth (80. Pinkerneil), T. Buchmann (65. Berger), Mende, Flügge – Graw – Flohr, Grodd (62. Pérez), Dorf – Brünig – Schwitalla.

Lokalteil HAZ, 05.08.2019

Marten Krause

Personalsituation nervt Zacharias

Pattenser scheiden im Bezirkspokal beim SV Gehrden aus / Landesligastart für Südteams

„Es nervt“, sagt Zacharias in Bezug auf den erheblichen Spielermangel. „Wir haben über 20 Spieler im Kader und schaffen es zum Punktspielstart gerade mal, elf Mann zusammenzubekommen.“ Und das ausgerechnet im Landesliga-Regionsderby gegen den FC Eldagsen. Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 15 Uhr. Jonah Ebers, Darius Marotzke, Sascha Lieber, Marco Hansmann und Fabian Hoheisel stehen allesamt nicht zur Verfügung. „Es wird schwer, wenn einem so viele Stammkräfte fehlen“, sagt der Coach. Er ist trotzdem davon überzeugt, dass sein TSV konkurrenzfähig sein wird. „Wir müssen den Aufsteiger aber absolut ernst nehmen. Wenn wir glauben, es geht mit 80 Prozent, dann werden wir ein böses Erwachen erleben.“

Bei den Eldagsern hingegen ist die Euphorie groß. „Wir haben Bock auf die Saison“, sagt Trainer Holger Gehrmann. Luca Köneke und Sebastian Schierl fehlen ihm. „Es ist ein Pfund, gleich in Pattensen zu starten“, so der Coach. Er möchte bei seiner Mannschaft die richtige Mischung aus Fußballspielen und starker körperlicher Präsenz sehen.

Lokalteil HAZ, 02.08.2019

Jubeltraube FC Eldagsen

4:1 gewonnen, aber: Schierl-Schock überschattet Eldagsens Sieg in Koldingen

Der FC Eldagsen hatte mit dem Koldinger SV in der 1. Runde des Bezirkspokals keine großen Probleme. Der 4:1-Sieg des Landesligisten wurde allerdings von der Verletzung von Sebastian Schierl überschattet, der mit dem Krankenwagen abgeholt wurde.

Wieder nichts zu holen gab es für den Koldinger SV gegen den FC Eldagsen. Kassierte der Bezirksligist vor zwei Wochen beim Baumgarten-Cup des FCE eine 0:3-Pleite gegen die Senfstädter, setzte es in der ersten Runde des Bezirkspokals am Sonntag erneut eine deutliche 1:4-Niederlage. Schon zur Halbzeit war die Partie quasi entschieden, nach 45 Minuten führten die Gäste schon 3:0. „Wir haben zu keiner Zeit ins Spiel gefunden, fast jeden Zweikampf verloren und große Defizite im Passspiel gehabt“, übte Spielertrainer Michael Jarzombek deutliche Kritik an seiner Mannschaft.

"So spielen wir gegen den Abstieg"

Vor der am kommenden Sonntag startenden Bezirksligaspielzeit stufte er den schwachen Auftritt als passenden Warnschuss ein. „So spielen wir diese Saison gegen den Abstieg“, mahnte Jarzombek, um aber gleich zu beschwichtigen: „Man darf auch nicht vergessen, dass wir heute in der Defensive drei junge Spieler auf dem Feld hatten. Das hat schon viel ausgemacht.“ Julen Garcia Sánchez (20), Wisam Askar (20) und Luca Erhardt (19) bildeten gemeinsam mit Jaaub Fakih die Viererkette und hatten mit der Eldagser Offensive ihre liebe Mühe.

Elfmeter sorgt für Diskussionen

Schon nach einer Viertelstunde liefen die Koldinger einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Lauri Schwitalla brachte die Gäste per Strafstoß in Führung (14. Minute). Mit der Entstehung war Jarzombek nicht einverstanden: „Das war kein Elfmeter. Jaaub Fakih hat den Schuss des Gegners ohne Körperkontakt geblockt.“ Eldagsens Coach Holger Gehrmann sah das anders: „Es gab da ein Foul an Sebastian Schierl.“

Schwitalla mit Traumtor - Schierl verletzt abtransportiert

Erneut Schwitalla legte kurz nach der Führung vom Punkt darauf das 2:0 nach – diesmal mit einem Fallrückzieher. „Das war schon ein schickes Törchen“, meinte Gehrmann. Der musste wenig später allerdings einen herben Verlust hinnehmen. Schierl verletzte sich ohne Einwirkung des Gegners schwer am Knie. Das Spiel musste für 15 Minuten unterbrochen werden, weil der Spieler mit dem Krankenwagen abgeholt wurde. „Eine genaue Diagnose haben wir aber noch nicht“, meinte Gehrmann. Mit dem Pausenpfiff traf Robin-Steffen Grodd nach einer Ecke aus 20 Metern zum 3:0 (45.). Nach Grodd (vom BSV Gleidingen) trug sich mit Niklas Dorf (vom FC Stadtoldendorf) ein weiterer Neuzugang in die Torschützenliste ein (56.). Jarzombek gelang mit einem schönen Schuss in den Winkel zwar noch der Ehrentreffer, wirklich gefährlich wurde der KSV den nachlassenden Eldagsern aber nicht mehr.

Gehrmanns Fazit fiel positiv aus, mit Blick auf den Landesligaauftakt am Sonntag sagte er: „Man hat gesehen, dass wir bereit sind für die schwierige Aufgabe gegen den TSV Pattensen nächste Woche.“

Lokalteil HAZ, 29.07.2019 

FC Eldagsen

FC Eldagsen: Mit neuer Infrastruktur zum Klassenerhalt

Der Wiederaufstieg ist dem Team von Trainer Holger Gehrmann bekanntlich geglückt. Der FC Eldagsen bessert allerdings nicht nur den Kader nach, sondern arbeitet auch an der eigenen Infrastruktur. Was soll man in der Sommerpause eigentlich groß verändern, wenn man eine so erfolgreiche Saison hinter sich hat wie der FC Eldagsen? In der Bezirksliga 4 hatte das Team von 30 Spielen schließlich 28 gewonnen und mit nur 16 Gegentoren als souveräner Meister die Rückkehr in die Landesliga geschafft.

Die Antwort: Man arbeitet einfach an der Infrastruktur. Im Fall der Gelb-Schwarzen sind die sogenannten Nasszellen dran, derzeit werden an der Hindenburgallee neue Duschen geplant. Teammanager Sebastian Westenfeld hatte die Teilnahme an einer gemeinsamen Aktion der Lukas-Podolski-Stiftung mit der Drogeriekette dm organisiert. Die fünf Mannschaften mit den meisten Stimmen, die online abgegeben werden mussten, konnten sich auf diese Weise 12000 Euro für die Verschönerung ihrer Duschräume dazuverdienen.

Im Gegensatz zur vergangenen Spielzeit wurden die Eldagser in diesem Wettbewerb zwar nur Fünfter, was aber dennoch den Erhalt des Geldes bedeutete. „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“, sagt Westenfeld lachend – wohl wissend, dass dem Sieger des Votings kein Cent mehr überwiesen wurde. „Dafür bekommt man natürlich kein Badeparadies“, sagt der umtriebige Organisator. Aber offenbar ist es doch zumindest ein derart erkleckliches Sümmchen, dass in den Vereinsräumlichkeiten - neben der Installation neuer Armaturen und Fliesen – sogar noch ein Entmüdungsbecken eingebaut wird.

Ackern für den Gemeinschaftspool

Zwar ist der FCE wieder in der höchsten Spielklasse des Bezirks Hannover am Start, doch ein Gemeinschaftspool für die Spieler gehört selbst in der Landesliga nicht unbedingt zum Standard. Damit es sich aber auch richtig lohnt, die strapazierten Beine ins Wasser zu tauchen, ziehen Chefcoach Holger Gehrmann und seine Kompagnons Ali Ibrahim und André Gehrke in der Vorbereitung die Zügel an. „Viermal pro Woche Training“, berichtet Gehrmann. Sie wollen schließlich bestens präpariert sein. „In den Testspielen war es in vielen Phasen gut, aber wir haben nach hinten raus auch oft zu viele Fehler gemacht“, lautet das vorsichtige Zwischenfazit des Aufstiegscoachs. „Und die dürfen wir uns nicht erlauben, wenn wir gegen Ligakonkurrenten spielen, die zwischen den Plätzen fünf und acht rumlaufen.“

„Das ist menschlich genau das, was wir haben wollten“

Bei der ersten Beurteilung seiner sieben Neuzugänge geht der Trainer dagegen schon etwas mehr in die Offensive. Die bisherigen Eindrücke von Alexander Gutsche, José Rubén Pérez, Tom Buchmann, Björn Graw, Robin-Steffen Grodd, Niklas Dorf und Felix Groth seien laut Gehrmann durch die Bank positiv. „Das ist menschlich genau das, was wir haben wollten“, sagt er, um schmunzelnd hinzuzufügen: „Und auf dem Platz machen sie uns auf alle Fälle nicht schlechter.“ Vor allem Buchmann, Graw und Pérez haben in den Testpartien schon ordentlich Spielzeit gesammelt. Natürlich kämpft Gehrmann – das hat er mit vielen seiner Kollegen gemein – derzeit mit der Urlaubszeit. „Und wenn einer acht Tage fehlt, dann macht sich das bei den vielen Einheiten natürlich schnell bemerkbar“, sagt er.

Bezirkspokal am 28. Juli

Viel Zeit bleibt allerdings nicht mehr, bereits am Sonntag, 28. Juli, geht es im Bezirkspokal zum Koldinger SV, eine Woche später steht um 15 Uhr der Ligastart beim TSV Pattensen an. Ohnehin hat es der Auftakt in die Punktrunde in sich, „in den ersten fünf Spielen haben wir direkt drei Aufstiegskandidaten dabei“, sagt Gehrmann. „Richtige Kaliber, wobei für uns in dieser Liga eigentlich alle ein Kaliber sind.“ Zum Heimspielauftakt am Samstag, 10. August, gegen den Vorjahresfünften TuS Sulingen werden die neuen Sanitäranlagen noch nicht fertig sein. Die Spieler werden sich auf andere Weise von den Strapazen erholen müssen. Einer entspannenden Dusche steht dennoch nichts im Weg. Denn unter den Personen, die bei der Aktion abgestimmt haben, wurden zusätzlich diverse Pakete mit Duschgel verlost. Und auch hier gehörten die Eldagser zu den Gewinnern. Wenn es läuft, dann läuft‘s.

Lokalteil HAZ, 26.07.2019

Pascal Geide, Lauri Schwitalla & Jan Flügge

Pattenser Triumph in Eldagsen

Zacharias-Elf holt sich den Baumgarten-Cup / Gastgeber wird nach 3:0 gegen Koldingen Zweiter

Den Pokal durfte der FC Eldagsen diesmal nicht behalten, dennoch war der wie jedes Jahr von den Senfstädtern ausgetragene Baumgarten-Cup für Trainer Holger Gehrmann eine „rundum gelungene Sache“. Auch bei der siebten Auflage stimmten Organisation und Resonanz beim Sommerturnier. „Das ist wie immer echt gut gelaufen, weil so viele aus dem Verein anpacken“, lobte Gehrmann.

Den Titel holte diesmal allerdings der TSV Pattensen. Dass die Gastgeber nach drei Turniersiegen in Folge diesmal nur Platz zwei belegten, zeichnete sich schon nach der 1:3 (0:0)-Niederlage gegen den späteren Sieger am Freitagabend ab. „Wir waren über weite Strecken auf Augenhöhe, nach hinten heraus haben wir einfache Fehler gemacht“, haderte Gehrmann. Den Pattenser Führungstreffer durch Nico Westphal (48. Minute) glich Tom Buchmann gegen seinen Ex-Verein aus (55.). Doch Joel Mertz (67.) und erneut Westphal (89.) brachten den TSV auf die Siegerstraße.

Am Samstag gewannen die Pattenser auch ihr drittes Spiel gegen den FC Springe deutlich mit 6:0 und durften den Turniersieg feiern. „Drei Spiele, drei Siege, den Pokal geholt. Das lief insgesamt super für uns“, lobte TSV-Coach Torben Zacharias. Zum Matchwinner avancierte im letzten Spiel ein Geburtstagskind. Darius Marotzke präsentierte sich in glänzender Verfassung und schnürte ein Viererpack (35., 46., 86., 89. Minute). Zuvor hatten Nico Westphal (5.) und Til Buchmann (15.) den Landesligisten auf Kurs gebracht. Der aus der A-Jugend aufgerückte Til Buchmann kassierte wie seine Altersgenossen Oscar Geisel und Edin Beric ein Sonderlob von Zacharias: „Die Jungs haben einen guten Job gemacht und sich schon sehr gut integriert.“ Die Frühform bei den Pattensern stimmt, das freute den Coach: „Für den Zeitpunkt sind wir auf einem guten Stand. Jetzt geht’s ins Trainingslager, da geht die Arbeit weiter.“

Beim FCE herrschen nach den Auftritten beim Baumgarten-Cup gemischte Gefühle. Am Samstag sicherte sich die Gehrmann-Elf mit einem 3:0-Sieg gegen den Koldinger SV Platz zwei in der Abschlusstabelle. Doch auch in dem Spiel zeigte das Team zwei Gesichter. „In der ersten Halbzeit hatten wir das Spiel total im Griff und haben ein echt gutes Spiel gemacht“, sagte Gehrmann. Rune Flohr (15.), Lauri Schwitalla (23.) und José Rubén Pérez (43.) sorgten eigentlich früh für klare Verhältnisse. „Was wir aber nach der Pause gezeigt haben, war super schlecht“, schimpfte Gehrmann, „so ein Auftritt geht gar nicht.“ Ohne Zugriff und ohne Ordnung überließ der Landesligist dem KSV das Spiel, der freilich nichts daraus machte. „Wir hatten genügend Möglichkeiten, Tore zu schießen“, meinte Koldingens Kapitän Imad Saadun, gab aber zu: „Insgesamt ist das Ergebnis absolut verdient. Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht wach.“

Die Koldinger konnten nur den Kreisligisten aus Springe knapp mit 2:1 schlagen, gegen die klassenhöheren Gegner Eldagsen und Pattensen setzte es jeweils 0:3-Niederlagen. „Uns hat die Konstanz im Spiel gefehlt. Das ist in der Vorbereitung ein Stück weit normal, aber wir müssen zusehen, dass wir unsere Leistung über 90 Minuten abgerufen bekommen“, bilanzierte Saduun, dem vor allem die Einstellung des Teams vor dem letzten Spiel nicht gefiel: „Da hat man vorher schon gemerkt, dass die Spieler nicht auf Fußball konzentriert waren.“

Hinter dem KSV auf dem letzten Platz in der Bezirksgruppe landeten die Springer mit null Punkten. Der personell dezimiert angetretene Kreisligist war mit dem Turnierverlauf trotzdem nicht unzufrieden. „Wir haben uns gerade gegen Eldagsen und Koldingen gut verkauft und haben gezeigt, dass wir uns gegen starke Teams Chancen herausspielen können“, lobte Trainer Ricardo Díaz García. Das 0:6 gegen Turniersieger Pattensen am letzten Spieltag wollte er nicht überbewerten. „Wir hatten nur zwölf Spieler zur Verfügung, darunter wieder vier A-Jugendliche, die am Vormittag schon trainiert hatten“, erklärte der FCS-Coach, der sich lediglich einen Torerfolg gewünscht hätte: „In der ersten Halbzeit sind wir viermal alleine auf das Tor zugelaufen. Wenn du zwei, drei Dinger machst, sieht das beim Ergebnis zumindest besser aus.“ Sorgen um die Verfassung seiner Mannschaft macht sich Díaz García keine: „Intern ist das für uns kein Maßstab gewesen. Da kommen jetzt die wichtigen Wochen.“

Das sieht auch Gehrmann so, der bei seinen Eldagsern noch Luft nach oben sieht, damit die Herausforderung Landesliga gestemmt werden kann. Die anstehende Arbeit geht er aber optimistisch an: „Wenn wir es schaffen, unsere kleinen aber entscheidenden Fehler zu minimieren, dann sind wir in der Liga auf keinen Fall chancenlos. Man hat gegen Pattensen gesehen, dass wir gut mitspielen können.“ Den Einbruch in Durchgang zwei gegen Koldingen entschuldigt er zumindest zum Teil mit der Belastung. „Einige Spieler mussten innerhalb von 24 Stunden 180 Minuten gehen. Das ist schon nicht ohne“, sagte er.

Das Turnier auf Kreisebene entschied der SV Altenhagen für sich – in einem echten Endspiel gegen den SC Völksen. Beide Teams hatten ihre Partien gegen die Eldagser Reserve und den SC Alferde gewonnen. Im letzten Spiel behielten die Altenhagener mit 2:1 die Oberhand. Der FCE II verabschiedet sich mit einem 8:0 gegen die Alferder.

Lokalteil HAZ, 15.07.2019

Im Pattenser Akku ist mehr drin 

Baumgarten-Cup in Eldagsen: Landesligist setzt sich am 1. Spieltag mit 3:0 gegen den Koldinger SV durch

Es hat eine Weile gedauert, bis sich der Klassenunterschied zwischen dem Koldinger SV und dem TSV Pattensen bemerkbar machte. Erst nach einer knappen Stunde kippte das Auftaktspiel des Baumgarten-Cups in Eldagsen in Richtung des Landesligisten, der am Ende mit 3:0 (0:0) gewann. „Die erste Halbzeit war noch relativ ausgeglichen. Da war es eher ein Abtasten von beiden Seiten, wie viel noch im Akku ist nach der letzten anstrengenden Trainingswoche“, bilanzierte Pattensens Co-Trainer Tobias Krösche.

Zwei Fehler von Koldingens Keeper Raoul Reiche brachten den Favoriten dann ins Spiel. Darius Marotzke besorgte die Führung für den TSV, der Stürmer verwandelte einen von Reiche verursachten Foulelfmeter (60. Minute). Kurz darauf spielte der Koldinger Schlussmann Pattensens Nico Westphal den Ball in den Fuß, der sich bedankte und zum 2:0 einschoss (70.). Danach war der Akku der Koldinger aufgebraucht. „Bis dahin war ich sehr zufrieden mit unserem Auftritt. Wir waren aus meiner Sicht die gefährlichere Mannschaft. Nach dem 2:0 waren alle müde und platt, das ist normal in der Vorbereitung“, sagte KSV-Spielertrainer Michael Jarzombek.

Für den Schlusspunkt zum 3:0 gegen den nachlassenden Bezirksligisten sorgte Can Schwedt nach schöner Kombination (82.). Weitere Chancen, den Sieg noch höher zu gestalten, vergab der TSV – das wäre aber auch zu viel des Guten gewesen. „Insgesamt war das ein sehr guter erster Test. Wir haben zwei Wochen intensiv gearbeitet, dafür war das echt ordentlich“, lobte Krösche, der auch aus Belastungssteuerungsgründen regelmäßig durchwechselte. „Am Ende ist der Sieg verdient, auch wenn es lange ausgeglichen war. Wir haben die Fehler der Koldinger eiskalt ausgenutzt“, sagte Krösche. Das sah auch Jarzombek so, wenngleich er sich eine Spitze gegen den klassenhöheren Gegner nicht verkneifen konnte: „Ich war ein bisschen enttäuscht von der Pattenser Leistung. Für einen Landesligisten haben sie sehr destruktiv und passiv gespielt.“

Die Pattenser haben erst einmal Pause, am Freitag (19.30 Uhr) steht das nächste Duell gegen Gastgeber und Ligarivale FC Eldagsen an. Der KSV muss bereits morgen (19.30 Uhr) wieder ran, Gegner ist der FC Springe. In der Kreisklassengruppe des Baumgarten-Cups ging es derweil ebenfalls am Montag los. Der SV Altenhagen feierte gegen den Gastgeber FC Eldagsen II einen deutlichen 4:0-Sieg.

Lokalteil HAZ, 10.07.2019

Lucas Brünig

Bemüht und mit Spielwitz

SC Hemmingen-Westerfeld gewinnt den Alm-Cup in Alferde / Eldagser Zweiter vor Grasdorf

Mit zwei Siegen beim Alferder Alm-Cup hat Landesligist SC Hemmingen-Westerfeld einen ordentlichen Start in die Saison 2019/2020 hingelegt und das Blitzturnier für sich entschieden. „Wir haben beide Spiele verdient gewonnen“, resümierte Coach Semir Zan, dem allerdings nur 14 von 23 Akteuren zur Verfügung standen. „Die Jungs haben sich echt bemüht und immer wieder Spielwitz aufblitzen lassen.“

Ihre erste 45-Minuten-Partie gegen den Kreisligisten Germania Grasdorf gewannen die Hemminger mit 4:0. „Wir haben den Ball gefällig laufen lassen, den Gegner teilweise eingeschnürt und uns wirklich viele Chancen erspielt“, lobte Zan. Allerdings habe sich die Mannschaft ex­trem viel Zeit gelassen, bis sie endlich einige der Möglichkeiten genutzt habe. Emmanouil Skountridakis (34. Minute, 42.), Torben Senft (37.) und Marvin Toleikis (45.) trafen erst spät. Und zwischen der 25. und 33. Minute habe seine Elf zudem hinten drei-, viermal nicht stabil gestanden, monierte der Hemminger Trainer. „Da waren wir ein bisschen konfus, zum Glück hat uns Armin Tvrtkovic die Null gerettet. Eigentlich hätten wir zu diesem Zeitpunkt schon mit 5:0 führen müssen.“

Im zweiten Duell des Tages setzten sich die Hemminger mit 1:0 gegen den Ligarivalen FC Eldagsen durch. „Da waren wir nicht so dominant, haben aber zumindest die ersten 29 Minuten ganz klar im Griff gehabt“, sagte Zan. Durch ein Eigentor von Sebastian Mende (9.) ging der Landesligazweite der Vorsaison schnell in Führung. „Wir hatten auch noch zwei weitere hochkarätige Chancen, um das Resultat auszubauen“, sagte der SCH-Coach. Aber auch die Eldagser seien durch Luca Köneke und Björn Graw zu zwei gefährlichen Abschlüssen gekommen. Ein Sonderlob gab es für die Neuzugänge Yannick Kranz und Keeper Tvrtkovic sowie für Toleikis. „Yannick und Marvin waren sehr agil und quirlig. Armin hat nicht nur ein paar Mal erstklassig reagiert, er hat vor allem super mitgespielt und mit starkem Stellungsspiel geglänzt“, sagte Zan, der sich auf einen weiteren starken Neuling in seinem Kader freuen darf. Vom Regionalliga-Absteiger 1. FC Germania Egestorf/Langreder wechselt Sebastian Baar an die Hohe Bünte. Der 24-Jährige ist ein offensiver Flügelstürmer, der über beide Seiten kommen kann und stark im Dribbling ist.

Eldagsens Co-Trainer Ali Ibrahim zeigte sich ebenfalls nicht unzufrieden: „Anfangs war es ein bisschen holprig. Wir müssen schließlich viele Neue integrieren, da ist es normal, dass die Abläufe noch nicht zu 100 Prozent stimmen.“ Aber von der Bewegung und vom Engagement her sei es in Ordnung gewesen: „Wir haben ja auch gegen gute Gegner gespielt, die uns einiges abverlangt haben.“

Vor allem beim 3:0 gegen die Grasdorfer seien jedoch auch einige gute Angriffe zu sehen gewesen. „Obwohl uns die Germanen früh angelaufen haben, hat die Mannschaft das gut gelöst“, sagte Ibrahim. Nennenswerte Chancen des Kreisligisten habe er nicht notieren müssen, „wir selbst hatten einige“. Lucas Brünig (21.) und Lauri Schwitalla (40., 41.) sorgten für den Endstand.

„Gegen Hemmingen haben wir dann eher reagiert als agiert. Der Gegner war vor allem über die Flügel stark und hat uns gezeigt, worauf es in der Landesliga ankommt“, sagte der FCE-Assistenz­coach ehrlich. „Aber die Jungs haben zumindest gut und kompakt gestanden und nicht viel zugelassen.“

Der Grasdorfer Coach Klaus Komning attestierte seiner Mannschaft ebenfalls einen vielversprechenden Auftritt beim Alm-Cup: „Wir wollen in diesem Jahr von 4-4-2 auf 4-3-3 umstellen, und für das erste Mal bin ich grundsätzlich zufrieden.“ Spielerisch sei es gut gewesen, und auch die Verteidigungsarbeit empfand er trotz der sieben Gegentreffer insgesamt als okay. „Auch wenn wir mit Andreas Kallinich unseren Torjäger verloren haben, haben wir auch in diesem Jahr den Anspruch, in der Kreisliga oben dabei zu sein“, sagte Komning.

Lokalteil HAZ, 08.07.2019

Hochklassige Duelle beim Baumgarten-Cup

Bis zum Wochenende treten beim A-Turnier des FC Eldagsen der TSV Pattensen, der Koldinger SV und der FC Springe gegeneinander an

Beim FC Eldagsen hat sich der Baumgarten-Cup etabliert, der diese Woche zum siebten Mal ausgetragen wird. Von heute bis Samstag wird täglich gespielt, nur am Mittwoch gibt es eine PaFC Eldagsen: Mit neuer Infrastruktur zum Klassenerhaltuse. Wie gewohnt finden zwei Turniere in einem statt. Vier Teams kämpfen im Modus jeder gegen jeden um den Titel auf Bezirks- und Kreisligaebene, vier weitere Formationen messen sich auf Kreisklassenebene. Mit dabei sind dieses Jahr neben den zwei Männerteams des FC Eldagsen noch TSV Pattensen, Koldinger SV und FC Springe (A-Turnier) sowie SC Völksen, SV Altenhagen und SC Alferde (B-Turnier).

Insbesondere das A-Turnier verspricht hochklassige Duelle. Neben den Landesligisten aus Eldagsen und Pattensen mischen mit dem KSV der Bezirksligadritte der Vorsaison und dem FCS ein ambitionierter Kreisligist mit. „In erster Linie ist das Turnier natürlich für den Verein eine gute Gelegenheit, sich zu präsentieren“, sagt FCE-Coach Holger Gehrmann. „Und bei dem Teilnehmerfeld ist es auch für die Mannschaft eine gute Vorbereitung.“ Dass sich der Bezirksligaaufsteiger gleich mit einem neuen Ligakonkurrenten messen kann, freut Gehrmann: „Gegen Pattensen spielen zu können ist natürlich eine spannende Sache.“ Gleichzeitig ist ihm bewusst, dass eine Standortbestimmung in der Frühphase der Vorbereitung noch schwierig ist. „Alle Teams haben noch ihre Urlauber. Es wird auch darum gehen, viel auszuprobieren.“

Das sieht Pattensens Trainer Torben Zacharias ähnlich: „Vorbereitungsturniere darf man nicht überbewerten. Natürlich wollen wir als Mitfavorit eine gute Rolle spielen, aber uns fehlen noch einige Spieler.“ Dennoch war es für Zacharias keine Frage, die Einladung zum Baumgarten-Cup anzunehmen. „Das Niveau dort kann sich eigentlich immer sehen lassen. Deshalb wollten wir gern in Eldagsen spielen“, betont er.

Auch beim Kreisligisten FC Springe war die Lust eigentlich groß, sich mit höherklassigen Teams zu messen. Doch eine Vielzahl von urlaubs- und berufsbedingten Absagen schmälert die Vorfreude von Trainer Ricardo Díaz García spürbar: „Das ärgert mich ein bisschen, dass wir bei so einem stark besetzten Turnier mit so wenig Manpower antreten. Dann brauchen wir solche Anfragen nicht anzunehmen.“ Trotz der schlechten Voraussetzungen wollen die Springer das Beste draus machen, wie Díaz García betont: „Für uns werden das ein paar gute Trainingseinheiten.“

Der vierte Teilnehmer, der Koldinger SV, sieht das Turnier als ersten Härtetest – und als gute Möglichkeit, schon früh in der Vorbereitung auf Betriebstemperatur zu kommen. „Es wird natürlich schwierig, in vier Tagen drei Spiele zu bestreiten und auch noch direkt am Montag auf einen höherklassigen Gegner zu treffen. Aber wir wollen uns gut verkaufen, uns gut bewegen und weiter einspielen“, sagt Spielertrainer Michael Jarzombek.

Bleibt die Frage: Bleibt der Pokal wie in den letzten drei Jahren in Eldagsen? Für FCE-Coach Gehrmann spielt das nur eine untergeordnete Rolle. „Wir wollen gute Spiele abliefern und uns Fitness holen. Wenn wir das Turnier am Ende gewinnen, freuen wir uns natürlich.“ Spannend dürfte es allemal werden.

Der Startschuss fällt heute Abend, wenn der Koldinger SV an der Hindenburgallee den TSV Pattensen empfängt (19.30 Uhr). Zuvor bestreitet der FC Eldagsen II gegen den SV Altenhagen das Auftaktspiel (18.15 Uhr).

Lokalteil HAZ, 08.07.2019

Mehr Nachrichten

Standards bringen Wunstorf den Sieg gegen Eldagsen: "Unsere neue Stärke"text1

FC Eldagsen von 1921 e.V. | info@fceldagsen.de